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Samstag, 28. Februar 2026

Im Abendrot unseres Lebens

 


Im Abendrot unseres Lebens verglühen wir;

waren gerne hier,

haben Glückseligkeit, Mühsal und Leid in langen Jahren,

Liebe, Freundschaft, Recht und Unrecht hautnah erfahren.

Zuletzt, im Alter, dominiert so Vieles mehr noch als Atemnot,

sinnvoll also ein Ende; willkommen, Tod!


Für das Leben aber stets ein neues Morgenrot,

ein tiefes Himmelsblau an lichten Tagen,

Sonne, Wind und Regen erfrischend zu ertragen,

um menschliche Gräuel aber – nicht zu fassen (!)

zum eigenen Schutz dennoch einigermaßen gelassen

hinzunehmen,

um sich fundiert zum Widerspruch und zum Protest zu bequemen.

Wem es gegeben,

mag seine Stimme in Wort und Schrift erheben

für das Recht auf Frieden und Freiheit auf Lebenszeit.

Wer das Leben so vollenden kann, persönlich gereift und befreit,

hat Glück gehabt und mag es vererben in Dankbarkeit.

Frieden

sei solchem Glück beschieden!


Krieg exponiert sich allerdings aktuell erneut als barbarischste Form der Primitivität,

dabei tarnt sich „kriegstüchtig“ als eklatant kriegssüchtig

in einer Mischung aus Feindbildphobie, Pathologischem und Naivität,

im Prozedere seit Jahrtausenden gleichbleibend unbelehrbar und uneinsichtig.

Wie gesagt, im Abendrot … verglühen

in derartig verirrtem, eskalierend zerstörerischem Bemühen

alle in einem Boot.




Montag, 23. Februar 2026

Glück auf, Freie Welt!

 


Zur Sekte der „Brandmaurer“ gehört ein diverser Meinungscocktail aus nahezu allen Parteien mit einem dogmatischen Demokratiedefizit, das zusammen sogar über absolute Mehrheiten verfügt. Eine geradezu vollkommene Verkommenheit einer Gesellschaft mit sich beliebig wandelnden Geschlechtern, mit massiven klimatoxischen Verstörungen, mit feindbildlichen Bewusstseinsspaltungen, kriegstreiberischen Exzessen, mit Bildungsmangel und eskalierenden Dysfunktionen der Infrastruktur, begleitet alles durch „Sondervermögen“, das im Klartext Schuldenberge und Unvermögen „hochstapelt“. In dieser Gemengelage hat sich Toleranz weitgehend selbst entmachtet, indem sie viel zu viele Gegner der Toleranz in ihre Gesellschaftsordnung aufgenommen hat.

Toleranz kann aber nur im Abstand zur Intoleranz existieren und nicht im Miteinander mit der Unduldsamkeit.

Diese auswuchernde Diskrepanz resultiert aus einem gravierenden Unselbstverständnis der massiv kränkelnden Toleranz, das eindeutig Merkmale von Dekadenz und Dummheit aufweist, von Bequemlichkeit, Faulheit und Ignoranz, aufgestaut und propagiert durch allgegenwärtiges Lügen und Betrügen sowie durch schizophrene, vertröstende wie angeblich auch entspannende Selbsttäuschungen.


Ideolgische wie religiöse Toleranzgegnerschaften und -vernichtungen spielen gleichermaßen die wichtigsten Rollen der Zerstörung der freiheitlichen Demokratien, die ohne Toleranz und Emanzipation jegliche Fundierung einbüßen.

Brandmaurer“ sind keine verantwortungsvollen und sinnvollen Konstrukteure von Schutzwällen gemäß physikalischen und menschenfreundlichen Parametern, sondern im Gegenteil selbstherrliche Spaltwerkzeuge, die ihre erlogene Macht als Verwirklichung von Freiheit und Demokratie wortgewaltig verkaufen, während sie demokratische Opposition auf alle mögliche Art und Weise zum Schweigen bringen.


Es gibt wohl nur eine Möglichkeit, „Brandmaurer“ gewaltfrei abzulösen: Demokratisch überzeugende Abwahl bei der nächsten Gelegenheit.

