Sonntag, 24. Dezember 2017

Silent Night!

Don't you really hear the rattling of the armament industry?
Not the clashing murdering by the weapons that are delivered?

They are bawling peace out!

On the festive tree the lights are on,
but many don't see any light.

Yes, many are requiring salvation.

Thus I wish to all of them cosmonomic thinking.

And then: Lively empathy and active truthfulness.



Samstag, 23. Dezember 2017

Stille Nacht!

Hört man wirklich nicht das Rasseln eurer Rüstungsindustrie?
Nicht das klirrende Morden der gelieferten Waffen?

Man fährt mit dem Frieden Schlitten!

Am festlichen Baum die Lichter brennen, vielen aber geht keins auf.

Ja, viele sind erlösungsbedürftig.

Deshalb wünsche ich allen kosmonomisches Denken.

Und dann: Lebendige Empathie und aktive Aufrichtigkeit.



Freitag, 22. Dezember 2017

Alter Schwede!

So viel nackter Staat: Sex ab jetzt nur noch mit beiderseitigem (allseitigem?) Zustimmungsvertrag!
Nach Möglichkeit sauber zu dokumentieren, wann, wo, unter welchen Umständen, geübte Praktiken, Stellungen … . Ordentlich abzuheften für den Eventualfall, besser noch abzuspeichern in einer Cloud.
Fotos wären hilfreich für die juristischen Voyeure und vor allem für die Presse. Damit jede Emanzin und jeder Emanzer teilhaben kann. Und dann ab mit den Vertragsverletzern hinter schwedische Gardinen!

Aber im Ernst; die These Nr. 5 im Kosmonomischen Manifest lautet schon lange:
Die menschliche Sexualität ist ureigene Privatangelegenheit; sie unterliegt einzig der Menschenwürde in der freien Entscheidung der beteiligten Partner.“



Donnerstag, 21. Dezember 2017

Genug der Einfalt!

Beim Zeus oder Jupiter, bei Jahwe oder Allah, bei Gott!
Jeweils ein Gott wäre Einfalt schon genug.

Doch das Christentum predigt der Einfältigkeit die Dreifaltigkeit, einen Mix aus aberwitziger Vater-Sohn-Beziehung, eingetaucht in einen undefinierbaren Brei von Heiligem Geist und jungfräulicher Zeugung.
Eine völlig verkrachte und abgeschmackte Beziehungskiste, in der sich Gott, der Schöpfer des Menschen, also seines Geschöpfes als Mutter seines Sohnes bedienen muss, ohne Sexualität freilich, denn Gott schämt sich der Kopulation, die er in geistiger Erweiterung oder Einengung ja selbst erfand.
Den dermaßen verunsicherten, von Todesfurcht geplagten Menschenkindern hilft in dem Dilemma nur das gedankenlose Nachplappern des höchst feierlich verehrten Unsinns.

Keineswegs aber erschöpft sich das skurrile Verlangen in der „monotheistischen“ Dreifaltigkeit, sondern himmelt darüber hinaus Engel, Heilige, Selige und Reliquien an, die materiellen Überreste Verstorbener, wie auch ehemalige Gebrauchsgegenstände der so Verehrten.
Wunder werden in die Welt gesetzt, und keine Unnatürlichkeit ist esoterisch zu verschroben, um den Gläubigen das Knie zu beugen und den Kopf zu verdrehen, den Menschen zu unterwerfen.
Die Einfältigkeit übertrumpft die Dreifaltigkeit bei weitem.
Man schaue auf die Welt und erkenne die grenzenlose Einfalt mit ihrer Vielfalt, ihrer Macht und Pseudoherrlichkeit.
Die religiös umnebelte Weitsicht des Menschen reicht so oft nicht einmal bis zum Du, schon gar nicht zum Wir, sondern reflektiert sich im Trugbild „Gott“, das, je nach Glauben des jeweilig anderen, zum Feindbild gereicht, beispielsweise sogar innerhalb ein und desselben Christentums und ein und desselben Islam.

Wachet auf“, mahnt der emanzipierte Verstand:
Wenn möglich, bitte wenden!“

Kosmonomische Navigation sei empfohlen.



Dienstag, 19. Dezember 2017

Welt-Klima-Religion

Der Globus menschlicher Unzulänglichkeiten war bisher ein bunt gefleckter Religionsteppich.
Erstmals nun legt sich mit dem Klimawahn eine neue Religion flächendeckend darüber, erstmalig die global konzertierte Angriffsstrategie der Unweisheit, installiert durch sich verselbständigendes Kapital:
Geld gegen das weltweite Menschsein, Gier gegen Wissenschaft!

Und diesen „Gottesdienst“ zahlt, wie alle Unsinns-Riten, allein der mit Lebens- und Verbraucherschuld überhäufte Gläubige
zum Wohle der selbsternannten Kaste der Klima-Priester,
zum Profit ihres Ablasshandels,
zur Untermauerung ihrer sich zusehends gestaltenden Inquisition,
zur Rechtfertigung des Exorzismus' von Vernunft
und zur religiös heiligst erprobten Verhinderung und Vernichtung aller Aufklärung.

Natürlich wird auch dieser Kult einst seine Säkularisierung erfahren – am Ende eines sich abzeichnenden erbarmungslosen sinnlosen Opfergangs.

Es gilt, ihn durch Weitsicht und freiheitlich-demokratischen, kosmonomischen Widerstand abzukürzen.

