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Montag, 24. August 2026

Sequenzen von Skepsis (795)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10267

Schweine lieben es schmutzig, besonders als Mensch.


10268

Ausgewiesene Kriegstreiber als „Lieblingspolitiker“ der verdummten Wählermassen mögen Brandmauern verbalisieren, während sie in der Bewusstseinsspaltung als Brandbeschleuniger höchste Effektivität entwickeln.


10269

Dekadenz erträgt den Frieden nicht und gelangt im Krieg erst an tödliche Grenzen.


10270

Immer intensiver kommt im „Werte-Westen“ nur noch der Kehrwert zur Geltung.


10271

Wo man „hinter der Fichte“ vegetiert, gibt es keinen Platz für aufgeklärte Heimat, darüber hinaus aber Anfeindung bis hin zu Hass und Gewalt.


10272

Rekrutenvereidigung … „so wahr mir Gott helfe.“ Hilfe beim Morden und Sterben? Auch, wenn man gar nicht an „Gott“ glaubt? Eine ungehörige Nötigung wie in totalitären Staaten.


10273

„Allwissende, allmächtige Götter“ als parteiische Kriegsunterstützer, welch ein entlarvender Anachronismus!


10274

In Friedenszeiten die Kriegsgefahren zu verschlafen und sie damit zu fördern, entspricht einem Inferno an Ignoranz und Dekadenz.


10275

Allen Nachrichtenagenturen teile ich gerne mit, dass ich sie nicht nach ihrem Glauben an den „menschengemachten Klimawandel“ gefragt habe und dass ich auch nicht ihren unbedingten Glauben an Wahrheitsverdrehungen im Sinne von ideologischer Dogmatik teile.


10276

Bunte Vögel gackern in sogenannten „Talkshows“ und legen Windeier im Stile von Legebatterien. Weder zum Brüten noch zur (geistigen) Nahrung eignen sich diese Gelege, werden aber von überaus kompetenten „Experten“ massenhaft dem Volk untergejubelt.



© Raymond Walden 

 

 

 

Sonntag, 23. August 2026

Das dacht' ich mir


Da singen Fehlgeleitete vom Frieden

und glauben den Kriegstreibern wie den Hass Gebärenden.

Gläubige hoffen auf Gnade „Gottes“ und Freiheit hienieden,

rüsten gewaltig auf und beten den Irrtum an, den immerwährenden.

„Gott“ und Krieg waren seit jeher eins,

„Gott“ war „mit uns“ schon einige Male

gegen alle möglichen Länder, von denen verschonte man keins,

zum Morden und Sterben gezwungen, es war das Normale.


Millionen Menschen kehrten nie wieder heim,

aber „Gott“ kommt immer wieder zurück,

ist ewig, natürlich wieder da, man predigt exakt den alten Reim

von Wehrpflicht und Vaterlandsehre, von Treue und Soldatenglück.


Der „eine Gott“, aber auf allen Seiten!?


Christlich soll er sein, doch innerlich offenbar zerrissen,

denn er muss, so glaubt man, alle Kämpfer gleichzeitig begleiten,

mit anderen Worten: Die Mordenden und Sterbenden

wie alle unter Kriegen Leidenden

werden rundheraus beschissen,

zu Tode geschunden die Scheidenden,

denn diesen „Gott“, wer hätte das gedacht,

haben teuflische Menschen zur Welt gebracht.


Nun gehet hin und denket nach,

aber ehe es wieder kracht,

erspart der Menschheit die Schmach,

über die als feister Kriegsgewinnler der Teufel gar höhnisch lacht.


Wie, du bist auch schon Rüstungsaktionär?

Das dacht' ich mir schon so ungefähr.


Ich und enttäuscht?

Keineswegs, du hast mich ja nicht einmal getäuscht.

 

 

 

 

Donnerstag, 20. August 2026

Sequenzen von Skepsis (794)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10252

So mancher, der den Freitod vollzogen hat und dabei weitgehend unbeschadet überlebte, weiß das Leben zu nehmen und ihm Sinn zu geben. Auch die ahnungslose Umwelt profitiert von der Ausstrahlung seiner unaufgeregten Standfestigkeit und Lebenskraft.


