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Donnerstag, 5. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (754)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9787

Erst der äußerlich und innerlich aufrechte Mensch ist imstande, die Welt einigermaßen zu erkennen und sie zum Vorteil des Menschen wie für die Natur zu gestalten und sich daran zu erfreuen.


9788

Das Leiden verstummt – was aber sagt das?


9789

Das Leben ist ein Besinnungsprozess, viel zu oft und zu lange nicht wahrgenommen, aber auch diese Ignoranz endet – so oder so.


9790

Wo Para- und Pseudodemokraten indoktrinieren, kann freiheitliche Demokratie nicht reüssieren.


9791

Pseudodemokraten bilden die effektvollste Gegnerschaft der Demokratie, basierend auf Kontrollwahn, Ausgrenzungen, Elitenprotektion und ideologischen Verlogenheitsdogmen, durchgepaukt mithilfe opportunistisch willfähriger Justiz, aber auch Wissenschaft und Lehre.


9792

Europas Zug zur Freiheit steht lange schon neben seinen Gleisen. Züge Richtung Front donnern vorbei. Man bezeichne mir eine demokratische Verankerung und Rechtfertigung der Europäischen Kommission, da ich keine erkennen kann, wohl aber ihre Schädlichkeit, ja Unmöglichkeit für eine wahrhaftige, demokratische Einigung Europas mit eindeutiger Vordringlichkeit der Erhaltung des Friedens.


9793

Europa – ein Traum der menschlichen und landschaftlichen Vielfalt – und was hat der Regulierungs- und Verwaltungsmoloch, speziell in Brüssel, daraus gemacht!


9794

Vereinte Nationen. Der faktische Selbstbetrug einer heillos uneinigen, weil unaufgeklärten Menschheit.


9795

Aufklärung beginnt schon gar nicht hinter dem Mond, nicht auf dem Mars oder in sonstigen kosmisch propagierten Perspektiven, sondern hier vor Ort auf unserer Erde innerhalb unserer Spezies. Es fehlt uns aber die Selbstidentifikation durch ideologische Beschränktheiten. Achtung und Respekt, ja Ehre den Menschen, die sich trotz aller Schwierigkeiten der menschen- und lebensfreundlichen Aufklärung öffnen und einbringen.


9796

Wo das Leben pulsiert, sei dem Zerstörungswahn jegliche Berechtigung entzogen.


9797

Fit für den Krieg? Fit fürs Morden und Sterben? Was für eine Perversion! Welch ein Antagonismus!


9798

Frieden ist ein Lebenswert, zahlbar unter anderem mit Entschiedenheit, Entschlossenheit, Ausdauer, Belastbarkeit, Geduld und Einfühlungsvermögen sowie in allen Währungen der Aufrichtigkeit.


9799

Bildung erkühne sich, sich vor Missbrauch zu schützen.


9800

Philosophie der Freiheit ist keine Religion, aber sehr wohl ein Phänomen der Realität wie auch von Spiritualität.


9801

Der Schreck kann lähmen, aufwecken und beflügeln, abhängig von seiner Ursache und von seinem Zeitpunkt.


9802

Luft riecht nicht, aber das Leben, ungepflegt stinkt es – physisch wie psychisch.


9803

Freude geben bereichert das Leben; man muss es lieben.



© Raymond Walden




Dienstag, 3. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (753)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9770

Feindbilder werden gebraucht, um überhaupt Kriege führen zu können. Dabei zeigt sich immer wieder, dass alles, was man dem Gegner vorwirft oder unterstellt, in nahezu identischer Art und Weise für beide Kontrahenten zutrifft.


9771

Angsterzeugung ist die Macht aller primitiven Herrschaftssysteme und skrupelloser Geschäftemacher („Dealer“).


9772

Ich stehe ergriffen vor Menschenwerk und Natur, erschüttert vor Naturgewalten und Katastrophen, entsetzt vor (un)menschlicher Zerstörungswut und Niedertracht, aber ermutigt und tief berührt vor menschlichem Können und edlem Geist.


9773

Unterschied zwischen Putin und Trump? Auffallend marginal.