Erleuchtung trage die Skepsis als Voraussetzung einer humanen Lebensrealität: Nicht Klimadeutung durch unbedarfte sozio-kulturell und ideologisch Verstörte ist zu dulden, sondern seriöse Wissenschaft durch fachlich einwandfrei nachgewiesene, qualifizierte Wissenschaftler ist zu fordern und zu fördern! 


Mittwoch, 13. Dezember 2017

Klimawahn-Inquisition

Naturschutz, Tierschutz und Menschenschutz(!) sind existenzielle Dringlichkeiten, während der Wahn vom „Klimawandel menschlichen Ursprungs“ politisch unverfroren zur Begründung und Optimierung wirtschaftlicher Gewinne eingesetzt wird.
Wissenschaftliche und auch bisher nicht verstandene Fakten und Klimaparameter interessieren nicht in Ideologie und Religion, mehr noch, sie werden propagandistisch geächtet und verteufelt.
Die weltweite Regression der Menschheitsentwicklung hätte kaum gravierender ausfallen können: Nicht wirklicher sozialer und emanzipatorischer Aufwind erfasst den unaufrecht gehenden Menschen, sondern die Etablierung einer neuen noch mächtigeren „Weltreligion“ der globalen Diktatur klassischer Elaboration mit Messer wetzender Inquisition.
Man täusche sich jedoch nicht, dass Nationalismus etwa Besinnung erzeugen könnte, er setzt der Regression erst recht die Segel ins Unwetter.

Dieser Kurz-Kommentar bezieht sich auf einen Artikel bei EIKE.
"Hersteller wehren sich gegen die Strategien der Umweltaktivisten"


 



Montag, 11. Dezember 2017

Mehr Licht

Das ganze Leben ein ständiges Erbeben aus Angst, Verunsicherung und „geerbter“ Schuld.
Gift überall; sorgfältig, auch medial, verstreut:
Im Boden, im Wasser, in der Luft
- im Herzen -
in der Nahrung und Medizin,
bei der Tierhaltung,
in Kleidung und Baumaterialien,
in Kunststoffen und Farben,
in Pflege- und Reinigungsmitteln,
schädliche Strahlung rundum,
Hitze und Frost,
letztendlich alles tödlich:
Gift sogar im und um den Sarg
oder im krematorischen Abgas.
Gefahr aus dem Kosmos,
auf der Erde an jeder Ecke,
von unseresgleichen, fremden Rassen und Kulturen,
durch Ideologie, Religion und Weltfremdheit.

Arbeitsplatzbeschaffung, um andere auszubluten, Waffenarsenale zu produzieren, für Absatz massenhaft zu sorgen durch fortgesetzte Befeuerung von Kriegsherden.

Weihnacht“, die Geburt eines Erlösers von all dem Übel, zu feiern, Jerusalem, von Religion geknechtet, zur Hauptstadt zu erklären, Land zu rauben von Unterjochten, Gedemütigten und Eingesperrten. Konsumprasserei mit Segen von Urbi & Orbi, selbstverständlich Umtausch nach dem Fest.

Nachhaltige Gefangenschaft in der Erbsünde, denn die Ursache aller Finsternis ist das Leben selbst – als Erzeuger der Not, Verirrung, des Todes.
Unglaublich tragisch, kitschig, glaubenstrunken!

Und was kümmert das zum Beispiel die Milliarden Inder, Chinesen und so weiter, jene Mehrheiten, vom paradoxen jüdisch-christlichen „Gott“ gänzlich unbeleckt – vernachlässigt?
Sie unterscheiden sich kaum mit ihren Tausenden von Göttern, Despoten weltlicher und „himmlischer“ Angsterzeugung und Demütigung des menschlichen Lebens.

Die Menschheit lebt größtenteils, ihrer selbst unwürdig, in Angst und Furcht, entsprechend aggressiv den Frieden permanent und gefährlich unterwandernd, in der immer gleichen Konstruktion irrationaler Feindbilder und an sich beherrschbarer Risiken in Forschung und Technik.

Wahrlich, die religiös-ideologischen Festivitäten, wann und wo auch immer, gefährden und brechen Frieden, denn sie verherrlichen Irrsinniges in strikter Abkehr und Abwehr von Kausalität und Logik, gegen alles, was Aufklärung menschlich erhellen könnte.

Literarisch berühmt, die angebliche Forderung eines einigermaßen aufgeklärt Sterbenden:

Mehr Licht!




Mittwoch, 6. Dezember 2017

Sequenzen von Skepsis (287)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3688
Man kann nicht nur, man muss dem Menschen alles zutrauen. Alles!

3689
Was Israels Hauptstadt ist, bestimmt der tumbe Trump. Halleluja!
Kriegstreiberei statt „Schalom“.

3690
Sport ist Doping! Was denn sonst?

3691
Russland ohne Fahne! - Darauf einen Wodka.

3692
Der „Brexit“ bescheinigt die Reife für die Insel.

3693
Berlin 2017: Groko (Große Komödie), unter anderem „Jamaika“, Klima zu heiß, Flughafen auch. „Die schaffen sich.“

3694
Orbans Orbit besitzt einen nationalistischen Radius von Buda, auch Pest bis ab in die Karpaten.

3695
Polen lebt allein seligmachend; seine Grenzen sind katholisch.

3696
Witzelt der Kabarettist über Phänomene, die er nachbetend für relevant hält, wird seine Nummer komisch.

3697
Auch Ideale entlieben sich und sterben ab, wenn sich niemand darum kümmert.

3698
Eine himmlische Musik! Wäre doch nicht dieser verteufelt blöde Text.

3699
Anspruchsvolle Sprache hat eine eigene Melodie und betörenden Takt.

3700
Jahreszeiten unterliegen astronomischer Himmelsmechanik und besonders menschlichen Interpretationen.

3701
Fürchtet die Prüden und Geschlechtslosen, denn sie wissen nicht, was ihnen fehlt.

3702
Gelebte Freiheit setzt sich Konsum-Grenzen, hinterfragt Quellen und Beschaffenheit der Ware und ihren Stellenwert im humanen Kontext.

