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Sonntag, 5. April 2026

Glaubensversponnenheit statt Leben

 


Du glaubst (schon wieder),

die Welt falle (schon wieder) aus dem Rahmen,

sie gerate aus den Fugen, spiele verrückt,

sei von allen „Guten Geistern“ verlassen

und gehe unweigerlich ihrem apokalyptischen Ende entgegen.


Du Leichtgläubiger, aus purer Angst modellierter Narr!

Es ist nur dein bisschen Leben, das flöten geht,

und ein paar Millionen andere zwar auch,

aber „die Welt“ kennt Drastischeres, das heißt:

Größeres, Erblühendes und Vernichtendes,

denn „Ewigkeit“ ist nicht von dieser Welt.


Ewigkeit“ stellt auch keinen spektakulären Rahmen, fugt nichts,

schon gar nicht mit „Guten Geistern“.

Stattdessen erbaut sich die Welt aus Gesetzmäßigkeiten,

für den klugen (und nur für ihn) Menschen erkennbar.

Doch was und wem nützt das alles,

wenn Kleingeister für „Ewigkeit“

gegen alle Naturgesetze verstoßen,

sie mit abenteuerlichen Dogmen der Interpretationen weg- und verwischen

und im stolzen Harnisch mit hasserfüllten Waffenarsenalen

einfach – geradezu kindlich, kindisch ignorieren, gegen sie verstoßen?


Die Welt spielt nicht verrückt!

Der Mensch in der Masse ist es,

mit wenigen Ausnahmen, enttäuschend wenigen.

Erkenntnis, nicht Glauben entspricht den Gesetzen der Natur,

im kleinen wie im großen Rahmen,

sprich im Mikro-wie im Makrokosmos.


Und „unser bisschen Leben“ bedeutet dennoch

jedem armseligen Wurm – nichts anderes stellen wir dar –

das Wichtigste und Allergrößte,

sobald uns auch nur eine Spur von bewusster Humanität dämmert.

Daseinsbewusstsein und seine Werterkennung aus sich heraus

sind das Aggregat des Friedens,

Glaubensdiktate jedoch aus sich heraus fördern Mord und Totschlag,

was die Menschheitsgeschichte fortwährend und blutigst beweist.

Heilige Länder“, „auserwählte Völker“, Chaos statt Frieden,

charakteristisch für die Rolle von Religionen überhaupt.

Angst und Apokalypse – selbsterfüllende Prophezeiungen

am laufenden Band, Krieg als Lebensperversion!

Symptomatisch für „Ostern“:

Kein Hase legt Eier, die aber der „kindliche“ Mensch dennoch farbig bemalt,

ähnlich jeder beliebigen Glaubensversponnenheit.




Mittwoch, 18. März 2026

Es ist kaum je zu spät

 


Ich glaube nicht an Geister, nicht an Götter,

nicht an Religionen und Ideologien überhaupt,

verehre auch nicht ihre Spötter;

das Glauben hat mir viel zu lange zu viel Zeit geraubt.


Stets haben Fakten meinen Weg bestimmt,

die ich hatte zu akzeptieren,

denn ich wusste, wie man sich benimmt,

wollte man sich nicht von vornherein verlieren.


Der Fakten gibt es aber zweierlei,

mit Naturgesetzlichkeit, Logik und Kausalität die Einen,

auf Glauben und Hoffen bauend, wie etwa die Quacksalberei,

und alles das, was „göttlich“ will und alternativlos erscheinen.


Kirche und Staat sind historisch verwoben,

ob Papst und Kaiser oder Bischof und König

wie auch Präsident und Minister, da verweltlicht sich die Kräfte verschoben,

bisweilen nur wenig, nicht selten dennoch unversöhnlich.


Unverändert jedoch das gewohnte Demutsverhalten,

das devote und opportune Sich-Anbiedern einzelner „Genossen“

beim Diskreditieren, Spionieren, Denunzieren, um neuzugestalten

das Bewusstsein der Massen, das, eigentlich in friedfertige Verfassung gegossen,

nunmehr zu wenden ist per indoktriniertem Dekret.