Glück auf, Freie Welt!

 

 

 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Gewaltfreie Entmachtung des doppelmoralisch Schweinischen

 


Die verlogensten Schweine

haben trittfeste Beine,

mit denen sie nach unten trampeln,

um sich nach oben zu strampeln.


Ihre schweinischen Köpfe

passen in vielerlei Töpfe

aller politischen Farben,

auch ihre Ferkel müssen nicht darben

an ihren übervollen Trögen,

in krassem Widerspruch zum geistigen Vermögen

dieser Eber und Sauen,

die sich sattsam schmatzend alles (zu)trauen.


Und haben sie einmal nicht gesiegt,

wird fürchterlich gequiekt,

dass sich die Balken biegen,

bis sich alle wieder schweinisch in den Armen liegen,

selbstzufrieden grunzen

und sich schweinigelnd gegenseitig und ekelhaft bebrunzen.


Sie fordern vom Volk Verzicht,

von sich selbst aber nicht,

genehmigen sich fette Diäten,

geben sich als besorgte Propheten,

wollen privates Verhalten diktieren, sich als „Experten“ gerieren.

Sie fliegen gerne viel

besonders auch zu ganz nahem Ziel,

wollen Wahrheit verbieten, verpönen,

bespitzeln, ausgrenzen und wahrhaftig der Lüge frönen.

Energie erneuern sie subventionierend nachhaltig,

wenden ihre Hälse kurzfristig wie überhaupt die Zeit gewaltig.

Das Klima heizen sie permanent,

erzeugen Angst, die auf den Nägeln brennt,

und mit Hass und mit Hetze wird der Frieden vernichtet,

ultimativ der Zwang zum Krieg auf's Neue erdichtet.


Sprung auf, marsch, marsch!“, brüllt der Eber, der smarte,

die Sau kratzt sich herausfordernd zustimmend die wabbelige Schwarte.

Im Osten schon immer die Schlechten,

im Westen dagegen die Echten, die Guten, die Gerechten.

Hie wie da braucht man sich zu höchst moralischem An- und Verklagen,

zur Ablenkung von eigenem Verbrechen und Versagen,

mit den Medien an vorderster Front,

wo sich Menschenverachtung schonungslos sonnt,

wo man Sprache missbraucht als ätzende Waffen,

indem man sich gebärdet und gibt als schweinische Affen.


Bildung wird ideologisch verhunzt,

mit Leistung gestrunzt,

die, kaum vorhanden, nicht belastbar,

denn „chillende Selbstverwirklichung“ in "Work-Life-Balance“ ist unantastbar.

Kurzum:

Rechtsanspruch auf „faul und dumm“

auf Kosten der Allgemeinheit,

gefördert sogar mit neu-akademischer Feinheit

in politischem „Gendern“,

auch geschlechtlichem, wahlweise Verändern.


O „Land der Dichter und Denker“!

Unbelehrbar schreitest du schon wieder auf Pfaden

der Richter und Henker

der Länder ohne Gnaden.


Man sabbert von bunter Vielfalt auf der Ideologen Geheiß

und bestimmt kompromisslos, was schwarz sei und was weiß.

Im Handumdrehen wird per Zungenschlag Demokratie zum Diktat,

Frieden meint Kriegstreiberei, meint Heuchelei, wird zu offenem Verrat.


In orgiastischer orwellscher Dystopie scheißen die Schweine auf Freiheit,

feiern die Macht kriegslüsterner Geilheit,

gieren nach blutiger Vernichtung

in ideologisch-religiöser Falschausrichtung,

berauscht am Odem aus ihrem Augiasstall,

ergötzen sie sich an den gigantischen Kriegsarsenalen einer erbärmlichen Menschheit vor dem Fall.


Und dennoch!

Noch ist Zeit

für ein Sofort, ein Jetzt.

Wo man Orwell einigermaßen gefahrlos zitieren kann,

ist Aufbruch möglich,

intelligente Zivilisation,

ehrlich Emanzipation,

aufrichtige Friedfertigkeit;

gemeint ist die gewaltfrei überzeugende Entmachtung des doppelmoralisch Schweinischen.


