Wer Krieg haben will und beharrlich dafür maulheldenhaft „kämpft“, wird ihn bekommen. Und welche abgewrackte Regierung in Europa und weit darüber hinaus will keinen Krieg?
Entscheiden Sie selbst, welche Regierungen mit „abgewrackt“ gemeint sein könnten.
So man denn in der Lage ist, schaue man genau hin, wie die jeweilige Herrschaft an die Macht gekommen ist und vergesse nicht, auch besonders den inneren Frieden der Bevölkerung, den Zustand der Infrastruktur des Landes und die Solidität des Staatshaushalts zu beurteilen. Ein weiterer Blick auf das Bildungssystem, das Gesundheitswesen sowie auf Bürokratie, die Regelungs- und Kontrollwut mögen dem Weitsichtigen Durchblicke eröffnen, die der gängige Leicht- und Gutgläubige durchweg für „unmöglich“ abkanzelt.
Besonderes Augenmerk lege man auch auf die üblichen Vorgänge von Schuldzuweisungen und feierlichen Erinnerungen an frühere Verbrechen von bösen Anderen, um von eigenen eher verdeckten, aber aktuellen Verbrechen und Verstößen gegen Menschen- und Völkerrecht abzulenken, sie zu vertuschen und zu verschweigen, um auf solchen Verruchtheiten Kriegsaktivitäten zu begründen und auszuweiten, vor allem eine gigantische Aufrüstung voranzutreiben.
Stets behalte man die Medien im kritischen Blickfeld, hinterfrage ihr tägliches Gebaren, nach Möglichkeit ihren strukturellen Aufbau, ihre Besitzverhältnisse und ihre direkten Abhängigkeiten.
Alle hier unvollständig aufgezählten Kriterien entsprechen aufrichtig demokratischen Grundsätzen, sollten der Festigung der freiheitlichen Demokratie dienen, doch die Praxis entspricht dem in der Regel nicht, weil längst die Frage berechtigt ist: Gibt es überhaupt (noch) eine freiheitliche Demokratie oder ist sie inzwischen zunehmend modifiziert zu einer „Demokratur“ der Vorschriften, der Gängelungen, der Überwachungen und der Verbote, und sei es durch erfundene Verteufelungen und indoktrinierende Propaganda?
Zweifellos regiert immer offensichtlicher das „Recht des Stärkeren“ bei einer opportunen Rechtsprechung, die den jeweiligen Ideologien und weniger der objektiven Gerechtigkeit folgt.
Konsequenterweise bleibt festzuhalten: Frieden und freiheitliche Demokratie gibt es nicht durch gefälliges und wohliges Freizeitverhalten im sonnigen Vertrauen auf „Die-Da-Oben“, sondern erfordert agile Wachsamkeit und ebenso lebendiges Interesse an Hintergründen und Zusammenhängen, um nicht zum Spielball und Kanonenfutter von irrwitzigen Machthabern und ihren Kolonnen zu werden.
Demokratie erfordert den „mündigen“ Bürger, den es nicht als bequemen „chillenden“ Zeitgenossen gibt.
Angesichts der trägen schweigenden Mehrheiten sicherlich ein hoher Anspruch an jeden denkenden Zeitgenossen, der auch zunächst vor sich selbst als mündiger Mensch gelten möchte.
Ja, Kosmonomie möchte aufmuntern zur Mündigkeit in einer friedlichen demokratischen Gesellschaft, die sich nicht durch irrsinnige Kriegstreiberei selbst zerfleischt, um sogar die ganze Welt zu ruinieren.