3703
Iß und trink maßvoll und vielfältig, natürlich und unverfälscht, proste all den Diäten-Verkäufern zu, lache über sie, meide all die Ernährungsdiktaturen, auf dass du lange und genussvoll lebst in der Wirklichkeit.
Und vergiss nie, nicht allen ist solches Glück vergönnt.
Guten Appetit!
Auf dein und unser aller Wohl!
Verantwortungsvoll.


© Raymond Walden 


 

Freitag, 1. Dezember 2017

Sequenzen von Skepsis (286)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3676
Dummheit ist überbordend.
In dieser Vergegenwärtigung liegen Ruhe und Gelassenheit – letztlich Intelligenz und nicht etwa Hochmut und Rache.

3677
Zum eigenen Schutz bedürfen sensible Empfindungen einer fundierten Fassade, um nicht in üblichen Sturmfluten hinwegzuschmelzen.

3678
Wer Wahrheiten weiß; muss sich fragen, ob und wie er und seine Umgebung das Wissen vertragen.

3679
Was man, so wie so, in sich hineinfrisst, macht häufig krank.
Der Erkenntnis müssen Konsequenzen folgen: Weniger, so wie so, schlucken und sich entschieden äußern!

3680
Die Angst vor Unfrieden mag empfindliche Gemüter lange zähmen, um dann auf verschiedenste Arten in schmerzliche Aggressionen gegen sich und die Welt umzuschlagen.

3681
Menschliche Alpha-Tiere?
In der Worte Bedeutung unmöglich.

3682
Uniformierter Gleichschritt, initiierter Gleich-Klatsch-Rhythmus und das Gebell von Bravo-Claqueuren stellen, um im Bilde solcher Glaubensverirrungen zu bleiben, die Hirn-Verwesung vor dem propagiert glorreichen Tode dar.

3683
Männlich-braun, weiblich-grün oder auch gekreuzt! Könnte ich nur lachen über so benachteiligte Figuren!
Denn sie schimmeln schwammig in radikal gedämmter Aufklärung.
Sie mögen sich Hehres einbilden, doch in ihrem naturwissenschaftlichen Unverständnis wuchern ihre Unsinnspostulate, gipfeln in Alleinseligkeitsansprüchen, „Unumkehrbarkeiten“, „Alternativlosigkeiten“, paaren sich mit dekadenter Arroganz und salonfähiger Diktatur.

3684
Niemand ist gezwungen, kosmonomischen Gedanken zu folgen.
Das Kreuz aber streckt man mir entgegen, alltäglich bei tausend Gelegenheiten mit voller und ebenso gedankenloser Absicht. Ich drücke niemandem etwas ins Gesicht, denn ich bin kein Christ.

3685
Ich schreibe, um Leben zu verinnerlichen, Freiheit zu üben und allgegenwärtige Verarschung zu brandmarken.

3686
Wo ich schreibe?
Im Meer des Nebels, auf Wassern der Ruhe, umgeben vom Ozean der Stürme – gleichsam auf dem Mond.

3687
Bewährten Mustern der Entmündigung und Unterwerfung folgend, zieht nunmehr auch die dogmatisierende grüne Gehirnwäsche, geradezu logischerweise, die Grüne Inquisition nach sich.


© Raymond Walden 


 

Sonntag, 26. November 2017

Nationalismus?

Viel zu oft beinhaltet Nationalismus eine Übertreibung von an sich begrüßenswerter Heimatliebe, von gesellschaftlicher Verbundenheit und Wertschätzung gemeinsamer kultureller Wurzeln. Die Geschichte strotzt vor Beispielen entgleisten Nationalstolzes, nationalen Auserwähltheitswahns und Überheblichkeiten gegenüber anderen Völkern und Nationen, eskalierend in der Abwertung, in der Verachtung anderer Menschen, schließlich in ihrer Bekämpfung und Vernichtung. Nationalismus bedeutet ein, wenn nicht das Hindernis für eine friedlichere Welt.
Die Europäische Union steckt voller undemokratischer Entwicklungen und stagniert aufgrund von immer wieder unüberwindlichem Nationalismus einzelner Mitglieder von Anfang an.
Den „Brexit“ unter diesen Umständen positiv zu würdigen, zeugt von wenig Sinn für aufgeklärte Freiheitlichkeit, man denke nur daran, mit welcher propagandistischen Verlogenheit es überhaupt zu dem Referendum kam und welche rückwärts gewandten Großmacht-Phantasien seither wieder über die Insel wabern.
In einer aus der Historie nicht lernenden Völkergemeinschaft nationalistischer Beschränktheiten hätte ein wirklich weltoffenes geläutertes Europa ungeahnte humane Potenziale, die allerdings Einbußen erleiden durch nationalistische Kritiker, die lieber aussteigen als an den gemeinsamen Werten, an einem bisher einmaligen Projekt in der Welt aktiv gestaltend mitzuwirken.