Ein Wunsch sei dem Autor am Schluss gewährt,

der hoffentlich keine Zwietracht nährt:

Ich wünsche allen Vaterländern der Erde,

dass es Frieden werde,

in realistischer Bescheidenheit

die ersten Wörter vom Deutschlandlied:

Einigkeit und Recht und Freiheit“.

Werte universaler Menschlichkeit,

ohne Unterschied!




Montag, 16. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (756, Karnevalsedition)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9812

In der Bütt gilt Narrenfreiheit, nicht aber an den Pulten in den Parlamenten. – Eine Binsenweisheit, die jedoch immer mehr Parlamentarier überfordert.


9813

Da haben wir doch tatsächlich Winter, den es im Irrglauben der Klimatiker bei uns nicht mehr geben sollte. Ob denen jetzt warm wird, oder kriegen sie kalte Füße? Und dann die Energiewende durch Bewusstseinsspaltung – Karneval pur, doch Klimatiker verstehen nichts, auch nicht Spaß in ihrem klimatischen Furchtszenario.


9814

Münchner Sicherheitskonferenz: Welch ein fremdartiger Karneval ohne jegliche Verkleidung, aber mit adäquatem Witz das Leben für verrückt zelebrierend.


9815

Schluss mit „lustig“ und peng, peng – raus aus der NATO!


9816

Ob süchtige Volksmassen und ihre Propheten das nun verstehen oder nicht: Kohlendioxid als segensreicher Bestandteil der Erdatmosphäre ist und war nicht giftig.


9817

Immer wieder: Giftige Menschen brauchen Gift.


9818

Wer mit Hass und Verleumdung Demokratie und Freiheit verteidigen will, produziert sich gewöhnlich als lautes Lügenmaul bis hin zu der scheinheiligsten aller Fragen: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“


9819

Mancher und Manches rutscht aus im Karneval und auf glitzernd geöltem Parkett.


9820

Politisch wird wie selbstverständlich die Lüge geadelt, in der Religion wird sie geheiligt.


9821

Erkenntnis und menschliche Konsequenz – Glanzleistung menschlicher Intelligenz.



© Raymond Walden


 

 

Sonntag, 1. Februar 2026

Unverzichtbare Einigkeit

 


Die Freiheit menschlicher Vielfalt kann nur im friedlichen Miteinander gedeihen, in der Verweigerung jeglicher Kriegsvorbereitungen und in der Verhinderung jeglichen Kriegsausbruchs.

Wer derartige Reife der humanen und kulturellen Entwicklung entfaltet, agiert geistig wie physisch in einer „ganz anderen“ Liga des Respekts vor der Welt, vor dem Leben und seinen grandiosen Talenten, Sehnsüchten und ergreifenden Nöten und Freuden.

Freiheitlich Lebende!

Vereinigt Euch im friedlichen und demokratischen Widerstand gegen jeden Krieg und gegen jeden Kriegstreiber. Ihr habt die Wahl – in dieser fundamentalen, unverzichtbaren Einigkeit!

Steht zu Euch, steht zusammen, unwiderstehlich.

 

 

 

Samstag, 3. Januar 2026

Sequenzen von Skepsis (745)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9678

Religiös und ideologisch Geimpfte wollen nicht hören und sehen, was sie nicht hören und sehen sollen – als logische Konsequenz der Gehirnwäsche.


9679

Verhaltensauffällig spiegelt sich der Schund auf den Kinder-TV-Kanälen im verstörten kindlichen Miteinander des Alltags wider. Es drängt sich die Frage nach dem Charakter der Produzenten und Programmgestalter auf und mehr noch nach ihren Verantwortlichkeiten.


9680

Alle diejenigen, die andere Personen oder ganze Völker als Feindbilder aufbauen und verteufeln, müssen sich fragen lassen, was ihr eigener schändlicher Anteil ist an der Feindseligkeit, an ihrer Entstehung wie an der Eskalation.


9681

Politiker-Klausur im Kloster; da heiligen sich Unwahrheiten.


