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Sonntag, 11. Oktober 2026

In Freiheit kosmopolitisch


Die sich beschleunigenden wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte der Menschheit erfordern eine adäquate Orientierung bei der Einordnung bezüglich der Auswirkungen dieser Entwicklung. Forschungen und Entdeckungen mögen sich in lokalen Labors und „Denkfabriken“ abspielen, die Bedeutungen aber erstrecken sich weit über die Regionalität, globale und kosmische Aspekte immer deutlicher und umfassender eingeschlossen.

Entsprechend ergeben sich neue, viel weiter reichende Anforderungen an die Denkweisen der Forschung und Technologie und vor allem der allgemeinen Menschheitsgesellschaft. Dabei reicht die Problematik des Denkens von der grundsätzlichen Fähigkeit zu denken über alle möglichen Denkintensitäten, alltägliche Denkgewohnheiten, über religiösen Glauben, ideologische Gefolgschaften bis hin zu eigenständigem Denken und zu höchster fachlicher Spezialisierung.

Vorrangig handelt es sich um subjektives Denken, während die objektive Betrachtungsweise höhere Ansprüche stellt, auch an das allgemeine Bewusstsein, da beide (Subjektivität und Objektivität) zudem sehr vom jeweiligen Informationsstand des Denkenden abhängen.

Kurzum: Natürlicherweise ist das Denken des Menschen durch die unmittelbare Erfahrungswelt regional geprägt, und unter dieser Vorgabe wird auch die äußere und weitere Welt gesehen und interpretiert. Allein Bildung ermöglicht eine Horizonterweiterung; sie besteht aus elterlicher Erziehung, schulischem Lernen und aus allen möglichen Lebenserfahrungen, aus herbeigeführtem wie aus zufälligem Erleben.

Die historische wie gegenwärtige Menschheit präsentiert sich als eine unverändert regional beschränkte Spezies, die sich deshalb in die irrwitzigsten Konkurrenzsituationen versteigt, um sich selbst und den gesamten Globus unter Berufung auf sogenannte „Werte“ zu gefährden und möglicherweise auch komplett zu vernichten.

Die „Werte“ stellen keine durch Vernunft und Erkenntnis etablierten Wegweisungen dar, sondern entstammen religiösen und ideologischen Hirngespinsten und werden rigoros, gnadenlos und gewaltsam durchgesetzt, wobei je nach Gusto der Herrschenden opportune Auslegungen und doppelmoralische Standards mühelos auch in jeden beliebigen Krieg münden.

Das sind die Kennzeichen des Interimsmenschen, des in seiner Menschwerdung stehen gebliebenen, in seiner Entwicklung unfertigen Menschen, der sich dieser Entwicklung unbewusst ist oder sie bewusst verneint und bekämpft, auch unter Einsatz seines und des Gegners Lebens.

Freiheit ist in diesem System unmöglich, wird aber als nützliche Vortäuschung zugunsten von Tyrannei und Terrorherrschaft und vor allem der Notwendigkeit von Militarismus „persifliert“.


In diesem Gegeneinander gerät unverändert in Vergessenheit, dass wir alle auf dieser Erde in einem und demselben Boot sitzen, das zum eigenen Fortbestand nur durch eine einheitliche Steuerung gekonnter, zuverlässiger Navigation geführt werden kann. Alle interimsmenschlichen Dogmen und Indoktrinierungen sind untauglich, basieren sie doch nicht auf echter, wahrhaftiger Menschen- und Lebenszugewandtheit, sondern auf Halluzinationen, Lug und Trug skrupelloser Herrschaftssysteme.


Im kosmonomischen Verständnis geht es nicht etwa um Nietzsches „Übermenschen“, sondern um Menschwerdung in freiheitlichem Selbstverständnis gleichermaßen für das Individuum wie für die Gesellschaft.


Längst gibt es intelligente und friedfertige Menschen, die den logischen kosmopolitischen Charakterzügen entsprechen, allein, sie sind eine winzige Minderheit. Die zunehmend konfuse Weltsituation mag aber eventuell schon bald die Menschenmassen zu relativer Besinnung bringen. Real dominiert jedoch die Stagnation der Menschwerdung und untermauert die Zweifel, ob der Mensch überhaupt zur Menschwerdung heranreifen kann.

Der Anfang nur des Reifeprozesses beginnt beim einzelnen Individuum, das sich in freier Selbstentscheidung den Mechanismen der Volksverdummung, der Dogmatisierung, der Indoktrination, den Doppelstandards, der Diktatur und dem Militarismus widersetzt, indem es der üblichen Volksverblödung durch die Merkmale von Einigkeit und Recht und Freiheit, durch wissende Emanzipation und in demokratisch-freiheitlicher Tatkraft entgegentritt, zivilisiert zum Vorteil der Menschheit und der Natur dieses besonderen Planeten, der das Leben überhaupt erst entwickelte.

Es ist also eine private Lebenseinstellung je nach Möglichkeit in einer massiv gegensätzlichen (un)menschlichen Welt: Achtung und Respekt vor dem Leben sowie Freude an und in ihm.

Ich nenne solches Sein „kosmonomisches Bewusstsein“.

Freiwillig wird es sich nie zum willfährigen kriegerischen Kanonenfutter herabwürdigen lassen.