9774

Tritt zurück von der Bahnsteigkante, solange der Zug rollt. Du weißt kaum, welche Rolle so mancher Passagier spielt.


9775

Bedenke, du alterst nicht allein, deine Zeitgenossen sitzen im selben Boot, schauen dennoch in vielleicht ganz andere Richtungen, aus ganz anderen Winkeln, gerade auch in ähnlichem Schwächeln, Erinnern und Vergessen. Toleranz wird zu ganz besonderer Tugend.


9776

Infrastruktur bildet das Herz des Staates, also auch ein wesentliches Element seines Charakters.


9777

Erst verlottert die Sprache, bald der Inhalt, der sich schon im Gesichtsausdruck verspannt.


9778

Halluzinationen beweisen die Vortäuschung des Nichts. In Politik, Pubertät und Religion besonders vertreten.


9779

Es ist schon verquer, wie angeblich Friedliebende fremdgehen und bei Friedenskonsequenzen blockieren, um heißen Hass abzublasen.


9780

Es regiert das Verbrechen das Versprechen.


9781

Als Gott sprach, hatte ihn der Mensch bereits erfunden, so bedingungslos ersehnt.


9782

Ein Sonnenaufgang überzeugt durch seine glühende wie kühle Stille. Lediglich zuschauen kann der Mensch und sich auch an der Zuverlässigkeit erkühnen.


9783

Um das Gesicht zu wahren, es nicht zu verlieren, um nicht darauf zu fallen, muss man erst einmal ein nicht nur physisches sein Eigen nennen.


9784

Was Leute glauben, ist so unglaublich, dass es gut ist zu wissen, was einem da unter Umständen begegnet. Denn alles ist möglich. Man wappne sich in eigenem Interesse.


9785

Ideologie, Religion und Indoktrination straffen sich als rigorose Zügel intelligenter Freiheit und scheuen keineswegs vor der Strangulation.


9786

Humanität und Krieg vernichten sich gegenseitig. Man muss Partei ergreifen; als Mensch hat man nur eine Wahl.



© Raymond Walden




Sonntag, 1. Februar 2026

Unverzichtbare Einigkeit

 


Die Freiheit menschlicher Vielfalt kann nur im friedlichen Miteinander gedeihen, in der Verweigerung jeglicher Kriegsvorbereitungen und in der Verhinderung jeglichen Kriegsausbruchs.

Wer derartige Reife der humanen und kulturellen Entwicklung entfaltet, agiert geistig wie physisch in einer „ganz anderen“ Liga des Respekts vor der Welt, vor dem Leben und seinen grandiosen Talenten, Sehnsüchten und ergreifenden Nöten und Freuden.

Freiheitlich Lebende!

Vereinigt Euch im friedlichen und demokratischen Widerstand gegen jeden Krieg und gegen jeden Kriegstreiber. Ihr habt die Wahl – in dieser fundamentalen, unverzichtbaren Einigkeit!

Steht zu Euch, steht zusammen, unwiderstehlich.

 

 

 

Samstag, 31. Januar 2026

Frieden! Мир! Russland ist nicht unser Feind!

 



Unter dieser Überschrift mit einer natürlichen und unüberbietbaren Wahrheit macht eine neue, sich im Aufbau befindende Initiative auf sich aufmerksam.

Nie sind Völker einander feind, wohl aber ihre mächtigen Kriegstreiber und deren eingeschüchterte oder naiv sorglosen, belogenen und verhetzten Gefolgschaften.

Die Internetadresse ist zugleich Programm, besuchens- und unterstützenswert.

Doch schauen Sie selbst => hier !



Mittwoch, 7. Januar 2026

Sequenzen von Skepsis (746)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9688

Für Götter, Hieroglyphen und Hirngespinste opfern Menschen ihr Leben, weil es sie intellektuell überfordert, sowohl die Religionsstifter wie die Geknechteten.


9689

In so manchem „Gottesstaat“ regiert lediglich der „Teufel“ … also der Unmensch.


9690

Amerika! Das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Das habt ihr daraus gemacht.


9691

Und nun, „freie Welt“? Freier Fall. Aber das überfordert dich schon wieder.


