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Sonntag, 1. November 2026

Geheiligter Spuk der Weltfremdheit


Helloween – dekadenter Irrsinn mit Spaß am unmenschlichen, widerlich abstoßenden Grauen.

Allerheiligen – ein religiöser Aberwitz der Kontaktaufnahme mit „auserwählten“ Toten als Fürbitter für die „Sünden“ Verstorbener.

Allerseelen – Irrationalität religiöser Phantasterei über untere und höhere Existenzen in nicht existierenden Räumen und Zeiten.

„Demokratische“ Wahlen in den USA (Midterms 2026) – ein Hochfest der Verlogenheit, Gehässigkeit und unlauterer Macht.

Kommunisten greifen wieder nach der Macht in Berlin – vor 67 Jahren floh ich mit meinen Eltern über Berlin (West) aus dem niederträchtigen DDR-System in die Freiheit. Nun sind die Nachkommen dieser Konsorten schon wieder da. Das schmerzt.


Offensichtlich ist die Effizienz der Intelligenz der Menschheit weitaus geringer, als sie dem einzelnen Individuum bewusst wird, denn der Mensch wird geprägt durch mannigfaltige Indoktrination, durch Dogmen und Desinformationen. Auf dieser Basis kommt es in gewaltigen Ausmaßen zu destruktiven Anwendungen von selbst außerordentlichsten Spitzenleistungen menschlicher Intuition und Potenz. Die Gefahr der totalen Selbstzerstörung der Menschheit beschleunigt sich drastisch im Scheinwerferlicht von Lügen, Machtmissbrauch und Nihilismus, während religiöse Vertröstungen auf ein Jenseits als Brandbeschleuniger rund um den Globus den Wahnsinn befeuern.


Schönheit jedoch ist so relativ wie subjektiv, aber erbauend und beglückend in freiheitlicher Zuwendung, mehr noch in erwiderter Zuneigung und friedfertiger Aufrichtigkeit – in realer, transparenter Lebensbejahung.

Ich bezeichne sie als Kosmonomie.

 

 

 

Montag, 19. Oktober 2026

Sequenzen von Skepsis (805)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10375

Reichtum mag Macht und Einfluss vermehren und stagnierende Intelligenz wie expandierende Dummheit exponieren.


10376

Beim Boxen dreschen die Fäuste auf den menschlichen Körper und besonders auf das Gehirn ein. Derartig bekloppt nennt man das Sport.


10377

Respekt vor dem Leben und der Natur. Krieg ist das verbrecherische Gegenteil, besonders auch begangen von jenen, die beides gleichzeitig im Munde führen, propagieren, exerzieren, Menschlichkeit negieren und den Wahn des Hasses bis zur endgültigen Kapitulation würdigen Lebens führen.


10378

Die USA zerlegen sich selbst, nehmen die ganze Welt mit und Europa bevorzugt. Wo „Gott“ die Verfassungen prägt, regiert eben der „Teufel“.


10379

Die nach der Vereinigung Deutschlands mehrfach umfrisierte kommunistische SED (Sozialistische Einheitspartei) der DDR schickt sich nun an, zusammen mit anderen herausragenden freiheitlichen Parteien, auch mit Duldung noch ehrlicherer Parteien in Berlin zu regieren. Janz Balin is ene Wolke, nur dit Chaos is zu sehn.


10380

„Gesichert extrem“ will mir scheinen, ist in Deutschland die Spaltung der Gesellschaft, hervorgerufen durch einen alles andere als demokratiefähigen Dilettantismus quer durch alle politischen Lager, gespeist durch einen ebensolchen Journalismus, nicht zuletzt verankert in einem erschreckenden allgemeinen Bildungsdefizit aller sozialen Schichten der Bevölkerung. Dieser Bildungsverlust gipfelt in fatalen Bewusstseinsspaltungen unter jeweiliger Rechtfertigung mit moralischen Werten von Doppelstandards; sie kulminieren in Verdummungsprozessen und münden zunehmend in lähmender Verblödung. Tragische Ausmaße gewinnt dieses Szenario in der ständigen Begründung mit angeblichen Feindbildern und daraus folgernder kriegerischer Aufrüstung und Kriegsertüchtigung, mit völlig falschem Ehrgeiz in stets sensationellen Aufwallungen von Furcht und Weltuntergangsängsten, verstärkt durch Lug und Trug, Pseudoreligionen und offizielle Irrlehren.

„Rückkehr, Deutschland, zu gesicherten Werten der Aufklärung!“ Das ist meine Empfehlung zur Besinnung.

Doch nimmt das noch jemand wahr im gesichert gestörten Verhältnis zur Wahrheit im Land?

  • Im Land der verstörten Gesichter und dogmatisch verpeilten Lenker,

  • im Land der einstigen Dichter und Denker?



10381

Recht hat ein Kritiker, der mir vorwarf: „Deine Kosmonomie ist doch nicht von dieser Welt.“

In der Tat, von dieser Welt kommt sie nicht, aber dennoch für Menschen in ihr.