 

 

 

Montag, 28. September 2026

Kosmonomisch lerne der Frieden, Gegenliebe zu wecken


Die Natur kennt keine Moral, sie ist wertfrei und gebunden lediglich an „Egoismus“, der für die belebte Natur zugleich Lebensdrang und Lebensmotor bedeutet.

Unbelebt folgt die Natur den ihr innewohnenden Naturgesetzen, sodass der Mensch, durchaus als Teil der Natur, unabdingbar den Gesetzen beider Natursparten unterliegt; er lebt nach ihnen im alltäglichen Dasein wie auch entwicklungsgeschichtlich. Erst das Bewusstsein entwirft die Fragen nach dem Sinn des Seins und nach seinen Ursprüngen wie auch nach den Ungeklärtheiten einer Zukunft.

Beinahe logisch wirkt es da, dass der verunsicherte Mensch Antworten ersinnt und sie auch über jeden Zweifel erhebt, um seine überwältigende Lebensangst irgendwie zu entkräften. So erfindet er Märchen, Wunder und Götter, erhebt sie sogar zum Dogma in seiner kleingeistigen Welt, auch dessen ungeachtet, dass andere Menschen wohl gleichartige Religionen erfunden haben und jeder einzig wahre Gott nun ein Widersacher aller anderen Gottheiten ist.

Der Mensch wollte eigentlich Ruhe und Frieden in seiner von ihm „geschaffenen“ Welt, doch die Menschheit steht vor dem Dilemma, viele solcher „Welten“ als Kriegsgrund ertragen zu müssen.

Erdachte Werte durchkreuzen sich permanent und versuchen sich wie selbstverständlich im gegenseitigen Anklagen, Belügen, Verteufeln und Abschlachten, um die Vorherrschaft im Kleinen wie im Großen zu erlangen.

Der Wert des einzelnen Menschen sinkt dabei nicht nur auf Null, sondern pervertiert sich zum „Kanonenfutter“, und die Sieger in diesem Vernichtungszwang erdreisten sich zum allgemeingültigen Heldentum.


In dieser Tragödie spiegelt sich die Entwicklung von Bewusstsein wider; das unreife Bewusstsein markiert den „Interimsmenschen“ auf dem noch nicht vollendeten Weg der Menschwerdung. Vergleichsweise wenige menschliche Individuen sind bisher in der Lage, diesen Weg der Menschwerdung einzuschlagen, jeweils auch selbst belastet durch die kämpfenden, kriegerischen Kohorten von Interimsmenschen.

Die Menschwerdung konzentriert sich auf die Lebensbejahung in friedfertigem, empathischem, mitfühlenden Miteinander, in Achtung, Gleichberechtigung und Respekt. Natürliche Gesetzmäßigkeiten in ihrer wertfreien Gegebenheit werden zunehmend erkannt, erforscht und genutzt, um das menschliche Leben durch Linderung und Verhinderung von Drangsal, Schmerzen und Not so angenehm wie möglich zu gestalten. In diesem Sinne ist die Natur als vielseitige Ressource des Lebens zu schätzen und zu schützen.


Aus alldem leitet sich ab: Kriege sind Frevel und Verbrechen gegen die Menschheit und gegen die Natur. Zur Heranreifung der Menschwerdung werden Konfliktlösungen und Friedensforschungen unverzichtbar vor allem in den Bereichen von Wissenschaft und Bildung und gleichwohl wichtigste Zielsetzungen von Politik, Zivilisation und Kultur. Vorausschauende, intelligente Weitsicht im Hinblick auf die Folgen des eigenen gegenwärtigen Handelns ist Voraussetzung seriöser Menschlichkeit im Gegensatz zu religiöser Vertröstung auf jenseitige Paradiese und auch im Besonderen gegen politischen, ideologischen Dogmatismus unter Propagandaverlogenheit und Desinformation.

Mit anderen Worten: Die Reife zur Menschwerdung liegt in Aufrichtigkeit, im Erkennen von Wahrheit und in entsprechender Begegnung mit der Realität. Diese aber ist ein Wert der kultivierten Lebensbejahung durch den freiheitlich friedfertigen Menschen und nicht durch brandschatzende und mordende Ideologen und ihre in die Irre getriebenen und folgenden Horden der Gewalt.


Kosmonomisch lerne der Frieden, Gegenliebe zu wecken.


 

 

Mittwoch, 23. September 2026

Vereinte Nationen

 


Der Teufel in Person stellt sich vor die Vollversammlung der Vereinten Nationen und verkündet unverhohlen denjenigen, die nicht nach seiner Pfeife tanzen, „die Hölle“, also den radikalen Völkermord.

Und wie reagiert die zusammengefaltete Versammlung?

Mit ganz wenigen Ausnahmen nur in Duckmäusertum als ein teuflisch höriger wie dennoch zerstrittener Haufen.

Ein Konglomerat von ideologisierten Interimsmenschen fernab jeglicher „Menschwerdung“, kriegstüchtig wie friedensunfähig.

Eine Tragödie mehr im Armenhaus der Vereinten Nationen, wo man ungestraft  Intelligenz beschneidet und die Zivilisation schändet.

 

 

 

Mittwoch, 29. Juli 2026

Sequenzen von Skepsis (789)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10198

Wo man systematisch Andere verteufelt, residiert der Teufel selbst.


