Montag, 27. September 2021

Sequenzen von Skepsis (447)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


6382

Verdeckt der Vordergrund den Hintergrund, ist das Bild unvollständig.


6383

Der Kunde wird verkauft im Ausverkauf beim Preisnachlass von welchen hundert Prozent?


6384

Töne in Folge malen Bilder, Bilder ihrerseits komponieren Melodien. Kreativität überspielt Grenzen in sinnlicher Leichtigkeit.


6385

Internetsklaven surfen tanzend wie der Esel auf dem Eis.


6386

Politikern und Priestern leihe ich kaum meine Ohren, meide eher ihren Anblick und riechen kann ich sie nicht, denn sie sind mir so fern.


6387

Man lese Kontaktanzeigen und verzweifle nicht am Riss im Spiegel der Gesellschaft.


6388

Erkennen wir doch ungeschönt: Die Flucht aus der Wirklichkeit ist Wirklichkeit.


6389

Liebe stürmt, doch ihre Sprache ist von sanfter Festigkeit und tiefer Innigkeit.


6390

Allenthalben Menschen, auch die vielen Fetten so platt, so flach wie ihre Bildschirme.


6391

Das neue „Goldene Kalb“ furzt Kohlendioxid und bläht Dukaten auf die Konten seiner Prediger, während es blökend auf Mensch und Umwelt pfeift.


6392

Der viel gepriesene Auserwähltheitsglauben vieler Völker und Nationen hat den einzigen Zweck, die Opferbereitschaft der Bürger für den Wahn unter gegenseitiger Beobachtung und Kontrolle bis ins Tödliche nicht nur zu wecken, sondern einzufordern. Wie „edel“ dann diejenigen, welche ihr Leben pflichtbewusst in den Dienst des Wahnsinn stellen!


6393

Was anderes ist denn Politik als nationale Kleinlichkeitskrämerei, fußend zumeist auf Persönlichkeitsstörungen der Akteure? Ein weites Feld menschlicher Entwicklung liegt da bisher brach angesichts der globalen und kosmonomischen Herausforderungen für die gesamte Menschheit!


6394

Allmächtig ist kein Mensch, allfähig in Richtung Abgrund aber schon, besonders im Verbund mit Ideologie und Religion, auch mit Tradition.


6395

Wertneutrale“ Intelligenz, ohne Emotionen für ein freies Leben, entblößt sich letztlich zwingend als Nihilismus, mag der noch so schwelgen, verharrt er doch in naturwidriger und menschenunwürdiger Dummheit.



© Raymond Walden




Donnerstag, 23. September 2021

Merkel in Kürze

 


Sechzehn Jahre Kanzlerschaft Merkel, da kam Einiges zusammen, was die Dame ausgesessen oder durchgesetzt hat, um noch lange im Gedächtnis (so vorhanden) zu verweilen.

Merkels Demokratieverständnis beschränkte sich auf die „Alternativlosigkeit“ ihrer Erkenntnisse und Entscheidungen. Im Unterbinden jeglicher Diskussion durch Ausgrenzung und Verleumdung anderer Meinungen stellt Merkel einen fundamentalen Faktor der Demokratiezersetzung dar.

Ihre einsamen Entscheidungen durch Meinungsumschwünge sind legendär und nicht ohne Tragik, zum Beispiel der urplötzliche Ausstieg aus der Kernenergie nach Fukushima entgegen vorherigen Bestätigungen des Festhaltens an der Atomkraftnutzung. Für eine „Physikerin“ eine beispiellose Fehlleistung, da die wesentlichen Schäden doch durch einen Tsunami und nicht durch Radioaktivität entstanden.

Gleiches Irren gilt für die „Physikerin“ im Hinblick auf die gesamte Energiewende, die nur durch gigantische Subventionen durchführbar ist, weil sie sich nach Naturgesetzen einfach nicht rechnet, das heißt, nicht wirtschaftlich ist und sich sogar naturschädigend auswirkt.


Bildungssystem im Nivellierungsabstieg des Leistungsniveaus,

Gesellschaft gespalten durch chaotische Angsterzeugungen und permanente Kreation von Panikszenarien,

CDU abgewirtschaftet, das Land entsprechend geschwächt, verunsichert und verschuldet,

Afghanistan, rundum erfolglos in vasallenhafter USA-Gefolgschaft,

Ausländer-Integration „Wir schaffen das“, als könnte Deutschland durch eigene Destabilisierung die verarmte Welt sanieren!


Es ging Vieles schief mit der merkwürdigen Frau Dr. Merkel. Man lasse sie getrost gehen.


Was aber danach kommt, keucht jetzt schon im Klimawahn, im pandemischen Szenario einer um sich greifenden pseudoreligiösen Weltfremdheit. Diese ist die hinterlassene Realität einer erkrankten Merkel-Mentalität mit „Wachstums“potenzial.

