Posts mit dem Label Hymnen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hymnen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 12. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (755)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9804

Meinungs-, Gedankenfreiheit und entsprechend freies Bekenntnis gehen ihrem glühenden Sonnenuntergang entgegen in einem Abendland der geistig-ideologischen Umnachtung, wo Nachtwächter die letzten Laternen der Aufklärung nicht nur abschalten, sondern geflissentlich demontieren. Späher und Spitzel überwachen den Spuk, der zur Doktrin avanciert: Eine „Kommission“ der indoktrinierenden Inkompetenz verfügt in Selbstherrlichkeit das Ende emanzipierter Demokratie, und gleichgeschaltete Medien streuen Blumen dem Abgesang. Von des „Götterfunken“ schönen Freude drohen ganz andere Funken übrig zu bleiben als Töchter aus Nirvana, Hysteria und satanischen Himmelreichen.


9805

Solange sich Herrscher als Götter oder als deren Stellvertreter aufspielen und Heerscharen ihnen folgen, dient der Mensch als Kanonenfutter in den endlosen „göttlichen“ Kriegen und geistlosen ideologischen Auseinandersetzungen.


9806

Der wahre Mensch ist kostbarste Realität, auch wenn er aus niedersten Absichten verleumdet und geleugnet wird.


9807

Im Lebensverständnis brauchen dumme Menschen Kriege, um ihnen „tüchtig“ zu begegnen und nicht etwa aus dem Weg zu gehen. In den Horden der Dummklugen organisiert man sich zum Kampf für den Krieg, zum Treiben in den Krieg, freilich für angeblichen Frieden, und sei es der „ewige“.


9808

Zahllose Kriege entzündeten sich an Religion und Auserwähltheitswahn. Wo aber und wann initiierten und bewerkstelligten Religionen einen politischen Frieden? Aus ihren eigenen Lehren und Ansprüchen heraus sind sie dazu nicht in der Lage. Nicht zuletzt ihre Vielfalt bei zumeist feindlicher Abneigung untereinander bedeutet ziemliche Beweiskraft für die Schlussfolgerung: Es ist kein Gott, aber Wahn en masse.


9809

Seriöse Klimawissenschaft dient dem Wohl des Lebens, pseudoreligiöser Klimawahn pflegt sensationsheischende Angstszenarien, um die Menschheit in primitiver Esoterik und Wissenschaftsverhöhunung zu drangsalieren und der geistigen wie wirtschaftlichen Degeneration gefügig zu machen.


9810

Faselt doch ein Olympiareporter der „Genderdegeneration“ über eine Goldmedaillengewinnerin begeistert als „Sportskanonin“. Doppelte Weiblichkeit, glatt reif für eine Goldmedaille als vorbildliche „Sprechblasin“ – so ein Mann!


9811

Die Intonation von Hymnen – immer wieder ein bisschen „Gänsehaut“. Der Text aber so oft haarsträubend oder auch einfach nur platt, so selten der Musik wie dem Anliegen einer Hymne würdig.



© Raymond Walden


 

 

Montag, 2. Dezember 2024

Sequenzen von Skepsis (661)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


8787

Zum Machterhalt und zur weiteren Machterlangung geht seit jeher „Gott“ mit dem „Teufel“ Koalitionen ein. Und irdische „Stellvertreter“ folgen diesem Beispiel bedenken- und skrupellos.


8788

Auch ein erheblicher Verblödungsgehalt gereicht der Werbung zur Werbewirksamkeit, dem Publikum entsprechend.


8789

Ständiges Sonderangebot verliert seinen Status, bedeutet Augenwischerei.


8790

Mammutkonferenzen entsprechen Mammutgehirnen, die mit menschlicher Intelligenz nicht annähernd zu vergleichen sind. Entsprechend dürftig lesen sich die jeweiligen Protokolle der Ergebnisdefizite und Verirrungen.


8791

Grünes Schwafeln entzieht der schützenswerten Natur Licht, Wärme, Wasser und Boden – naturgesetzwidrig bis euphorisch unbedarft, aber mit Verve.


8792

Den Narren gesteht man Freiheiten zu, auch dass sie ihr ganzes Wirken mit „Freiheit“ überschreiben. Kritisch unfrei jedoch der Zustand der Gesellschaft, die solche Narreteien ernsthaft mit dem höchsten zu vergebenden Orden auszeichnet.


8793

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands duzt auf ihren Wahlplakaten alle Bürger und nennt das Respekt. Man kann solche „sozialistische“ Herablassung mit Respekt durch Nichtbeachtung abwählen, ohne Deutschland damit auch nur den geringsten Schaden zuzufügen.


8794

Manche Gesichter spiegeln dermaßen das Innenleben ihrer Eigner wider, dass ich sie nicht ertrage, diese Eingeweideschau der Absonderlichkeit.


8795

Auf Gott vertrauen wir, heißt es auf der US-1-Dollar-Note. Das verstehen die Amerikaner offensichtlich unter „Trennung von Kirche und Staat“. Mein Veränderungsvorschlag „“Wir vertrauen auf Ehrlichkeit“ hätte wohl keine Chance, aber auch sonst nicht und überhaupt.


8796

So mancher Hymnentext belegt einfach nur geistige Armut und Halluzination, aber feierlich durch musikalischen Schmelz.



© Raymond Walden