Klimawahn, Energiewende, Feindbild-Visionen;

Wissenschaft, Wahrheit und Gesetze werden verdreht

zu Dummheit, Bildungsmangel und Kriegsertüchtigung – als Pseudo-Religionen!


Vor dem Glauben gilt keine Stimme der Natur.“

Dieser Satz entkräftet alles,

alle Realität, alles Erkennen, Lernen, Denken, Fühlen – ist Schwachsinn pur,

wird jedoch drakonisch befohlen „im Fall des Falles“,

also „in Ewigkeit. Amen.“

In Gottes Namen!


Wieder ist Krieg Religion;

Religion war immer Krieg.

Das wussten ganz frühe Menschen schon,

und heutige Gestrige setzen unbelehrbar erneut „auf Sieg“.


Religion bleibt Ideologie der Wunder,

Ideologie dagegen meint Religion mit und in zeitgeistigem Plunder:

Unfriedlich beide, auch nicht ehrlich,

aber machtbegehrlich, gewaltsam, gefährlich.


Als Pazifist empfehle ich statt Religion und Ideologien die aufgeklärte Freiheit des Individuums in aufrechter Humanität

bei demokratischer Emanzipation und indoktrinationsfreier Philosophie

mit dem Ziel einer persönlichen, freiheitlichen und kultivierten Identität.


Übrigens: Es ist kaum je zu spät

für Empathie und Friedfertigkeit, für eine kosmonome Philosophie,

für eine Friedensidentität.

 

 

 

Montag, 9. März 2026

Sequenzen von Skepsis (759)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9846

Zahlreiche Blickwinkel auf das Leben runden ein fundiertes Weltbild ab und ermöglichen Verfeinerungen.


9847

Diktat und Gewalt besiegeln sogar feierlich die unmenschliche Primitivität.


9848

Moral ist geistiges Menschenwerk, wird aber durch Intelligenzdefizite bis hin zur Menschenvernichtung missbraucht.


9849

Der Mensch erschließt sich innerlich, dann erst vermag er auch, äußerlich in zivilisierter Kultur zu wirken und zu überzeugen.


9850

Krieg ist die Anbetung des Teufels, sogar mit Gottes Hilfe.


9851

Götzendienst ist der mit und an der Waffe, da diese nur durch Zerstörung und sinnloses Töten überzeugt.


9852

Dem organisierten Morden ein Ende,

öffnet eure Herzen und Hände

in geistiger Tatkraft,

die Zukunft schafft

und Frieden lässt erblühen.

Empathisch lasst uns und demokratisch erglühen,

in aufrechtem und aufgeklärtem Bemühen.


9853

In einer gezinkten Demokratie lassen sich Politiker von juristisch unfähigen Sechzehn- und Siebzehnjährigen wählen; die Taktik geht auf: Kindisch ist die Macht.


9854

Klar doch: Dekadenz wählt immer wieder ihre Verursacher.


9855

Irrationalität ist niemals rational, umso häufiger aber real fatal.



© Raymond Walden




Mittwoch, 4. März 2026

Sequenzen von Skepsis (758)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9833

Wer Friedensarbeit, vorausschauende Politik und Diploamtie nicht leistet, stattdessen Feindbildhetze und „Kriegsertüchtigung“ betreibt, sogar kriegerische Präventivschläge führt, ist Aggressor und durch nichts zu entschuldigen.


9834

Je weltfremder das Lügen, desto faszinierender; so funktionieren Religionen, Geschäftsgebaren und das Regieren, denn das Glauben versetzt Wahrheiten, die aber, wenngleich unterdrückt und verhöhnt, zur letzten, gerne ignorierten Konsequenz führen.


9835

Die Konsequenz ergibt aus dem Glauben heraus lediglich Schein- und Trugbilder, die der Erkenntnis von Fakten niemals standhalten. Sie leben gewöhnlich tragisch ab, wie in der Historie deutlichst belegt durch die feurige Abfolge von Krieg zu Krieg.