10199

Der Interimsmensch sitzt Göttern und Idolen auf und reitet im Furioso in den nächsten Krieg.


10200

Stets sei man sich bewusst: Kriegstreiber wollen Krieg (auch wenn sie es leugnen) und dazu ist jedes Mittel recht; sie gehen über Leichen. Das ist der „Sinn“ eines jeden Krieges.


10201

Lügen fungieren wie Lunten für Kriege.


10202

Wählt die Kriegstreiber ab, ehe sie euch keine Wahl mehr lassen! Oder „wollt ihr (schon wieder) den totalen Krieg?“


10203

Schurken brauchen Krieg, doch das zu identifizieren, überfordert den gutmeinenden wie naiv unwissenden Interimsmenschen.


10204

Welche Religion hat je welchen Krieg nachhaltig verhindert? Wie viele Kriege liegen stattdessen in Religion begründet?


10205

Puritanische Lebensminimalisten laben sich an Selbstverachtung in einer bunten „Vielfalt“, die mit demokratischem und natürlichem Erscheinungsreichtum nichts anzufangen weiß und deshalb aggressiv gegen echte demokratische Prinzipien und ihre praktische Kultur angeht.


10206

Jedes neue Windrad in Deutschland ist eine weitere Landschaftsverschandelung und ein Sargnagel mehr für die Deindustrialisierung, auch als Mahnmal der Gesellschaftsspaltung durch die grüne und parteiübergreifende Sekte der Klimaneurotiker.


10207

Wieder terroristische Gesinnungsmorde in den Nachrichten, Betroffenheitsgestammel der Politiker, ein „Spezial“ extra nach den Nachrichten und danach ein Mord zur Unterhaltung wie zum Beispiel „Tatort“ oder Ähnliches. Der Dekadenz sind keine Grenzen gesetzt.


10208

Windige und schmierige Wissenschaftler verkaufen sich an Ideologien – so wie bei den Nazis, so bei den Kommunisten/Stalinisten/Maoisten, so bei den Kapitalisten, bei den Klima- und Weltuntergangspropagandisten und natürlich bei Militaristen jeglicher Uniformen. Seriöse Wissenschaft gewinnt an Seltenheitswert, da Geld die Objektivität und die Logik korrumpiert.


10209

Krieg pervertiert Mord und Menschlichkeit. Wer da von „gerechtem Krieg“ fantasiert, pervertiert Recht und Gerechtigkeit, aber Intelligenzmangel bewältigt das spielend.



© Raymond Walden




Dienstag, 9. Juni 2026

Nichts für dich?

 


Es entspricht der überwältigenden Primitivität der Menschheit, dass dauerhafter Frieden global geradezu Seltenheitswert besitzt, das aber ausgeklügeltste kriegerische Sichzerfleischen gang und gäbe ist.

Diese Primitivität der Massen wird sich nicht nur nicht eingestanden, sondern nachdrücklich geleugnet, vehement abgestritten und – ganz im Gegenteil – sogar feierlich zur höchsten Pflicht und Ehre stilisiert. Primitivität wird im Zerstörungswahn des höchsten technologischen Missbrauchs zum fortschrittlichsten Standard verklärt und in unvermindertem Bestreben vorangetrieben.

Der Interimsmensch als Massenphänomen bedeutet für sich selbst wie für den Erdball in seiner Natur quasi eine Naturkatastrophe von unbegrenzten Ausmaßen.

Die bedeutendsten humanen, kulturellen, wissenschaftlichen und technologischen Leistungen verantwortungsvoller genialer Köpfe und aufgeklärter Menschen werden auf das Widerwärtigste geschändet durch primitive Kriegstreiber und ihr barbarisches Werk, das da ist der eskalierende Krieg in all seinen Erscheinungsformen, Taktiken, Lügen und Verblödungen.


Mensch, ändere dich!

Merkst du nicht, wie du Zeit nimmst von deiner Zukunftsuhr, von uns allen, und du drauf und dran bist, dich selbst zu schlachten und dich sodann nur noch niederzuschlagen als Wüstensand und Staub, als Rest von ideologisierten Wüstlingen?

Wisse, Mensch: Die kosmonomische Philosophie denkt ganz anders, lebt ganz anders.

Und das ist nichts für dich?

Komme zu dir, werde ein friedfertiger Mensch!

 

 

 

Sonntag, 7. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (777)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10057

Selbstgespräche mögen die Seele erleichtern, wenn sie denn wirklich niemand abhört.


10058

„Brandmauerdemokraten“ sind die wirklichen Gegner einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.


10059

Der „Dienst an der Waffe“ ist Frevel gegen Mensch und Natur.


10060

In der kindlichen Unlogik des Interimsmenschen werden alle Götter schlicht erlogen, ersonnen, und da sie nicht existieren, sind sie endlos „ewig“ kreativ wie destruktiv, ein Konflikt in sich, das heißt: friedensunfähig.


10061

Kommt man mir „mit Gott“, kommt man „mit dem Teufel“ in einem Atemzug, denn beide bedingen sich gegenseitig, auch wenn man denn nur an einen von beiden glaubt. Doch so kritisch denkt kein Glauben.


10062

Glauben wird erdacht, doch ist das wirkliches Denken angesichts religiöser Träumereien und Traumata?