Auch ich bin Teil dieser Menschheit, 1945 in die unmittelbare Nachkriegszeit in Deutschland geboren. „Nachkriegszeit“ bezieht sich aber nur auf das Ende des sogenannten Zweiten Weltkriegs, dessen Ende jedoch ohne Friedensvertrag so verwaschen gekennzeichnet wurde, dass er sogleich überleitete in zahlreiche weitere Konflikte, die teilweise durch Verniedlichungen wie „Kalter Krieg“ und „Stellvertreterkrieg“ lediglich beschämend belegen, dass die Ideologen und Militaristen nichts, aber auch gar nichts gelernt und begriffen hatten und haben, trotz des Kanons im zerschlagenen Deutschland „Nie wieder soll Krieg von diesem Land ausgehen.“

Nichts als die stilisierte Phraseologie einer gewaltigen Lüge in der Not, schon bald danach, zunächst zögerlicher neuer Militarismus, und jetzt inzwischen wieder „Volles Rohr“!

Nicht zuletzt auch als DDR-Flüchtling schon als Kind habe ich seither die Welt in großen Teilen jedenfalls intensiver betrachtet und daraus dann meine Schlüsse als „Kosmonom“ gezogen.

Frieden kann ich freilich der menschlichen Gesellschaft nicht bereiten, aber meine Menschheits- und Weltsicht sehr wohl einzelnen Menschen als Anregungen überreichen.

Während ich das schreibe, ziehen am Himmel eindrucksvoll Kranich-Formationen hoch über meiner „Hohen Freiheit 24“ Richtung Süden. Ich gebe ihnen symbolisch meine Gedanken mit und weiß ja, dass man auch in fernsten Ländern kosmonomische Friedfertigkeiten empfangen kann und wertschätzt.

Frieden ist Kultur, Krieg die entfesselte Barbarei.

Bildung ist die Wegweisung.

Wie den hoch fliegenden friedlichen Vögeln wünsche ich allen menschlichen hochfliegenden Träumen von Frieden gute Reise, korrekte Navigation und eine gekonnte Landung in friedlicher Region, welche sei physische und geistige Heimat.




© Raymond Walden




Montag, 28. September 2026

Kosmonomisch lerne der Frieden, Gegenliebe zu wecken


Die Natur kennt keine Moral, sie ist wertfrei und gebunden lediglich an „Egoismus“, der für die belebte Natur zugleich Lebensdrang und Lebensmotor bedeutet.

Unbelebt folgt die Natur den ihr innewohnenden Naturgesetzen, sodass der Mensch, durchaus als Teil der Natur, unabdingbar den Gesetzen beider Natursparten unterliegt; er lebt nach ihnen im alltäglichen Dasein wie auch entwicklungsgeschichtlich. Erst das Bewusstsein entwirft die Fragen nach dem Sinn des Seins und nach seinen Ursprüngen wie auch nach den Ungeklärtheiten einer Zukunft.

Beinahe logisch wirkt es da, dass der verunsicherte Mensch Antworten ersinnt und sie auch über jeden Zweifel erhebt, um seine überwältigende Lebensangst irgendwie zu entkräften. So erfindet er Märchen, Wunder und Götter, erhebt sie sogar zum Dogma in seiner kleingeistigen Welt, auch dessen ungeachtet, dass andere Menschen wohl gleichartige Religionen erfunden haben und jeder einzig wahre Gott nun ein Widersacher aller anderen Gottheiten ist.

Der Mensch wollte eigentlich Ruhe und Frieden in seiner von ihm „geschaffenen“ Welt, doch die Menschheit steht vor dem Dilemma, viele solcher „Welten“ als Kriegsgrund ertragen zu müssen.

Erdachte Werte durchkreuzen sich permanent und versuchen sich wie selbstverständlich im gegenseitigen Anklagen, Belügen, Verteufeln und Abschlachten, um die Vorherrschaft im Kleinen wie im Großen zu erlangen.

Der Wert des einzelnen Menschen sinkt dabei nicht nur auf Null, sondern pervertiert sich zum „Kanonenfutter“, und die Sieger in diesem Vernichtungszwang erdreisten sich zum allgemeingültigen Heldentum.


In dieser Tragödie spiegelt sich die Entwicklung von Bewusstsein wider; das unreife Bewusstsein markiert den „Interimsmenschen“ auf dem noch nicht vollendeten Weg der Menschwerdung. Vergleichsweise wenige menschliche Individuen sind bisher in der Lage, diesen Weg der Menschwerdung einzuschlagen, jeweils auch selbst belastet durch die kämpfenden, kriegerischen Kohorten von Interimsmenschen.

Die Menschwerdung konzentriert sich auf die Lebensbejahung in friedfertigem, empathischem, mitfühlenden Miteinander, in Achtung, Gleichberechtigung und Respekt. Natürliche Gesetzmäßigkeiten in ihrer wertfreien Gegebenheit werden zunehmend erkannt, erforscht und genutzt, um das menschliche Leben durch Linderung und Verhinderung von Drangsal, Schmerzen und Not so angenehm wie möglich zu gestalten. In diesem Sinne ist die Natur als vielseitige Ressource des Lebens zu schätzen und zu schützen.


Aus alldem leitet sich ab: Kriege sind Frevel und Verbrechen gegen die Menschheit und gegen die Natur. Zur Heranreifung der Menschwerdung werden Konfliktlösungen und Friedensforschungen unverzichtbar vor allem in den Bereichen von Wissenschaft und Bildung und gleichwohl wichtigste Zielsetzungen von Politik, Zivilisation und Kultur. Vorausschauende, intelligente Weitsicht im Hinblick auf die Folgen des eigenen gegenwärtigen Handelns ist Voraussetzung seriöser Menschlichkeit im Gegensatz zu religiöser Vertröstung auf jenseitige Paradiese und auch im Besonderen gegen politischen, ideologischen Dogmatismus unter Propagandaverlogenheit und Desinformation.