Dennoch schreibt Neil Davenport in Novo Argumente
 
Die Stärkung der Volkssouveränität sollte heute eine Priorität für Menschen sein, die sich selbst als politisch progressiv betrachten.“


Ich frage:
Wer oder was ist denn das Volk, und was heißt Volkssouveränität bei häufig alternierenden Staatsgrenzen?


Es geht um mündige, kultivierte Bürger mit gleichen Rechten und Pflichten, unabhängig von Rasse, Herkunft und den zeitgeistigen Strömungen mit ideologisch geprägten Massendiktaten.
Der emanzipierte Mensch verdient keine Diskreditierung durch Nationalismus. 


 


Mittwoch, 22. November 2017

Sequenzen von Skepsis (285)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3663
Lügen wie gedruckt“ heißt es landläufig, man sollte voranstellen: „Telegen und radiogerecht ...“, um modernen Ansprüchen zu genügen.

3664
Der Wahnsinn der Welt beginnt im kleinsten Kleinen bereits mit den schwersten Herausforderungen.

3665
Verschluss-Akten verbergen Wahrheiten, um Lügen unangefochten aufrecht zu erhalten.

3666
Im Besitz des Geldes zu sein, bedeutet, von ihm regiert zu werden oder in ihm baden zu gehen.

3667
Geld stinkt nicht, aber seine Aufhäufungen und deren Urheber lassen schon duftige Vergleiche zu.

3668
Der Tod regelt alles in beliebiger Geschwindigkeit.

3669
Lebenslange Anpassung an gesellschaftlichen Irrwitz unter bedrückender innerer Opposition führt, viel häufiger als erkannt, zum Herztod.

3670
Die gesellschaftspolitische Dummheit drückt sich im Dummheitsquotienten (DQ) aus: Anzahl aller, auch und besonders militärischer, Waffen dividiert durch Bevölkerungszahl.

3671
Hinters Licht geführte Kinder sind gebrandmarkt mit dem Symbol der Depression schlechthin und phantasieren ein Leben lang in Verehrung dieses Kreuzes von Unsterblichkeit und ewigem Leben in einem sündhaft vorgelogenen und gewaltsam durchgepaukten Jenseits.

3672
Wahn, Wort, Werk: Religion.

3673
Denken, formulieren, handeln: wirklich leben.

3674
Freiheit öffnet und weitet sich als einsame Schönheit.
Herdenvieh frisst davon, trampelt darauf herum, scheißt darauf.

3675
Wenn nur noch Nationalisten ein halbwegs vernünftiges Klimaverständnis repräsentieren und wirkliche Fachleute schweigen (müssen), dann hat die finale Katastrophe bereits begonnen. Doch kein Kosmonom glaubt an „Unumkehrbarkeit“, „Alternativlosigkeit“ und ideologische Scharlatanerie.


© Raymond Walden 


 

Montag, 20. November 2017

Globale Orientierungslosigkeit

Der Unwissenheit folgt die Orientierungslosigkeit, und diese führt zurück in das Glauben, das seit jeher in Prüderie und Spießigkeit die Aggressionen für Nationalismus und Rassismus, für Kriege schürt, für Folter und Versklavung, Entmündigung und Unterjochung durch die die Unwissenheit unterstützende Fehlinformation im großen massenmedialen Stil mit dem Anspruch der Alternativlosigkeit und Alleinseligmachung.
Das ist der eigentliche „durch Menschen gemachte“ Klimaumschwung, der allerdings mit Wissenschaft und auch mit Menschenwürde überhaupt nichts zu tun hat – und schon gar nichts mit dem sich stets wandelnden physikalischen Klima des Planeten.

Dieses Statement entbindet keinen Menschen von der Pflicht, die Umwelt und sich zu schützen, und zwar durch logisch kausales, den Naturgesetzen gerecht werdendes Verhalten, abseits jeder Ideologie und unabhängig von Religion.
Doch die Masse erfüllt die Pflicht nicht – in ihrer Unwissenheit. Sic!

Bildungsmangel und Halbwissen fördern stattdessen Machtansprüche menschenunwürdiger Intelligenzverhöhnung, die nur und ausschließlich den Selbstzweck kennt.

Kosmonomische Orientierung bietet sich an, immer dringlicher.
Doch wem geht diese Sonne noch auf? Wo lichten sich die Nebelschleier, weitet sich der Horizont und klart sich das Firmament makellos bis zum Zenit?
Wo manifestiert sich ebenso sauber definiert der Nadir als eigener Standpunkt für berechnete und erfühlte menschenwürdige Navigation?




Mittwoch, 15. November 2017

Sequenzen von Skepsis (284)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3653
In großem Stil liefert man Waffen an Despoten, die ganze Völker mit Hunger und Krieg überziehen, gleichzeitig ruft man in scheindemokratischen Appellen zu Spenden für die Darbenden und Sterbenden auf.
Die so Genötigten nennen die Anführerin dieser ihrer Regierung „christlicher Werte“ vertrauensselig „Mutti“!

3654
Aus der Sucht gibt es nur ein Entkommen: sauberen und endgültigen Bruch mit dem Jenseits.

3655
Die Kirche sollte sich des Konkordats schämen, das sie mit Nazis aushandelte, um heute unverändert daran festzuhalten.
Doch wo kein Unrechtsbewusstsein, da herrscht „Gott“.