10063

Was hätte ein Gott von einer derart verkrachten Menschheit und all den von ihr empfundenen Katastrophen?


10064

Die Geschichte der Menschheit weist sich als „Götter und Kriege“ und zu keinem Zeitpunkt als „Religion und Frieden“ aus.


10065

Frieden muss erst noch in ernsthaftem Wollen entwickelt werden. Dieses Wollen setzt die Wertschätzung des Daseins und den Respekt vor dem Leben voraus. Das Leben ist der Sinn. Basta. – Die sinnstiftende Aufgabe der humanen Aufklärung.


10066

Kein Tier verfügt über solche Kapazitäten an Idiotie wie so viele Menschen mit ideologisch verdorbener und religiös wie esoterisch verquarzter Intelligenz.


10067

Grünverrücktes wuchs sich aus zur Klimareligion, zu einer weiteren Geißel der Menschheit.


10068

Idiotie unterliegt dem Zwang, vorschreiben zu müssen, was alleine und einzig richtig ist.


10069

Das Kosmonomische Manifest ist kein Evangelium, kein Grundgesetz, keine Vorschrift und schon gar nicht ein Dogma, sondern ein alternativer Denkanstoß für eine künftige Weiterentwicklung zu einer menschlicheren Gesellschaftsordnung.



© Raymond Walden


 

 

Dienstag, 2. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (775)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10034

Ich mag einen Stern als Symbol vor meinem Geburtsdatum für mein Kommen in ein inspirierendes Universum, aber vor mein einstiges Todesdatum wünsche ich mir zwei Sterne zum Symbol für Ein- und Ausgang, gemäß den Naturgesetzen vom Werden und Vergehen, für mein Verlassen des Kosmos, in dem es durchaus Nachschwingungen der Erinnerungen gibt.


10035

Krieg ist Verbrechen und Dummheit zugleich: Morden und Sterben für satanische Zwecke und Ziele.


10036

Mit Religion ist kein Staat zu machen, schlechterdings nur ein Unrechtsstaat. Und von diesen gibt es reichlich.


10037

Mein Kind, ich wünsche dir etwas, das du erst später verstehen mögest; ich wünsche dir, dass du einst die Primitivität wie die Unaufrichtigkeit des unterentwickelten Interimsmenschen ablegen kannst und gereift alle die von ihm vollzogenen Wirren der Welt überstehst und Freunde findest.


10038

Ihr Freien im Innern, hütet besonnen eure gereifte Friedfertigkeit und sät Frieden aus, aber nicht durch ideologisches Missionieren, sondern durch Treue zu euch selbst und durch euer bemerkenswertes, freiheitlich-humanes Beispiel.


10039

Der Wille zum Frieden und die Friedensfähigkeit des Interimsmenschen sind tragisch unterentwickelt, und die angebliche Notwendigkeit des Krieges mit allem Hass und Leid fesseln und begeistern die Kleingeister geradezu immer wieder neu.


10040

Der Titanic vergleichbar, steuern unsere Politiker das Staatsschiff auf den Eisberg des Krieges zu, während das kreuzfahrende, in Ignoranz dämmernde Volk vom besten Schiff träumt, das es je gab, da es bereits Schlagseite hat wie der torkelnde Kapitän samt seiner Mannschaft.


10041

Es brennt bereits lichterloh in der Kapitänerie, aber das Volk hinter der Fichte glaubt an Champagner-Feuerwerk auf der Sahnetorte. Man würfelt auch gerade, zu welchem Geschlecht man sich heute zählt.


10042

Westliche Christen verteufeln Putin und hassen alles Russische. Östliche orthodoxe Christen verteufeln Trump und hassen die USA mit ihren deutschen Vasallen und den ganzen „Westen“. Nicht anders verfahren Juden, Islamisten und Mohammedaner, etc. untereinander: Alle unter „dem Einen Gott“. Der religiöse Glaube hat sie alle verstrahlt.


10043

Erwachet, solange noch Frieden überhaupt irgendwo eine Lebensoption ermöglicht!


10044

Drei führende deutsche Fernsehanstalten am 1. Juni 2026: Nicht weniger als 19 Krimis im Programm über den ganzen Tag verteilt. Das ganze Leben ist ein Krimi, und abends in den Nachrichten ergänzen die Kriege in Zusammenfassungen und Frontberichten die totalen Entgleisungen des orientierungslosen Menschen.

Und du, mein Freund, meine Freundin, mein Nachbar, mein Kollege, wo gehst du, wo stehst du? Oder erliegst du bereits?



© Raymond Walden

 

 

 


 

Mittwoch, 29. April 2026

Sequenzen von Skepsis (769)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9957

Auffassungsgabe und Klugheit des Interimsmenschen sind durch die Gesellschaft maßgeblich beeinträchtigt, seine Glaubensbereitschaft ist ausgebildet.


9958

Seit wann fragt das natürlich variable Klima den Menschen, ob es und wie es sich ändern darf? – Seit die Menschen sich so eine Verstiegenheit einreden (lassen).


9959

Begründete Hoffnung kann Wunder wirken, besonders wenn sie sich nicht täuschen lässt.


9960

Lebensmut erfrischt sich an Lebensfreude und Sinnhaftigkeit, welche nicht in ideologischen Dogmen existieren kann.


