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Freitag, 30. Oktober 2026

Sequenzen von Skepsis (808)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10402

Religionen, die Menschen töten, demonstrieren wie „gottlose“ Ideologien extensive Unmenschlichkeit, abseits von Aufklärung und Intelligenz dem Wahn des Irrationalen verfallen. Ein Merkmal des „unfertigen“ Interimsmenschen.


10403

Unersättlich die Sucht nach Verrücktheit im Hochgefühl von Dekadenz und geistiger Leere: Helloween.


10404

Nicht Philosophen prägen die Welt, sondern Hobbygärtner, Erbsenzähler, Radfahrer und klimagerechte Abgehobenheitsexperten.


10405

Frieden verkörpert eine Lebensnotwendigkeit, also keine Religion.


10406

Religion begnügt sich nicht nur mit der Behauptung der Existenz irgendeines „Gottes“, sondern implementiert Geister, Engel, Dämonen, Heilige – ein Sammelsurium aus Esoterik, Para- und Pseudolehren: Grenzenlose Entrücktheit gegen Intelligenz und Verstand. Und das als Grundlage der Gesellschaft! Es geht natürlich nicht gut.


10407

Im Namen „Gottes“ zu töten, der Himmel und Erde erschaffen hat, gibt den deutlichen Hinweis, dass auch das Töten „Gottes“ Werk darstellt, verdammt teuflisch und friedensunfähig. Schlussfolgerung: Religion kann zwar Mitglieder der Glaubensgemeinschaft zu relativer Ruhe zwingen, nicht aber die Religionen untereinander, denn „Götter“ sind gegeneinander „allfähig“.


10408

Religionskriege frönen wie alle Kriege der totalen Menschenverachtung, die zur „Kriegsreligion“ stilisiert wird; einem „Teufelskult“ entsprechend.


10409

Kriegstreiber hassen besonders auch junge Menschen, die sich aufgeklärt auf ihr Recht der Kriegsdienstverweigerung berufen.


10410

Je intensiver ich mir Kriegstreiber anhöre und anschaue, meine ich, ihren gnadenlosen Selbsthass wahrzunehmen.


10411

Wahlfälschung beginnt in der Propaganda des Wahlkampfes, zählt unkorrekt aus und setzt sich fort im augenblicklichen Vergessen von feierlich beschwörenden Versprechen und Grundsätzen.


10412

Von Mördern lasse ich mir doch nicht erklären, was Mord oder Völkermord sei oder nicht sei.



© Raymond Walden


 

 

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Sequenzen von Skepsis (807)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10392

Faschistisch wie kommunistisch, beide nationalistisch und verlogen genauso wie religiös unwahr, sind die Dogmen zur menschlichen Gängelung und Unterwerfung bis hin zum Mord. Christliche Unwahrheiten-Politik offenbart dazu keine Unterschiede, wie seit Anbeginn so bis zum apokalyptischen Ende, welches die Interimsmenschheit auslöschen mag, ehe es je zur wirklichen Menschwerdung kommen kann.


10393

Dummheit ist die verbreitetste Religion, die irgendwie alles glaubt, alles für möglich hält, alles rechtfertigt, nicht aber das Freisein von diesem Unfug.


10394

Ich lebe (bekannterweise) in Paderborn und lebe gerne hier – auf meiner „Hohen Freiheit 24“ – Lichtjahre entfernt vom Paderborner Dom.


10395

Je mehr religiöse Phantastereien in Parlamenten und Regierungen aufkochen, desto verkochter, ausgekochter das gesamte „demokratische“ Staats-Menu.


10396

„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“, heißt es sogar sprichwörtlich; die semantische Bedeutung impliziert in keiner Weise Kriegsertüchtigung, Kriegstreiberei, Kriegsführung, gar Pflicht zum „Kriegsdienst“, jenem vernichtendsten Götzendienst im Waffenwahn.


10397

Die Lebenswege der Menschheit sind mit Massen von Stolper-Göttern übersät, die Ränder von Teufelskrallen überwuchert, denn man einigt sich nicht auf eine zielgerichtete menschliche Trassenführung.


10398

Religion ist keine Demokratie, aber Demokratie erfordert den Mut zur Loslösung von Religion hin zur Vernunft, Logik, Kausalität und Aufrichtigkeit – in der Realität.


10399

Wer dem Frieden aufrichtig und konsequent die Treue hält, weil er leben und nicht morden und sterben will, betet nicht zu Göttern, die Waffen und Krieger segnen.


10400

Klare Gedanken in wahren Worten werden ideologisch und religiös verwehrt, denn entsprechend klar konsequentes Verhalten bedeutete „Schluss mit Indoktrination, mit Dogmatismus und Waffenwahn“.


10401

Angesichts entfesselter Kriegshysterie und -euphorie: Entrüstet euch und wahrt Frieden! Mit Köpfchen schlagfertig hinaus aus allen Schusslinien.