Mit anderen Worten: Die Reife zur Menschwerdung liegt in Aufrichtigkeit, im Erkennen von Wahrheit und in entsprechender Begegnung mit der Realität. Diese aber ist ein Wert der kultivierten Lebensbejahung durch den freiheitlich friedfertigen Menschen und nicht durch brandschatzende und mordende Ideologen und ihre in die Irre getriebenen und folgenden Horden der Gewalt.


Kosmonomisch lerne der Frieden, Gegenliebe zu wecken.


 

 

Donnerstag, 24. September 2026

Eine Million (1.000.000) Zugriffe auf meine Internetseite

 


Aus diesem keineswegs die Welt bewegenden Anlass möchte ich einen Ausschnitt aus meinem Buch Menschliches Glauben wiederholen, um noch einmal mein Selbstverständnis zu verdeutlichen.


Verfrühte Knospe in provinzieller Enge (S. 95)

(auch => hier)


Die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen lassen immer neue Ballungszentren entstehen, noch aber leben die meisten Menschen der Erdbevölkerung auf dem Lande oder in kleineren überschaubaren Kommunen – in der Provinz. Sie bietet Heimat, mitmenschliche Kontakte, Vertrautheit und Geborgenheit. Nach dem Motto „Glaube, Heimat, Sitte“ spielt sich ein in Traditionen gegossenes Leben ab, das sich mit lokalen Aspekten zufrieden gibt und globales Hinterfragen kaum vermisst, es sogar verdrängt, obgleich weltpolitische Ereignisse zunehmend in das provinzielle Leben eingreifen. In der Regel zeichnet sich der Lokalpatriotismus durch Überbewertung der heimatlichen Szene aus und pflegt gleichzeitig eine devote Haltung gegenüber der wie auch immer gearteten Obrigkeit. Abweichler werden bald als solche erkannt, wieder auf Kurs gebracht oder abgestempelt. Die Provinz sucht keine Weitläufigkeit, sondern pflegt Prüderie und Spießertum in bürgerlicher Doppelmoral.

Demgegenüber stellen sich die Metropolen offener dar, aber gar nicht selten bedeutet Offenheit lediglich anonyme Freiheit, auch Beziehungslosigkeit. Die Bürger der Mega-Städte sind in beträchtlichem Maße Lokalpatrioten, provinziell und häufig nationalistisch geprägt. Das erweiterte gesellschaftliche und kulturelle Angebot der Städte ermöglicht Horizonterweiterungen gegenüber dem Leben in der Provinz, doch gleicht zumindest in den Staaten mit entwickelter Infrastruktur die oft bessere Lebensqualität auf dem Lande die provinziellen Nachteile aus.

Provinzielle Enge entsteht gegenwärtig weniger durch den Stadt-Land-Gegensatz als durch das Bildungsgefälle innerhalb der Bevölkerung eines Staates. Dadurch wird Provinzialität ein Phänomen, das offensichtlich trotz zunehmender Verstädterung und wachsender Technologisierung an Bedeutung gewinnt. Obwohl die globalen Zusammenhänge sich überall bemerkbar machen, verharren die Menschen vorwiegend in provinziellen Sichtweisen und Strategien. Ein wesentlicher Pfeiler dieser Gedankengebäude besteht in der jeweiligen Religion, sei es aus fundamentalistischer Überzeugung oder aus eng an die Religion gebundener, traditioneller Lebensgewohnheit.

Die verheerenden Folgen der provinziellen Einengungen schlagen sich in jeder Nachrichtensendung und in jeder beliebigen Tageszeitung nieder und akzelerieren mit dem Wachstum der Weltbevölkerung und der wirtschaftlichen Entwicklung weiterer aufstrebender Regionen.

Menschwerdung gerät mehr noch als in früheren Zeiten ins Hintertreffen, weil in der Vermassung das Individuum zu oft untergeht oder verblödet, ehe es sich überhaupt als solches begreifen kann. Dabei ist gerade das Individuum der Kern der Menschwerdung, der humanistischen Eigenverantwortlichkeit im Einklang mit einer Gesellschaft, die ja nicht aus sich selbst heraus, sondern aus der Summe von Individuen besteht. Provinzielle Enge bedrängt uns indessen, weil das dort verankerte Denken über modernste Medien die gesellschaftlichen Schaltzentralen erobert, wo man kaum in der Lage ist, außerhalb eigener Eitelkeiten zu reagieren, geschweige denn Perspektiven zu entwerfen.