9961

Humanität vermag, dem Leben empathische Flügel zu verleihen und zu verhindern, dass Widersinniges das Leben in bleiernen Zwangsjacken seelisch wie körperlich verkümmern lässt.


9962

Leben will Nachkommen haben.


9963

Suggeriertes Glauben heiligt zweifelhafte Absichten.


9964

In der biblischen Arche war bei Weitem nicht genügend Platz für die Vielfalt der Welt, für menschliche Einfalt aber reichte es.


9965

Von Gleichberechtigung zu reden, sie demokratisch zu fordern und gleichzeitig ein Zwei-Klassen-Gesundheitssystem zu praktizieren und zu verteidigen, zeugt entweder von boshafter Menschenverachtung oder von eigener psychischer Erkrankung – und zwar einer ganzen Gesellschaft, die sich so etwas bieten lässt, beziehungsweise es initiiert.


9966

„Wer nichts wird, wird Wirt“, gemäß einem alten Sprichwort. Eine neuere Version wäre: „Wer wenig weiß, nichts kann, sich aber für bedeutend hält, klopft tunlichst Sprüche über Gott und die Welt, am Stammtisch, in Mikrofone, vor der Kamera und wird schließlich Politiker, „Experte“ oder „Influencer“, geeignet auch für Traumtänzer und Schulschwänzer.



© Raymond Walden


 

 

Montag, 27. April 2026

Das zu häufige Glauben an Unsinn prägt und quält die Menschheit

 


Eine Menschheit, die mit ungezählten friedensunfähigen Religionen der realen Welt begegnet, erzeugt eben diese Welt, die wir als oft gescholtenes „Irrenhaus“ erleben müssen.

Dabei sind zusätzlich Pseudoreligionen wie etwa Nationalismus, Faschismus, Kommunismus, Kapitalismus, Royalismus, Rassismus, Auserwähltheitsglauben, Militarismus, Klimawahn u.a.m. mindestens gleich bedeutsame Ursachen für das weltweit zerstörerische Chaos wie die Jenseítsreligionen, gezielt gerichtet gegen Humanität und friedfertige emanzipierte Aufklärung.

In diesem klar umrissenen Rahmen entfaltet sich der Interimsmensch als evolutionär unfertiges Produkt geradezu hemmungslos in seiner verständnislosen und vor allem verneinenden Lebensauffassung, die das kriegerische Morden und Sterben seit jeher sogar mit höchsten Anstrengungen und Weihen segnet.

Das ist die geballte Unmenschlichkeit im totalen Widerspruch zu den kosmonomischen Postulaten und Thesen des Kosmonomischen Manifests, welches aber erst noch um bescheidene Öffentlichkeit ringen muss innerhalb einer wirr herumirrenden Menschheit.

 

 

 

Freitag, 17. April 2026

In Distanz zur „weltfremden“ Welt des Interimsmenschen

 


Wenn Zivilisation auch darin begründet liegt, dass der Mensch eine unantastbare Würde hat, entspricht es der Logik, dass es unwürdig ist, Menschen gegen ihren Willen zu töten. Und zwar gilt der Satz für beide Seiten, für den aktiv Tötenden wie für den passiv den Tod erleidenden Menschen.

Nicht von dieser Logik betroffen sind die Fälle von Notwehr sowie die humane Sterbehilfe; letztere bedarf aber noch eindeutiger freiheitlich-humaner juristischer Verankerungen und methodischer Absicherungen.

Mit eindeutigem Bezug zu diesen Ausführungen distanziert sich die kosmonomische Betrachtungsweise unmissverständlich von allen (primitiven) Gesellschaftsordnungen, die juristische Todesstrafen verhängen und vollstrecken, und ebenso von denen, die sogenannte „Wehrpflicht“ als Zwang zum Morden und Sterben von den Bürgern verlangen.

Die gängige Missachtung beziehungsweise bewusstseinsgespaltene, doppelmoralische Interpretation des besonders religiös wie ideologisch gepredigten Nichttötungsgebots, um dennoch ungeniert massenhaft zu töten, ist wesentliches Merkmal des Interimsmenschen, seines evolutionär unfertigen Geisteszustands, den es zu überwinden gilt.


Der Wert des Lebens wird durch nichts übertroffen.


In dieser Gewissheit ruht Frieden, wurzelt Menschenwürde, aktivieren sich der Schutz und die Pflege des Lebens.

Gegen alle immer wieder neuen und aktuellen Kriegstreibereien!


„Weltfremdheit“?

Aber ja doch.

Eine „unmenschliche“ Welt, die in gelassener Grausamkeit weit höhere Anstrengungen zur eigenen vor allem kriegerischen Vernichtung als für das Gesundheits- und Bildungswesen unternimmt, ist nicht nur fremd, sondern in unerträglicher Weise feindlich, begründet auf Verlogenheit und auf dem „Recht des Stärkeren“.

Wer sich dabei beim Verstoß gegen Menschenrechte und Naturgesetze auf religiöse und ideologische Phantastereien beruft, tut dies zwar „real“, vertritt aber nicht nur einige zugegebenermaßen edlen Werte für ein menschliches Miteinander, sondern seit jeher die Übermacht von lebens- und menschenfeindlichen Pseudolehren mit allen apokalyptischen Gewaltanwendungen, ja, weiter noch, unter Gewaltverherrlichungen.