 

 

 

Mittwoch, 22. September 2021

Sequenzen von Skepsis (446)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


6368

Je mehr Doktorhüte des Ehrenhalbernen auf einem Kopf, desto verdächtiger die Kopfbedecktheit als Person und auch die zeitgeistigen Verleiher.


6369

Was die Sonne sehen muss, treibt ihr abends die Schamröte ins Antlitz und lässt sie morgens vor Zorn immer noch erröten, ehe sie tagsüber ein Lächeln gegenüber den Menschen versucht. Sie meint es ehrlich; die da unten viel zu selten.


6370

Das ruhig spiegelnde Meer lädt mich am Strand zu tiefen Gedanken ein, sogar oder gerade auch, wenn ich schwimme.


6371

Das Leben ist schön, wenn man es lebt und nicht ständig stirbt oder abtötet.


6372

Immer wieder frage ich mich, wie viele Lesende wirklich lesen können und darüber hinaus auch noch verstehen.


6373

Redner, Sprecher und Kommunikationsexperten sagen mir in aller Regel wenig bis nichts. – Es ist ja auch so oft ihre Absicht.


6374

Die Norm und der Akkord sind keine Naturgesetze, aber Ansprüche von nützlicher wie unnützlicher Willkür.


6375

Das Recht auf eine Nacht zum Überschlafen, ehe man auf eine Nachricht reagiert, verspielt man doch nicht leichtsinnig im Internet.


6376

Die Welt gehört sicher nicht in die Hände von mehrheitlich alten weißen Männern, aber weniger noch in Kinderhände noch in kindische Hände und schon gar nicht unter Quotenfuchteln.


6377

Ideologische und diktatorische Vorschriften, was denn Kunst und Wissenschaft seien, grünen in unverblümter Menschenverachtung.


6378

Die Wertigkeit oder die Gefährlichkeit des Unsinns steigern sich mit der Zahl der ihn vertretenden Redner, indem die zuhörenden Massen sich von den Schwätzern beeindrucken lassen und Sachverhalte gar nicht mehr von Grund auf hinterfragen können und auch nicht wollen. Daraus entsteht die Akzeptanz des Unsinns.


6379

Niemand sei eine Insel, urteilte J. M. Simmel, ein früherer Erfolgsautor, der sich vielleicht in der Masse wohlfühlte und dem Zeitgeist dienlich war. Ihm ist entschieden zu widersprechen, denn ganz schnell wird man zur Insel bei vom Meer der geistigen Verflachung abweichendem Standpunkt – ganz weit außerhalb und dann vielleicht mit der Wirkung eines entschiedenen Leuchtfeuers für andere wache Seeleute.


6380

Lerne, deine einsame Unabhängigkeit aufrecht zu erhalten, zu behaupten, um dich sicher in der Gemeinschaft zu bewegen.


6381

Triell“, eine Neuschöpfung als Marathon für drei opportunistische und wissenschaftsunkundige Quatschköpfe unter Moderatorenkommando im Klima- und Größenwahn. Eine dieser trainierten Koryphäen wird wahrscheinlich vom Kanzleramt in Berlin, quasi „ex cathedra“ die Welt retten. Was es in der gesamten Erdgeschichte nie gab, ein unverändert „festgeschriebenes“ Klima, soll nun erwirkt werden durch eine „Rettung“ des Status quo des Klimas, und zwar durch menschliches Verhalten auf kleinen Anteilen des globalen Areals. Dabei steht die Frage im Raum: Sind solche dilettantischen Anmaßungen mit direkten Eingriffen in das gesellschaftliche und natürliche Leben nicht als Verstöße gegen freiheitliche Demokratien, gegen Mensch und Natur, gegen jegliche Intelligenz als Verbrechen gegen das menschliche Sein, gegen Menschen- und Lebensrechte in toto zu betrachten?



© Raymond Walden

 

 

 


Danke, Lisa Fitz !

 

Lisa Fitz: „Deutschland, quo vadis?“

 

 

1. Du kamst aus dem Krieg, total ruiniert,
in deinem Namen was Schlimmes passiert.
Die Sieger gaben dich nicht verlor´n,
als Republik wurd’st du neu gebor´n.

Die Flüsse, die Berge, der Wald & die Seen,
die Sprache, die Denker, die guten Ideen,
aus allen Epochen das Beste von dir,
so wollt’st du, ergeben, das Leben probier´n….

Das Grundgesetz, dein West-Fundament,
ein Philosoph im Bund Präsident,
die D-Mark gab dir die Hoffnung zurück,
nur im Osten, da hattest du nicht so viel Glück…

Als du schon früher kein Einheitsstaat warst,
botst du den Nachbarn nur wenig Gefahr:
Ein Flickenteppich deutscher Nation
im Herzen Europas, wen störte der schon?

DEUTSCHLAND, QUO VADIS,
DEUTSCHLAND, WO GEHST DU HIN?
DEUTSCHLAND, QUO VADIS,
DEUTSCHLAND, WO IST DEIN SINN?