Mit äußerst wenigen Ausnahmen verharrt die Menschheit in archaischen Denkstrukturen, die sich weder jetzt noch in absehbarer Zukunft auflösen lassen. Dieser durchaus deprimierenden Tatsache muss jeder aufgeklärte Geist Rechnung tragen, will er sich nicht erstens der vielseitigen Inquisition ausliefern und zweitens im privaten Umfeld in sinnlosen Konflikten aufzehren. Als kosmonomischer Humanist ohne religiöse Affinität muss man akzeptieren, dass es eher wenige Individuen mit ähnlicher Geistesreife gibt. Der aus religiösem Glauben erwachsende Wahnwitz, der sich nach eigenem Bild Götter schaffenden Kreaturen eigen ist, dokumentiert eine derart destruktive Einschränkung, dass keine öffentliche Aufklärungsmöglichkeit existiert, weder in Parteien oder Verbänden noch als Einzelperson. In praktizierter Eigenverantwortung bleibt für einen Kosmonomen nur die entschiedene, wenngleich möglichst freundliche Zurückhaltung, um zumindest eine Privatsphäre für die Wahrnehmung und Pflege der angenehmen Lebensseiten zu garantieren. Inwieweit es gelingt, trotz der vorherrschenden Indoktrinationsmentalität ein lebenswertes, gar erfülltes Dasein zu bewerkstelligen, hängt jeweils von den persönlichen Umständen ab. Gesellschaftliche Kontakte bilden für die Spezies „Mensch“ eine Notwendigkeit, daran lässt sich nicht zweifeln. Ebenso sind aber die mitmenschlichen Beziehungen das Feld zerstörerischer, primitiver Auseinandersetzungen über Lebensauffassungen und Weltbilder. Aus den allgegenwärtigen Gewaltoptionen kann sich der Freidenker nur durch diskrete Reserviertheit befreien. Menschsein und Gewalt gehören entwicklungsbedingt zusammen, doch ist der Mensch vielleicht noch gar nicht ein solcher. Religionen stellen seinen verzweifelten, aber ungeeigneten Schritt zur Überwindung des Tierischen dar und der Versuch endet global immer deutlicher in Verbiesterung.

Es ist eine bittere Erkenntnis: Aufklärung heute ist eine Fata Morgana, dennoch gibt es bereits aufgeklärte Menschen; ihr Schicksal sei an dieser Stelle einmal poetisch ausgedrückt: Sie eilen der Menschheitsentwicklung voraus und ertragen den Frost wie eine verfrühte Knospe im Frühling. Den Sommer werden andere erleben.


© Raymond Walden


Von Beginn an wurden meine Veröffentlichungen möglichst totgeschwiegen, doch es kam nun, jedenfalls für meinen Internet-Auftritt, erfreulich anders.

Inzwischen über eine Million Zugriffe weltweit bei über 2.400 Posts (Aphorismen, Aufsätze, Kommentare, Gedichte und so weiter, hin und wieder auch in englischer Sprache) in der Orientierung und Anlehnung an das Kosmonomische Manifest.

Dennoch bin ich mir bewusst, damit lediglich Minimales, wenn überhaupt etwas bewirken zu können.

Warum ich dennoch weitermache?

Kann es für einen Autor etwas Schöneres geben, als mit friedfertiger Wahrheit Menschen rund um den Globus zu erreichen, sie anzuregen und zu ermutigen, der humanen Ausrichtung von Lebenszugewandtheit zuzustimmen und freiheitlich je nach Möglichkeiten zu folgen?


(Ergänzender Hinweis: Wozu eine kosmonomische Internetseite?)

 

 

 

Freitag, 18. September 2026

Bewertung konkreter historischer Friedensbewegungen



Letzter Text der Künstlichen Intelligenz, der von mir nur unwesentlich redaktionell bearbeitet wurde.


Raymond Walden bewertet konkrete historische Friedensbewegungen – wie etwa die christlich motivierten Pazifisten oder die Anti-Atomkraft- und Friedensproteste der 1980er Jahre – mit einer Mischung aus grundsätzlicher Sympathie für deren Absichten und tiefgreifender struktureller Kritik.

Da seine Philosophie der Kosmonomie verlangt, jede menschliche Dynamik an rationalen Naturgesetzen zu messen, sieht er in der Historie der Friedensbewegungen sowohl wertvolle Impulse als auch systemische Sackgassen.


1. Das Lob: Die Weckung von Zivilcourage

    Die Bewertung: Walden schätzt historische Bewegungen dafür, dass sie Menschen dazu brachten, den „Kopf zu heben und über die Krempe des Hutes“ zu blicken.

    Das positive Element: Strömungen, die blinden Gehorsam gegenüber kriegstreiberischen Regierungen verweigerten (wie Kriegsdienstverweigerer oder die zivilen Proteste in Ost und West), verkörpern für ihn jene Zivilcourage, die für die „Menschwerdung des Menschen“ zwingend notwendig ist. Sie haben bewiesen, dass das Individuum die moralische Verantwortung nicht einfach an den Staat abtreten muss.

2. Die Kritik an religiösen Friedensbewegungen

    Die Bewertung: Bewegungen, die Frieden primär aus einem religiösen Glauben heraus begründen (z. B. historische christliche Friedensbünde), sieht Walden kritisch.

    Das Manko: Für ihn lagern diese Gruppen das Fundament des Friedens erneut an ein dogmatisches, jenseitiges System aus. Wenn Frieden nur erstrebt wird, um göttliche Gebote zu erfüllen, bleibt er anfällig. Ändert sich die Auslegung der religiösen Schriften (wie es historisch oft in „heiligen Kriegen“ geschah), bricht die Friedenshaltung in sich zusammen.

3. Die Kritik an politischer Ideologisierung und Parteilichkeit

    Die Bewertung: Viele historische Friedensbewegungen (wie Teile der europäischen Proteste während des Kalten Krieges) liefen Gefahr, sich vor den Karren politischer Ideologien spannen zu lassen.