Das ist die Bedeutung von „Weltfremdheit“, nämlich schizophrene Lebensdrangsal in einer Verleugnung der Lebensfreude in einer Welt phantastischer Lebensentwicklungen, die allerdings intelligent zu erforschen und zu erfahren sind in humanem Leben vielseitiger Koexistenz.

Für diese Werte der freundlichen Lebensphilosophie werden keine Wunder- und Pseudodogmen benötigt, sondern klares, aufgeklärtes Denken, das der Masse der „Interimsmenschen“ bisher freilich nicht zu eigen ist, das ihr von verschiedenst interessierten Propheten wie Schurken vorenthalten wird.


Zu dieser „Weltfremdheit“ steht Kosmonomie in entschiedener und konsequenter Distanz, was im Besonderen auch Frieden bedeutet.

Frieden!

Den angeblich doch alle wollen, die aber sogar in immer neu entfesselten Blutbädern ihre Verlogenheiten taufen.




Dienstag, 24. März 2026

Sequenzen von Skepsis (763)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9886

Wer bestimmt, was ein „gerechter Krieg“ sei?

Ist nicht das Glauben an Gott, an Teufel und an gerechte Kriege, der eigentliche Grund für Kriege? Solange Kriege nicht generell geächtet werden, befindet sich die Menschheit in einem tragischen Manko an Aufklärung, in einem Circulus vitiosus.


9887

Prüderie steigert die Aggression und Kampfbereitschaft besonders gegen zuvor erfundene und durch Hass aufgebauschte und in Verlogenheit ausgebaute Feindbilder.


9888

Angesichts der Erfahrungen aus zwei Weltkriegen und ungezählten weiteren Kriegen weltweit, ist es eine Schande für die Menschheit, wie sich Staatslenker und alle möglichen Kriegsprofiteure als Kriegstreiber erneut gerieren und bisher friedliche Gesellschaften zur aktiven Teilnahme an aktuellen Kriegen aufrufen und anstacheln. Diese Kräfte der Menschenverachtung sind ein Unglück für den gesamten Globus, mögen sie noch so scheinheilig von zu bewahrenden Werte- und Rechtsordnungen fantasieren, die sie selbst hemmungslos hintergehen und verraten!


9889

Eine besondere Tragik entwickelt sich in den an sich eher freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnungen, die in“ freien Wahlen“ immer wieder genau die Kandidaten bestätigen, die bereits deutlich auswachsende Missstände verursachten und die ihre Versagensideologien weiter propagandistisch und indoktrinär vorantreiben.


9890

Ökumene? Doppeltes Täuschungsmanöver: 1. Es ist kein Gott. 2. Die vorgespielten Götter der verschiedenen Religionen entbehren als geistige Zerrbilder selbst der geringsten Anforderungen an Einigkeit, dienen stattdessen wahrhaft teuflischen politischen Mächten zur Spaltung der Menschheit, zur Ausschaltung humaner Aufklärung und menschlicher Intelligenz.


9891

Lüge ist der Fetisch von Ideologie und Religion, die sich aber der Entlarvung in beliebigen und typischen, charakteristischen Gewaltexzessen erwehren.


9892

Die „Scharia“ hat in freiheitlich-demokratischen und humanistisch aufgeklärten Gesellschaftsordnungen keinerlei Berechtigung, da sie sich selbst als Gegnerin von Selbstbestimmung und Emanzipation begreift.


9893

Frieden stellt eine menschliche Reife dar, welche, bezogen auf die gesamte Menschheit, noch wenig stabile Verwurzelungen aufweist („Interimsmensch“).


9894

Religionsfreie und vernunftbegabte Menschen stehen vor sich selbst wie vor der menschlichen Gesamtheit in einer viel konsequenteren humanistisch-moralischen Verbindlichkeit als der Götterstrafen unterworfene Dogmensklave in seiner indoktrinierten Religiosität.


9895

Die eine Menschheit auf dem Globus bedarf einer einheitlichen menschen- und lebensfreundlichen Rechtsordnung, die erst noch gegen alle sich befehdenden Religionen und Ideologien zu erarbeiten und verbindlich zu definieren und vor allem zu inaugurieren ist. Der „Interimsmensch“ ist dazu bisher nicht in der Lage. Längst aber existieren – wenngleich in winziger Minorität – reifere Menschen als „Keimzellen“ einer entwickelteren Lebenssinnhaftigkeit.



© Raymond Walden




Mittwoch, 18. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (757)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9822

Der Menschlichkeit zutiefst verbunden, will Wahrheit die Lüge entlarven, ideologisch jedoch, die Menschlichkeit abwertend und herabwürdigend, will die Lüge Wahrheit verbieten. Ein weltweites Szenario psychopathischer Macht und Grausamkeit.


9823

Im Parlament läuft der Interimsmensch zu seiner peinlichsten Form auf, beim Militär zur tödlichsten.


9824

Wer den Menschen zerstören will, schraubt ideologisch an seinem Geschlecht.


9825

Der Winter 2026 schneite frostig herein in den Stuhlkreis der klimaerwärmten und nun schlotternden Brüder und Schwestern und besiegelte eiskalt meine skeptische Assoziation von Stuhlkreis mit „Stuhlgang“: Wintermärchen der Realität.