9682

Mit „Gottes Segen“ glaubt der Mensch alles; deshalb auch täglich „Kirche im Sender X für ein U“.


9683

Des Menschen ärgster Feind sei der Mensch, tönt es immer süffisanter, doch woran erkennt man zweifelsfrei „den Menschen“? An seinem Gebetbuch, am Parteibuch, an der Uniform, am großen Maul oder an seinen opportunistischen Bücklingen? Er tarnt sich, denn er macht sich zum Affen und haust bevorzugt in Bananenrepubliken. Da hagelt es Kokosnüsse in Bandenkriegen.


9684

Indoktriniert Glaubende kennen keine freie Meinung, bilden sie sich aber gern und vehement ein.


9685

Wer 'nen Knall hat, lässt es auch zum Jahreswechsel vielfältigst krachen.


9686

Cancel Culture“, als Subkultur des Bespitzelns, des Diskreditierens, des Ausgrenzens, der Absagungen, der Gesellschaftsspaltung und des Vernichtens verdichtet sich zur Phalanx der Demokratiezersetzung. Das durchschauen aber nur freie Geister, die noch wissen, was Demokratie wirklich bedeutet.


9687

Der „wilde Westen“ war nie frei, denn seine quasireligiöse „Freiheit“ hat er sich stets gewaltsam auf Kosten anderer, unterdrückter Menschen freigeschossen. Und in dieser Mentalität fühlt er sich ganz aktuell als „great again“. Shame on you!



© Raymond Walden




Dienstag, 18. November 2025

Des Lebens würdig


Lerne frei zu sein;

atme dich frei,

höre den Klang der Freiheit,

erfasse ihren realen Gehalt

gegen alle Tyrannei.

Erkenne sehenden Auges die Farben und Konturen von Freiheit,

rieche den freiheitlichen Duft,

erlese dir Freiheit,

erträume und verwirkliche sie,

pflege sie einfühlsam wie unbeirrt

und zielstrebig friedfertig.

Gewinne Menschen durch dein freies Beispiel in Verbindlichkeit.

Halte die Wahrheit der Freiheit in Ehren,

und das Leben erachtet dich seiner würdig.

Nimm dich selbst so wahr.

Unser Bewusstsein

baue auf Gewissheit

frei zu sein,

von Geburt an zur Freiheit bestimmt,

eingebettet in freiheitliches Miteinander,

stark und standfest:

Menschwerdung statt und trotz

allgegenwärtiger ideologischer Indoktrination.

Leben meint Entfaltung,

nicht Einfalt

im Hier und Jetzt,

das allerdings vor Menschenverachtung strotzt.

Lasst uns dem kosmonomisch begegnen,

besonnen, kultiviert und zivilisiert.


 

 

Montag, 10. November 2025

Aus gegebenem Anlass

 


9. November 1989, Fall der Berliner Mauer, grandioser Sieg von Freiheit und Demokratie.

Die Macht gehe vom Volke aus“, eine Forderung als Merkmal der Demokratie.

Geht aber Verblödung „von oben“ aus gegen das Volk, reduziert sich „Demokratie“ auf Illusion, denn Diktatur führt bereits wieder Regie, rigoros „belehrend“, unduldsam und hasserfüllt Diskussionen verweigernd, verbietend.

Dem mündigen Bürger muss kein Präsident, kein Regierungschef, kein Parteivorsitzender, noch sonstiger Ideologiepropagandist erklären, was Demokratie sei, da dies eindeutig eine Frage von allgemeiner Intelligenz darstellt, von sprachlichem und historischem Verständnis wie von Intellekt.


Politische Versager und Dilettanten, die sich zweifelhaft durch "Brandmauern" in Gesellschaft und sogar im Parlament an der Macht halten und das auch noch mit dem „Schutz der demokratischen Freiheit“ begründen, bilden die eigentliche, nämlich innere Gefahr für den demokratischen Staat.