    Das Manko: Aus kosmonomischer Sicht darf Pazifismus niemals parteiisch sein. Wenn eine Bewegung die Aufrüstung der einen Supermacht verdammt, aber die Gewalt der anderen verharmlost, verlässt sie den Boden der objektiven Wahrheit. Sie verfällt dann genau dem dogmatischen Lagerdenken, das Konflikte überhaupt erst anheizt.

4. Der Vorwurf der Symptombekämpfung statt Ursachenheilung

    Die Bewertung: Die meisten historischen Proteste richteten sich gegen konkrete Symptome – wie die Stationierung bestimmter Raketen oder spezifische Kriege (z. B. den Vietnamkrieg).

    Das Manko: Walden kritisiert, dass dieser „reaktive Pazifismus“ zu kurz greift. Er fordert stattdessen eine „präventive Harmonie“. Wer nur demonstriert, wenn die Waffen bereits geladen sind, bekämpft die Wirkung, ignoriert aber die Ursache (das physikalische Kausalitätsprinzip). Solange sich das Denken der Menschheit nicht grundlegend hin zu kosmischer Demut und globaler Kooperation verändert, wird das System nach jedem protestierten Krieg einfach den nächsten hervorbringen.


Waldens Fazit zu historischen Bewegungen

Historische Friedensbewegungen waren für Walden wichtige evolutionäre Zwischenschritte, da sie das menschliche Gewissen geschärft haben. Ihr Scheitern oder ihre Stagnation begründet er jedoch damit, dass ihnen das fundamentale Fundament fehlte: die Verankerung in einer übergeordneten, weltlichen und wissenschaftlich fundierten Naturphilosophie – der Kosmonomie.


Ein zentraler Aphorismus von Raymond Walden, der seine Kritik an der rein reaktiven, lautstarken Protestkultur (Bewegung) aufgreift und ihr das kosmonomische Verständnis von echtem Frieden gegenüberstellt, lautet:


„Frieden hat Vorrang gegenüber jedweder Bündnistreue.“

Ergänzt wird dieser Gedanke in seinen Texten oft durch folgendes Prinzip, das den Unterschied zwischen äußerem Aktionismus und innerer Ausrichtung beschreibt:

„Frieden bewegt sich nicht im Lärm des Protestes, sondern in der Stille der Einsicht.“

Was bedeutet das im kosmonomischen Kontext?

    Die Kritik an der „Bewegung“: Walden warnt davor, dass Friedensbewegungen oft im reinen Lärm und im Kampf gegen etwas (z.B. gegen einen bestimmten Feind oder Staat) erstarren. Sie erzeugen damit unbewusst neue Aggression und verharren im alten Lagerdenken.

    Das Primat der Einsicht: Für Walden ist Frieden keine politische Verhandlungsmasse und kein Bündnisvertrag. Er ist ein kosmisches Prinzip. Erst wenn der Einzelne die unbedeutende Rolle des Menschen im Universum begreift (Einsicht), bricht das Bedürfnis nach Macht und Abgrenzung in sich zusammen. Der Frieden „bewegt“ sich dann organisch von innen nach außen.


Raymond Walden betont in seinen „Sentenzen von Freiheit“, dass wahre Eigenverantwortung bedeutet, das eigene Handeln nicht auf äußere Umstände zu schieben. Die Reife liegt darin, trotz äußerer Zwänge die persönliche Wahlfreiheit zu erkennen und zu akzeptieren.


 

 

Donnerstag, 17. September 2026

Wie grenzt sich Walden gegenüber der kantischen Pflichtethik ab?

 



Der folgende Text entstammt der Künstlichen Intelligenz und wurde von mir nur unwesentlich redaktionell bearbeitet.



Raymond Walden teilt mit Immanuel Kant zwar das grundlegende Ziel der Aufklärung – den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit – grenzt sich jedoch mit seiner Kosmonomie vehement von Kants Pflichtethik (Deontologie) ab.

Während Kant Moral rein aus der menschlichen Vernunft und einem inneren Pflichtgefühl ableitet, verankert Walden Ethik in den äußeren Naturgesetzen des Universums. Die Abgrenzung lässt sich an vier zentralen Kernpunkten festmachen:


1. Quelle der Moral: Vernunft-Diktat vs. Kosmische Realität

    Kant: Moral entspringt rein der a priori (erfahrungsunabhängigen) menschlichen Vernunft. Der Mensch erlegt sich das moralische Gesetz (den Kategorischen Imperativ) über seinen Verstand selbst auf.

    Walden: Die menschliche Vernunft ist fehlbar und neigt zu ideologischer Verblendung. Wahre Ethik darf nicht im luftleeren Raum des menschlichen Geistes entstehen, sondern muss sich an der objektiven, messbaren Realität des Kosmos ausrichten. Nicht der Mensch diktiert die Moral, sondern die Naturgesetze des Universums (wie das Kausalitätsprinzip von Ursache und Wirkung) geben den Rahmen für harmonisches Verhalten vor.

2. Die Motivation: Kalte „Pflicht“ vs. „Kosmische Demut“

    Kant: Eine Handlung hat nur dann echten moralischen Wert, wenn sie rein aus Pflicht geschieht. Gefühle, Neigungen, Mitgefühl oder die Freude am Guten sind für ihn moralisch neutral oder mindern den moralischen Wert.