© Raymond Walden




Donnerstag, 22. Oktober 2026

Kosmonomische Reserviertheit und Vorsicht

 


Die Natur

in ihrer unumstößlichen Gesetzlichkeit

ist wertfrei, kompromisslos

und aus Sicht des Menschen in seiner Werteorientierung

grausam.

Zweifellos jedoch ist der Mensch Teil der Natur,

er entstammt ihr,

entwickelte sich in und aus ihr

bis zu seinem Bewusstsein

mit Wertekreationen

und daraus folgenden moralischen Sittlichkeitsansprüchen.


Zwischen diesen Ansprüchen und den Grausamkeiten der Natur

verdeutlicht sich der Unterschied zwischen

dem mehr oder weniger bewussten Dahinvegetieren

und dem kultivierten zivilen Leben,

das wir, zumeist recht oberflächlich,

als „menschlich“ bezeichnen.

Das wirklich Menschliche

unterliegt nicht dem naturüblichen „Fressen und Gefressenwerden“,

sondern ergreift bevorzugt Partei für Alles

dem menschlichen Leben Zugewandte,

für die Förderung

und zum Schutz menschlichen und menschenwürdigen Lebens.


Es handelt sich dabei um das reale Dasein,

nicht um ideologische, religiöse und esoterische Spinnereien und Dogmen,

die allerdings nach wie vor weitest verbreitet sind

in einer Menschheit, die dadurch ihren unfertigen

Entwicklungsstand auf dem Weg zur höher erweckten Menschlichkeit

immer wieder schmerzlich unter Beweis stellt.


In seinen primitiven Machtausübungen folgt der „unfertige“

Interimsmensch durchaus dem „Fressen und Gefressenwerden“,

man schaue nur in die Geschichtsbücher und vergegenwärtige sich

das Aufstreben, Aufblühen und Zerfallen der machtgierigen Herrschaftssysteme,

die in ihrer jeweiligen primitiven, auch dekadenten

Verrohung keine Opfer und Grausamkeiten scheuen

und heute nur noch effektiver ihre Unmenschlichkeit,

ihre Unterentwicklung demonstrieren.


Eine gereifte Zivilisation steht für Lebenspflege

wie für Lebensschutz,

was zugleich für Mensch wie Natur gilt,

da sich menschenwürdig Menschliches aus der Natur

in direkten Abhängigkeiten voneinander aufbaut.


Moderates Fazit zu einer folgerichtigen Lebensbewältigung:


Niveauvolle Menschlichkeit blüht im Frieden,

barbarisch primitive Unmenschlichkeit ergötzt sich am Krieg zu Tode.


Keiner der aktuellen Kriegstreiber auf dem gesamten Erdball

hält einer intelligenten menschenfreundlichen Charakterprüfung stand, denn alle paktieren mit Tod und Verderben,

in ruchlosem Egoismus Millionen von friedfertigen Menschen

aufgezwungen,

die alle ein Recht auf menschenwürdiges Leben haben,

ein Recht auf Anklage unter moralisch-ethischen Gesichtspunkten gegen Natur- und Menschenschänder

und alle ihre Helfershelfer.

Das heißt nun nicht, in einen aussichtslosen „Kampf“ zu ziehen, sondern kosmonomische Friedfertigkeit zu bewahren, sie bewusst zu pflegen in der realen Einschätzung, wo und wie man sie überhaupt erwähnen könnte, vielleicht auch sollte.

Stets ist zu bedenken, dass weggesperrte, gar getötete kosmonomisch denkende Menschen niemandem mehr nützlich und hilfreich sein können.

Kosmonomische Philosophie sollte im eigenen Interesse kosmonomische Reserviertheit und Vorsicht walten lassen. 

 

 

 

Sonntag, 11. Oktober 2026

In Freiheit kosmopolitisch


Die sich beschleunigenden wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte der Menschheit erfordern eine adäquate Orientierung bei der Einordnung bezüglich der Auswirkungen dieser Entwicklung. Forschungen und Entdeckungen mögen sich in lokalen Labors und „Denkfabriken“ abspielen, die Bedeutungen aber erstrecken sich weit über die Regionalität, globale und kosmische Aspekte immer deutlicher und umfassender eingeschlossen.

Entsprechend ergeben sich neue, viel weiter reichende Anforderungen an die Denkweisen der Forschung und Technologie und vor allem der allgemeinen Menschheitsgesellschaft. Dabei reicht die Problematik des Denkens von der grundsätzlichen Fähigkeit zu denken über alle möglichen Denkintensitäten, alltägliche Denkgewohnheiten, über religiösen Glauben, ideologische Gefolgschaften bis hin zu eigenständigem Denken und zu höchster fachlicher Spezialisierung.

Vorrangig handelt es sich um subjektives Denken, während die objektive Betrachtungsweise höhere Ansprüche stellt, auch an das allgemeine Bewusstsein, da beide (Subjektivität und Objektivität) zudem sehr vom jeweiligen Informationsstand des Denkenden abhängen.