2. Ideologien bewegten die Welt,
ob inter- oder national eingestellt.
Die Krone verschwand, banal und fatal,
im Weltenbrand blieb nichts mehr „normal“.

Faschismus, Shoa, Größenwahn:
dramatisch kamst du auf die schiefe Bahn.
Die Städte zerbombt, an Leib & Seele versehrt,
dein Überleben hatte ein Wunder beschert.

Coca-Cola und Chewing Gum,
Marx und Marcuse, das ganze Programm,
als Spielball der Sieger spieltest du mit –
die Wiederbewaffnung der nächste Schritt.

Chemie vom Rhein fiel auf Vietnam,
rund um den Erdkreis Protest und Tamtam.
Mehr Demokratie wagte Willy Brandt.
Du lebtest drauf los – im geteilten Land.

DEUTSCHLAND, QUO VADIS,
DEUTSCHLAND, WO GEHST DU HIN?
DEUTSCHLAND, QUO VADIS,
DEUTSCHLAND, WO IST DEIN SINN?

3. The „Wind of Change“ erfasste die Welt.
Du wurdest vom Kopf auf die Füße gestellt.
Die geplante Verfassung blieb jedoch aus,
so verliefst du dich im deutschen Haus.
Altersarmut, Tourismusboom,
Megareichtum und Billigkonsum.
Mord & Totschlag in Farbe auf jedem Kanal:
Im Ethiknotstand wird alles egal.

Bevor du zu dir selber fandst,
packten Global Played Globalisierer deine Hand.
Schon lange nicht mehr Herrin im Haus,
goss man dich jetzt mit dem Bade aus.

Exportweltmeister & Fußball-Thron.
Mit Brüssel verkümmerte die kleine Nation.
Weitoffen, allen, das neudeutsche Heim,
jeder geht darin aus und auch ein.

DEUTSCHLAND, QUO VADIS,
DEUTSCHLAND, WO GEHST DU HIN?
DEUTSCHLAND, QUO VADIS,
DEUTSCHLAND, WO IST DEIN SINN?

4. Fanatismus, Terror, Gewalt,
kapern dich in religiöser Gestalt.
Wahre Werte wie ein ferner Traum:
Ungeist erobert sich Wirkungsraum.

Nationalisten machen sich breit,
kein innerer Friede europaweit.
Die Schönheit deiner Tradition
besudeln sie mit völkischem Ton.

Und blickt man nach links, zur Mehrheit im Staat,
dreht Kopflosigkeit ein zu großes Rad.
Sitzt Ratlosigkeit im Parlament,
das Gesetze fasst, die kaum einer kennt.

Die Eidesformel wie Folklore im Amt,
für Ordnung & Recht hebt keiner die Hand
Doch für Zensur macht die Macht sich heut' stark,
unsre Steuern haften für jeden Quark.

Und schaust du in den Spiegel von morgen hinein,
siehst du Undeutschland an Spree und am Rhein,
kommt ein neuer Flickenteppich in Sicht,
nur dein eignes Gesicht … das siehst du nicht.

……(Instrumental)

DEUTSCHLAND, QUO VADIS,
DEUTSCHLAND, WO GEHST DU HIN?
DEUTSCHLAND, QUO VADIS? –
DEUTSCHLAND, ICH BIN DEIN KIND.

DEUTSCHLAND, ICH BIN DEIN KIND,

DEUTSCHLAND, ICH BIN DEIN KIND.


(Text nach Gehör.)


https://www.youtube.com/watch?v=TnZV9RDms2A

 

 

Montag, 20. September 2021

Freiheit, die gemeint ist

 

Liberalismus beinhaltet vor allem Gedankenfreiheit, Freisein von jedem orthodoxen Dogma und das Recht der anderen, anders zu denken als man selbst. Er setzt freien Geist voraus, aufgeschlossen für neue Ideen und bereit, aufmerksam abzuwägen.

Wenn ich Freiheit sage, dann meine ich damit die Freiheit des einzelnen, seine Gedanken denken und sein eigenes Leben so leben zu dürfen, wie er zu denken und zu leben wünscht.“

(Quelle: Robert A. Taft, ehem. Senator von Ohio, bei: Kennedy, J. F., Zivilcourage, Lizenzausgabe Bertelsmann, Econ Verlag Düsseldorf, Wien, 1964, S. 237)


Allen unermüdlichen Wort- und Sinnverdrehern und schamlosen Unterdrückern der freien Menschen sei dies in Gedächtnis graviert!

Und das mit besonderem Bezug zur deutschen Bundestagswahl 2021, betreffend alle Parlamentarier sowie ihre zunehmend indifferenten Wählerschaften einer durch Verblödung zerrissenen Gesellschaft. Einen solchen Dummheitsexzess, in derartig konfuser Verirrungsverwandtschaft religiösen Charakters hat die Menschheit bisher nicht in ihren dunkelsten Epochen von Dämonenbeschwörungen, Hexenprozessen, Inquisitionen und Teufelsaustreibungen zu verzeichnen. Die neuen Propheten des Weltuntergangs mögen höchste universitäre Doktorhüte tragen, um dadurch eigentliche Wissenschaftsferne zu verbergen und dem Opportunismus zuzujubeln gegenüber mächtigen, Machtansprüche herausposaunierenden Freiheitsfeinden.