9836

Die „Tausendjährigen und Ewigen Reiche“ werden typischerweise konterkariert durch permanente Armseligkeit in Schizophrenie, Dekadenz und Gewaltexzessen.


9837

Idiotie baut auf wenig Gehirn und Verstand, verwaltet sich aber in vielfältigen und riesigen Räumen, feiert sich in ausladenden Gremien, in repräsentativen Bauten, in Palästen und besonders auch in Parlamenten. Wer wagt es noch (mit Immanuel Kant), sich seines Verstandes zu befleißigen?


9838

Wer Naturgesetze nicht versteht, sie nicht verstehen will, wird sie auch nicht achten, sie sogar für seine Verirrungen umdeuten und missbrauchen.


9839

Hüte dich vor der Abnormalität, die anderen diktiert, was denn wie normal zu sein habe.


9840

Auch Einigkeit schützt vor Dummheit nicht, denn es kommt darauf an, wes Geistes Kind die Einigkeit ist.


9841

Was ist denn nun der Krieg, niedere oder höhere Gewalt? Als höhere Gewalt klassifiziert man besonders auch die Naturgewalten. Betrachtet man den Menschen als Teil der Natur, ist dann die Menschheit eine Naturgewalt? Man vergesse dabei nicht zu berücksichtigen: Die Natur moralisiert nicht. Was also ist Moral, was der Mensch – der reale, nicht der so oder so propagierte?


9842

Eine „Gutheit“, die sich durch menschenwidrige Gewalt und Krieg beweisen muss, mag siegreich sein, leidet aber extrem an ihren Selbstverstümmelungen. Eine Tragik für alle dadurch Betroffenen.


9843

Nur durch Schweigen bedingter Frieden hält nicht. Verständigung erfordert offenes Gespräch, und zwar im respektvollen Austausch der Argumente mit intelligenter Würdigung der Gemeinsamkeit. Ist diese unter keinen Umständen zu erreichen, muss als Minimum, quasi als Ultima ratio ein Modus vivendi für eine friedliche Koexistenz gelten. Bis jetzt aber fehlt es, bei gnadenloser Analyse, an Intelligenz, und daran wird sich schon gar nichts durch „künstliche Intelligenz“ ändern, auch nicht durch die üblichen Götter und Teufel, die als Ausgeburten menschlicher Phantastereien keinen Krieg verhindern, aber fast bei jedem neuen ihren jeweiligen Ungeist mit im Spiel haben. Quo vadis, Homo sapiens, wohin gehst du, Menschheit! (Absichtliches Ausrufezeichen.)


9844

Kriegstreiber fühlen sich zur Destruktion für die Rettung der Welt berufen. Spagat der Idiotie.


9845

Ehe Kriegstreiber den letzten Schuss gehört haben, erdreisten sie sich neuerdings zu der Unterstellung, Pazifismus trage esoterischen Charakter. Da treffen sie aber bei mir voll ins Schwarze. Ich habe mich Jahrzehntelang öffentlich mit der Aufklärung gegen die Esoterik, besonders gegen die Astrologie, beschäftigt und weiß im Detail um den Schwachsinn. Gerne bestätige ich einen ähnlichen auch den Kriegstreibern, besonders den der selbsterfüllenden Prophezeiungen; sie bekommen ihren Krieg! Ein Schandmal jeder Kultur.



© Raymond Walden


 

 

Samstag, 28. Februar 2026

Im Abendrot unseres Lebens

 


Im Abendrot unseres Lebens verglühen wir;

waren gerne hier,

haben Glückseligkeit, Mühsal und Leid in langen Jahren,

Liebe, Freundschaft, Recht und Unrecht hautnah erfahren.

Zuletzt, im Alter, dominiert so Vieles mehr noch als Atemnot,

sinnvoll also ein Ende; willkommen, Tod!