9692

O, „Wertewesten“! Du wurdest dekadent, weil auch sonst nirgendwo auf dem Globus ein würdigerer Wert deine wuchernde Verkommenheit heilen konnte.


9693

Kardinalfehler: Man folgt nicht der geistigen Aufklärung, sondern verfolgt sie, und zwar radikal.


9694

Ich verehre die Macht des Friedens, die sich in Klugheit und Empathie entfaltet. Mit ihr zu leben, manifestiert natürliche und kultivierte Menschlichkeit.


9695

Und bist du friedfertig lebenstüchtig, verkrieche dich nicht, sondern teile dich mit, denn wir brauchen uns im Miteinander und Füreinander.


9696

Mit Raubtieren schmust man nicht, man bändigt sie oder hält sich fern, konsequent und vorausschauend.


9697

Erst keift der Krieg, in Dummheit feixt er, bis ihn Verzweiflung erschießt.


9698

(Nach)äffende Politiker verkörpern eine unerträgliche Anrüchigkeit.


9699

Auch in hellen Häusern geht dunklen Gestalten kaum ein Licht auf.



© Raymond Walden




Freitag, 26. Dezember 2025

Es muss sein

 


Beten und hassen?

Ich kann es nicht fassen!

Von Frieden fabulieren,

aber verlogen und verblendet Hass und Kriegshetze schüren!


Ihr, die Ihr so agiert,

seid mir Beweis und Bestätigung,

dass kein „Gott“ regiert.

Alles nur Schall und Rauch.


Und dafür morden und sterben?

Lasst Euch doch gleich vom „Teufel“ werben!


Ja, ich bin Pazifist,

denke als Individuum ziemlich autonom,

bin weder Christ noch Kommunist, auch nicht Kapitalist,

aber freiheitlicher Demokrat – als Kosmonom.


Dieses Bekenntnis erneut, es muss sein,

denn alter Wahn, Kriegswahn reißt alle Vernunft und ihre Werte ein.

Der Krieg rafft Leben,

statt dem Leben Sinn zu geben.

Krieg ist Widersinn,

Widersinn zum Sein,

das der Krieg verflucht:

amoralisch, primitiv, verblödet, verrucht.


Tiere schaffen solchen Unsinn nicht,

aber Unmenschen sind dafür prädestiniert und,

erst einmal desinformiert, indoktriniert, desorientiert,

besonders „kriegsertüchtigt“ darauf erpicht.


So ist Krieg die Ausuferung an Primitivität,

die wahrem, würdigem Menschenleben entgegensteht.


Frieden aber ist ein Menschenrecht,

keine Floskel für ideologische Wortdrechselei.

Ich habe Ehrfurcht vor Frieden,

wie ich Anspruch auf ihn geltend mache,

gültig für alle Erkennenden in ehrlichem Wollen,

in aufrichtigem Verlangen, in vertrauensvollem Schenken und im verbindlichen Lieben.

Mit anderen Worten:

Frieden ist gleichbedeutend mit einer fundamentalen Liebesbeziehung, für die man alles an Zuneigung gibt.

Kriegstreiberei hingegen praktiziert die Beziehungsunfähigkeit mit eskalierenden Merkmalen der gesellschaftlichen Verachtung und Zerrüttung, der ekstatischen Vernichtungswut.

Frieden frönt nicht dem Glauben an Hieroglyphen, vielmehr zieht er Schlussfolgerungen aus dem klaren Wissen um die Infernalität jeglichen Krieges und schließt ihn als Methode der Konfliktlösungen aus. Wissen um Menschlichkeit, nicht Ideologie noch Religion, ist Wurzel und Nährstoff des Friedens.




Donnerstag, 18. Dezember 2025

Ich verbitte mir von Kriegstreibern jegliche „Weihnachtsbotschaft“


Warum, wozu noch warten,

wenn das eigene Alter Grenzen markiert?

Nein, mein Freund, jetzt und hier ist mein Leben;

sensationell entspannt, gelassen und aufrecht

argumentiere ich verbindlich, bete nicht, für den Frieden,

der das Leben liebt, bewahrt und ehrt,

anders als alle Religionen und Ideologien.