In Anlehnung eines früheren völlig in die Irre führenden Slogans sei zu seiner wieder ganz aktuellen Korrektur der Mut eindringlich eingefordert:

Demokraten und Freiheitliche aller Länder, steht zusammen! Dem Frieden und der Gewaltlosigkeit verpflichtet!“

 

 

 

Samstag, 18. Oktober 2025

Möge Freiheit siegreich bleiben

 


Die „Brandmauer“ mäandert kreuz und quer durch Deutschland, in der Öffentlichkeit wie in den privaten Häusern und Wohnungen: Ein Schandmal der Gesellschaftsspaltung.

Bei Zweifeln an der Gerechtigkeit und Richtigkeit dieses Jammersymbols erkühnt sich nun der Kanzler dieses gedemütigten Landes zu der Behauptung: „Die Brandmauer sind wir!“

Recht hat er. Die CDU merkt nicht, wie sie selbst dabei zerbröselt.


Die damaligen Kommunisten sahen auch nicht, wie sie und ihr gesamter Wahn zunehmend an der Berliner Schandmauer zerbrachen.


Letztlich aber siegte die Freiheit. Möge sie siegreich bleiben!

 

 

 

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Einigkeit und Recht und Freiheit


Diese Grundpfeiler eines demokratischen Staats scheinen im wiedervereinigten Deutschland immer häufiger durch Abwesenheit oder durch Beschädigung aufzufallen.

Am Tag der Deutschen Einheit (03.10.) mute ich mir keine der angesagten Sonntagsreden zu, sondern richte mein Interesse und meine Sympathie auf die vorgemerkten Veranstaltungen von Friedensaktivisten.

Ich wehre mich dagegen, die deutsche Einheit wieder zu Großmannssucht und Kriegstreiberei völlig falsch und in unverantwortlicher Weise umzuinterpretieren.


 

 

Montag, 29. September 2025

Sequenzen von Skepsis (725)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9460

Was sind denn „Gotteshäuser“ in aller Welt anderes als Gesinnungstempel, als Ideologiefestungen, als mentale Berieselungsanlagen und gleichwohl Kaderschmieden von Macht und Einfluss und jeweils, innerhalb des eigenen Systems, Zentren von Zivilisation und Kultur, stets in feindbildlicher Gegnerschaft zu anderen Sichtweisen auf die Welt – mit anderen Worten: Urquellen von Zwist und übergreifender Friedensunfähigkeit? Das alles im Regulierungs- und Vernichtungswahn des „diesseitigen“ realen Lebens als Vorbereitung auf das Sterben und die Phantastereien vom „Leben im Jenseits“!


9461

Die unaufgeklärte Menschheit unterliegt zwei alles beherrschenden Super-Mächten: der Religion und der Ideologie, wobei sich beide – die „Offenbarung“ einerseits und die profane Gesinnungskonstruktion andererseits – in Methodik und Entmündigung des Menschen sogar durchdringen wie auch in exzessiven Gewaltausbrüchen bekämpfen. Beide Komponenten haben nämlich kaum etwas mit Erkenntnis zu tun, umso mehr mit roher Macht, Ausbeutung und Unterwerfung durch angewandte Unmenschlichkeit. Kosmonomische Philosophie argumentiert durch Aufklärung unmissverständlich dagegen.


9462

Ehe man etwas liebt, sollte man es kennen, um nichts Unliebsames ungeahnt kennenlernen zu müssen.


9463

In der Ermangelung von Intelligenz und von diplomatischem Geschick stellen Sanktionen nichts Geringeres dar als primitive Kriegstreiberei, bis auf die Spitze be- und getrieben seit Jahren vor allem durch sogenannte „westliche Demokratien“. Friedfertigkeit fällt in den Bereich der Unfähigkeit.


9464

Europa (EU): Einst eine der berührendsten Hoffnungen meines Lebens – nunmehr verkommen in dogmatischem und aggressivem Dilettantismus und Kriegswahn. Europa, mir graut vor dir! Und noch immer glühe ich für die Ideale, die du mit Füßen trittst.


9465

Psychopathen an der Macht, sodass der „Teufel“ als Unmensch lacht.


9466

Die Kinder des Weltalls (Hoimar von Ditfurth) verleugnen und/oder ignorieren ihre Herkunft und zerfressen sich in idiotischen Kämpfen um irdische Banalitäten, die sie in ihrer Umnachtung sogar „vergöttern“.