Kurzum: Natürlicherweise ist das Denken des Menschen durch die unmittelbare Erfahrungswelt regional geprägt, und unter dieser Vorgabe wird auch die äußere und weitere Welt gesehen und interpretiert. Allein Bildung ermöglicht eine Horizonterweiterung; sie besteht aus elterlicher Erziehung, schulischem Lernen und aus allen möglichen Lebenserfahrungen, aus herbeigeführtem wie aus zufälligem Erleben.

Die historische wie gegenwärtige Menschheit präsentiert sich als eine unverändert regional beschränkte Spezies, die sich deshalb in die irrwitzigsten Konkurrenzsituationen versteigt, um sich selbst und den gesamten Globus unter Berufung auf sogenannte „Werte“ zu gefährden und möglicherweise auch komplett zu vernichten.

Die „Werte“ stellen keine durch Vernunft und Erkenntnis etablierten Wegweisungen dar, sondern entstammen religiösen und ideologischen Hirngespinsten und werden rigoros, gnadenlos und gewaltsam durchgesetzt, wobei je nach Gusto der Herrschenden opportune Auslegungen und doppelmoralische Standards mühelos auch in jeden beliebigen Krieg münden.

Das sind die Kennzeichen des Interimsmenschen, des in seiner Menschwerdung stehen gebliebenen, in seiner Entwicklung unfertigen Menschen, der sich dieser Entwicklung unbewusst ist oder sie bewusst verneint und bekämpft, auch unter Einsatz seines und des Gegners Lebens.

Freiheit ist in diesem System unmöglich, wird aber als nützliche Vortäuschung zugunsten von Tyrannei und Terrorherrschaft und vor allem der Notwendigkeit von Militarismus „persifliert“.


In diesem Gegeneinander gerät unverändert in Vergessenheit, dass wir alle auf dieser Erde in einem und demselben Boot sitzen, das zum eigenen Fortbestand nur durch eine einheitliche Steuerung gekonnter, zuverlässiger Navigation geführt werden kann. Alle interimsmenschlichen Dogmen und Indoktrinierungen sind untauglich, basieren sie doch nicht auf echter, wahrhaftiger Menschen- und Lebenszugewandtheit, sondern auf Halluzinationen, Lug und Trug skrupelloser Herrschaftssysteme.


Im kosmonomischen Verständnis geht es nicht etwa um Nietzsches „Übermenschen“, sondern um Menschwerdung in freiheitlichem Selbstverständnis gleichermaßen für das Individuum wie für die Gesellschaft.


Längst gibt es intelligente und friedfertige Menschen, die den logischen kosmopolitischen Charakterzügen entsprechen, allein, sie sind eine winzige Minderheit. Die zunehmend konfuse Weltsituation mag aber eventuell schon bald die Menschenmassen zu relativer Besinnung bringen. Real dominiert jedoch die Stagnation der Menschwerdung und untermauert die Zweifel, ob der Mensch überhaupt zur Menschwerdung heranreifen kann.

Der Anfang nur des Reifeprozesses beginnt beim einzelnen Individuum, das sich in freier Selbstentscheidung den Mechanismen der Volksverdummung, der Dogmatisierung, der Indoktrination, den Doppelstandards, der Diktatur und dem Militarismus widersetzt, indem es der üblichen Volksverblödung durch die Merkmale von Einigkeit und Recht und Freiheit, durch wissende Emanzipation und in demokratisch-freiheitlicher Tatkraft entgegentritt, zivilisiert zum Vorteil der Menschheit und der Natur dieses besonderen Planeten, der das Leben überhaupt erst entwickelte.

Es ist also eine private Lebenseinstellung je nach Möglichkeit in einer massiv gegensätzlichen (un)menschlichen Welt: Achtung und Respekt vor dem Leben sowie Freude an und in ihm.

Ich nenne solches Sein „kosmonomisches Bewusstsein“.

Freiwillig wird es sich nie zum willfährigen kriegerischen Kanonenfutter herabwürdigen lassen.

 

 

 

Montag, 28. September 2026

Kosmonomisch lerne der Frieden, Gegenliebe zu wecken


Die Natur kennt keine Moral, sie ist wertfrei und gebunden lediglich an „Egoismus“, der für die belebte Natur zugleich Lebensdrang und Lebensmotor bedeutet.

Unbelebt folgt die Natur den ihr innewohnenden Naturgesetzen, sodass der Mensch, durchaus als Teil der Natur, unabdingbar den Gesetzen beider Natursparten unterliegt; er lebt nach ihnen im alltäglichen Dasein wie auch entwicklungsgeschichtlich. Erst das Bewusstsein entwirft die Fragen nach dem Sinn des Seins und nach seinen Ursprüngen wie auch nach den Ungeklärtheiten einer Zukunft.