Freiheit lebt aber in einer ganz anderen Liga von Menschlichkeit, doch die Qualifikation dazu scheint immer weitere Kreise der wachsenden Bevölkerungsscharen weltweit zu überfordern.

Es braucht nicht nur Mut, seinen eigenen Verstand zu gebrauchen (Kant), sondern auch taktische Sorgsamkeit, um der grassierenden Dummheit nicht ins unverhohlen offene Messer zu laufen.

Vor allem leidet die Erde unter einer unmenschlichen Überbevölkerung, die unter dem Gesichtspunkt der freiheitlichen Gleichberechtigung alle Alltagsprobleme und alles natürliche Leid rasant eskalierend anwachsen lässt. Der Mensch kann würdig nur überleben in selbst erkannter und gelebter Eigenverantwortlichkeit des – keineswegs genussfreien – Maßhaltens.

Indoktrinationen und auch Modediktate lassen sich allerdings nur durch ideologiefreie Bildung überwinden und vermeiden. Hier liegen die Keime und Wurzeln einer künftigen liberalen Menschlichkeit – in einer kosmonomischen Lebensverbindlichkeit gegenüber Pflichtbewusstsein und Lebensfreude.

 

 

 

Donnerstag, 2. September 2021

Sequenzen von Skepsis (445, Edition: Staatenbetrachtung)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


6359

Ergebenheitsadressen, Unterwürfigkeitsbekundungen, gebetsartige Lobhudeleien, Opportunitätsverbeugungen, wie widerstreben sie dem aufrechten, dem standhaften Freiheitsgeist in seinem durchaus auch demütigen Selbstverständnis.


6360

Ausgemachte Freiheitsfeinde erfinden frei ihre neuen „Werte“ und in ihrer angeblichen (Natur-)Wissenschaft beliebige Wertmaßstäbe und fantasievolle Maßeinheiten.


6361

3-G-Deutschland: getestet, geimpft, genesen? Tatsächlich aber stattdessen: geängstigt, genötigt, gezwungen.


6362

Amerika! Du „Gottes eigener Staat“, wie es dir jetzt geht, nämlich ganz schön … , so hast du über Generationen hinweg die Welt beschissen, aber sie stand dir ja weitgehend zu Diensten.


6363

Oh, Frankreich, weißt du noch zu leben, zu lieben die Freiheit, für die du berühmt und geachtet warst?


6364

Brexit-Britannia! Was ist das Verdienst deines auf Lügen ruhenden Benehmens für dich und die Welt?


6365

China ehrlich, mir graut vor dir. Nicht wegen deiner dir zu gönnenden Fortschritte, sondern wegen deiner vorsintflutlichen Weltexpansionsbestrebungen, wie sie sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte immer wieder als grausamstes Versagen gegenüber humaner Menschlichkeit erwiesen haben.


6366

Es ist so bedauerlich, Russland, dass seit jeher Ideologen auf beiden Seiten freundschaftliche Beziehungen unserer Völker zu hintertreiben wissen. Sind wir bereit, daraus zu lernen?


6367

Europa, du einzig richtige Idee für diesen Kontinent, verspielst die besten Optionen durch dein Beharren auf kleinstaatliche Souveränitäten, die ihre dilettantischsten Figuren in deinen viel zu großen Parlamentszirkus entsenden. Du magst dich selbst nicht, traust dich nicht, spielst kaum eine Rolle in der Welt gegenüber Kulturen, die du einst kolonialistisch geschändet, nachhaltig geschädigt hast. Du bist klein, dein Herz ist nicht rein, dein Denken so kleinlich. Du bist einfach sehr peinlich.



© Raymond Walden


Redaktionelle Anmerkung: Etwa bis zum astronomischen Herbstanfang bin ich als „Sommergast“ weg und nicht so leicht erreichbar.


Diese meine kosmonomische Internet-Seite lebt übrigens nicht nur von der jeweiligen Aktualität, sondern birgt einen wesentlichen Teil ihres Gedanken-Angebots in der Nachbetrachtung vergangener Jahre. Dazu möchte ich herzlich einladen.




Mittwoch, 1. September 2021

Sequenzen von Skepsis (444)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


6351

Klimatiker jeglicher Couleur mögen sie gar nicht: zu laut, zu häufig, zu treffend, zu grell, zu direkt, zu penetrant, zu hinterfragend, zu schonungslos, zu konsequent, zu aufklärerisch, zu spöttisch, zu ermutigend, zu erbauend, zu peinlich, die Sequenzen von Skepsis, zu humanistisch, zu pazifistisch, zu ehrlich, zu unbequem, zu frei!