Für das Leben aber stets ein neues Morgenrot,

ein tiefes Himmelsblau an lichten Tagen,

Sonne, Wind und Regen erfrischend zu ertragen,

um menschliche Gräuel aber – nicht zu fassen (!)

zum eigenen Schutz dennoch einigermaßen gelassen

hinzunehmen,

um sich fundiert zum Widerspruch und zum Protest zu bequemen.

Wem es gegeben,

mag seine Stimme in Wort und Schrift erheben

für das Recht auf Frieden und Freiheit auf Lebenszeit.

Wer das Leben so vollenden kann, persönlich gereift und befreit,

hat Glück gehabt und mag es vererben in Dankbarkeit.

Frieden

sei solchem Glück beschieden!


Krieg exponiert sich allerdings aktuell erneut als barbarischste Form der Primitivität,

dabei tarnt sich „kriegstüchtig“ als eklatant kriegssüchtig

in einer Mischung aus Feindbildphobie, Pathologischem und Naivität,

im Prozedere seit Jahrtausenden gleichbleibend unbelehrbar und uneinsichtig.

Wie gesagt, im Abendrot … verglühen

in derartig verirrtem, eskalierend zerstörerischem Bemühen

alle in einem Boot.




Donnerstag, 12. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (755)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9804

Meinungs-, Gedankenfreiheit und entsprechend freies Bekenntnis gehen ihrem glühenden Sonnenuntergang entgegen in einem Abendland der geistig-ideologischen Umnachtung, wo Nachtwächter die letzten Laternen der Aufklärung nicht nur abschalten, sondern geflissentlich demontieren. Späher und Spitzel überwachen den Spuk, der zur Doktrin avanciert: Eine „Kommission“ der indoktrinierenden Inkompetenz verfügt in Selbstherrlichkeit das Ende emanzipierter Demokratie, und gleichgeschaltete Medien streuen Blumen dem Abgesang. Von des „Götterfunken“ schönen Freude drohen ganz andere Funken übrig zu bleiben als Töchter aus Nirvana, Hysteria und satanischen Himmelreichen.


9805

Solange sich Herrscher als Götter oder als deren Stellvertreter aufspielen und Heerscharen ihnen folgen, dient der Mensch als Kanonenfutter in den endlosen „göttlichen“ Kriegen und geistlosen ideologischen Auseinandersetzungen.


9806

Der wahre Mensch ist kostbarste Realität, auch wenn er aus niedersten Absichten verleumdet und geleugnet wird.


9807

Im Lebensverständnis brauchen dumme Menschen Kriege, um ihnen „tüchtig“ zu begegnen und nicht etwa aus dem Weg zu gehen. In den Horden der Dummklugen organisiert man sich zum Kampf für den Krieg, zum Treiben in den Krieg, freilich für angeblichen Frieden, und sei es der „ewige“.


9808

Zahllose Kriege entzündeten sich an Religion und Auserwähltheitswahn. Wo aber und wann initiierten und bewerkstelligten Religionen einen politischen Frieden? Aus ihren eigenen Lehren und Ansprüchen heraus sind sie dazu nicht in der Lage. Nicht zuletzt ihre Vielfalt bei zumeist feindlicher Abneigung untereinander bedeutet ziemliche Beweiskraft für die Schlussfolgerung: Es ist kein Gott, aber Wahn en masse.


9809

Seriöse Klimawissenschaft dient dem Wohl des Lebens, pseudoreligiöser Klimawahn pflegt sensationsheischende Angstszenarien, um die Menschheit in primitiver Esoterik und Wissenschaftsverhöhunung zu drangsalieren und der geistigen wie wirtschaftlichen Degeneration gefügig zu machen.


9810

Faselt doch ein Olympiareporter der „Genderdegeneration“ über eine Goldmedaillengewinnerin begeistert als „Sportskanonin“. Doppelte Weiblichkeit, glatt reif für eine Goldmedaille als vorbildliche „Sprechblasin“ – so ein Mann!