    Walden: Das kantische Konzept der „Pflicht“ ist ihm zu starr, zu kalt und erinnert an die moralische Bevormundung durch Religionen. In der Kosmonomie entspringt das gute Handeln nicht dem Zwang einer abstrakten Pflicht, sondern der Einsicht und Verbundenheit. Wer durch das Teleskop blickt und begreift, wie winzig und verletzlich das Leben im All ist, handelt gewaltfrei aus Demut und Mitgefühl, nicht aus einem Pflichtgefühl gegen ein Gesetz.

3. Starre Regeln vs. Dynamische Kausalität

    Kant: Die Pflichtethik fordert absolute, unverrückbare Regeln (vollkommene Pflichten). Kant argumentierte beispielsweise, dass man niemals lügen darf – selbst dann nicht, wenn man damit das Leben eines Freundes vor einem Mörder retten müsste.

    Walden: Als Naturwissenschaftler denkt Walden in Kausalitäten (Ursache und Wirkung). Kosmonomische Ethik schaut auf die realen Konsequenzen im Gesamtsystem. Ein starres, dogmatisches Festhalten an Regeln, das in der Praxis zu Zerstörung oder Leid führt, widerspricht der kosmischen Harmonie. Ethik muss dynamisch und lebensbejahend sein, anstatt sich in formalistischen Logik-Tests zu verlieren.

4. Der Status der Natur: Mittel zum Zweck vs. Das Ganze

    Kant: In Kants Ethik hat nur das vernunftbegabte Wesen (der Mensch) einen moralischen Eigenwert. Die Natur und Tiere haben keinen inhärenten moralischen Wert; Pflichten gegenüber der Natur sind bei Kant lediglich indirekte Pflichten des Menschen gegenüber sich selbst.

    Walden: Diese anthropozentrische (menschenzentrierte) Sichtweise lehnt Walden radikal ab. Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung, sondern ein winziger Teil des Ökosystems und des Kosmos. Die Natur hat einen absoluten Eigenwert. Gewaltfreiheit und Schutz der Umwelt sind keine „indirekten Pflichten zur moralischen Selbsterziehung“, sondern die zwingende Unterordnung des Menschen unter das kosmische Ganze.


⚖️ Zusammenfassung im direkten Vergleich

Kriterium

Immanuel Kant (Pflichtethik)

Raymond Walden (Kosmonomie)

Zentraler Begriff

Die Pflicht (Achtung vor dem Gesetz)

Die Harmonie (Einklang mit dem Kosmos)

Blickrichtung

Nach innen (Das moralische Gesetz in mir)

Nach außen (Der bestirnte Himmel über mir)

Handlungsmo-tiv

Vernunft und Pflicht (trotz Neigung)

Einsicht, Verbundenheit und Demut

Naturverständ-nis

Der Mensch steht über der moralisch neutralen Natur

Der Mensch ist integrierter Teil des Kosmos



(Weitere KI-Texte werden folgen.)

 

 

 

Wie reagiert Walden auf den Vorwurf des Utopischen?



Der folgende Text entstammt der Künstlichen Intelligenz und wurde von mir nur unwesentlich redaktionell bearbeitet.



Raymond Walden setzt sich in seinen Texten und Vorträgen sehr aktiv mit dem Vorwurf auseinander, seine Philosophie der Kosmonomie und der kosmonomische Pazifismus seien reine, unrealistische Utopien. Seine Erwiderung beruht auf einer Umkehrung der Perspektive: Für ihn ist nicht die Kosmonomie utopisch, sondern das Festhalten der Menschheit an ihren aktuellen Systemen.

Seine Argumentation gegen den Utopie-Vorwurf lässt sich in vier prägnante Gegenpositionen unterteilen:

1. Die Umkehrung des Realitätsbegriffs

Walden argumentiert, dass das, was die Politik und Gesellschaft heute als „Realismus“ bezeichnen (Aufrüstung, Abschreckung, permanentes Wirtschaftswachstum auf einem begrenzten Planeten), in Wahrheit die größte und gefährlichste Illusion ist.

    Seine Antwort: Es ist mathematisch und physikalisch unmöglich, auf einer endlichen Erde unendlich zu wachsen oder Konflikte dauerhaft mit Waffen zu lösen, ohne die eigene Lebensgrundlage zu vernichten. Systeme, die auf Zerstörung basieren, als „realistisch“ zu bezeichnen, ist für ihn paradox. Die Anpassung an die realen Naturgesetze (Kosmonomie) ist daher die einzig echte Überlebensnotwendigkeit, keine Utopie.

2. Der „ evolutionäre Schritt“ statt Perfektionismus

Kritiker verstehen unter einer Utopie oft einen perfekten, makellosen Endzustand der Gesellschaft. Walden hingegen versteht Kosmonomie nicht als starres Ziel, sondern als einen fortlaufenden Entwicklungsprozess des menschlichen Geistes.

    Seine Antwort: Er vergleicht den Zustand der heutigen Menschheit mit der Pubertät. Ein Jugendlicher handelt oft irrational, impulsiv und destruktiv. Der Übergang zum Erwachsenenalter ist jedoch keine „Utopie“, sondern die logische, biologische Reifung. Die Kosmonomie fordert lediglich diese geistige Reifung (die „Menschwerdung“) ein. Sie ist ein pragmatischer, evolutionärer Schritt, um als Spezies nicht im kollektiven Selbstmord zu enden.