9826

Kosmonomisches Selbstverständnis: Nichts rangiert über dem menschlichen Leben, keine Religion, keine Ideologie, keine sogenannte Staatsräson. Nichts und niemand hat das Recht, Menschen zu töten, es sei denn in Notwehr, die ja nichts anderes anstrebt als Lebensschutz gegen drohende, verbrecherische Vernichtung.


9827

Die eigene Meinung sei frei; frei auch von Nötigung und Befehlsgewalt gegenüber anderen freien Meinungen, aufgeklärtes, emanzipiertes und tolerantes Miteinander vorausgesetzt. Verbrecherische Absicht und entsprechendes Verhalten entbehren aller Freiheitsrechte.


9828

Ist Kosmonomie einfach zu kompliziert oder einfach zu einfach, weil der Logik vergleichbar?


9829

Das simple Glauben hält nichts von Logik und Kausalität, denn es gewahrt nicht seine esoterischen Beschneidungen, unter denen es sich zum Beispiel am „schmerzhaften Rosenkranz“ erfreut, am Leiden erbaut.


9830

„Gott“ ist das Problem. Wer an Probleme glaubt, hat auch welche, und zwar solche, die eben ihren „Göttern“ entsprechen.


9831

„Götter“ sind (auch untereinander) nicht friedlich, und so „segnen sie ebenso die Waffen ihren Gläubigen.


9832

Nicht „Gott mit uns“, wie damals auf den Koppelschlössern der Wehrmachtssoldaten (Ein Hohn auf die Menschheit!), sondern „Frieden sei mit uns“ in sauberer Denkweise humanistischer Aufklärung. Kosmonomie sei eine herzliche Einladung!



© Raymond Walden


 

 

Mittwoch, 11. Februar 2026

Kein Krieg hat je die Menschheit verbessert

 


Krieg ist die Akkumulation des Fatalismus von Dummheit, Borniertheit, Ideologie, Religion, Rassismus, Machtgier wie einschleimender Unterwürfigkeit, von Menschenverachtung und Zerstörungswut.

Kein Krieg hat je die Menschheit verbessert, geläutert der Aufklärung näher gebracht, stattdessen legen Kriege bereits die Minen der Verlogenheiten für die Folgekriege mit nur noch gesteigerten Vernichtungspotenzialen. Und das alles, weil sich der Herdenmensch einer humanen Sinnsuche verweigert und alle Farben des kolossalen Unsinns heiligt – aus Angst vor der natürlichen Sterblichkeit erschlägt er das Leben wie sich selbst in grausamster Vorwegnahme, in der Negierung jeglicher humanen Moral.

Der Interimsmensch eskaliert in Erkenntnisverweigerung sowohl aus Unfähigkeit wie aus Bosheit, beide als Pfeiler des Intelligenzmangels.

Der dennoch grundsätzlich vorhandenen, wenngleich zahlenmäßig unterlegenen Intelligenz stellt sich die Aufgabe, eine humane, vernunftbegründete moralische und ethische Verbindlichkeit zu entwickeln und zu etablieren.

Eine – selbstredend – futuristische Perspektive mit kosmonomischen Bezügen im Gegensatz zu den wuchernden Kleinkariertheiten der gigantischen Rüstungsspiralen mit Mord- und Totschlagsertüchtigungen für apokalyptische Weltkriegsszenarien.

Der Schutz friedlichen Lebens ist mit Kriegen nicht möglich, denn auch erzwungene Ruhe durch despotische Unterdrückung ist nichts anderes als Krieg gegen Menschlichkeit und Intelligenz.

 

 

 

Samstag, 24. Januar 2026

Soldatentum – Merkmal des Interimsmenschen

 


Das Soldatentum verkörpert die totale Deformation des Menschen, der auf Befehl auf alles schießt, der anonym Menschen tötet, die er lediglich aufgrund des indoktrinierten Feindbildes umbringt, um nicht selbst liquidiert zu werden durch den Gegner, der sich in der gleichen absurden „Pflicht“ zum Morden befindet.

Innerlich, geistig zerrüttet oder einfach nur indifferent wie äußerlich im Drillgehabe verhaltensauffällig, dokumentiert sich die rohe Entmenschlichung im Dilemma der gesellschaftlichen Kriegsversessenheit, die eine soldatische Befehlsverweigerung oder eine „Fahnenflucht“ drakonisch, zumeist sogar mit dem Tod bestraft.

Auch das ist ein Merkmal des Interimsmenschen, des in der evolutionären Entwicklung unfertigen Homo sapiens.

 

 

 

Dienstag, 20. Januar 2026

Sequenzen von Skepsis (750)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9729

Bei objektiver allgemeiner Betrachtung des menschlichen Daseins kommt man nicht umhin, das Recht des Stärkeren mit Dummheit und Verblödung gleichzusetzen.


9730

Wirken die Wender von Energie durch Windverspargelungen und Solarverbretterungen und nach erfolgtem Ausleben atomarer Zerstörungswut, kommt dabei ein logischerweise schwindsüchtiges Deutschland heraus. Eigentlich ein Fall für Sektenbeauftragte.