9811

Die Intonation von Hymnen – immer wieder ein bisschen „Gänsehaut“. Der Text aber so oft haarsträubend oder auch einfach nur platt, so selten der Musik wie dem Anliegen einer Hymne würdig.



© Raymond Walden


 

 

Mittwoch, 11. Februar 2026

Kein Krieg hat je die Menschheit verbessert

 


Krieg ist die Akkumulation des Fatalismus von Dummheit, Borniertheit, Ideologie, Religion, Rassismus, Machtgier wie einschleimender Unterwürfigkeit, von Menschenverachtung und Zerstörungswut.

Kein Krieg hat je die Menschheit verbessert, geläutert der Aufklärung näher gebracht, stattdessen legen Kriege bereits die Minen der Verlogenheiten für die Folgekriege mit nur noch gesteigerten Vernichtungspotenzialen. Und das alles, weil sich der Herdenmensch einer humanen Sinnsuche verweigert und alle Farben des kolossalen Unsinns heiligt – aus Angst vor der natürlichen Sterblichkeit erschlägt er das Leben wie sich selbst in grausamster Vorwegnahme, in der Negierung jeglicher humanen Moral.

Der Interimsmensch eskaliert in Erkenntnisverweigerung sowohl aus Unfähigkeit wie aus Bosheit, beide als Pfeiler des Intelligenzmangels.

Der dennoch grundsätzlich vorhandenen, wenngleich zahlenmäßig unterlegenen Intelligenz stellt sich die Aufgabe, eine humane, vernunftbegründete moralische und ethische Verbindlichkeit zu entwickeln und zu etablieren.

Eine – selbstredend – futuristische Perspektive mit kosmonomischen Bezügen im Gegensatz zu den wuchernden Kleinkariertheiten der gigantischen Rüstungsspiralen mit Mord- und Totschlagsertüchtigungen für apokalyptische Weltkriegsszenarien.

Der Schutz friedlichen Lebens ist mit Kriegen nicht möglich, denn auch erzwungene Ruhe durch despotische Unterdrückung ist nichts anderes als Krieg gegen Menschlichkeit und Intelligenz.

 

 

 

Samstag, 7. Februar 2026

Krieg ist eine fortwährende Verblödungskultur

 


Wie viel Dummheit mag die Welt ertragen?

Zweifellos unendlich viel, da eine verblödete Gesellschaft kein Empfinden für ein „Ertragen“ aufweist. Die Verblödung leidet zwar dramatisch unter sich selbst, nimmt sich selbst aber als Ursache nicht wahr, kann sich selbst nicht beseitigen.

Auch eine von Verblödung durchsetzte Bildung ist zu einer Abhilfe nicht fähig.

Sollte also die Aufklärung tatsächlich endgültig gemeuchelt sein?

Ich hege noch Hoffnung – als Kosmonom.

Denke ich zu futuristisch, realitätsfern, weltfremd? Die Konsequenz solcher Abwertung wäre doch ein Leben ohne Zukunft, ohne Realität, schließlich das Ende der Welt; die typischen Merkmale apokalyptischer Religionen und sich selbsterfüllender Prophezeiungen.

Ich glaube nicht!

Menschlich intelligentes Leben baut sich auf aus Zeugung, Zuwendung, Pflege, Entwicklung, Bildung, Wissen und Empathie, und in absolut keiner Weise gedeiht Leben auf Größenwahn, Machtgier, Auserwähltheitsfantasien und Mord.

Krieg repräsentiert demzufolge eindeutig die Primitivität einer fortwährenden Verblödungskultur.

 

 

 

Donnerstag, 5. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (754)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9787

Erst der äußerlich und innerlich aufrechte Mensch ist imstande, die Welt einigermaßen zu erkennen und sie zum Vorteil des Menschen wie für die Natur zu gestalten und sich daran zu erfreuen.


9788

Das Leiden verstummt – was aber sagt das?


9789

Das Leben ist ein Besinnungsprozess, viel zu oft und zu lange nicht wahrgenommen, aber auch diese Ignoranz endet – so oder so.