Frieden erst ermöglicht das wirkliche Menschsein,

Krieg dagegen protegiert den Unmenschen der Zerstörungswut.


Die Lüge ist dabei die höchste militärische Auszeichnung;

ihr Verdienst: Das bestialische Töten.


In diesen Tagen soll ja die Zeit von „Besinnlichkeit“ sein,

warum eigentlich nur jetzt?

Damit sonst leichter das „Feuer frei“ ist?


Nochmals: Nein, mein Freund, Besinnung ist angesagt

angesichts der Faszination des Lebens mit seinen Möglichkeiten,

die zu erschließen und nicht zu ignorieren und zu vernichten sind.


Allen Friedfertigen wünsche ich harmonische und erbauliche Tage

rundherum um die Wintersonnenwende (21.12.2025),

es geht in Analogie wieder bergauf!

Kriegstreibern gönne ich unverhohlen drastisches Ermüden und Erlahmen.


Ich weiß um meine idealistische Sicht,

aber auch um ihren leichtsinnigen Verzicht.


Ich verbitte mir von Kriegstreibern jegliche verlogene „Weihnachtsbotschaft“!


Für ein paar Tage entziehe ich mich allen üblichen Segensinszenierungen.




Redaktionelle Empfehlung:

Wie bisher schon häufiger, empfehle ich geneigten Lesern das Stöbern in meinen Monatsarchiven. Erhellend und zugleich ernüchternd verdeutlichen sich unsere gesellschaftlichen Stagnationen und Regressionen. Ich verstehe sie als Ansporn zu einem aufgeklärteren Weltbild.

 

 

 

Dienstag, 28. Oktober 2025

Sequenzen von Skepsis (733)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9549

In äußerlich heruntergekommenen und innerlich verwahrlosten Schulen erfolgt jetzt der „Angriffskrieg“ auf die Kinder durch die inneren Feinde dieses Staates mit Unterstützung einer zerfledderten Gesellschaft des Bildungs- und des Wertemangels unter Vortäuschung von „Vielfalt“, welche allein auf die ungezählten Methoden der Ausgrenzung freiheitlicher Gesinnungen und Lebensweisen zutrifft.


9550

Wer nicht hinreichend sprechen, lesen, schreiben und rechnen kann, wird nun in den deutschen Schulen des Kulturversagens kriegstauglich gemacht, beginnend mit Angsteinflößung, über Feindbildkonstruktionen, Hass- und Aggressionserzeugungen, hin zum Militarismus und zur Folgsamkeit im Kadavergehorsam. Welch ein Verrat an einst glücklichen Kindertagen, welch ein Hintergehen menschenfreundlicher Zukunftsvorbereitungen durch Eltern- und Lehrergenerationen von ignoranten Versagern!


9551

Zur Begriffserläuterung „Angriffskrieg“: Nicht immer ist eindeutig zu bestimmen, wann und wodurch ein Krieg tatsächlich und nicht propagandistisch begonnen wird. Der in westlichen Medien abgedroschene Begriff „Angriffskrieg“ im Hinblick auf den natürlich zu verurteilenden russischen Überfall auf die Ukraine wirkt indes sarkastischerweise wie eine Verniedlichung des deutschen Angriffs im Zweiten Weltkrieg auf die Sowjetunion, damals mit beispiellosen Opferzahlen der grausamsten Totalvernichtungen von Menschen, Infrastrukturen und Natur. Dieser leichtsinnige, wenngleich aufhetzend belehrend, absichtliche Gebrauch des Begriffes „Angriffskrieg“ ist voll des Potenzials, auf die derartigen Hassverkünder schmerzlichst zurückzufallen. In ihrer militärischen Verstiegenheit scheinen sie nichts eiliger erwarten zu können. Eine Schande wieder für Deutschland, aber ebenso für die kriegerisch sich berauschende Europäische Union und darüber hinaus für die Nato-Staaten, jenes ebenfalls beispiellos aggressive „Verteidigungsbündnis“!