Beinahe logisch wirkt es da, dass der verunsicherte Mensch Antworten ersinnt und sie auch über jeden Zweifel erhebt, um seine überwältigende Lebensangst irgendwie zu entkräften. So erfindet er Märchen, Wunder und Götter, erhebt sie sogar zum Dogma in seiner kleingeistigen Welt, auch dessen ungeachtet, dass andere Menschen wohl gleichartige Religionen erfunden haben und jeder einzig wahre Gott nun ein Widersacher aller anderen Gottheiten ist.

Der Mensch wollte eigentlich Ruhe und Frieden in seiner von ihm „geschaffenen“ Welt, doch die Menschheit steht vor dem Dilemma, viele solcher „Welten“ als Kriegsgrund ertragen zu müssen.

Erdachte Werte durchkreuzen sich permanent und versuchen sich wie selbstverständlich im gegenseitigen Anklagen, Belügen, Verteufeln und Abschlachten, um die Vorherrschaft im Kleinen wie im Großen zu erlangen.

Der Wert des einzelnen Menschen sinkt dabei nicht nur auf Null, sondern pervertiert sich zum „Kanonenfutter“, und die Sieger in diesem Vernichtungszwang erdreisten sich zum allgemeingültigen Heldentum.


In dieser Tragödie spiegelt sich die Entwicklung von Bewusstsein wider; das unreife Bewusstsein markiert den „Interimsmenschen“ auf dem noch nicht vollendeten Weg der Menschwerdung. Vergleichsweise wenige menschliche Individuen sind bisher in der Lage, diesen Weg der Menschwerdung einzuschlagen, jeweils auch selbst belastet durch die kämpfenden, kriegerischen Kohorten von Interimsmenschen.

Die Menschwerdung konzentriert sich auf die Lebensbejahung in friedfertigem, empathischem, mitfühlenden Miteinander, in Achtung, Gleichberechtigung und Respekt. Natürliche Gesetzmäßigkeiten in ihrer wertfreien Gegebenheit werden zunehmend erkannt, erforscht und genutzt, um das menschliche Leben durch Linderung und Verhinderung von Drangsal, Schmerzen und Not so angenehm wie möglich zu gestalten. In diesem Sinne ist die Natur als vielseitige Ressource des Lebens zu schätzen und zu schützen.


Aus alldem leitet sich ab: Kriege sind Frevel und Verbrechen gegen die Menschheit und gegen die Natur. Zur Heranreifung der Menschwerdung werden Konfliktlösungen und Friedensforschungen unverzichtbar vor allem in den Bereichen von Wissenschaft und Bildung und gleichwohl wichtigste Zielsetzungen von Politik, Zivilisation und Kultur. Vorausschauende, intelligente Weitsicht im Hinblick auf die Folgen des eigenen gegenwärtigen Handelns ist Voraussetzung seriöser Menschlichkeit im Gegensatz zu religiöser Vertröstung auf jenseitige Paradiese und auch im Besonderen gegen politischen, ideologischen Dogmatismus unter Propagandaverlogenheit und Desinformation.

Mit anderen Worten: Die Reife zur Menschwerdung liegt in Aufrichtigkeit, im Erkennen von Wahrheit und in entsprechender Begegnung mit der Realität. Diese aber ist ein Wert der kultivierten Lebensbejahung durch den freiheitlich friedfertigen Menschen und nicht durch brandschatzende und mordende Ideologen und ihre in die Irre getriebenen und folgenden Horden der Gewalt.


Kosmonomisch lerne der Frieden, Gegenliebe zu wecken.


 

 

Mittwoch, 23. September 2026

Vereinte Nationen

 


Der Teufel in Person stellt sich vor die Vollversammlung der Vereinten Nationen und verkündet unverhohlen denjenigen, die nicht nach seiner Pfeife tanzen, „die Hölle“, also den radikalen Völkermord.

Und wie reagiert die zusammengefaltete Versammlung?

Mit ganz wenigen Ausnahmen nur in Duckmäusertum als ein teuflisch höriger wie dennoch zerstrittener Haufen.

Ein Konglomerat von ideologisierten Interimsmenschen fernab jeglicher „Menschwerdung“, kriegstüchtig wie friedensunfähig.

Eine Tragödie mehr im Armenhaus der Vereinten Nationen, wo man ungestraft  Intelligenz beschneidet und die Zivilisation schändet.

 

 

 

Mittwoch, 29. Juli 2026

Sequenzen von Skepsis (789)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10198

Wo man systematisch Andere verteufelt, residiert der Teufel selbst.


10199

Der Interimsmensch sitzt Göttern und Idolen auf und reitet im Furioso in den nächsten Krieg.


10200

Stets sei man sich bewusst: Kriegstreiber wollen Krieg (auch wenn sie es leugnen) und dazu ist jedes Mittel recht; sie gehen über Leichen. Das ist der „Sinn“ eines jeden Krieges.


10201

Lügen fungieren wie Lunten für Kriege.