6352

Klimatikalische Verseuchung ruiniert Staat und Gesellschaft.


6353

Die ursprünglich „grünen“ Klimatiker eroberten chamäleongleich das gesamte politische Farbspektrum der ideologischen Ahnungslosigkeit und Machtfülle.


6354

So leicht(sinnig) der Bau, so fliegt man weg, so säuft man ab.


6355

Je höher die Fassaden, noch tiefer der Sturz.


6356

Ist die Idee heilig, wird die Planung teuflisch.


6357

Das Irrenhaus hat die massivsten Fundamente als Regierungssitz der klimatikalischen Diktatur.


6358

1. September 2021, noch ist es Sommer auf der Nordhalbkugel des Globus, in diesem Jahr bis zum 22. September, 21.21 Uhr MESZ. Danach folgt der Herbst in Deutschland und sicher auch darüber hinaus, aber nur bis zum 26. September 2021, denn dann ist die Wahl zum Deutschen Bundestag: Intellektuelle Eiseskälte, Lichtmangel, Glatteis, stürmische Zeiten: „Winteranfang“ für unabsehbare Zeit! Zieht euch warm an.



© Raymond Walden




Dienstag, 31. August 2021

Orientierungslos

 


Der Mensch steht in der Leere und Weite des Universums und sucht nach Orientierung. Da er nicht das humane Menschsein als moralisches, kosmonomisches Maß aller Dinge erkennt, erfindet er Götter, „goldene Kälber“ und ideologische Fetische – ohne Sinn und Verstand, traditionell und immer wieder neu im alten Stil einer in sich widersprüchlichen Ausweglosigkeit.

Das Abendland mit seinen zweitausendjährigen Wurzeln im Glauben an biblische Inhalte ist gedanklich derartig unstrukturiert und destruktiv, dass nichts anderes daraus resultieren kann als die bekannte Historie fortlaufender vernichtender Grausamkeiten unter friedensunfähigen Menschen, angefangen bei den ungezählten, unversöhnlichen Aufspaltungen des Christentums bis zu den Kriegsexzessen gegen andere Religionen und Kulturen.

Bis auf Weiteres steht nicht zu hoffen, dass die geistigen Verholzungen und Auskristallisierungen aufzulösen sind, das Elend dauert an, zumal andere Kulturen keineswegs Besseres zu bieten haben.

Die Massen der Interimsmenschen bedrohen sich und den gesamten Globus mit einem ungeistigen Tsunami nach dem anderen, während sie (logischerweise!) vergeblich beten und Ideologisches skandieren.

 

 

 

Montag, 30. August 2021

Sequenzen von Skepsis (443)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


6338

In Afghanistan wurde dem sogenannten „freien Westen“ und seinen internationalen Helfershelfern schonungslos die Maske vom verlogenen Gesicht gerissen, ausgerechnet von Feinden jeglicher Freiheit. Nicht zum ersten Mal entlarvte sich der „Westen“ als Verräter der Freiheit, denn unverfälschte Freiheit verbietet – qua definitionem! – gewaltsame Invasionen zur Umgestaltung von anderen Gesellschaften und Kulturen. Dekadent verbogenes Freiheitsverständnis sieht das aber nicht einmal durch eigene Niederlagen ein und macht andernorts weiter so.

Weit von kosmonomischer, humaner Moral und Intelligenz entfernt.


6339

Änderungen bewirkt man nicht, indem man dieselben Leute, ihre ideologisch gleich beschränkten Nachfolger, dieselben Parteien wählt! Das mag nicht nur für die Mehrheit des gesamten deutschen oder europäischen, mit Dilettanten aufgeblasenen Parlaments gelten.


6340

Alle Unrechtssysteme, wenn sie Bestand haben, stützen sich massenhaft auf nützliche Idioten, duldsame Trottel, Blockwarte und höhere prophetische Heilverkünder, sämtliche vereint in der Durchsetzungseuphorie mit psychischer und physischer Gewalt.


6341

Die aus dem Boden schießenden windigen „Merkel-Mühlen“ Deutschlands mahlen langsam, aber radikal. Sie zermahlen Freiheit und Demokratie auf der Grundlage völlig verirrten Naturverständnisses unter dem ideologischen Deckmantel angeblicher (Natur-)Wissenschaft. An diesem Trauma werden noch Generation schwerste Aufarbeitungen zu leisten haben.


6342

Nicht „Energiewende“ (so ein Unsinnsbegriff!), sondern Abwendung von Ideologien und Hinwendung zu seriöser, unabhängiger Wissenschaft und Zuwendung zu moralisch und ethisch begründeter Menschlichkeit etwa auf der Basis intelligenter kosmonomischer Empathie.


6343

Alltagsroutine, unterschiedliche Betrachtungsweisen, Meinungsverschiedenheiten bringen Konversationen zum Erliegen, verändern Partnerschaften zu einem stummen und herben Nebeneinanderher, das bei intelligenter Abwägung psychischer und materieller Guthaben dennoch erstaunlichen Bestand hat.