9552

Augen auf! Hinhören! Aufstehen! Mund auf! Dem Frieden alle Sinne! Dem Krieg die standhaft freiheitliche Verweigerung bei intelligenter Vorausschau, in weiser Vorsicht und sorgsamer Lebensfreundlichkeit; dem Leben gewidmet.


9553

Es braucht Mut – vor dem Ausbruch kriegerischen Kampfes und Krampfes.


9554

Work-life-balance“ ist in einer funktionierenden Wohlstandsgesellschaft ein gesundes Anliegen, das allerdings nicht solitär für sich steht, sondern in Relation zu verstehen ist zu „reality and dreaming“ (Wirklichkeit und Traum) und zu der Binsenweisheit „von nichts kommt nichts“.


9555

Kinder brauchen keine „Helikopter“, keine Schulideologie, kein „Stimmrecht“, aber liebende und fürsorgliche Eltern, die in intakten Familien die Kinder kompetent und einfühlsam an selbstbestimmtes Leben heranführen, an würdige Menschlichkeitswerte, die sich keinem ausgrenzenden Wir als neu-ideologischer Diktatur anschließen.


9556

Mit Fackeln, Hass und Hurra, mit „Sprung auf und Marsch, Marsch!“ zum militärischen Morden und Sterben. Das Unmenschliche feiert sich wieder, denn die Dummheit, nur sie, glaubt zu siegen im Rausch des Vernichtens, in der Negation aufrichtiger Friedensbemühungen.


9557

Deutsch-gründlicher Wahnsinn glaubt allen Ernstes, mit einer wieder hochgerüsteten konventionellen Armee einer Atom-Streitmacht Paroli bieten zu können!


9558

Es grünt, bevor es braun wird“, schrieb ich schon vor siebzehn Jahren und spielte dabei auf die diktatorisch verwurzelte Art „grüner“ Argumentationen an. Schauen wir uns heute die grüne Gangart quer durch nahezu alle Gesellschaftskreise an: So braun-militaristisch, so intolerant, so antidemokratisch, ideologisiert inkompetent und selbstherrlich, so auf Feindbilder und Ausgrenzungen fokussiert, so hasserfüllt wie bildungsfern und leer im Kopf! So desorientiert wie zunehmend deindustrialisiert und unstrukturiert dieses Land.



© Raymond Walden 

 

 

 

Dienstag, 7. Oktober 2025

Frieden muss man wollen, nämlich als das Menschsein


Wer sich auch nur einen kleinen Rest objektiver Intelligenz bewahrt hat, kommt nicht darum herum, dass sich die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs von den gerade noch verwüsteten Schlachtfeldern in eine erneute, anhaltende und weit verzweigte Kriegstreiberei hineinsteigerten, die sie bis heute, nunmehr wieder eskalierend, bei allen möglichen Gelegenheiten bis auf die Spitze ausreizen.

Menschliche Einzelschicksale wie die ganzer Völker werden gegen alles Völkerrecht gnadenlos den verruchten Interessen von Hegemonie und Ausbeutung geopfert. Frieden ist nicht die Absicht, bestenfalls die Beruhigung durch Entrechtung und Unterdrückung.

Ein objektiver Blick in neutrale Geschichtsaufzeichnung offenbart das Erschreckendste für alle, denen permanente Gehirnwäschen, besonders nun auch die der Gegenwart, aus verschiedensten Gründen nichts anhaben konnten.

Aus solcher Kriegsversessenheit gibt es keinen Ausweg auf Gewaltbasis und durch Aufrüstungsorgien, sondern nur eine Besinnung auf geistige Qualitäten von diplomatischen Verhandlungen.

Wer jedoch diplomatisches Bemühen um einen Frieden mit Russland lediglich hasserfüllt mit „Putinversteher“ diskreditiert und zu weiterer Gegnerschaft anstachelt um aufzurüsten, enttarnt sich als Friedensignorant und schicksalhaft verblendeter Menschenfeind in den tiefsten unbelehrbaren Abgründen der Menschenverachtung. Die ideologische Indoktrination hat solche Scharfmacher innerlich und äußerlich vergiftet. Erfolgt hier keine Besinnung, werden Götter und Teufel zur Ode der Destruktion singen und tanzen, bis auch sie im Nichts evaporieren. Ein Hohn auf jede Sinnhaftigkeit!