9790

Wo Para- und Pseudodemokraten indoktrinieren, kann freiheitliche Demokratie nicht reüssieren.


9791

Pseudodemokraten bilden die effektvollste Gegnerschaft der Demokratie, basierend auf Kontrollwahn, Ausgrenzungen, Elitenprotektion und ideologischen Verlogenheitsdogmen, durchgepaukt mithilfe opportunistisch willfähriger Justiz, aber auch Wissenschaft und Lehre.


9792

Europas Zug zur Freiheit steht lange schon neben seinen Gleisen. Züge Richtung Front donnern vorbei. Man bezeichne mir eine demokratische Verankerung und Rechtfertigung der Europäischen Kommission, da ich keine erkennen kann, wohl aber ihre Schädlichkeit, ja Unmöglichkeit für eine wahrhaftige, demokratische Einigung Europas mit eindeutiger Vordringlichkeit der Erhaltung des Friedens.


9793

Europa – ein Traum der menschlichen und landschaftlichen Vielfalt – und was hat der Regulierungs- und Verwaltungsmoloch, speziell in Brüssel, daraus gemacht!


9794

Vereinte Nationen. Der faktische Selbstbetrug einer heillos uneinigen, weil unaufgeklärten Menschheit.


9795

Aufklärung beginnt schon gar nicht hinter dem Mond, nicht auf dem Mars oder in sonstigen kosmisch propagierten Perspektiven, sondern hier vor Ort auf unserer Erde innerhalb unserer Spezies. Es fehlt uns aber die Selbstidentifikation durch ideologische Beschränktheiten. Achtung und Respekt, ja Ehre den Menschen, die sich trotz aller Schwierigkeiten der menschen- und lebensfreundlichen Aufklärung öffnen und einbringen.


9796

Wo das Leben pulsiert, sei dem Zerstörungswahn jegliche Berechtigung entzogen.


9797

Fit für den Krieg? Fit fürs Morden und Sterben? Was für eine Perversion! Welch ein Antagonismus!


9798

Frieden ist ein Lebenswert, zahlbar unter anderem mit Entschiedenheit, Entschlossenheit, Ausdauer, Belastbarkeit, Geduld und Einfühlungsvermögen sowie in allen Währungen der Aufrichtigkeit.


9799

Bildung erkühne sich, sich vor Missbrauch zu schützen.


9800

Philosophie der Freiheit ist keine Religion, aber sehr wohl ein Phänomen der Realität wie auch von Spiritualität.


9801

Der Schreck kann lähmen, aufwecken und beflügeln, abhängig von seiner Ursache und von seinem Zeitpunkt.


9802

Luft riecht nicht, aber das Leben, ungepflegt stinkt es – physisch wie psychisch.


9803

Freude geben bereichert das Leben; man muss es lieben.



© Raymond Walden




Dienstag, 3. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (753)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9770

Feindbilder werden gebraucht, um überhaupt Kriege führen zu können. Dabei zeigt sich immer wieder, dass alles, was man dem Gegner vorwirft oder unterstellt, in nahezu identischer Art und Weise für beide Kontrahenten zutrifft.


9771

Angsterzeugung ist die Macht aller primitiven Herrschaftssysteme und skrupelloser Geschäftemacher („Dealer“).


9772

Ich stehe ergriffen vor Menschenwerk und Natur, erschüttert vor Naturgewalten und Katastrophen, entsetzt vor (un)menschlicher Zerstörungswut und Niedertracht, aber ermutigt und tief berührt vor menschlichem Können und edlem Geist.


9773

Unterschied zwischen Putin und Trump? Auffallend marginal.


9774

Tritt zurück von der Bahnsteigkante, solange der Zug rollt. Du weißt kaum, welche Rolle so mancher Passagier spielt.