10202

Wählt die Kriegstreiber ab, ehe sie euch keine Wahl mehr lassen! Oder „wollt ihr (schon wieder) den totalen Krieg?“


10203

Schurken brauchen Krieg, doch das zu identifizieren, überfordert den gutmeinenden wie naiv unwissenden Interimsmenschen.


10204

Welche Religion hat je welchen Krieg nachhaltig verhindert? Wie viele Kriege liegen stattdessen in Religion begründet?


10205

Puritanische Lebensminimalisten laben sich an Selbstverachtung in einer bunten „Vielfalt“, die mit demokratischem und natürlichem Erscheinungsreichtum nichts anzufangen weiß und deshalb aggressiv gegen echte demokratische Prinzipien und ihre praktische Kultur angeht.


10206

Jedes neue Windrad in Deutschland ist eine weitere Landschaftsverschandelung und ein Sargnagel mehr für die Deindustrialisierung, auch als Mahnmal der Gesellschaftsspaltung durch die grüne und parteiübergreifende Sekte der Klimaneurotiker.


10207

Wieder terroristische Gesinnungsmorde in den Nachrichten, Betroffenheitsgestammel der Politiker, ein „Spezial“ extra nach den Nachrichten und danach ein Mord zur Unterhaltung wie zum Beispiel „Tatort“ oder Ähnliches. Der Dekadenz sind keine Grenzen gesetzt.


10208

Windige und schmierige Wissenschaftler verkaufen sich an Ideologien – so wie bei den Nazis, so bei den Kommunisten/Stalinisten/Maoisten, so bei den Kapitalisten, bei den Klima- und Weltuntergangspropagandisten und natürlich bei Militaristen jeglicher Uniformen. Seriöse Wissenschaft gewinnt an Seltenheitswert, da Geld die Objektivität und die Logik korrumpiert.


10209

Krieg pervertiert Mord und Menschlichkeit. Wer da von „gerechtem Krieg“ fantasiert, pervertiert Recht und Gerechtigkeit, aber Intelligenzmangel bewältigt das spielend.



© Raymond Walden




Dienstag, 9. Juni 2026

Nichts für dich?

 


Es entspricht der überwältigenden Primitivität der Menschheit, dass dauerhafter Frieden global geradezu Seltenheitswert besitzt, das aber ausgeklügeltste kriegerische Sichzerfleischen gang und gäbe ist.

Diese Primitivität der Massen wird sich nicht nur nicht eingestanden, sondern nachdrücklich geleugnet, vehement abgestritten und – ganz im Gegenteil – sogar feierlich zur höchsten Pflicht und Ehre stilisiert. Primitivität wird im Zerstörungswahn des höchsten technologischen Missbrauchs zum fortschrittlichsten Standard verklärt und in unvermindertem Bestreben vorangetrieben.

Der Interimsmensch als Massenphänomen bedeutet für sich selbst wie für den Erdball in seiner Natur quasi eine Naturkatastrophe von unbegrenzten Ausmaßen.

Die bedeutendsten humanen, kulturellen, wissenschaftlichen und technologischen Leistungen verantwortungsvoller genialer Köpfe und aufgeklärter Menschen werden auf das Widerwärtigste geschändet durch primitive Kriegstreiber und ihr barbarisches Werk, das da ist der eskalierende Krieg in all seinen Erscheinungsformen, Taktiken, Lügen und Verblödungen.


Mensch, ändere dich!

Merkst du nicht, wie du Zeit nimmst von deiner Zukunftsuhr, von uns allen, und du drauf und dran bist, dich selbst zu schlachten und dich sodann nur noch niederzuschlagen als Wüstensand und Staub, als Rest von ideologisierten Wüstlingen?

Wisse, Mensch: Die kosmonomische Philosophie denkt ganz anders, lebt ganz anders.

Und das ist nichts für dich?

Komme zu dir, werde ein friedfertiger Mensch!

 

 

 

Sonntag, 7. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (777)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10057

Selbstgespräche mögen die Seele erleichtern, wenn sie denn wirklich niemand abhört.


10058

„Brandmauerdemokraten“ sind die wirklichen Gegner einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.


10059

Der „Dienst an der Waffe“ ist Frevel gegen Mensch und Natur.


10060

In der kindlichen Unlogik des Interimsmenschen werden alle Götter schlicht erlogen, ersonnen, und da sie nicht existieren, sind sie endlos „ewig“ kreativ wie destruktiv, ein Konflikt in sich, das heißt: friedensunfähig.


10061

Kommt man mir „mit Gott“, kommt man „mit dem Teufel“ in einem Atemzug, denn beide bedingen sich gegenseitig, auch wenn man denn nur an einen von beiden glaubt. Doch so kritisch denkt kein Glauben.


10062

Glauben wird erdacht, doch ist das wirkliches Denken angesichts religiöser Träumereien und Traumata?


10063

Was hätte ein Gott von einer derart verkrachten Menschheit und all den von ihr empfundenen Katastrophen?


10064

Die Geschichte der Menschheit weist sich als „Götter und Kriege“ und zu keinem Zeitpunkt als „Religion und Frieden“ aus.