9467

Regenbogenfarben“ im Okular offenbaren mindere Qualität durch schillernde Unschärfe. Die wirkliche Vielfalt des Universums wird erkennbar in der klar definierten Konzentration auf den Fokus in eindeutiger Bestimmung von Auflösungsgüte, Kontrast und Farbspektrum, kurzum: in gekonnter Anwendung von Naturgesetzen und ebenso in der Disziplin profilierter Beobachtungsgabe. Bildung und Respekt stellen die Motivation.


9468

Die Freiheit eines Menschen ruht in seiner Treue zu ihr und zu sich selbst, besonders wenn Unterdrückung von außen gebieterisch und in geistiger Verwahrlosung lärmt und Gewalt unverhohlen droht.


9469

Meinungskontrolle und Meinungsvorschriften sind wie Ungeziefer und Schadstoffe in der täglichen intelligenten Bewältigung des Lebens. In ähnlichem Befall eines Restaurants beispielsweise stände das Ordnungsamt vor der Tür.



© Raymond Walden 

 

 

 

Sonntag, 14. September 2025

Wortschwall jener verlogenen, überflüssigen Beredsamkeit


Und schon wieder ideologische Propaganda, Belehrung und Indoktrination anstelle von sachlichem Journalismus; Meinungsdiktat statt freier Meinungsvielfalt … und schließlich „Kriegsertüchtigung“.

Täglich kommt mir Pasternaks Dr. Schiwago in den Sinn, besonders bei Polit-Magazinen und in den endlosen Diskussionsrunden ausgewiesen inkompetenter Parteifunktionäre und Lobbyisten.


Immer wieder wollte Juri Andréitsch aufstehen und gehen. Die Naivität des Kommissars war ihm peinlich. Aber nicht viel höher stand die perfide Gerissenheit des Kommandanten und seines Adjutanten, zweier spöttischer und tückischer Schleicher. Diese Dummheit und diese Schläue gaben einander nichts nach. Und das alles ergoß sich in einem Wortschwall jener verlogenen, überflüssigen Beredsamkeit, von der sich das wahre Leben so gern befreien möchte.

Wie sehr verlangte es ihn zuweilen, aus dem Dickicht der eitlen und lügenhaften Geschwätzigkeit in die erhabene Stille der Natur oder in die stumme Gefangenschaft einer langen zähen Arbeit zu flüchten! Wie sehnte er sich nach der Selbstvergessenheit eines tiefen Schlafes, nach Entrückung durch Musik, nach dem schweigenden Einverständnis in sich erfüllter Herzen und Seelen!“ *)

Das „wahre Leben“ aber, erst recht in der gegenwärtig sich neu aufspielenden Kriegstreiberei, spielt sich kaum auf den Bildschirmen und nicht auf den „Plattformen“ der Propagandamedien ab. Es gleitet zusehends ab, wieder hinab in den Kriegswahn, dessen alles Menschliche negierende Szenarien sich täglich in den Nachrichten exhibitionieren und offensichtlich die „von allen guten Geistern Verlassenen“ zu exorbitanten neuen Gewaltorgien inspirieren und krankhaft animieren.

Das wahre Leben indes ist die individuelle Freiheit im gemeinsamen Wir und nicht das Gegeneinander von Auserwähltheit, von Entrechtung, Bevormundung und Ausgrenzung.

Krieg heißt das Verbrechen.


*) Quelle: Boris Pasternak: Doktor Schiwago, Lizenzausgabe für den Bertelsmann Lesering mit Genehmigung der S. Fischer Corporation, New York © S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 1958, S.165

 

 

 

Mittwoch, 13. August 2025

Berlin, 13. August 1961


Ein Tag des Besinnens für die noch wache Intelligenz.


Kommunisten und unter ihrem rigorosen Befehl stehende Menschen errichteten die Berliner Mauer, jenes Bollwerk und Symbol gegen menschliches Miteinander.


Man hört heute kaum noch etwas darüber.