9775

Bedenke, du alterst nicht allein, deine Zeitgenossen sitzen im selben Boot, schauen dennoch in vielleicht ganz andere Richtungen, aus ganz anderen Winkeln, gerade auch in ähnlichem Schwächeln, Erinnern und Vergessen. Toleranz wird zu ganz besonderer Tugend.


9776

Infrastruktur bildet das Herz des Staates, also auch ein wesentliches Element seines Charakters.


9777

Erst verlottert die Sprache, bald der Inhalt, der sich schon im Gesichtsausdruck verspannt.


9778

Halluzinationen beweisen die Vortäuschung des Nichts. In Politik, Pubertät und Religion besonders vertreten.


9779

Es ist schon verquer, wie angeblich Friedliebende fremdgehen und bei Friedenskonsequenzen blockieren, um heißen Hass abzublasen.


9780

Es regiert das Verbrechen das Versprechen.


9781

Als Gott sprach, hatte ihn der Mensch bereits erfunden, so bedingungslos ersehnt.


9782

Ein Sonnenaufgang überzeugt durch seine glühende wie kühle Stille. Lediglich zuschauen kann der Mensch und sich auch an der Zuverlässigkeit erkühnen.


9783

Um das Gesicht zu wahren, es nicht zu verlieren, um nicht darauf zu fallen, muss man erst einmal ein nicht nur physisches sein Eigen nennen.


9784

Was Leute glauben, ist so unglaublich, dass es gut ist zu wissen, was einem da unter Umständen begegnet. Denn alles ist möglich. Man wappne sich in eigenem Interesse.


9785

Ideologie, Religion und Indoktrination straffen sich als rigorose Zügel intelligenter Freiheit und scheuen keineswegs vor der Strangulation.


9786

Humanität und Krieg vernichten sich gegenseitig. Man muss Partei ergreifen; als Mensch hat man nur eine Wahl.



© Raymond Walden




Mittwoch, 7. Januar 2026

Sequenzen von Skepsis (746)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9688

Für Götter, Hieroglyphen und Hirngespinste opfern Menschen ihr Leben, weil es sie intellektuell überfordert, sowohl die Religionsstifter wie die Geknechteten.


9689

In so manchem „Gottesstaat“ regiert lediglich der „Teufel“ … also der Unmensch.


9690

Amerika! Das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Das habt ihr daraus gemacht.


9691

Und nun, „freie Welt“? Freier Fall. Aber das überfordert dich schon wieder.


9692

O, „Wertewesten“! Du wurdest dekadent, weil auch sonst nirgendwo auf dem Globus ein würdigerer Wert deine wuchernde Verkommenheit heilen konnte.


9693

Kardinalfehler: Man folgt nicht der geistigen Aufklärung, sondern verfolgt sie, und zwar radikal.


9694

Ich verehre die Macht des Friedens, die sich in Klugheit und Empathie entfaltet. Mit ihr zu leben, manifestiert natürliche und kultivierte Menschlichkeit.


9695

Und bist du friedfertig lebenstüchtig, verkrieche dich nicht, sondern teile dich mit, denn wir brauchen uns im Miteinander und Füreinander.


9696

Mit Raubtieren schmust man nicht, man bändigt sie oder hält sich fern, konsequent und vorausschauend.


9697

Erst keift der Krieg, in Dummheit feixt er, bis ihn Verzweiflung erschießt.


9698

(Nach)äffende Politiker verkörpern eine unerträgliche Anrüchigkeit.


9699

Auch in hellen Häusern geht dunklen Gestalten kaum ein Licht auf.



© Raymond Walden




Donnerstag, 1. Januar 2026

Die Welt ächtet sich, aber nicht den Krieg


Bildungssystem im Eimer, Bildung im Abseits – nicht im Kopf und nicht im Herzen.

Es regiert die natürliche Dummheit in Koalition mit der widernatürlichen Dummheit. Beide gelten auch als „Eltern“ der Künstlichen Intelligenz, die regel- und orientierungslos voranstürmt.