6344

Im guten Wein aller Sorten liegt Ehrlichkeit und er ähnelt so der wahren Liebe in allen Kategorien.


6345

Das Maß ist nicht das Übermaß und nicht das Mittelmaß, sondern die Angemessenheit und keinesfalls die Anmaßung.


6346

Der denkende Mensch gleicht einem Universum, der Nichtdenkende einem Materienebel.


6347

Schmerzfreiheit ist ein Tor zur Freiheit.


6348

Das „Gendern“ pflegt Sprach- und Sprechfehler aufgrund von Denkfehlern, entstehend aus Intelligenzmangel. In diesem Zusammenhang bilden Universitäten Knotenpunkte akademischer Verblödung und Medien die stotternden Netzwerke der widersinnigen Wortverzwirbelungen.


6349

Achtet auf die Schulen eurer Kinder! Sie bedienen Ideologien zuerst unter dem Deckmantel ihres Bildungsauftrags.


6350

Suchst du Ruhe in geistiger Beschränkung, schließe dich bedenkenlos dem Mainstream an.



© Raymond Walden




Samstag, 28. August 2021

Afghanistan – gar nicht neu

 


In meinen Kritischen Präsenzen (9) schrieb ich bereits am 08.10.2013, was heute unverändert aktuell ist.

Nachzulesen => hier


und auch auf der Internet-Seite der Deutschen Friedensgesellschaft VK e. V. Bonn-Rhein-Sieg    => hier   


Und dafür verantwortliche Politiker stellen sich dreist zur (Wieder-)Wahl !


Schlimmer noch: Sie werden gewählt von einer hinters Licht geführten Bevölkerung.

 

 

 

Freitag, 27. August 2021

Mehr oder weniger

 


Unbewusst erblicken wir das Licht und die Dunkelheit der Welt,

verursacht durch eine Eindringlichkeit

von mehr oder weniger Liebe,

vielleicht sogar unter Gewalt.

Wir kommen in ein geografisches und kulturelles Milieu von Menschlichkeit,

mehr oder weniger freudig begrüßt, geliebt,

vielleicht aber auch vernachlässigt, missachtet.

Mehr oder weniger konformiert,

leben wir mehr oder weniger bewusst

ein Leben mehr oder weniger im Zeitgeist,

einer schicksalhaften Fremdbestimmung

unter mehr oder weniger Gewaltdiktat,

stets mehr oder weniger hinters Licht geführt.

Mehr oder weniger erfolgreich fristen wir die Jahre,

altern mehr oder weniger schnell.

Bald dünkt man uns mehr oder weniger alt und weiß,

sogar mehr oder weniger weise.

Alle drei Eigenschaften werden aber mehr oder weniger belächelt.

Dann werden wir mehr oder weniger faltig und hinfällig,

manchmal mehr oder weniger hässlich.

Man mag uns noch mehr oder weniger,

pflegt uns mehr oder weniger,

aber eigentlich scheidet uns die Gesellschaft mehr oder weniger aus.

Auch wir selbst tragen verzagend mehr oder weniger dazu bei,

bis dass dann der Tod das vollkommene Ende

mehr oder weniger schmerzvoll, mehr oder weniger bewusst beschließt.


Leben?

Mehr oder weniger Zufall,

ein mehr oder weniger unverstandener Komplex?


Mehr zu denken, weniger zu glauben,

käme einem humanen Erleichtern des Seins entgegen.





Donnerstag, 26. August 2021

Sequenzen von Skepsis (442)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


6325

Eine Freiheit, die sich anderen Völkern und Staaten gewaltsam aufdrängen will, ist keine, war nie eine.


6326

Freiheitliche und humanistische Individuen bilden die Basis einer ebensolchen Gesellschaft. Doch wer oder was kommt zuerst?


6327

Ideologie praktiziert definierte Unfreiheit.


6328

Ideologen unterwerfen zuerst die Sprache, dann folgt das Diktat.


6329

Es gibt keine Wissenschaft in ideologischen Farben, nicht in Glaubensdogmen.


6330

Was, bitteschön, wächst eigentlich im ungebremsten Wirtschaftswachstum anderes als Probleme, waffenstrotzend, mit Reichtum protzend, Müllgebirge auftürmend, auf denen die Ärmsten der Armen vegetieren, Menschen und Natur ausbeutend und schändend bei unvermindert steigenden Bevölkerungszahlen? Ein weltweiter Irrtum sondergleichen.


6331

Immer ist „Wahlkampf“, das Schaulaufen der Lügen, der Unfähigkeiten, des Eigenlobs, der Boshaftigkeiten, der sich anbiedernden Nötigungen, der plakativen Verblödung im von Dummheit gesteuerten Vergessen.