10253

Der „Präsident der übernatürlich unverfrorenen Niedertracht“; wer ist das? – Ich hätte eine ganze Auswahl, schäme mich aber für sie alle.


10254

„Mehr noch als im Gedicht ist das Wort im Aphorismus Gott.“ (E. M. Cioran) Ich aber glaube auch nicht an solchen „Gott“ und schrieb als bewusst winziger Erdling Tausende von Aphorismen hinaus in die Welt, in der Freude an versuchter Treffsicherheit weniger Worte über die unzähligen Themen des Lebens im unendlichen Universum und auch in dessen anzunehmenden Grenzen.


10255

In seiner Kürze kommt ein Aphorismus gerne den keine Zeit Habenden entgegen, setzt aber einige Gedankenschärfe für das Verstehen voraus.


10256

Ideologie, Religion, Pseudoreligion, Esoterik, Parapsychologie, Indoktrination, Dogmatismus, Krieg – und alle in Diensten der Macht der Dummheit!


10257

Mörder der verbrecherischen Tat wie die Mörder der verbalen Hasstiraden kreieren selbst das Recht, sie konsequent aus der kultivierten Zivilisation auszuschließen. Sie sind Schwerstkranke und bedürfen stringent überwachender Kontrolle. Das muss die Freiheit der Aufklärung der demokratisch entwickelten Gesellschaft wert sein, um nicht selbst der barbarischen Rache und Gewalt zu verfallen.


10258

Die Werte der Aufklärung erlangen Relevanz nur in konsequent aufrichtiger Humanität.


10259

Die Zerschlagung der Gesellschaft feiert sich in der Vernichtung ihrer kleinsten (natürlichen) Einheit, der Familie.


10260

An der Wiege der christlichen Religionen offenbart sich „Gott“ am deutlichsten, nämlich schonungslos.


10261

Im Hinblick auf die Geschichte der Menschheit und besonders die des Abendlands ergibt sich zwangsläufig die Frage: Was bedeutet denn „christlich“? Nun: „Ewige“ Barbarei um die Vorherrschaft. Um nichts besser als alle anderen Barbaren.


10262

Hitzeschäden durch die „menschengemachte“ Klimareligion übersteigen dramatisch die tatsächlichen Probleme der natürlichen Klimaveränderungen.


10263

Immer dringlicher: Der Schutz vor überhitzten Ideologen und Politikern.


10264

Woke und doof, Abitur 1.0, aber studierunfähig in „work-life-balance“.


10265

Geschlecht? Schwankend bis geschlechtslos mit Minderheitsbevorrechtigung.


10266

Kirchen, die ihren „Schäfchen“ vorschreiben, welche Partei sie zu wählen und welche sie nicht zu wählen haben, verdeutlichen die Binsenweisheit, dass Religion die Demokratie aushebelt, entweder durch Wahlempfehlung für kirchennahe Parteien oder durch Verteufelung der Kurie unangenehmer Parteien. Erübrigt sich eigentlich die Feststellung, dass Kirchen für aufgeklärte Menschen unwählbar sind.



© Raymond Walden




Montag, 17. August 2026

Sequenzen von Skepsis (793)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10240

Kein „Gott“ regiert die Menschheit, aber „der Teufel“, der gerne auch „Gott“ spielt.


10241

Verrückte (Regenten) wollen immer mehr Land, weil ihnen in ihrer Menschenverachtung das Wasser bis zum Halse steht.


10242

Das Gebet ist Selbstgespräch und Halluzination zugleich.


10243

Angst und Gewalt handeln als zu erkennende Gegner der Wahrheit.


10244

Die letzte tiefreichendste, absolute Wahrheit mag uns Menschen für immer verschlossen bleiben. Man kann aber mit der „einfachen“ Wahrheit ganz gut leben, wenn man sie achtet.


10245

Die Natur zu lieben, bedeutet, sich an ihr zu erfreuen, sie zu erkennen, durch Befolgung und Anwendung ihrer Gesetze Nutzen daraus zu ziehen wie auch ihren Widrigkeiten sinnvoll zu begegnen. Politisch „Grün“ erfüllt diese Kriterien in ideologischer Beschränkung eher nicht, agiert und wirkt häufig sogar dagegen.