9731

Es herrscht das Recht des Stärkeren; in deutlicher Aussprache: Barbarenrecht. Es bricht mühelos Völker- und Menschenrechte und verfälscht sie zu seiner Tarnung. Verbrecher dieser Schwergewichtsklasse werden nicht selten euphorisch gefeiert und mit höchsten Auszeichnungen dekoriert. Tragik der unreifen Menschheit („Interimsmenschen“).


9733

Die Rechtfertigung für das Recht des Stärkeren ist ganz banal seine Zerstörungs- und Vernichtungspotenz mit der entsprechenden Skrupellosigkeit.


9734

Erbärmlicher Reichtum, aber mächtiger Einfluss als Ausfluss von Einbildung und Exklusivität, vom Abschaum des Stinkreichtums. Wie wohlhabend dagegen das (auch materiell) reiche Eigentum aus ehrlichem Können, aus Kultur, Kunst, Bildung, Humanität, Aufklärung und zielführendem Engagement.


9735

Die Familie als Keimzelle gesellschaftlichen Lebens, die nationalen Staaten als Fundament für das Leben einer humanistischen Weltgemeinschaft der Menschheit; so plausilbel die Gesellschaftsstruktur – ohne ideologische und religiöse Präferenzen!

Was aber habt ihr aus der Europäischen Union gemacht!

Ihr habt die junge europäische Familie gespalten und zerstört, ehe sie richtig aufblühen konnte.

Ein aufgeblasenes Gewirr von kranken Regional- und Interessenorganisationen, darunter skurrile NGOs, Stiftungen und Verbände, war euch zu Diensten. Und nun wendet sich auch noch der allgegenwärtige Einflüsterer von Übersee gegen euch, der nie euer Freund, aber Nutznießer war. Der Nämliche hat auch die Sau aus dem Stall gelassen. Es ist allgemein bekannt, wer in der „Animal Farm“ des George Orwell regiert, da übt ja die Meinungszensur die oberste schweinische Kontrollfunktion aus.


9736

Man konstruiere ein Feindbild, sorge dafür, dass es einen Feind konkret etabliert, und schon hat man einen Grund, eine Rechtfertigung für Kriege, für Kriegstreiberei, für Völkermord und Gebietseinverleibungen, alles im Hinblick auf die „eigene Sicherheit“.

Noch Fragen?


9737

NATO? So widersinnig und desolat wie einst der Warschauer Pakt, nicht zuletzt aufgrund der Irrungen der Führungsmacht.


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Vereinte Nationen? Vereint einzig in der Ohnmacht gegen Kriegstreiberei und Verbrechen gegen das Völker- und Menschenrecht.


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Und die Konsequenz in solchem Status Quo? Keine. Auf welcher Basis auch? Hilfe „von oben“, aus dem All? Den Götterastronauten möchte ich sehen, der sich so etwas zumutet, denn schon die bisherigen Götter mischen doch tatkräftig mit im Höllenspektakel.


9740

O grauenhafte Prüfung für den „Homo sapiens“.



© Raymond Walden




Samstag, 17. Januar 2026

Sequenzen von Skepsis (749)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9719

Wer seine Nationalfarben in Öl und Blut taucht, ist ihr würdiger Bannerträger nicht, wie er dadurch ja auch andere Nationen bedroht und bis zur Vernichtung demütigt.


9720

Gauner „dealen“ jenseits von Recht, Kultur und Würde, gerissen, gewieft und gewaltsam. Menschlichkeit ist aber nicht „verhandelbar“!


9721

„Gesundheitstipp“: Um mir Übelkeit zu ersparen, meide ich nach Möglichkeit den Anblick bestimmter Konterfeis.


9722

Die Befehlshaber des „Rechts des Stärkeren“ wie alle freiwilligen Gefolgschaften haben von „Aufklärung“ nichts verstanden oder boykottieren sie boshaft. Sie verkörpern ein exemplarisch unlösbares Problem des Interimsmenschen.


9723

Könnte es sein, dass dem Gremium für die Verleihung des Friedensnobelpreises der Begriff „Frieden“ abhanden gekommen ist und dadurch auch mehr als fragwürdige Personen ausgezeichnet werden? Es handelt sich wohl doch um oft opportunistische Absicht.


9724

Wenn auch jede Religion ihre eigene Kriegsphilosophie pflegt, statt Friedensphilosophie zu entwickeln, erweisen sich Religionen als Kriegskatalysatoren und zu häufig sogar als Kriegsgrund. Ich wiederhole mich: „Religion ist eine Geißel der Menschheit.“


9725

Desinformation wird nicht durch Pressekonzentrationen und Gleichschaltungen eingedämmt, sondern durch freien, unzensierten und vielseitigen Journalismus. Staatsmedien erfüllen diese Kriterien ebenso wenig wie Medienkonzerne.


9726

Zunächst die Vernachlässigung des Lehrens und Lernens, bald darauf die indoktrinierende Ideologisierung der Bildung befeuern die Verblödung, die letztlich zu Beziehungs- und Perspektivlosigkeit, das heißt Lebensunfähigkeit und Verneinung führt.


9727

In der „wildgewordenen“ Welt haben einzelne Menschen für Körper und Seele private Refugien in Liebe, Freundschaft, Partnerschaft und Ehrlichkeit. Da müsste doch was zu machen sein?


9728

Subkultur blendet durch Reichtum und tarnt nicht nur so die geistige Armut.



© Raymond Walden