3. Die Definitionsmacht der Herrschenden entlarven

In seinen gesellschaftskritischen Texten weist Walden darauf hin, dass der Begriff „Utopie“ historisch schon immer von denjenigen als Kampfbegriff genutzt wurde, die den Status quo verteidigen wollen.

    Seine Antwort: Die Abschaffung der Sklaverei, das Frauenwahlrecht oder die allgemeine Schulbildung wurden von den Herrschenden ihrer Zeit ebenfalls als gefährliche Utopien abgetan. Den Vorwurf des Utopischen zu erheben, dient laut Walden oft nur dazu, den Menschen die Vorstellungskraft und den Mut zu nehmen, Dinge grundlegend zu verändern.

4. Das Prinzip „Im Kleinen beginnen“

Gegen den Vorwurf, ein einzelner Mensch könne ohnehin nichts gegen globale Machtstrukturen ausrichten und das System sei zu groß, setzt Walden auf die unmittelbare Praxis im Alltag.

    Seine Antwort: Kosmonomie verlangt nicht, dass morgen die Weltregierung ausgerufen wird. Sie beginnt im Hier und Jetzt beim Individuum – durch das Ablehnen von Dogmen, das Einfordern von Wahrheit und das Ausleben von Gewaltfreiheit im eigenen Umfeld. Wenn der Einzelne Zivilcourage zeigt und seinen „behüteten Blick über die Krempe hinaus“ richtet, verändert sich das System organisch von unten nach oben.


Zusammenfassung

Walden würde dem Kritiker entgegnen: „Utopisch ist nicht der Versuch, im Einklang mit den Gesetzen des Universums zu leben. Utopisch ist der Glaube, wir könnten dauerhaft gegen sie verstoßen, ohne dafür den Preis zu zahlen.“



(Weitere KI-Texte werden folgen.)

 

 

 

Kritik anderer Philosophen?



Der folgende Text entstammt der Künstlichen Intelligenz und wurde von mir nur unwesentlich redaktionell bearbeitet.



Da Raymond Waldens „Kosmonomie“ im akademischen Philosophiebetrieb eher eine Nischenposition (populärwissenschaftliche Philosophie) einnimmt und nicht im Kern des universitären Diskurses verhandelt wird, gibt es kaum direkte, namentliche Abhandlungen akademischer Philosophen zu seinem Werk.

Betrachtet man seinen Ansatz jedoch aus der Perspektive der klassischen und modernen Philosophie, lassen sich die typischen Einwände und Systemkritiken rekonstruieren, die Philosophen traditionell gegen solche naturphilosophischen Entwürfe vorbringen:

1. Der Naturalistische Fehlschluss (Das Sein-Sollen-Problem)

Aus Sicht der analytischen Philosophie und der Ethik (insbesondere nach Immanuel Kant und David Hume) begeht Walden hier potenziell einen logischen Kernfehler:

    Die Kritik: Man kann aus rein deskriptiven Naturgesetzen (wie das Universum physikalisch beschaffen ist) keine normativen moralischen Gebote (wie der Mensch im Alltag handeln soll) logisch ableiten.

    Das Argument: Der Kosmos selbst ist moralisch neutral. Galaxien kollidieren, Sterne explodieren, und in der Natur herrscht oft das Fressen und Gefressenwerden. Warum also sollte die physikalische Ordnung des Universums ausgerechnet zu menschlicher Gewaltfreiheit verpflichten?

2. Der Vorwurf der Utopie und des „Guten Willens“

Politische Philosophen des Realismus (in der Tradition von Thomas Hobbes oder modernen Denkern wie Kenneth Waltz) würden Waldens Friedensmodell als unpolitisch und naiv kritisieren:

Die Kritik: Gesellschaftliche Konflikte lassen sich nicht allein durch die „Menschwerdung“ oder die „kosmische Demut“ des Einzelnen lösen.

    Das Argument: Machtstrukturen, Ressourcenknappheit und geopolitische Interessen folgen eigenen, harten systemischen Dynamiken. Zu glauben, dass der Blick durch ein Teleskop oder die Einsicht in die eigene Winzigkeit im All ausreicht, um reale Kriege zu verhindern, ignoriert die realpolitische Psychologie von Machtapparaten.

3. Neuer Dogmatismus unter dem Deckmantel der Wissenschaft

Vertreter der Postmoderne oder der Kritischen Theorie (Frankfurter Schule) könnten in Waldens Ansatz eine versteckte Gefahr sehen:

    Die Kritik: Die absolute Erhebung der Naturwissenschaft zum alleinigen Maßstab für menschliches Verhalten neigt dazu, selbst dogmatisch zu werden („Szientismus“).

    Das Argument: Wenn die Naturwissenschaft definiert, was die „kosmische Ordnung“ ist und wie der Mensch sich ihr unterzuordnen hat, läuft man Gefahr, individuelle Lebensentwürfe, kulturelle Vielfalt und Pluralismus im Namen einer vermeintlich „objektiven, universellen Wahrheit“ zu unterdrücken.