10246

Fundamentalismus stützt sich vorwiegend auf marode Fundamente im Sand und/oder im Sumpf.


10247

Die Kopfbedeckung mag das Haupt des Menschen äußerlich behüten, innerlich jedoch manches widersinnig behindern und verhüten.


10248

Zu sich stehen kann man auch im Sitzen und im Liegen oder auch beim Schwimmen und beim Fliegen, kaum aber bis gar nicht durch Betrügen und durch Lügen.


10249

Immer penetranter verhindert das Fernsehen den Durchblick.


10250

Welche Medien geben sich denn sozial und welche asozial?


10251

Wer seine Zeit an Bild verschwendet, wird bald den Spiegel vorgehalten bekommen. Geht einem da ein Stern auf, versteht man die Welt sowieso nicht mehr. Weder die Allgemeine noch die Süddeutsche mit gleichen und ähnlichen Belehrungen, mit Indoktrination, Verteufelung und woken Gutmenschen mit „Genderspeech“ und Verschweigungen der Fäulnisse im werten Westen der Kriegsertüchtigung. – Verzicht auf all dieses bedeutet Gewinn.


…....


Extra Anmerkung: Da aktuelle Gegenwart von Stagnation angehalten wird, empfehle ich nicht zum ersten Mal, in meinem Monatsarchiv den Januar 2009 (!) zu besuchen.



© Raymond Walden




Sonntag, 7. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (777)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10057

Selbstgespräche mögen die Seele erleichtern, wenn sie denn wirklich niemand abhört.


10058

„Brandmauerdemokraten“ sind die wirklichen Gegner einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.


10059

Der „Dienst an der Waffe“ ist Frevel gegen Mensch und Natur.


10060

In der kindlichen Unlogik des Interimsmenschen werden alle Götter schlicht erlogen, ersonnen, und da sie nicht existieren, sind sie endlos „ewig“ kreativ wie destruktiv, ein Konflikt in sich, das heißt: friedensunfähig.


10061

Kommt man mir „mit Gott“, kommt man „mit dem Teufel“ in einem Atemzug, denn beide bedingen sich gegenseitig, auch wenn man denn nur an einen von beiden glaubt. Doch so kritisch denkt kein Glauben.


10062

Glauben wird erdacht, doch ist das wirkliches Denken angesichts religiöser Träumereien und Traumata?


10063

Was hätte ein Gott von einer derart verkrachten Menschheit und all den von ihr empfundenen Katastrophen?


10064

Die Geschichte der Menschheit weist sich als „Götter und Kriege“ und zu keinem Zeitpunkt als „Religion und Frieden“ aus.


10065

Frieden muss erst noch in ernsthaftem Wollen entwickelt werden. Dieses Wollen setzt die Wertschätzung des Daseins und den Respekt vor dem Leben voraus. Das Leben ist der Sinn. Basta. – Die sinnstiftende Aufgabe der humanen Aufklärung.


10066

Kein Tier verfügt über solche Kapazitäten an Idiotie wie so viele Menschen mit ideologisch verdorbener und religiös wie esoterisch verquarzter Intelligenz.


10067

Grünverrücktes wuchs sich aus zur Klimareligion, zu einer weiteren Geißel der Menschheit.


10068

Idiotie unterliegt dem Zwang, vorschreiben zu müssen, was alleine und einzig richtig ist.


10069

Das Kosmonomische Manifest ist kein Evangelium, kein Grundgesetz, keine Vorschrift und schon gar nicht ein Dogma, sondern ein alternativer Denkanstoß für eine künftige Weiterentwicklung zu einer menschlicheren Gesellschaftsordnung.



© Raymond Walden


 

 

Montag, 25. Mai 2026

Sequenzen von Skepsis (772)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9986

Geselligkeit belebt, Einsamkeit verödet oder kreiert ein Genie.


9987

Jedes Meer zeigt Charakter, das der Menschenmassen wabert zwischen Ideologie, Religion und Gedankenlosigkeit.


9988

Wo ein „Gott“ regiert, gibt es keine Demokratie, denn er duldet keine Opposition und keine Debattenkultur.