10065

Frieden muss erst noch in ernsthaftem Wollen entwickelt werden. Dieses Wollen setzt die Wertschätzung des Daseins und den Respekt vor dem Leben voraus. Das Leben ist der Sinn. Basta. – Die sinnstiftende Aufgabe der humanen Aufklärung.


10066

Kein Tier verfügt über solche Kapazitäten an Idiotie wie so viele Menschen mit ideologisch verdorbener und religiös wie esoterisch verquarzter Intelligenz.


10067

Grünverrücktes wuchs sich aus zur Klimareligion, zu einer weiteren Geißel der Menschheit.


10068

Idiotie unterliegt dem Zwang, vorschreiben zu müssen, was alleine und einzig richtig ist.


10069

Das Kosmonomische Manifest ist kein Evangelium, kein Grundgesetz, keine Vorschrift und schon gar nicht ein Dogma, sondern ein alternativer Denkanstoß für eine künftige Weiterentwicklung zu einer menschlicheren Gesellschaftsordnung.



© Raymond Walden


 

 

Dienstag, 2. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (775)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10034

Ich mag einen Stern als Symbol vor meinem Geburtsdatum für mein Kommen in ein inspirierendes Universum, aber vor mein einstiges Todesdatum wünsche ich mir zwei Sterne zum Symbol für Ein- und Ausgang, gemäß den Naturgesetzen vom Werden und Vergehen, für mein Verlassen des Kosmos, in dem es durchaus Nachschwingungen der Erinnerungen gibt.


10035

Krieg ist Verbrechen und Dummheit zugleich: Morden und Sterben für satanische Zwecke und Ziele.


10036

Mit Religion ist kein Staat zu machen, schlechterdings nur ein Unrechtsstaat. Und von diesen gibt es reichlich.


10037

Mein Kind, ich wünsche dir etwas, das du erst später verstehen mögest; ich wünsche dir, dass du einst die Primitivität wie die Unaufrichtigkeit des unterentwickelten Interimsmenschen ablegen kannst und gereift alle die von ihm vollzogenen Wirren der Welt überstehst und Freunde findest.


10038

Ihr Freien im Innern, hütet besonnen eure gereifte Friedfertigkeit und sät Frieden aus, aber nicht durch ideologisches Missionieren, sondern durch Treue zu euch selbst und durch euer bemerkenswertes, freiheitlich-humanes Beispiel.


10039

Der Wille zum Frieden und die Friedensfähigkeit des Interimsmenschen sind tragisch unterentwickelt, und die angebliche Notwendigkeit des Krieges mit allem Hass und Leid fesseln und begeistern die Kleingeister geradezu immer wieder neu.


10040

Der Titanic vergleichbar, steuern unsere Politiker das Staatsschiff auf den Eisberg des Krieges zu, während das kreuzfahrende, in Ignoranz dämmernde Volk vom besten Schiff träumt, das es je gab, da es bereits Schlagseite hat wie der torkelnde Kapitän samt seiner Mannschaft.


10041

Es brennt bereits lichterloh in der Kapitänerie, aber das Volk hinter der Fichte glaubt an Champagner-Feuerwerk auf der Sahnetorte. Man würfelt auch gerade, zu welchem Geschlecht man sich heute zählt.


10042

Westliche Christen verteufeln Putin und hassen alles Russische. Östliche orthodoxe Christen verteufeln Trump und hassen die USA mit ihren deutschen Vasallen und den ganzen „Westen“. Nicht anders verfahren Juden, Islamisten und Mohammedaner, etc. untereinander: Alle unter „dem Einen Gott“. Der religiöse Glaube hat sie alle verstrahlt.


10043

Erwachet, solange noch Frieden überhaupt irgendwo eine Lebensoption ermöglicht!


10044

Drei führende deutsche Fernsehanstalten am 1. Juni 2026: Nicht weniger als 19 Krimis im Programm über den ganzen Tag verteilt. Das ganze Leben ist ein Krimi, und abends in den Nachrichten ergänzen die Kriege in Zusammenfassungen und Frontberichten die totalen Entgleisungen des orientierungslosen Menschen.

Und du, mein Freund, meine Freundin, mein Nachbar, mein Kollege, wo gehst du, wo stehst du? Oder erliegst du bereits?



© Raymond Walden

 

 

 


 

Mittwoch, 29. April 2026

Sequenzen von Skepsis (769)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9957

Auffassungsgabe und Klugheit des Interimsmenschen sind durch die Gesellschaft maßgeblich beeinträchtigt, seine Glaubensbereitschaft ist ausgebildet.


9958

Seit wann fragt das natürlich variable Klima den Menschen, ob es und wie es sich ändern darf? – Seit die Menschen sich so eine Verstiegenheit einreden (lassen).


9959

Begründete Hoffnung kann Wunder wirken, besonders wenn sie sich nicht täuschen lässt.