Echter Frieden nennt sich auch: Kosmonomie.

Hier, auf dieser kleinen Internet-Bühne ist sie,

man kann sie kennenlernen.

Frieden muss man wollen,

um ihn zu lieben,

nämlich als das Menschsein.

 

 

 

Sonntag, 5. Oktober 2025

Sequenzen von Skepsis (727)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9482

Glaubensdunst wabert über der Menschheit, Wissensdurst trinkt aus kleinen Becherchen im Reich der geistigen Verzwergung.


9483

So reich mancher Kerl – neben der Spur.


9484

Alles, was ich schrieb steht irgendwo verstreut in der Welt. Bald mag ich geh'n, nur ein paar Ergänzungen noch. Oder doch ein paar mehr. Es kommen so viele zusammen.


9485

Götter und Kriege sind die zeitlosen „treuen“ Begleiter des belogenen wie verlogenen Menschen.


9486

Jeder Krieg hat sein Vorspiel: Parademarsch. Im Nachspiel: Trauermarsch, wenn's denn das nur wäre: Totenmärsche!


9487

Wer sich jetzt nicht um den Frieden kümmert, wird ihn nie haben, es sei denn, als „ewigen Frieden“. „Der Teufel“ wird euch lohnen!


9488

Die Menschheit dieser Erde ist noch viel ärmer dran, als es sich ohnehin in den täglichen Nachrichten darstellt, denn in der Mehrzahl hängen die Menschen an Göttern der wunderlichsten und grausamsten Einbildungen, fernab von Intelligenz und Aufklärung.


9489

Drohnen in den Köpfen, stichhaltige Beweise am Himmel Fehlanzeige, seriöse Ortung und Identifikation ebenso – aber hasserfüllte Unterstellungen und Feindbildkonstruktionen zur ungehemmten Hetze und Beeinflussung der Öffentlichkeit hin zu Aufrüstungen und Kriegsertüchtigung. Da dröhnt schon enormer Unverstand und auch Boshaftigkeit in solchen Schädeln der Kriegstreiberei.und ihren Propagandisten, die letzten Endes selbst für Verunsicherungen und Chaos sorgen. Welch ein staatlicher Niedergang!


9490

Nicht die des Völkermords Angeklagten entscheiden, was Völkermord und Kriegsverbrechen sind, sondern das allgemein anerkannte Völkerrecht. Und dieses gilt für alle Menschen und keineswegs nur für irgendwelche sich als „Auserwählte“ – aus welchen Gründen immer – selbst Überhöhende!


9491

Denken und Lieben: Denken um zu lieben, lieben um zu denken. Ehrlich dem Leben und der Liebe zugewandt. Dazu muss man stehen, um überhaupt qualifiziert zum Thema Moral argumentieren zu können.


9492

Der Interimsmensch ist zu zerstritten und moralisch unreif, um jemals eine wirklich effektive Friedensinitiative ins Leben zu rufen. Daraus erwächst auch für jedwede Aufklärungsphilosophie eine Gefährdung, der sie sich stets zum eigenen Schutz bewusst sein muss, um, jeweils den eigenen Umständen entsprechend, das eigene Fortbestehen und gegebenenfalls eine vergleichsweise bescheidene Fortentwicklung zu ermöglichen.


9493

Es entspricht aufklärerischer Besonnenheit, sich nicht rechthaberisch um jeden Preis durchzusetzen und zu gefährden, denn ein weggesperrtes oder totes Mitglied der aufgeklärten Welt fehlt dem humanen Bestreben.




© Raymond Walden

 

 

 

 

Mittwoch, 1. Oktober 2025

Sequenzen von Skepsis (726)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9470

Als Bewohner dieser Stadt versichere ich, niemals je eine dieser „Windmühlen“ gewählt zu haben, die das Paderborner Land zu Hunderten verschandeln und denaturieren. Denn es handelt sich ja um politisch-ideologische „Figuren“ die sich nach dem Wind wenden und im Wind rotieren, überhaupt nicht profitabel, aber unermesslich subventioniert durch erzwungene Abgaben von den Gläubigen und Nicht-Gläubigen der Klimareligion. Auch diesem Glauben ist diese Stadt eine Hochburg.