9989

Im Meeresspiegel sieht jeder Eierkopp seinen eigenen sich „erwärmenden“ Eierkocher.


9990

Nehmen wir einmal an, dass christliche Politiker aus moralischen Gründen nicht lügen, dann gibt es nur eine Erklärung für ihr Versagen: Unfähigkeit, wenn wir Bosheit ausschließen. Gleiches gilt für christliche Erfüllungs- und Gefolgsjournalisten.


9991

Hassprediger und Kriegstreiber im Namen freiheitlicher Demokratie vermehren sich als Menschheitsplage besonders in eben den (noch) sogenannten „freiheitlichen Demokratien“.


9992

Jedes Unrechtssystem hat seine Vollstrecker und Exekutierer, seine Protagonisten und auch Helfer in der Bevölkerung. Den Unmengen solcher Unrechtssysteme mangelt es nie an „qualifizierten“ Quälern, im untersten Rang an Informanten und Verpfeifern und dann aufsteigend an Entwürdigern, an Rechtsverdrehern, an Demütigenden, Vergewaltigern, Schlägern, Folterknechten, Mördern und Henkern; alle in „ehrbaren“ Diensten des alles überragenden und bestimmenden Staates, auf die Spitze getrieben in gnadenloser Kriegstreiberei, jener Pseudoreligion zur eigenen Bestätigung durch grauenhafte Zerstörung und Vernichtung von Mensch und Natur in alles überflutendem Hass auf das Leben, seine Kulturen und seine humane Intelligenz! Und „Gott ist mit ihnen“! Angeblich, aber wohl doch nur „im Himmel“, der nichts mit dem kosmischen und kosmonomischen Weltall gemeinsam hat. Kritik an solchen Systemen fordert deren demokratisches Falschverständnis zu drakonischen Sanktionsmaßnahmen heraus, die nur ein Ziel verfolgen: Die Auslöschung von Demokratie, Meinungsfreiheit und freiheitlicher Emanzipation.


9993

Echte Naturfreunde verstehen die Sprache des Windes, des Meeres, lesen die Wolken, lauschen den Bergen, lernen aus dem Verhalten der Tiere, durchschauen zunehmend verbindlich die Naturgesetze und sitzen keineswegs der ideologischen Unsinnsdiktatur grüner Versponnenheiten auf.


9994

Wir zählen das Alter auf Jahr und Tag, bis im betagten Alter so häufig die Schmerzensnächte zu protokollieren und zu zählen sind.


9995

Die nachhaltigste, weil endgültige Verblödung ist der Krieg. Kriminell ist sie definitiv und folgerichtig in jedem tatsächlich freiheitlich demokratischen Staat. Doch wo gibt es den? Kosmonomie ist sich dieser größten und schwersten Problematik bewusst und setzt die Würde des Lebens keinen faulen und verlogenen Kompromissen aus.


9996

„Leben und leben lassen!“ Aber was heißt das denn für Kriegstreiber, die rigoros über Leben und Tod befehlen (wollen), über Morden und Sterben? Rechtzeitiger wie freiheitlich-demokratischer Widerstand ist geboten! Lange schon, vorausschauend, ehe das kriegerische Unrechtschaos losbricht.


9997

„Militärische Seelsorge“. Absegnung des Mordens und Sterbens, welch eine „göttliche Gnade“, welch ein Hohn auf das Leben!


9998

Vor einem „Ruhe in Frieden“ kommt unbezweifelbar und berechtigterweise ein „Leben in Frieden“, und zwar unumstößlich.


9999

Wie leicht ist das Glauben als ein tragischer Irrtum in der Unfähigkeit und in der ideologischen Verweigerung des klaren und aufgeklärten Denkens.



© Raymond Walden




Freitag, 8. Mai 2026

Sequenzen von Skepsis (771)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9975

Wie könnte ich allen Ernstes glauben, ein Gott, gäbe es ihn, der überwältigenden und unumstößlichen Intelligenz und Weisheit hätte diese „Welt“ mit diesen abgrundtiefen Schurken geschaffen und ließe sich auch noch auf ihre Gräueltaten ein, ergreife Partei in ihren Kriegen, jenen permanenten Auswüchsen der Dummheit und Verkommenheit, verbünde sich mit ihnen und segne alles, was sich gegen die göttliche Schöpfung geistiger und physischer Natur, was sich gegen das „Abbild“ Gottes, gegen den Menschen, richtetet, ihn schändet und gnadenlos zerstört?