9960

Lebensmut erfrischt sich an Lebensfreude und Sinnhaftigkeit, welche nicht in ideologischen Dogmen existieren kann.


9961

Humanität vermag, dem Leben empathische Flügel zu verleihen und zu verhindern, dass Widersinniges das Leben in bleiernen Zwangsjacken seelisch wie körperlich verkümmern lässt.


9962

Leben will Nachkommen haben.


9963

Suggeriertes Glauben heiligt zweifelhafte Absichten.


9964

In der biblischen Arche war bei Weitem nicht genügend Platz für die Vielfalt der Welt, für menschliche Einfalt aber reichte es.


9965

Von Gleichberechtigung zu reden, sie demokratisch zu fordern und gleichzeitig ein Zwei-Klassen-Gesundheitssystem zu praktizieren und zu verteidigen, zeugt entweder von boshafter Menschenverachtung oder von eigener psychischer Erkrankung – und zwar einer ganzen Gesellschaft, die sich so etwas bieten lässt, beziehungsweise es initiiert.


9966

„Wer nichts wird, wird Wirt“, gemäß einem alten Sprichwort. Eine neuere Version wäre: „Wer wenig weiß, nichts kann, sich aber für bedeutend hält, klopft tunlichst Sprüche über Gott und die Welt, am Stammtisch, in Mikrofone, vor der Kamera und wird schließlich Politiker, „Experte“ oder „Influencer“, geeignet auch für Traumtänzer und Schulschwänzer.



© Raymond Walden


 

 

Montag, 27. April 2026

Das zu häufige Glauben an Unsinn prägt und quält die Menschheit

 


Eine Menschheit, die mit ungezählten friedensunfähigen Religionen der realen Welt begegnet, erzeugt eben diese Welt, die wir als oft gescholtenes „Irrenhaus“ erleben müssen.

Dabei sind zusätzlich Pseudoreligionen wie etwa Nationalismus, Faschismus, Kommunismus, Kapitalismus, Royalismus, Rassismus, Auserwähltheitsglauben, Militarismus, Klimawahn u.a.m. mindestens gleich bedeutsame Ursachen für das weltweit zerstörerische Chaos wie die Jenseítsreligionen, gezielt gerichtet gegen Humanität und friedfertige emanzipierte Aufklärung.

In diesem klar umrissenen Rahmen entfaltet sich der Interimsmensch als evolutionär unfertiges Produkt geradezu hemmungslos in seiner verständnislosen und vor allem verneinenden Lebensauffassung, die das kriegerische Morden und Sterben seit jeher sogar mit höchsten Anstrengungen und Weihen segnet.

Das ist die geballte Unmenschlichkeit im totalen Widerspruch zu den kosmonomischen Postulaten und Thesen des Kosmonomischen Manifests, welches aber erst noch um bescheidene Öffentlichkeit ringen muss innerhalb einer wirr herumirrenden Menschheit.

 

 

 

Freitag, 17. April 2026

In Distanz zur „weltfremden“ Welt des Interimsmenschen

 


Wenn Zivilisation auch darin begründet liegt, dass der Mensch eine unantastbare Würde hat, entspricht es der Logik, dass es unwürdig ist, Menschen gegen ihren Willen zu töten. Und zwar gilt der Satz für beide Seiten, für den aktiv Tötenden wie für den passiv den Tod erleidenden Menschen.

Nicht von dieser Logik betroffen sind die Fälle von Notwehr sowie die humane Sterbehilfe; letztere bedarf aber noch eindeutiger freiheitlich-humaner juristischer Verankerungen und methodischer Absicherungen.

Mit eindeutigem Bezug zu diesen Ausführungen distanziert sich die kosmonomische Betrachtungsweise unmissverständlich von allen (primitiven) Gesellschaftsordnungen, die juristische Todesstrafen verhängen und vollstrecken, und ebenso von denen, die sogenannte „Wehrpflicht“ als Zwang zum Morden und Sterben von den Bürgern verlangen.

Die gängige Missachtung beziehungsweise bewusstseinsgespaltene, doppelmoralische Interpretation des besonders religiös wie ideologisch gepredigten Nichttötungsgebots, um dennoch ungeniert massenhaft zu töten, ist wesentliches Merkmal des Interimsmenschen, seines evolutionär unfertigen Geisteszustands, den es zu überwinden gilt.


Der Wert des Lebens wird durch nichts übertroffen.


In dieser Gewissheit ruht Frieden, wurzelt Menschenwürde, aktivieren sich der Schutz und die Pflege des Lebens.

Gegen alle immer wieder neuen und aktuellen Kriegstreibereien!


„Weltfremdheit“?

Aber ja doch.

Eine „unmenschliche“ Welt, die in gelassener Grausamkeit weit höhere Anstrengungen zur eigenen vor allem kriegerischen Vernichtung als für das Gesundheits- und Bildungswesen unternimmt, ist nicht nur fremd, sondern in unerträglicher Weise feindlich, begründet auf Verlogenheit und auf dem „Recht des Stärkeren“.