3656
Je tiefer die Menschen in geistige und physische Dunstschleier eintauchen, desto klarer kristallisieren sich die Parameter des Kosmonomischen Manifests.
Doch kein Wachstumsfanatiker in seinem Nebel, Staub und Gestank verfügt über ein freies Gesichtsfeld.

3657
Kein Lügensystem anerkennt die Wahrheit über sich, mehr noch, es wird sie vehement verhindern.

3658
Widerhaken auf der Zunge dokumentieren die aggressive Verrottung des Gehirns.

3659
Hinter all dem ungestillten Hunger stehen geistige Fehlleistungen und Unterlassungen, oft verschuldet durch gefräßige, aber nur scheinbar Unbeteiligte.

3660
Jede erdenkliche Folter, Hexenjagd, Inquisition dauert fort, findet statt unverändert grausam vernichtend, angereichert nur mit modernen Methoden hinterhältigster Systematik mit ausgeklügeltster Täuschung und Verschwiegenheit und ebensolcher Dreistigkeit, mit welcher der sogenannte freiheitliche Westen solche Verbrechen nicht nur deckt, sondern ermöglicht, herbeiführt und sogar selbst begeht.

3661
Als “Jäger und Sammler“ versagt der Interimsmensch, denn er jagt Termine und wie eh und je Säue durchs Dorf, er sammelt Daten und Fälschungen, kaum sich selbst.
Er jagt dem Sammeln von Belanglosigkeit nach und sammelt Jagdtrophäen beliebiger Wertlosigkeit, denn er jagt und sammelt weder die Erkenntnisse der Aufklärung, noch den behaglichen Komfort der Empathie.

3662
Totschweigen, verleumden, wegsperren, quälen, geistig und physisch töten.
Das ist die Leiter des Leidens, die ihre Verankerung findet in Gottheiten, Abgöttern, goldenen Hieroglyphen und schäbigen Menschen als Herrscher und als willfähriges Lakaiengefolge: der Interimsmensch in der rohesten Ausfertigung.
Aber! Wer, wer schon fühlt sich überhaupt auch nur tangiert in seinem komfortablen schweigenden Zusehen und Zuhören?


© Raymond Walden

Mittwoch, 8. November 2017

Sequenzen von Skepsis (283)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3639
Verfällt die Universität der Religionsausübung, gleicht das einem Suizid.

3640
Spekulationsmedien wissen im Voraus zu berichten, anzustacheln, Emotionen zu wecken, aufzuheizen, aufzuhetzen, einzuhämmern, zu urteilen, ehe überhaupt ein Ergebnis vorliegt. Lügen werden dabei auch schon einmal verschwiegen, Wahrheiten verdreht.

3641
Völker gedenken ihrer auf den Schlachtfeldern verbluteten Helden, die in den Krieg gezwungen wurden, sich gegenseitig zu ermorden.
Meine Gedanken gelten mehr noch den gegenwärtig und künftig erzwungenen Opfern der schießenden Unbelehrbarkeit.
Ich will laut denken – und verstumme immer wieder vor Entsetzen.

3642
Dem Erkenntnisgewinn sollte die praktische Umsetzung folgen, doch dieser Konsequenz stemmen sich Märchen und Gewohnheiten entgegen.

3643
In gläubigen Gesellschaften fühlt sich die Mafia beheimatet.

3644
Amtliche Perücken kaschieren den Glatzkopf und seine bisweilen exorbitante Haarigkeit.

3645
Es gibt keine denkenden Modepuppen.

3646
Man erklärt den Menschen für schuldig von Geburt an und nimmt ihn schon als Säugling in Besitz, versklavt ihn, dass er niemals frei denke, geschweige denn handele, ganz im Gegenteil, dass er seine Geist- und Leibeigenschaft nie erkenne und sie derart umnachtet weiter vererbe.

3647
Das Glück, religionsfrei zu sein, verpflichtet auch zu einem Minimum an Hilfeleistung für jene, die nach Freiheit streben, und sei es nur in der Bestätigung der Rechtmäßigkeit des Verlangens, sei es die Zerstreuung ihrer Zweifel, sei es der aufrichtige, nicht durch diplomatisches Geschwätz entwertete Zuspruch.

3648
Wo „Kirche“ kann, knebelt sie täuflisch teuflisch.

3649
Religion heiligt Phantasien und Lügen. Das zu verschweigen, kommt einer Lüge gleich.

3650
Die Masse verharrt in sich so eingefangen, so träge, abgeschottet uninformiert, dass ihr der Zustand nicht ins Bewusstsein rückt. Kommt aber der Koloss in Bewegung, donnert er zu Tal mit beschleunigender Schwer- und Zerstörungskraft. Masse ist immer, erst recht als Menschenmasse, geballtes Risiko. Jede nur denkbare und rückwärts gewandte Primitivität ruht als potentielle Energie im Massenwahn der Ideologien.

3651
Der Herbst stürmt und schweigt, er leuchtet in warmen Farben und ergraut neblig kalt, er erntet die aromatische Frucht, genießt und sorgt vor, geht zeitiger schlafen, steht später auf. Alles ist ihm dank seiner Reife erlaubt, er lebt abwechslungsreich, unbürokratisch und sehr natürlich abseits von Weltbildmärchen.

3652
Manche Männer stehen zu ihren Tränen, manche Frauen keifen tränenreich.
Denke ich an „Gender“, kommen mir Tränen vor Lachen und Zorn.