9471

Krieg täuscht Moralität des Mordens vor und belegt damit die Geistlosigkeit der Kriegstreiberei.


9472

Frieden durch Krieg? Ja, es braucht ein Minimum an Intelligenz zu verifizieren, dass ein solcher Frieden keiner in Freiheit, Gleichheit und Recht sein kann.


9473

In der Dekadenz funktionieren weder Regierung noch Opposition, die Destruktion wird als „Wendezeit“ gefeiert.


9474

Die Weltkarte mit demokratischen Staaten existiert nicht, sie wäre fleckenlos weiß.


9475

Wo oder was ist Europa? „Brüssel“ jedenfalls ist der politische Antipode.


9476

Worin weisen die USA, Deutschland und die ehemalige Sowjetunion verblüffende Ähnlichkeiten auf? In der Selbstdemontage.


9477

Was Liebe vermag, können Nichtliebende gar nicht ermessen, sowohl in Freude wie im Leid.


9478

Frieden heißt, das Leben zu lieben und sich nicht auf ein hassendes Dahinvegetieren einzulassen, das den Mord und das Sterben im Krieg glorifiziert.


9479

Gewehr bei Fuß, Gehirn verlegt.


9480

Sie beten an die Macht der Lüge, die sich in Kriegen offenbart. Ich aber will, statt mit ihnen zu singen, in deutlicher Sprache um Frieden, Gewaltlosigkeit und Aufklärung ringen.


9481

Religionen unterliegen dem Prinzip „göttlicher“ Allmacht, vor der Vernunft versagt oder erst gar nicht zur Welt kommt.




© Raymond Walden




Mittwoch, 27. August 2025

Wahrhaftige Deutsche und wahrhaftige Russen bekriegen sich nicht!


Eine Gesellschaft von mehrheitlich Bildschirm-, Display- und Streaming-Geschädigten erträgt in lockerer Dekadenz die permanenten Bilder des militärischen Abschlachtens in allen möglichen Teilen des Erdballs und zieht daraus geradezu berauscht die Konsequenz der eigenen „Kriegsertüchtigung“, um als „stärkste konventionelle Streitkraft Europas“ entscheidend mitmischen zu können.

Es fällt schwer, ein Mensch zu sein und ein Mensch zu bleiben in dem umgebenden Wahnsinn der sich gegenseitig verteufelnden „Unmenschen“, die sich bestialisch orientieren und aufführen.


Wer vor dem Krieg zum Krieg schweigt, wird im Krieg schreien und nach dem Krieg vor Scham und Schmerz verstummen, in gebrochenem und verwirktem Dasein, oder gar nicht mehr sein.


Der maßlos Bier bechernde Deutsche hier, der ständig Wodka saufende Russe da! Das ist der Stoff, der Feindbilder aushärtet: Eine Besoffenheit, die sich in Kriegstrunkenheit erbricht. Widerwärtig solches Menschenbild, das auf die jeweiligen Kreateure krachend zurückfällt.

Dabei können beide Länder so viel mehr, besitzen und verkörpern Russland und Deutschland Kulturschätze, die das gemeinsame europäische Kulturerbe überaus reichhaltig aufwerten, die zu friedlichem Miteinander schon beschwörend und feierlich einladen.

Nur kulturferne Barbaren verleugnen und ignorieren diese gemeinsamen Werte und sind drauf und dran, sie zu schänden und zu vernichten.


Wahrhaftige Deutsche und wahrhaftige Russen bekriegen sich nicht!


Das schreibe ich in sehr wohl begründeter kosmonomischer Friedensüberzeugung als schlichten Aussagesatz wie als eindringliche Bitte und mehr noch als vehemente Aufforderung.

Unsere Besinnung generiere Frieden zwischen unseren Völkern, nicht zuletzt aufgrund unserer gemeinsamen, so blutigen Geschichte!