6332

Die schicksalhafte Schäbigkeit „westlicher“ Pseudowerte brach wieder einmal eitrig auf, diesmal in Afghanistan. Schuldig daran sind konkrete, namentlich hinlänglich bekannte Politiker und ihre geduldig blökenden Gefolgschaften überall in der gesamten „Völker-Ungemeinschaft“, die mordet und zusieht.


6333

Die Merkel-Ära geht zu Ende, aber das vermerkelte Deutschland wie das merkelwürdig zugerichtete Europa werden sehr lange noch die beispiellos wirren, aber bisher kaum real erfassten oder verdrängten und verschwiegenen Hinterlassenschaften aufmerkeln müssen.


6334

In der Presse heißt es, der Bundestag verlängere die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“. Frage: Der Bundestag selbst ist also eine Verlängerung der epidemischen Lage? Plausibel? Man kann es glauben, sogar wissen!


6335

Klimaneutral“ – eine ideologische Wortschöpfung ohne Sinn und Verstand, (um es gar nicht wertneutral auszudrücken).


6336

Sehr geehrter Herr Finanzminister Scholz, nennen Sie das wirklich „Respekt“, wenn Sie mich und alle Bürger auf Ihrem Wahlplakat duzen: „Respekt für dich“? Sie sind so etwas von respektlos. Aus Respekt werde ich nicht deutlicher.


6337

Bereit, weil Ihr es seid.“ Wahlplakat der Grünen. Noch so eine Duzerei im Plural, doch ich bin alles andere als „bereit“ für den Klimawahn. Können Sie, Frau Baerbock und Herr Habeck, sich das vorstellen?


 

 

© Raymond Walden




Mittwoch, 25. August 2021

A Powerful Dialogue

 


A new human being!”

 

Who?”

 

A new human being would be necessary.”

 

Aren't there enough humans?”

 

Not another one; the new human ...”

 

Who will be that … or what?”

 

In any case a different one from that up to now.”

 

Who has been the previous one … or what?”

 

No human. Or too little human.”

 

At what point are you sufficiently enough a human?”

 

Perhaps a little bit, when you recognize the deficit.”

 

How do you find out?”

 

By realization of violence, blood and war, of exploitation and slavery.”

 

So there is no human being!”

 

Anyway!” There are always some specimens on their way.”

 

Where?”

 

On a long way.”

 

Will they ever reach their destination?”

 

If they can agree on a destination.”

 

Thus the destination would become their feature?”

 

No doubt. A quality label.”

 

All of them quasi in lockstep?”

 

No way! Each by his individual identity.”

 

Will it be recognized, the feature as destination?”

 

The masses don't recognize. They are not the human.”

 

Now then there will be no peace?”

 

Not without the new human … on his long way … to the common destination, to humanity.”

 

And this humanity does not whisper about excusable fallibility, but

does insist on honorable non-violence?”

 

Its power is non-violence. The new human will be powerful, mightier than all of the present.”

 

Almighty even?” 

 

Never. Because omnipotence is an inhumane fantasy of violence. Humanity doesn't arrogate omnipotence for itself, not even the interpretation of such deceptions!”

 

Could he really come, the new human?”

 

I am skeptical. But what else will remain for us? – Perhaps his unrivaled destination only!”

 

 

Deutsche Version => hier




Dienstag, 24. August 2021

Sequenzen von Skepsis (441)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


6316

Am Anfang war kein Wort, und bei keinem „Gott“ war ein Wort, denn es ward noch kein Mensch, der es hätte sprechen und „Gott“ erfinden können.


6317

Ein Leben lange Teilhabe an der verrückten Menschheit, das reicht allemal. Schluss damit, keine Ewigkeitszugabe!


6318

Was ist eigentlich „Menschheit“, wer repräsentiert sie, wer spricht für sie, wer hat die Kenntnis, sie zu definieren?


6319

Die Erde als komplexe Heimstatt erblüht in reichen „Appartements“ und verkommt andererseits im Saustall als Spiegel der Einwohnerschaft, die sich nun anschickt, solche Verhältnisse auch im näher umgebenden Weltall zu verstreuen.


6320

Frieden ist für profitierende Kriegstreiber so unerträglich wie Bildung für Freiheitsvernichter.


6321

Dummheit verschont keine Kathedrale, fällt in Universitäten ein und verseucht ganze Parlamente, denn auch Intelligente, zumeist aber auf schmaler Spur, verstehen nicht sich selbst, nicht die Natur, nicht die Welt; doch sich herauszukehren, sich zu überhöhen, erscheint ihnen als Berufung.


6322

Nicht einmal ein Menschenleben lang hielt Deutschland Frieden und reihte sich selbstbewusst wieder ein in den „Schießbuden-Zirkus der Welt“, begrüßt als vollwertiger Feuerwerker.


6323

Völker der Welt, schaut auf die Texte eurer Nationalhymnen und denkt mal!


6324

Ein starker Selbstbehauptungssinn ist Grundlage der Freiheit, nicht zu verwechseln mit Aggressivität.



