Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:
9957
Auffassungsgabe und Klugheit des Interimsmenschen sind durch die Gesellschaft maßgeblich beeinträchtigt, seine Glaubensbereitschaft ist ausgebildet.
9958
Seit wann fragt das natürlich variable Klima den Menschen, ob es und wie es sich ändern darf? – Seit die Menschen sich so eine Verstiegenheit einreden (lassen).
9959
Begründete Hoffnung kann Wunder wirken, besonders wenn sie sich nicht täuschen lässt.
9960
Lebensmut erfrischt sich an Lebensfreude und Sinnhaftigkeit, welche nicht in ideologischen Dogmen existieren kann.
9961
Humanität vermag, dem Leben empathische Flügel zu verleihen und zu verhindern, dass Widersinniges das Leben in bleiernen Zwangsjacken seelisch wie körperlich verkümmern lässt.
9962
Leben will Nachkommen haben.
9963
Suggeriertes Glauben heiligt zweifelhafte Absichten.
9964
In der biblischen Arche war bei Weitem nicht genügend Platz für die Vielfalt der Welt, für menschliche Einfalt aber reichte es.
9965
Von Gleichberechtigung zu reden, sie demokratisch zu fordern und gleichzeitig ein Zwei-Klassen-Gesundheitssystem zu praktizieren und zu verteidigen, zeugt entweder von boshafter Menschenverachtung oder von eigener psychischer Erkrankung – und zwar einer ganzen Gesellschaft, die sich so etwas bieten lässt, beziehungsweise es initiiert.
9966
„Wer nichts wird, wird Wirt“, gemäß einem alten Sprichwort. Eine neuere Version wäre: „Wer wenig weiß, nichts kann, sich aber für bedeutend hält, klopft tunlichst Sprüche über Gott und die Welt, am Stammtisch, in Mikrofone, vor der Kamera und wird schließlich Politiker, „Experte“ oder „Influencer“, geeignet auch für Traumtänzer und Schulschwänzer.
© Raymond Walden
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