Nein, diesen Gott des Widersinns gibt es nicht, wohl aber den „Teufel“ als Mensch!


9976

Dem Frieden zu leben, bedeutet in keiner Weise, für ihn im Militär zu morden und zu sterben.


9977

Die Ideologie des Krieges ist die pure Idiotie.


9978

Katholische Kriegstreiber – ein Grund mehr, nicht zu glauben und sich der „Kirche“ abzuwenden.


9979

Krieg ist die verwerflichste Abart des menschlichen Aktivismus, welcher direkt ins Verderben strebt bis hin in die Glorifizierung („Ehre“) des Ermordetwerdens mit vorheriger Auszeichnung für Gegnerabschlachtungen.


9980

Politiker, die immer wieder in Militär- und Tarnuniformen posieren, demonstrieren berechnend und indoktrinierend ihre Kriegsaffinität.


9981

Die Kriegsgeilheit „Heiliger Länder“ und sich „auserwählt“ wähnender Völker hat historische Dimensionen besonders im Hinblick auf ihr gigantisches Unrecht, ihre barbarischen Völkermorde und ihre umfassenden Menschheits- und Naturzerstörungen. Kein Lernprozess führte sie je aus ihrer Welt- und Lebensverachtung und lässt sie auch gegenwärtig alle Register der Gewalt und Kulturlosigkeit ziehen. Die Kosmonomische Philosophie ruft im Bewusstsein geringer eigener Bedeutung gleichwohl zur Besinnung auf. Möge Frieden durchsickern in möglichst viele Facetten der menschlichen Existenz. Die aktuellen internationalen Zugriffszahlen dieses Blogs machen Mut, der sich aber keineswegs der schonungslos kriegstrunkenen Realität etwa verträumt verschließt, sondern freiheitlich-demokratisch dagegen aufbegehrt.


9982

Der Wahrheit die Ehre, Freiheit in Frieden und selbstbestimmtes Leben in Würde und Humanität: Kultur der Aufklärung.


9983

Der Zeitgeist frisst Menschen, vor allem jene, die sich ihm anbiedern.


9984

Besonders der gegenwärtige Zeitgeist ist durch zwei Defizite geprägt, nämlich durch den Mangel an Geist wie auch an Zeit.


9985

Die Demokratie zerbricht an fehlendem Selbstverständnis und, daraus resultierend, an ihren eigenen Verrätern; zahlreiche von ihnen wirken mit in Regierungen, Parlamenten, in öffentlichen Ämtern und in den Medien und in Religionen sowieso.



© Raymond Walden



Redaktioneller Hinweis:


Voraussichtlich erst Ende Mai 2026 werden die nächsten Blog-Aktualisierungen erfolgen.

Auch diese Pause sei wieder zum Stöbern in den umfangreichen Archiven (seit 2008) empfohlen.

Ganz besonders dazu einladen möchte ich die Neuen in der internationalen Leserschaft, die sich um Zigtausende (!) erweitert hat.

Ihnen/Euch allen ein herzliches Willkommen!




Samstag, 14. März 2026

Sequenzen von Skepsis (761, Edition der Deutlichkeit)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9866

Es gibt keine menschlichen Götter und keine göttlichen Menschen. Ein wesentliches Element des humanistisch und intelligent gereiften Menschen ist seine friedfertige Selbstbehauptung entgegen aller religiösen und ideologischen Kriegstreibereien; nicht selten ein wahrer Opfergang!


9867

Ohne Frieden keine Lebensentfaltung, aber feierliches Lügenhochamt mit vergälltem Blut im Kelch.


9868

„Vater“ macht Murks bei der Erschaffung der Welt. „Sohn“ muss „gezeugt“ und in den qualvollen Tod geschickt werden, um die Welt von dem Murks zu befreien! Geht's noch? Solange das noch geht, geht jeder Frieden dahin.


9869

Der Russe ist ein Mensch!

Putin sicher ein Kriegsverbrecher – wie so mancher im verlogenen „Westen“.