Wer sich dabei beim Verstoß gegen Menschenrechte und Naturgesetze auf religiöse und ideologische Phantastereien beruft, tut dies zwar „real“, vertritt aber nicht nur einige zugegebenermaßen edlen Werte für ein menschliches Miteinander, sondern seit jeher die Übermacht von lebens- und menschenfeindlichen Pseudolehren mit allen apokalyptischen Gewaltanwendungen, ja, weiter noch, unter Gewaltverherrlichungen.


Das ist die Bedeutung von „Weltfremdheit“, nämlich schizophrene Lebensdrangsal in einer Verleugnung der Lebensfreude in einer Welt phantastischer Lebensentwicklungen, die allerdings intelligent zu erforschen und zu erfahren sind in humanem Leben vielseitiger Koexistenz.

Für diese Werte der freundlichen Lebensphilosophie werden keine Wunder- und Pseudodogmen benötigt, sondern klares, aufgeklärtes Denken, das der Masse der „Interimsmenschen“ bisher freilich nicht zu eigen ist, das ihr von verschiedenst interessierten Propheten wie Schurken vorenthalten wird.


Zu dieser „Weltfremdheit“ steht Kosmonomie in entschiedener und konsequenter Distanz, was im Besonderen auch Frieden bedeutet.

Frieden!

Den angeblich doch alle wollen, die aber sogar in immer neu entfesselten Blutbädern ihre Verlogenheiten taufen.




Dienstag, 24. März 2026

Sequenzen von Skepsis (763)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9886

Wer bestimmt, was ein „gerechter Krieg“ sei?

Ist nicht das Glauben an Gott, an Teufel und an gerechte Kriege, der eigentliche Grund für Kriege? Solange Kriege nicht generell geächtet werden, befindet sich die Menschheit in einem tragischen Manko an Aufklärung, in einem Circulus vitiosus.


9887

Prüderie steigert die Aggression und Kampfbereitschaft besonders gegen zuvor erfundene und durch Hass aufgebauschte und in Verlogenheit ausgebaute Feindbilder.


9888

Angesichts der Erfahrungen aus zwei Weltkriegen und ungezählten weiteren Kriegen weltweit, ist es eine Schande für die Menschheit, wie sich Staatslenker und alle möglichen Kriegsprofiteure als Kriegstreiber erneut gerieren und bisher friedliche Gesellschaften zur aktiven Teilnahme an aktuellen Kriegen aufrufen und anstacheln. Diese Kräfte der Menschenverachtung sind ein Unglück für den gesamten Globus, mögen sie noch so scheinheilig von zu bewahrenden Werte- und Rechtsordnungen fantasieren, die sie selbst hemmungslos hintergehen und verraten!


9889

Eine besondere Tragik entwickelt sich in den an sich eher freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnungen, die in“ freien Wahlen“ immer wieder genau die Kandidaten bestätigen, die bereits deutlich auswachsende Missstände verursachten und die ihre Versagensideologien weiter propagandistisch und indoktrinär vorantreiben.


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Ökumene? Doppeltes Täuschungsmanöver: 1. Es ist kein Gott. 2. Die vorgespielten Götter der verschiedenen Religionen entbehren als geistige Zerrbilder selbst der geringsten Anforderungen an Einigkeit, dienen stattdessen wahrhaft teuflischen politischen Mächten zur Spaltung der Menschheit, zur Ausschaltung humaner Aufklärung und menschlicher Intelligenz.


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Lüge ist der Fetisch von Ideologie und Religion, die sich aber der Entlarvung in beliebigen und typischen, charakteristischen Gewaltexzessen erwehren.


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Die „Scharia“ hat in freiheitlich-demokratischen und humanistisch aufgeklärten Gesellschaftsordnungen keinerlei Berechtigung, da sie sich selbst als Gegnerin von Selbstbestimmung und Emanzipation begreift.


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Frieden stellt eine menschliche Reife dar, welche, bezogen auf die gesamte Menschheit, noch wenig stabile Verwurzelungen aufweist („Interimsmensch“).


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Religionsfreie und vernunftbegabte Menschen stehen vor sich selbst wie vor der menschlichen Gesamtheit in einer viel konsequenteren humanistisch-moralischen Verbindlichkeit als der Götterstrafen unterworfene Dogmensklave in seiner indoktrinierten Religiosität.


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Die eine Menschheit auf dem Globus bedarf einer einheitlichen menschen- und lebensfreundlichen Rechtsordnung, die erst noch gegen alle sich befehdenden Religionen und Ideologien zu erarbeiten und verbindlich zu definieren und vor allem zu inaugurieren ist. Der „Interimsmensch“ ist dazu bisher nicht in der Lage. Längst aber existieren – wenngleich in winziger Minorität – reifere Menschen als „Keimzellen“ einer entwickelteren Lebenssinnhaftigkeit.



© Raymond Walden