Krieg ist die Akkumulation des Fatalismus von Dummheit, Borniertheit, Ideologie, Religion, Rassismus, Machtgier wie einschleimender Unterwürfigkeit, von Menschenverachtung und Zerstörungswut.
Kein Krieg hat je die Menschheit verbessert, geläutert der Aufklärung näher gebracht, stattdessen legen Kriege bereits die Minen der Verlogenheiten für die Folgekriege mit nur noch gesteigerten Vernichtungspotenzialen. Und das alles, weil sich der Herdenmensch einer humanen Sinnsuche verweigert und alle Farben des kolossalen Unsinns heiligt – aus Angst vor der natürlichen Sterblichkeit erschlägt er das Leben wie sich selbst in grausamster Vorwegnahme, in der Negierung jeglicher humanen Moral.
Der Interimsmensch eskaliert in Erkenntnisverweigerung sowohl aus Unfähigkeit wie aus Bosheit, beide als Pfeiler des Intelligenzmangels.
Der dennoch grundsätzlich vorhandenen, wenngleich zahlenmäßig unterlegenen Intelligenz stellt sich die Aufgabe, eine humane, vernunftbegründete moralische und ethische Verbindlichkeit zu entwickeln und zu etablieren.
Eine – selbstredend – futuristische Perspektive mit kosmonomischen Bezügen im Gegensatz zu den wuchernden Kleinkariertheiten der gigantischen Rüstungsspiralen mit Mord- und Totschlagsertüchtigungen für apokalyptische Weltkriegsszenarien.
Der Schutz friedlichen Lebens ist mit Kriegen nicht möglich, denn auch erzwungene Ruhe durch despotische Unterdrückung ist nichts anderes als Krieg gegen Menschlichkeit und Intelligenz.
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