 

 

 

Montag, 18. August 2025

Welchen Gegner hätte die NATO seit dem Zerfall des Kommunismus zu fürchten, wenn sie nicht selbst ihre Feinde und Feindbilder aufrüstete?

 


Diese Frage stellte ich vor exakt 30 Jahren und veröffentlichte sie 2020 auch hier auf meiner Internet-Seite im Rahmen meines Buchabdrucks „Menschliches Glauben“ unter dem Titel: „Ein kleiner Frieden geht zu Ende.“


=> hier


Ich gebe zu denken (in diesem Fall seit 30 Jahren!).





Mittwoch, 13. August 2025

Berlin, 13. August 1961


Ein Tag des Besinnens für die noch wache Intelligenz.


Kommunisten und unter ihrem rigorosen Befehl stehende Menschen errichteten die Berliner Mauer, jenes Bollwerk und Symbol gegen menschliches Miteinander.


Man hört heute kaum noch etwas darüber.


Könnte es aber sein, dass zu viele Nachfolger der Kommunisten unter anderen schillernden Namen erneut zu einer Mauer stehen, die sie „Brandmauer“ nennen, um sich den Anschein von Bewahrern der ihnen eigentlich zuwider erscheinenden freiheitlichen Demokratie zu geben, während sie ideologische Ausgrenzung und Spaltung in akribischer Indoktrination betreiben?

Kriegstreiber und Feindbildkonstrukteure sind unter ihnen en masse.


Freiheit, die sich dem entgegenstellt, sei jedoch der Menschlichkeit Ansporn, den Auftrag zum Frieden, den sich Europa nach dem 2. Weltkrieg gab, nicht aus den Augen zu verlieren und ihn ehrenvoll, zuversichtlich und intelligent zu verwirklichen – mit einer Perspektive von Leistungsbereitschaft, Lebensfreude und aufrichtiger Emanzipation, eingebettet in ideologiefreier, sauberer Wissenschaft und im menschenwürdigen Umgang mit respektierter Emotion und in geschäftlicher Zuverlässigkeit.


Ideologische Mauern sind Stützen von maroden Hohlräumen der Unmenschlichkeit.


 

 

Sequenzen von Skepsis (718 Edition Glaubens- und Meinungsfreiheit)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9381

Im Namen irgendeines Gottes lässt sich stets ein gesegneter Krieg führen, lässt sich's morden und quälen, verwüsten und ausmerzen, man muss nur an solchen Unsinn glauben, der sich schon seit allen Zeiten Religion nennt.


9382

Ideologien kopieren Religion, wobei an die Stelle eines Gottes ein Despot tritt, und zwar mit allen Befugnissen. Wer die Anbetung verweigert, wird vielleicht schon bald in der Verdammnis entsorgt.


9383

Keine Gottheit ohne Sendboten des Opportunismus.


9384

Schnöder Mammon in göttlichen Händen wird irdische Not logischerweise nicht beenden.


9385

Mit gesegneten Waffen machen sich Menschen zum Affen, ehe sie nicht mehr sind.


9386

Welcher „Gott“ kommt denn ohne Widersacher aus?


9387

Gottes Frieden“ ist nur eine Hieroglyphe in einer Welt, die als „gut und böse“ konzipiert wurde.


9388

Gott mit uns“ – direkt mit ihm ab, auch in den (nächsten) Krieg!


9389

Mit jedem Segen beweihräuchert die Religion besonders auch sich selbst.


9390

Ohnmacht schafft sich zum Trost in der Selbsttäuschung die imaginäre „Allmacht“.


9391

Glaubensfreiheit? Das ist ein privates Recht! Greift Politik ein oder mischt sich Religion in die Politik ein, erfolgt daraus zwangsläufig die Beschneidung der Rechte Andersdenkender, das heißt, Glaubensfreiheit stranguliert sich selbst.


9392

Der „Wertewesten“ phantasiert über Glaubensfreiheit, die er selbst nie gewährte, sondern in Eigeninitiative fortlaufend hintergeht. Siehe Status quo.


9393

Aus einer „freien Presse“ wurde die Saftpresse triefender Verlogenheit, die Glaubens- und Meinungsfreiheit maschinell verkorkt.




© Raymond Walden