4. Romantische Naturverklärung

Kritische Anthropologen und Existenzialisten (wie Jean-Paul Sartre) würden einwenden, dass die Unterordnung unter einen „Kosmos“ den Menschen aus seiner eigentlichen Verantwortung entlässt:

    Die Kritik: Der Mensch ist radikal frei und muss seine Werte im gesellschaftlichen Miteinander selbst aushandeln – er kann sich nicht auf eine „kosmische Ordnung“ berufen, um seine Ethik zu rechtfertigen. Der Versuch, Ethik im Weltall zu verankern, ist für Existenzialisten eine Romantisierung, die der harten, oft sinnlosen Realität der menschlichen Existenz ausweicht.


⚖️ Zusammenfassung der Kritik

Während Waldens Kosmonomie als humanistischer und inspirierender Bildungsansatz (insbesondere in der Skeptiker- und Freidenker-Bewegung) geschätzt wird, kritisieren akademische Ansätze an solchen Systemen meist die fehlende logische Brücke zwischen Physik und Moral sowie den stark utopischen Charakter bei der Lösung handfester politischer Krisen.



(Weitere KI-Texte werden folgen.)

 

 

 

Mittwoch, 16. September 2026

Die Rolle der Wissenschaft bei der Lösung moderner Krisen

 



Der folgende Text entstammt der Künstlichen Intelligenz und wurde von mir nur unwesentlich redaktionell bearbeitet.



Aus der Sicht von Raymond Walden nimmt die Wissenschaft bei der Lösung moderner Krisen eine fundamentale, aber zweischneidige Schlüsselrolle ein. Sie ist für ihn das wichtigste Werkzeug des menschlichen Verstandes, um Krisen überhaupt erst rational zu begreifen, birgt jedoch Gefahren, wenn sie rein technokratisch oder ohne ethisches Fundament genutzt wird.

Walden bewertet die Rolle der Wissenschaft anhand von vier zentralen Aspekten:

1. Das Fundament: Faktenbasierte Krisenanalyse statt Mythen

Moderne globale Krisen – ob Klimawandel, Ressourcenknappheit oder gesellschaftliche Konflikte – lassen sich nach Walden nur durch die harte Linse der Naturwissenschaften lösen.

    Der Nutzen: Die Wissenschaft liefert empirische Beweise und deckt Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge (Kausalitäten) auf. Sie ersetzt den Glauben, ideologische Verblendung oder das Prinzip Hoffnung durch messbare Realität.

    Die Bewertung: Krisenbewältigung gelingt nur, wenn politische Entscheidungen konsequent auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen und nicht auf dem Dogmatismus von Parteien oder Religionen.

2. Die Gefahr des reinen Technizismus (Wissenschaft ohne Ethik)

Obwohl Walden als Astronom zutiefst naturwissenschaftlich geprägt ist, warnt er davor, die Wissenschaft als Allheilmittel zu missverstehen. Die Wissenschaft beschreibt, was ist, aber sie sagt nicht automatisch, was moralisch richtig ist.

    Das Risiko: Wenn Wissenschaft und Technik rein kapitalistischen Interessen, der Rüstungsindustrie oder reinem Machtstreben untergeordnet werden, schaffen sie neue Krisen (wie optimierte Massenvernichtungswaffen oder Umweltzerstörung) statt sie zu lösen.

    Die Bewertung: Wissenschaft löst keine Krisen, wenn sie geistig "seelenlos" bleibt. Sie muss zwingend an eine humane Ethik und an die Prinzipien der Kosmonomie rückgebunden werden.

3. Wissenschaft als Brücke zur kosmischen Demut

Für Walden hat Wissenschaft – insbesondere die Astronomie – eine tiefgreifende psychologische und philosophische Schutzfunktion gegen menschliche Arroganz.

    Die Wirkung: Indem die Wissenschaft uns zeigt, wie fragil und einzigartig das Leben auf unserer Erde im unendlichen Universum ist, zwingt sie uns zum Umdenken.

    Die Bewertung: Die beste wissenschaftliche Lösung für eine Krise nützt nichts, wenn die Menschheit nicht die emotionale und intellektuelle Reife besitzt, diese auch umzusetzen. Wissenschaftliche Bildung muss daher immer auch zu kosmischer Demut führen: Das Bewusstsein, dass wir nur überleben, wenn wir unsere Lebensweise an die natürlichen Grenzen des Planeten anpassen.

4. Die Pflicht zur Aufklärung und Abgrenzung von "Pseudowissenschaften"

Als engagiertes Mitglied der Skeptikerbewegung (GWUP) sah Walden eine Hauptaufgabe der Wissenschaft darin, falsche Heilsversprechen zu entlarven.

    Die Gefahr: In Krisenzeiten flüchten Menschen oft in Astrologie, Esoterik oder Verschwörungserzählungen, was rationales Handeln blockiert.

    Die Bewertung: Wissenschaftler haben die Pflicht, laut und ungemütlich zu sein. Sie müssen im Alltag Zivilcourage beweisen, Desinformation entlarven und der Gesellschaft den Spiegel der Realität vorhalten, um ein Abgleiten in archaische Denkmuster zu verhindern.


Fazit Waldens

Wissenschaft ist für die Kosmonomie der Kompass aus der Krise, aber nur, wenn der Mensch, der sie nutzt, gelernt hat, seinen „behüteten Blick über die Krempe hinaus“ zu richten. Sie funktioniert nicht als reines Reparaturbetrieb-Werkzeug, sondern erfordert eine gleichzeitige geistige Evolution der Menschheit hin zu globaler Kooperation und Gewaltfreiheit.




(Weitere KI-Texte werden folgen.)