© Raymond Walden 


 

Sonntag, 5. November 2017

Heiße Luft

Irrlehren offenbaren sich besonders auch in Massenaufmärschen, ebenso in völlig unwissenschaftlichen Konferenzaufläufen sowie durch undemokratische Ideologiebefolgungen mit irrsinnigen Beschlussfassungen.

Die fehlgeleitete Masse, nur sie, zahlt die Zeche bis zum Erwachen und für die Folgezeit der geläuterten Korrekturen.

Nichts Neues also aus Mephistos Wahnwelt, welche die exakte Wissenschaft und den kausalen Verstand stets negiert.

Teuflisch heiße Luft im Bonner Herbst 2017 mit "Weltklima-Konferenz".

Tipp: Nicht schimpfen. Sich informieren, sachlich fundiert argumentieren, selbstsicher und eigenverantwortlich handeln, umweltbewusst und global mitmenschlich!

Faktenwissen erwünscht?

Zum Beispiel hier:




Samstag, 4. November 2017

Jeder Beginn des Lebens …

...birgt ein Geheimnis, etwas Wunderbares,
das sich uns eigentlich verschließt.

Das gerade Geborene versteht (noch) nicht,
doch was verstehen wir mitten im Leben Stehenden,
auch mit dem Blick aller endlichen Perspektive?

Dem Tag unserer Geburt folgen Geburtstage als vorerst lustige Gedenkposen,
bald gewinnt das Andenken an Gravität für das aktuelle Sein,
dann mischt sich Ungewissheit ein,
die ja datiert mit unserem Lebensstart:
Leben ist Ungewissheit,
eine Initialzündung mit strahlender Funkenstrecke,
die uns erschauern und hoffen lässt
auf Glück,
das wir alle(n) wünschen.




Mittwoch, 1. November 2017

In freier Eigenverantwortung

Aufklärung wird durch unreflektiertes Wahnwachstum be- und verhindert. Bevölkerungswachstum vermehrt den religiös-esoterischen Gotteswahn, den Klimawahn, Wachstums- und Konsumwahn, Hexen- und Rassenwahn, Jugend- und Gesundheitswahn, Wissenschafts- und Größenwahn, Waffen- und Kriegswahn, kurz: den typischen Wahnwitz des stagnierenden, sich der humanen Weiterentwicklung verweigernden Interimsmenschen.

Technologische Umwälzungen überholen desaströs die völlig unzureichenden Standards von Ethik und Moral.
Wo, wenn nicht in der Aufklärung gibt es Denkansätze hoffnungsvoller Veränderungen?

Aufklärung aber braucht Initiatoren, Katalysatoren und Ausübende in Form freiheitlicher Aktivisten und Repräsentanten. Und seien sie eine noch so kleine Minderheit!

Der Welten Wahnwitz arbeitet – man muss sein Unheil vehement beklagen – eigentlich zugunsten erhellender Menschlichkeit, indem sich Dummheit besonders auch gegenseitig zerstört. Aber dadurch schwebt die Menschheit immer risikoreicher am Abgrund der Selbstvernichtung, ehe noch Intelligenz hoffentlich und letztendlich die Oberhand behält.

Kosmonomie nenne ich meine Aufklärung einfordernde Philosophie.
Sie gewinnt erfreulich an Bekanntheit und lädt weltweit ein zur Sinn stiftenden Hinwendung an die emanzipierte Würde jedes einzelnen Menschen in der realen Welt ohne übervorteilende Vertröstungen auf ersonnene Weltbilder vernichtender und dogmatisierender Ideologie, Religion und Räson.

Freiheit will vorgelebt werden, und sie wirkt in demokratischer Vermittlung und Verkündung.
Ich schreibe Anmerkungen und Anregungen; es ist an den Lesern, zu denken und vielleicht auch zu handeln, kosmonomisch zu leben, den Status des Interimsmenschen in freier Eigenverantwortung zu überwinden.



Samstag, 28. Oktober 2017

Sequenzen von Skepsis (282)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3627
Was sich weltweit „im Namen Gottes“ vollzieht, geschähe niemals, gäbe es ihn wirklich. Religion ist der überzeugendste Beweis für seine Nicht-Existenz.

3628
Die Natur entfaltet im Sinne der Fortpflanzung die geilste Schönheit. Nur der Mensch verschleiert sich äußerlich und innerlich, lenkt von sich ab, unterdrückt sich, vernichtet sich in der Ersatz-Extase.

3629
Schaut in die Ställe eurer Massentierhaltung und bereitet euch auf eigene Vermassung vor, während die Digitalisierung bereits eure Privatsphäre und Individualität anfrisst.

3630
Kreuzritter: Das waren Christen!
Kreuzfahrer: Das sind gleichsam Umweltbewusste!

3631
Oft werden Frauen weniger ernst genommen; die Fehlleistung dabei geht ebenso häufig von den Männern aus.

3632
Das Müllaufkommen am Kiosk übersteigt bei Weitem sein Volumen.

3633
Das Sterben vollendet die Einsamkeit, die mit der Geburt begann.

3634
Zwei- und Mehrdeutigkeiten verleihen der Sprache anspruchsvollen Schliff.

3635
Je voller das Parlament, desto aufgeblasen leerer das Palaver in bestechendem Einfluss außerparlamentarischer Lobbyisten.

3636
Wenn sich zwei im Namen der Dummheit versammeln, schaffen sie „Göttliches“.

3637
Koalition. Es kommt doch weniger auf Überzeugungen an, wenn es um Macht geht! Und man vielleicht seine Überzeugung aus der Windrichtung gewinnt.