9870

Verrannt in Rüstung, bald erlegen!


9871

Schreit ein Unteroffizier („Uffz“) vor der Kompanie: „Achtung!“, meint er nicht die vor dem Leben, sondern in der Regel die vor einer nahenden ranghöheren Uniform.


9872

Zurück zur Steinzeit mit dem alleinigen Recht des Stärkeren. Das ist natürliche Primitivität mit nunmehr „künstlicher“, eben unechter Intelligenz, entsprechend echter Dummheit.


9873

Mühelos ersetzt das Feindbild irgendeinen Gott als „Sinn des Lebens“, der auf diesen Niveaus in der Entwertung und Vernichtung des Lebens praktiziert wird.


9874

Gott und Feindbild; kreiert von Menschen. – Menschen?


9875

Theodizee – eine hoffnungslos vergeistigte Drechselei der vergeblichen Sinnsuche im religiösen Leben auf der Basis eines „gütigen, vertrauensvollen Gottes“, dessen Welt dennoch voller Leid und Schrecken steckt.




© Raymond Walden


 

 

Mittwoch, 18. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (757)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9822

Der Menschlichkeit zutiefst verbunden, will Wahrheit die Lüge entlarven, ideologisch jedoch, die Menschlichkeit abwertend und herabwürdigend, will die Lüge Wahrheit verbieten. Ein weltweites Szenario psychopathischer Macht und Grausamkeit.


9823

Im Parlament läuft der Interimsmensch zu seiner peinlichsten Form auf, beim Militär zur tödlichsten.


9824

Wer den Menschen zerstören will, schraubt ideologisch an seinem Geschlecht.


9825

Der Winter 2026 schneite frostig herein in den Stuhlkreis der klimaerwärmten und nun schlotternden Brüder und Schwestern und besiegelte eiskalt meine skeptische Assoziation von Stuhlkreis mit „Stuhlgang“: Wintermärchen der Realität.


9826

Kosmonomisches Selbstverständnis: Nichts rangiert über dem menschlichen Leben, keine Religion, keine Ideologie, keine sogenannte Staatsräson. Nichts und niemand hat das Recht, Menschen zu töten, es sei denn in Notwehr, die ja nichts anderes anstrebt als Lebensschutz gegen drohende, verbrecherische Vernichtung.


9827

Die eigene Meinung sei frei; frei auch von Nötigung und Befehlsgewalt gegenüber anderen freien Meinungen, aufgeklärtes, emanzipiertes und tolerantes Miteinander vorausgesetzt. Verbrecherische Absicht und entsprechendes Verhalten entbehren aller Freiheitsrechte.


9828

Ist Kosmonomie einfach zu kompliziert oder einfach zu einfach, weil der Logik vergleichbar?


9829

Das simple Glauben hält nichts von Logik und Kausalität, denn es gewahrt nicht seine esoterischen Beschneidungen, unter denen es sich zum Beispiel am „schmerzhaften Rosenkranz“ erfreut, am Leiden erbaut.


9830

„Gott“ ist das Problem. Wer an Probleme glaubt, hat auch welche, und zwar solche, die eben ihren „Göttern“ entsprechen.


9831

„Götter“ sind (auch untereinander) nicht friedlich, und so „segnen sie ebenso die Waffen ihren Gläubigen.


9832

Nicht „Gott mit uns“, wie damals auf den Koppelschlössern der Wehrmachtssoldaten (Ein Hohn auf die Menschheit!), sondern „Frieden sei mit uns“ in sauberer Denkweise humanistischer Aufklärung. Kosmonomie sei eine herzliche Einladung!



© Raymond Walden


 

 

Montag, 15. Dezember 2025

„Gott bewahre …!“


Er tut es aber nicht.


Eine hohle Maske lügt in dein Gesicht,

erdacht, erfunden von Propheten, Theologen, Politkern auch und Ideologen,

Kriegstreiber wieder, sogar mit amtskirchlichem Segen.

„Gott“ auf beiden Seiten der Kriegsfront,

er ist ja allgegenwärtig.

Krieg scheint seine Sache zu sein.

Dabei ist er nicht allein,

denn der Götter gibt es viele und gegensätzliche,

zerstritten „bis aufs Messer“.