© Raymond Walden

 

 

 

Sonntag, 22. August 2021

Sequenzen von Skepsis (440)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


6306

In devotester Anbiederung an Kanzlerin Merkel verbreiteten Medien unterwürfigst, sie denke als Physikerin die Dinge vom Ende her. – Aha; Afghanistan, Flüchtlingspolitik, Atomausstieg, „Energiewende“, „Klimareligion“, Pandemie-Hysterie und vieles andere mehr! Stimmt schon. Wenn die Regierten nicht mehr denken können oder wollen und gar nicht mehr Anfang und Ende von Konzeptionslosigkeit wahrnehmen, merken sie nicht einmal den Anfang vom Ende überhaupt, lassen sich sogar für blanken Widersinn rekrutieren.


6307

Ich kam, sah und wandte mich ab um zu leben, worüber sich die schon Toten kopfschüttelnd wunderten.


6308

Es gibt keinen Impfzwang, aber ungeimpft kommst du hier nicht rein: „Niemand will eine Mauer bauen“, … denn sie ist schon da!


6309

Anlässlich der Parlamentswahlen macht das geflügelte Wort vom „kleineren Übel“ wieder die Runde und verharmlost die gravierend Üblen.


6310

Die 68er! Damals schon blumige Vögel, heute prüde, spießig, wehleidig, grün angebräunt intolerant, aber anspruchsvoll.


6311

Die Jahreszeiten nehmen doch keine Rücksicht auf neurotische Starkwetterpropheten, auf notorische Winderzeuger und klimatische Regenpfeifer.


6312

Virenexperten im Regierungsauftrag sind lange schon eine grassierende Seuche.


6313

Das Morgen geht unter im Grauen.


6314

Akute Maskenbildner sind die virologischen Ideologen und Sieben-Tages-Inzidenzler. Alternativlos. Amen.


6315

Wildes Plakatieren meint auch im sogenannten Wahlkampf nichts als Umweltverschmutzung und dreiste Nötigung.



© Raymond Walden




Mittwoch, 18. August 2021

Im Wohlgefühl des Abschaltens?

 


Im Schlaf abschalten“, setzt voraus, dass man schlafen kann, dass man aus freien Stücken schläft, wann, wie, wo immer.

Schlafen, um sich zunächst physisch zu rekreieren, besonders aber auch um psychisch wirklich auf Distanz zu gehen zu allen von außen herangetragenen Belastungen, Verärgerungen, zu Krankmachendem, wenn es denn der eigenen Entscheidung möglich ist und keinem Zwang unterliegt.

In dieser Freiheit des persönlichen Bewusstseins wird das kritische Abschalten von Medien zu einer der leichtesten Maßnahmen, denn man versäumt nichts und erspart sich vieles.

Gut ausgeschlafene, regenerierte Urteilskraft trennt spielend den medialen Müll von seriöser Nachricht und von erstrebenswertem Unterhaltungsniveau.

Viel erholsamer noch stellt sich aber das Abschalten dar gegenüber Politikern und „Ideolog-Idioten“, besonders mit „robusten“ Missionen nach eklatantem eigenem Versagen durch Unkenntnis und Inkompetenz.

Zum „Abschalten im Schlaf“ eignet sich übrigens nicht der Wunsch zur „guten Nacht“, man schläft ja vielleicht auch am Tag, aber „Guten Morgen!“ passt zu jedem erkennenden Erwachen.

 

 

 

Montag, 16. August 2021

Sequenzen von Skepsis (439)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


6297

Afghanistan: Allseitiges Aushängeschild für die Folgen von Bildungsmangel und darüber hinaus für ein totales moralisches Versagen des sogenannten Westens in seiner ebenso totalen Politikverwirrung. Beschämend unter allen Aspekten freiheitlicher Menschlichkeit.


6298

Wenn du dich noch abwenden kannst, so zeige aufrecht Kante, den meisten Menschen dieser Welt ist solche Freiheit eine unbekannte.


6399

Im „Fieber der Nacht“ erklimmen wir stürmische Glückseligkeit, aber vergehen ebenso in den Leiden der Endlichkeit.


6300

Die offizielle Gesellschaft ist zur Liebe nicht fähig, umso mehr aber zum Gegenteil. Ähnlich fern steht sie der Wahrheit, denn sie nimmt sich zum Vorbild die Herde und nicht das Individuum.


6301

Wer die Welt ändern will, muss erst einmal aussteigen, um ihre Schäden von allen Seiten zu analysieren.


6302

Freiheit ist kein Kind, sondern volljährig.


6303

Stärke aus Liebe gibt sich unendlich von der Liebe abhängig.


6304

Todesängste, genauer wohl Ängste vor dem Sterben nähren alle anderen Ängste, demütigen und zermürben den Menschen, sodass er zur Intoleranz und Gewalt gegen seine Mitmenschen und die Welt neigt.


6305

Die furchtsame Masse garantiert den fürchterlichsten Herrschern den Thron.


 

© Raymond Walden