3638
Geschlechterhass schlägt der Emanzipation in den Verkehr.


© Raymond Walden 


 

Mittwoch, 25. Oktober 2017

The Obsessive Decade - A Revised Version

By Daniel Dragomirescu, Bucharest

Philosopher Gabriel Liiceanu recently commented, on a TV channel, on the pardon law, promulgated by the Parliament: „… There was some talk, in an interview, about dignity…their dignity is hurt, it went too far, dignity is not respected in prison” and then asked himself rhetorically: „Is it respected in hospitals, in schools, where children sit in freezing cold classrooms, in the Romanian trains or on the highways?”

This question asked by the well-know philosopher is justified. In the 50s, in the prisons of the communist regime, people like Mircea Vulcănescu, Petre Țuțea and Alexandru Paleologu were kept in conditions which resembled those of the extermination camps. Many of them did not come out alive from behind bars. No public voice, no organization, no institution dared to speak out back then in Romania (RPR/RSR)* in order to demand that they be freed on account on the inhuman conditions they were being kept in. The deputies from MAN** and the governing class did not move a finger for those imprisoned in a discretionary manner, which disregarded elementary human rights. It was an upside-down world. The West only sometimes protested, not very audibly, while Western public opinion was made to believe that in the Eastern communist camp a better and more just world was being created.

And now this upside-down world is coming back after decades, in an equally flagrant and illegitimate manner. Now deputies and governing people give pardon laws and free the vicious, bandits, criminals, and no doubt, the huge names of corruption, who are responsible for the misery of today’s Romania. If it was possible for the Romanian elite to be kept in communist prisons in inhuman conditions, the elite of petty thieves, criminals and mafia is given their freedom back, in the name of human rights. A man like Mircea Vulcănescu, after writing his work for the country, had to die in prison, while a man like Dan Voiculescu, after looting the country, had to be released 7 years earlier so that he could freely indulge in luxury for the rest of his life. The current political regime, the result of a combination that wants to be socialist-liberal, is in reality just a new version of the obsessive decade.

*
RPR and later RSR is as DDR, a name of the country during the communist regime.
RPR - Popular Republic of Romania
RSR - Socialist Republic of Romania

**
MAN is a name of the communist parliament
MAN = The Great National Assembly


Translation Romanian/English: Roxana Doncu 


 

Montag, 23. Oktober 2017

Separatismus

Separatismus innerhalb der Europäischen Union beschreibt ein Paradox, das auf kleinkariertem, rückwärtsgewandtem Nationalismus fußt, auf dem Größenwahn der Zwergstaaterei.

Separatismus erlangt ethische Wertschätzung und Rechtfertigung im Bemühen, geopolitisch zerrissenen Völkern eigene Staaten zuzugestehen.

Gerechtfertigter Separatismus legalisiert nicht Gewalt und Terrorismus, sondern bezieht seine Legitimation aus Selbstbestimmungsrecht, aus demokratischen Grundsätzen und Verhaltensweisen. 


 

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Niemand verfalle der Idee, eine kosmonomische Partei zu gründen!

Denn die kosmonomische Philosophie in ihrer Gesamtsicht der Welt lässt sich nicht herab zu ideologischen Winkelzügen kleinkarierter Machtbesessenheit und nicht zur Unterwerfung des Menschen durch Wunderhalluzinationen und Auserwähltheitsphantasien, auch nicht durch „Erbschuld“-Zuweisungen gegenüber dem mit Recht Freiheit und Emanzipation beanspruchenden individuellen Menschen.

Parteien der kapitalistischen Profitoptimierung aufgrund sklavischer Ausbeutung der Völker in Billiglohn-Ländern,
Parteien kriegerischer Aufrüstung und skrupellosen Waffenhandels, die vorgeben, Frieden durch Kriegstreiberei zu erreichen,
Parteien des hemmungslosen Raubbaus an Natur und Mensch,
der perfiden ideologischen Indoktrination und demagogischen Gleichschaltung,
des Kadavergehorsams,
der Pervertierung von Wissenschaft,
Parteien der geheimdienstlichen Verlogenheit so wie
alle Organisationen aktionistischer Scheinkonzepte und modernistischer Unausgegorenheiten befinden sich nicht im Geringsten auf Augenhöhe mit kosmonomischem Denken und Fühlen.

Philosophie mag in Parteien hineinwirken, Parteien aber nur bedingt in die Philosophie.

Damit ist klar: Kosmonomie bildet keine politische Macht, sondern gibt verbindliche humane Werte der Aufklärung vor, sie erarbeitet und leitet Freiheitlichkeit, reales Menschenrecht und unverfälschte Demokratie ab aus natürlicher Vielfalt und aus der Möglichkeit, natürliche Lebenswidrigkeiten durch verantwortungsbewusste Nutzung unbestechlicher Naturgesetze zu lindern und sogar zu überwinden.

Kosmonomie baut auf Gewaltlosigkeit, physisch wie psychisch, pädagogisch wie medial.
Sie bildet den zarten Ansatz einer fortentwickelten Welt, einer reifenden Lebenswelt in der Würdigung bisheriger zivilisatorischer und kultureller Errungenschaften, unter definitiver Abkehr von primitivster Verrohung, Unaufrichtigkeit und von der Glorifizierung traditionell chaotischer, destruktiver Lebensführungen weltweit.

Kosmonomisches Leben meint eine individuelle, „weltbürgerliche“ Haltung, die weit über den Parteien mit ihren jeweiligen ideologischen Horizontbeschränkungen begründet ist.