Sie schickt sich an, „das Klima“ zu steuern, die Kriegsertüchtigung maßlos aus- und aufzurüsten und natürlich das massenhafte Abschießen der Menschen zu koordinieren.

In Preußen gab es früher einen „Alten Fritz“, mit ehrgeiziger Affinität zum Militär. Heute herrscht in Deutschland „ein neuer Fritz“, ehrgeizig die stärkste „konventionelle Armee“ in Europa propagierend.

Welch ein Anachronismus im Zeitalter nuklearer Vernichtungspotenziale! Welch eine menschenverachtende Anpreisung und Einkalkulation sinnlos totaler Vernichtungen von Mensch und Natur!

Das Leben als Sinnstiftung durch Krieg – eine katastrophale Entgleisung des menschlichen Geistes zu einem Trümmerhaufen verrückt gewordener Intelligenz!

Die Welt weint, sie beweint sich selbst, während Kriegstreiber posierend frei herumlaufen, sogar verehrt und hofiert werden. Denn „die Welt“ ächtet sich, aber nicht den Krieg.


Als Pazifist ist man dem mehr oder weniger ohnmächtig ausgeliefert, da es kein gesichertes Refugium gibt. Lediglich in privatem Umfeld mag man beispielgebend anders leben und das eigene Schicksal etwa durch vorausschauendes Planen und Handeln nicht gänzlich aus der Hand geben, vielmehr im Katastrophenfall eine Gefahrenverminderung bewirken. Man gebe sich keinen Tagträumereien hin.

 

 

 

Freitag, 26. Dezember 2025

Es muss sein

 


Beten und hassen?

Ich kann es nicht fassen!

Von Frieden fabulieren,

aber verlogen und verblendet Hass und Kriegshetze schüren!


Ihr, die Ihr so agiert,

seid mir Beweis und Bestätigung,

dass kein „Gott“ regiert.

Alles nur Schall und Rauch.


Und dafür morden und sterben?

Lasst Euch doch gleich vom „Teufel“ werben!


Ja, ich bin Pazifist,

denke als Individuum ziemlich autonom,

bin weder Christ noch Kommunist, auch nicht Kapitalist,

aber freiheitlicher Demokrat – als Kosmonom.


Dieses Bekenntnis erneut, es muss sein,

denn alter Wahn, Kriegswahn reißt alle Vernunft und ihre Werte ein.

Der Krieg rafft Leben,

statt dem Leben Sinn zu geben.

Krieg ist Widersinn,

Widersinn zum Sein,

das der Krieg verflucht:

amoralisch, primitiv, verblödet, verrucht.


Tiere schaffen solchen Unsinn nicht,

aber Unmenschen sind dafür prädestiniert und,

erst einmal desinformiert, indoktriniert, desorientiert,

besonders „kriegsertüchtigt“ darauf erpicht.


So ist Krieg die Ausuferung an Primitivität,

die wahrem, würdigem Menschenleben entgegensteht.


Frieden aber ist ein Menschenrecht,

keine Floskel für ideologische Wortdrechselei.

Ich habe Ehrfurcht vor Frieden,

wie ich Anspruch auf ihn geltend mache,

gültig für alle Erkennenden in ehrlichem Wollen,

in aufrichtigem Verlangen, in vertrauensvollem Schenken und im verbindlichen Lieben.

Mit anderen Worten:

Frieden ist gleichbedeutend mit einer fundamentalen Liebesbeziehung, für die man alles an Zuneigung gibt.

Kriegstreiberei hingegen praktiziert die Beziehungsunfähigkeit mit eskalierenden Merkmalen der gesellschaftlichen Verachtung und Zerrüttung, der ekstatischen Vernichtungswut.

Frieden frönt nicht dem Glauben an Hieroglyphen, vielmehr zieht er Schlussfolgerungen aus dem klaren Wissen um die Infernalität jeglichen Krieges und schließt ihn als Methode der Konfliktlösungen aus. Wissen um Menschlichkeit, nicht Ideologie noch Religion, ist Wurzel und Nährstoff des Friedens.