Könnte es aber sein, dass zu viele Nachfolger der Kommunisten unter anderen schillernden Namen erneut zu einer Mauer stehen, die sie „Brandmauer“ nennen, um sich den Anschein von Bewahrern der ihnen eigentlich zuwider erscheinenden freiheitlichen Demokratie zu geben, während sie ideologische Ausgrenzung und Spaltung in akribischer Indoktrination betreiben?

Kriegstreiber und Feindbildkonstrukteure sind unter ihnen en masse.


Freiheit, die sich dem entgegenstellt, sei jedoch der Menschlichkeit Ansporn, den Auftrag zum Frieden, den sich Europa nach dem 2. Weltkrieg gab, nicht aus den Augen zu verlieren und ihn ehrenvoll, zuversichtlich und intelligent zu verwirklichen – mit einer Perspektive von Leistungsbereitschaft, Lebensfreude und aufrichtiger Emanzipation, eingebettet in ideologiefreier, sauberer Wissenschaft und im menschenwürdigen Umgang mit respektierter Emotion und in geschäftlicher Zuverlässigkeit.


Ideologische Mauern sind Stützen von maroden Hohlräumen der Unmenschlichkeit.


 

 

Dienstag, 8. Juli 2025

Sequenzen von Skepsis (712)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9312

Die westliche Dekadenz bedeutet für die Demokratie einen totalitären Zerstörungsfaktor, der die offizielle Politik verwirrt und ebenso radikal in die Privatsphären der Menschen eindringt, um Unsinn zu standardisieren und Zwietracht zu säen.


9313

Auch schnulzige und widersinnige Texte werden mit erlesener und ergreifender Musik vertont. Gebildete Menschen wissen, solche Werke auch aus ihrer Geschichte heraus differenzierend zu würdigen.


9314

Wer da meint, Demokratie durch Bespitzelungen und diktatorische Maßnahmen schützen zu müssen, ist ausgewiesener Gegner der Demokratie, hat sie nicht im Ansatz verstanden – aus geistigem Unvermögen und/oder in ideologischer Bosheit.


9315

Mit dem Halbsatz „Weil du es kannst.“, umwirbt man in Deutschland junge Leute, sich dem Militär zu verpflichten. Ich frage: „Was sollen die so Adressierten angeblich können? Etwa das militär-typische Zerstören und Morden, das Hassen und Vernichten, das Sterben für eine unverantwortliche kriegstreiberische Politik?“


9316

Kurzlebig ist jeweils das Schreiben, mag sein Inhalt vielleicht etwas länger währen, mich auch „überleben“, und dann … was weiß ich schon, da ich keiner Illusion vertraue in realer Gegenwart.


9317

Kleingeister singen mit dem Wind, dabei pfeift er ihnen um die Ohren, sollten sie Unkonformes ausposaunieren. So ist das Geschäft auf der Bühne der Hörigen.


9318

Es gehört zur Freiheit, das Umfeld vorbehaltlos und illusionsfrei einzuschätzen.


9319

Der starke Mensch repräsentiere das Gute, das aufrichtig Freundliche, die Empathie, den fairen Wettbewerb und den unbedingten Respekt vor dem Leben in seiner Vielfalt, welche Motivation sei zu Verständnis und Erkenntnis.


9320

Stimmungen? Musik beherrscht sie alle, öffnet sich und beschenkt Sinne und Seele der dafür Zugänglichen.


9321

Krieg vollführt die explodierende Symbiose von Verirrung und Verbrechen.


9322

Im eklatanten Kontrollzwang gerät die Europäische Union durch ihre eigene demokratiefeindliche Zersetzung zunehmend außer Kontrolle.



© Raymond Walden




Freitag, 20. Juni 2025

Wir werden sein

 


Der Mensch als Spion,

wer kennt ihn schon?

Als Denunziant?

Auch eher unbekannt.

Und dann als Folterknecht,

ganz isoliert vom Menschenrecht;

doch anders, schon drohend im Rampenlicht,

die keifende Fratze vom Scharfgericht,

schließlich die Scharen der Knüppelpolizei

und solche vom Wachpersonal!