Ja, Krieg ist göttlichen Ursprungs

wie angeblich alles auf der Welt.

Teilst du diese Auffassung nicht,

musst du dich selbst vor „Gott“ bewahren.

Um dich herum aber wimmelt es von Gläubigen

aller möglichen Götter.


Immerhin soll ja im Himmel „ewiger“ Frieden sein

als Trost auch für die, die an der Front zerfetzt werden,

zerfetzt durch zum Zerfetzen Ertüchtigte

  • auf beiden Seiten natürlich.

Steh' auf, o Mitmensch,

bewahren wir uns vor solchem Schwachsinn!


„Es ist Zeit“, mahnt uns das Leben, kein „Gott“(!),

dem Leben einen lebendigen, das heißt

friedlichen und kultivierten Sinn zu geben.“


Ja, eine „besinnliche Zeit“:

Kommt zu Besinnung!


 

 

Sonntag, 12. Oktober 2025

Wie ekeln sie mich an

 


Als kostbarste Flüssigkeit des Lebens wird Blut von menschlichen Primitivlingen reichlichst vergossen, mit Hass und mit Schande vernichtet und von eben diesen erbitterten Feinden des Lebens andererseits in ausgeprägtem Wahnsinn rassistisch überhöht.

Blut als nur eines der Wunder des Lebens überfordert offensichtlich die Mentalität und die Intelligenz so vieler ignoranten Interimsmenschen, die dementsprechend Blut sogar dem „Teufel“ weihen, wie sie es „Göttern“ opfern – immer, um den Menschen, um das Humane zu entwerten und auszulöschen.


Auf dieser Basis der Verblödung und Verirrung haben Kriegstreiber en masse leichtes Spiel, sich in der Regierung des zivilen Untergangs einzuschießen, bedeutungsgeladen in feierlich-religiöser Deutungshoheit die Lügen für die Befehle zum Morden und zum Sterben auszuspeien.

Wie ekeln sie mich an.

Wie muss ich protestieren, wenn auch „Gott“ noch ihr Unwesen segnet!

 

 

 

Mittwoch, 13. August 2025

Sequenzen von Skepsis (718 Edition Glaubens- und Meinungsfreiheit)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9381

Im Namen irgendeines Gottes lässt sich stets ein gesegneter Krieg führen, lässt sich's morden und quälen, verwüsten und ausmerzen, man muss nur an solchen Unsinn glauben, der sich schon seit allen Zeiten Religion nennt.


9382

Ideologien kopieren Religion, wobei an die Stelle eines Gottes ein Despot tritt, und zwar mit allen Befugnissen. Wer die Anbetung verweigert, wird vielleicht schon bald in der Verdammnis entsorgt.


9383

Keine Gottheit ohne Sendboten des Opportunismus.


9384

Schnöder Mammon in göttlichen Händen wird irdische Not logischerweise nicht beenden.


9385

Mit gesegneten Waffen machen sich Menschen zum Affen, ehe sie nicht mehr sind.


9386

Welcher „Gott“ kommt denn ohne Widersacher aus?


9387

„Gottes Frieden“ ist nur eine Hieroglyphe in einer Welt, die als „gut und böse“ konzipiert wurde.


9388

„Gott mit uns“ – direkt mit ihm ab, auch in den (nächsten) Krieg!


9389

Mit jedem Segen beweihräuchert die Religion besonders auch sich selbst.


9390

Ohnmacht schafft sich zum Trost in der Selbsttäuschung die imaginäre „Allmacht“.


9391

Glaubensfreiheit? Das ist ein privates Recht! Greift Politik ein oder mischt sich Religion in die Politik ein, erfolgt daraus zwangsläufig die Beschneidung der Rechte Andersdenkender, das heißt, Glaubensfreiheit stranguliert sich selbst.


9392

Der „Wertewesten“ phantasiert über Glaubensfreiheit, die er selbst nie gewährte, sondern in Eigeninitiative fortlaufend hintergeht. Siehe Status quo.


9393

Aus einer „freien Presse“ wurde die Saftpresse triefender Verlogenheit, die Glaubens- und Meinungsfreiheit maschinell verkorkt.




© Raymond Walden