Die Kosmonomie folgt einer anspruchsvoll ehrlichen Konsequenz aus gesellschaftlich versagenden Lebensstrategien, die in neuerer Zeit besonders durch Parteien und Parteigänger verursacht werden.

Erst eine kosmonomisch oder in ähnlichem Sinne sich läuternde Gesellschaft könnte Parteien zuverlässiger Humanität kreieren.
Trotz allgemeiner wie spezieller Ferne von einem solchen Zustand, lohnt sich jedoch für den intelligenten Menschen bereits heute die Perspektive eines derartigen, faszinierenden Aufbruchs.
Innerer wie äußerer Frieden liegt in kosmonomischer Philosophie, dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, ist Achtsamkeit vor äußeren, auch niedersten Anfeindungen geboten.

Mein Traum als Autor dieser Denkweise:
Möge die kosmonomische Philosophie ausstrahlen, den Globus friedlich zu revolutionieren.
Nein, ich bin nicht bescheiden.
Der hellwache Blick auf die globale Menschheit in ihrem irrwitzigen Prassen und Verbluten bestärkt mich, bestätigt mich, ermutigt mich, nicht zuletzt auch durch die steigenden internationalen Zugriffszahlen zu meinen Ausführungen im Internet.



Montag, 16. Oktober 2017

Sequenzen von Skepsis (281)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3607
Politik ist das gepflegte Missverhältnis zur Realität, denn es geht ausschließlich um Macht und Einfluss.

3608
Kapital regiert, impft die Medien und das Volk darf konsumieren, was Politmarionetten und sonstige Werbung versprechen.

3609
Nie wurde Demokratie gerissener verfälscht als im Kapitalismus, andere Ideologien nämlich lehnen sie rundheraus ab.

3610
Als kosmische Komponente unterliegt die Liebe genauso der Relativität und der Schwerkraft im Traum ihrer ungewissen Unendlichkeit.

3611
In der Arbeitswelt ist man zu sehr mit der Beschäftigung beschäftigt, um sich der flüchtigen Rahmenbedingungen des Lebens bewusst zu bleiben. Zyniker behaupten sarkastisch, Arbeit mache frei. Doch Freiheit keimt nicht im Zwang, sondern in freiwilliger Aktivität und sich bestätigender Kreativität.

3612
Wo der Wein sich zur Reife sonnt, bringt er Arbeit, schafft reichlich Kultur und Freundlichkeit.

3613
Alter mystifiziert. Jenseits der Schwelle des Todes verzückt es die aktuell Lebenden zu regelrecht religiöser Verehrung.

3614
Mit zunehmender Respektlosigkeit vor Privatheit, mit der zur Gepflogenheit ausufernden Verletzung der Privatsphäre geht ein kaum zu ermessender Verlust an künstlerischer Kreativität und allgemeiner Kultur einher.

3615
Glaubt es nicht, denn ihr könntet es wissen: Mit dem Wahn des fortwährenden Wachstums hat der Abgesang der Menschheit schrille Akkorde intoniert, die der unverantwortlichen Bevölkerungsexplosion entstammen, dem Stöhnen und Ächzen tödlicher Ratlosigkeit, jenem Zögling der Paarung von Dummheit und Bildungsmangel.

3616
Der Kapitalismus springt nicht über seine Konten, aber über Menschenrecht und Leichen.

3617
All die Diktatoren wären leicht zu stürzen, wäre die sogenannt „freie Welt“ nicht so kooperativ verlogen.

3618
So reich an Vielfalt präsentiert sich Natur, und als sei der Mensch kein Teil von ihr, protzt er mit seinen Monokulturen, mit seinem Nationalismus und mit widernatürlichem Rassismus.

3619
Forciertes Wachstum schafft Enge, bald Bedrängnis und schließlich Verdrängung.

3620
Der Planet leidet unter der Krebsgeschwulst Mensch. Dieses Wachstum endet durch gezielten, logisch-kausalen Eingriff von Intelligenz oder mit dem Tod des Patienten. Die Chance der Intelligenz aber steht recht gut, wider oberflächlicher Betrachtungen, angesichts ungeahnter Selbstheilungskräfte des Globus.

3621
Es gibt nichts, das nicht geglaubt wird. So markiert ungeheure Vielfalt die triviale Einfalt.

3622
Sogenannte Bildungsminister „machen Schule“, wen wundern da die Leistungsdefizite des Systems. Kein Programm ist besser als sein Autor. Und wieder liegt die Tragik im Kausalzirkel: Schulminister werden von ehemaligen Schülern ins Amt gehievt; die Gesellschaft bildet ab, was und wie sie ist.

3623
Menschenrecht und Demokratie rangieren höher als „freier Handel“, doch das untergräbt der Kapitalismus in seiner Gier und mit all seiner schmierigen Verwandtschaft.

3624
Man erkennt in jeder Art und Form von Nahrung ein Risiko – und beißt ins Gras.

3625
Wirkliche Offenheit für Vielfalt heißt doch nicht kritiklose Duldung der Mannigfaltigkeit von Lügen, Unterdrückung und Zerstörung!

3626
Lebensstrategie:
Immer wieder Schönes entdecken, sich daran freuen,
dem gepflegten Genuss sich öffnen
in der Inspiration zu eigener Kreativität.
Selbstsicherheit im Mut zur menschenfreundlichen Aufklärung.


© Raymond Walden