Es beginnt stets mit Meinungsschnüffelei,

weit unterschätzt als erstes Fanal,

als Vorbote der Menschenvernichtung,

meistens gepaart mit Religion und Ideologie,

kein Spiel von Wahrheit und Dichtung,

sondern offener Wundfraß von Idiotie.


Ein Schandmal jedes „Schöpfers“, der solches schuf.


Jedermann? !“, hallt der Ruf,

doch eine Antwort schweigt aus Angst und Not

oder schon tot.

Die Freiheit wird jedoch zum leeren Wort,

wenn sie verschlafen wird an freiem Ort.

Der freie Mensch also erkenne sich,

bekenne sich beizeiten,

lasse sich leiten und begleiten

durch die Größe, die Würde und Stärke

wahrhaftiger Menschlichkeit und ihrer Werke!


Wir“, spricht die Freiheit, „wir werden sein!“





Dienstag, 17. Juni 2025

Sequenzen von Skepsis (708)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9273

Religionen wie Ideologien wären nicht überlebensfähig ohne die von ihnen sorgsamst generierten und gepflegten Feindbilder, die sie mit scheinheiligen Friedensphantasien zur Begründung der eigenen kriegerischen Aufrüstungen und Gewaltdurchsetzung benötigen und immer wieder in exzessiven Kriegen mit ungezählten Todesfolgen ausleben. – Eines der typischen Merkmale des Interimsmenschen!


9274

Aufklärung in kosmonomischer Konsequenz bedeutet, frei zu sein von Religion und Ideologie, aber in moralischer Verbindlichkeit zu Humanismus und Menschenwürde zu stehen, sich darum im Selbstverständnis zu bemühen.


9275

Allgegenwärtig bedroht die politische und mediale Propagandamaschinerie das menschliche Wesen in schonungsloser Totalität. Wer das durchschaut, wird sich dem nicht schutzlos ausliefern.


9276

Bei fairer und objektiver Beurteilung eines Menschen ist nie die Frage nach seiner ihm wirklich zur Verfügung stehenden oder fehlenden Möglichkeit der freien Entscheidung zu vergessen.


9277

Klar, aus Sicht der über Atomwaffen Verfügenden darf kein anderer Staat über ein solches Potenzial zu ihnen aufsteigen; das verbietet „das Recht des Stärkeren“! Das allerdings ist kein Recht im Sinne von Gerechtigkeit, und mehr noch, in dem Sinn hat niemand das Recht auf Atomwaffen und schon gar nicht auf ihren Einsatz, den verbietet nämlich das Menschenrecht. Relativ, will mir scheinen, gemessen an der eigentlichen Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns, ist der Interimsmensch das blödeste Wesen auf diesem Planeten.



© Raymond Walden




Mittwoch, 11. Juni 2025

Heilig ist mir kein Gott

 


als von Menschen erdachtes und häufig als „offenbartes“ Irgendetwas, im Grunde Undefinierbares und nicht zuletzt deswegen bis zur kriegerischen Raserei kontrovers interpretiertes Ärgernis.


Heilig

in definitiver Aufrichtigkeit und in Demut

ist mir das Leben,

ist mir seine humane Gestaltung, seine Kreativität,

sein Schutz,

seine Erhabenheit in Liebe, Respekt und Kultur,

eingebettet in neutrale, aber grandiose Natur.


Heilig

ist mir Frieden

als Voraussetzung und Labsal des Lebens.


Heilig

ist mir die Geburt,

ist mir die Jugend, das menschliche Reifen,

ist mir das Alter,

schließlich der Tod,

alle abfolgend

in stets anzustrebender und zu bewahrender Würde.


Heilig

ist mir die Wahrheit in verantwortungsvollem Umgang!



Ergänzende Versicherung als logische Folgerung:


Heilig ist mir schon gar kein Teufel (üblich in menschlicher Inkarnation) und keiner seiner Stellvertreter.

Unheilig spielen sich mir Ideologien mit bevormundenden und indoktrinierenden Irrlehren bis hin zu ihren Gewaltexzessen auf.

Krieg ist die verruchteste Verirrung.