Posts mit dem Label Frieden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Frieden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 20. März 2026

Sequenzen von Skepsis (762)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9876

Rigoros regiert der Teufel in Verkleidung. Er scheut sich nicht, in Gottesanbetung niederzuknien, das „Te Deum“ feierlich zu intonieren, um die Welt zur Hölle zu machen. Er weiß ja, da ist kein Gott, den er fürchten müsste. Und der Mensch glaubt alles.


9877

Angeblich gibt es ein grünes Denken wie auch ein schwarzes oder etwa ein rotes. Und alle diese Einfärbungen behindern das helle, besonders durch Mehrfacheintönungen etwa in Koalitionen.


9878

Kriegstreiber, die Friedensaktivisten diskreditieren und verleumden, bestätigen sich treu in ihrem Genre. Die gesamte Kriegstreiberei spielt sich ab in Lug und Trug.


9879

Die schwersten Lügner tun sich leicht in Regierungen und regierungsgebundenen Medien.


9880

Gegenüber superreichen Millionären, Milliardären und sonstigen „Vermögenden“ gewährte mir das Schicksal den Vorteil, auch nicht annähernd mit derartig vielen Nullen zu tun zu haben.


9881

Was Gläubige glauben, mir Religionsfreiem unbedingt mitteilen zu müssen, sprengt schlicht ihr Wissen, denn mein Bedarf ist definitiv gleich null. Zudringlichkeit mag eher meine Abneigung oder auch Mitleid erregen.


9882

Wenn Religiöse demütigst ihrem Gott mitteilen, ihr ganzes Leben, ja alles in „Seine Hände“ zu legen, sehe ich den allmächtigen Allwissenden zufrieden lächeln über die totale Neuigkeit, die vielleicht dennoch geschwindelt ist. Aber das „weiß“ er ja.


9883

Zeitungsenten, einmal beflügelt, haben nicht einmal vor Kirchen und Tempeln Respekt und hinterlassen Spuren.


9884

Wo auf der konkreten Welt regiert denn Gott und nicht der Teufel?


9885

Scheinheiliger, kleinkariert alberner Naturschutz im Bierernst beschlossen und sich selbst dran berauscht …, und dann kommt die kriegsertüchtigende, aufrüstende Ekstase der militärischen Totalzerstörung von Mensch und Natur, von Verstand und Empfinden, der allumfassende Bankrott von Humanität und materiellen Werten, um verruchten Neubeginn von Schizophrenie und Dekadenz für satanische Kriegsprofiteure vorzubereiten. Die wahre „Krone der Schöpfung“ als Mensch verhöhnt, gefoltert, zermartert, zerfleischt.

Friede sei!“ Aber wann, wie, wo, wodurch?

Wenn denn die Einfalt einen Gott benötigt, sei Frieden als intelligente Weisheit eine Verehrung und Anbetung wert, ihre Realisierung wäre der Triumph einer aufgeklärten Menschlichkeit in höchst geachteter Natur.



© Raymond Walden


 

 

Mittwoch, 18. März 2026

Es ist kaum je zu spät

 


Ich glaube nicht an Geister, nicht an Götter,

nicht an Religionen und Ideologien überhaupt,

verehre auch nicht ihre Spötter;

das Glauben hat mir viel zu lange zu viel Zeit geraubt.


Stets haben Fakten meinen Weg bestimmt,

die ich hatte zu akzeptieren,

denn ich wusste, wie man sich benimmt,

wollte man sich nicht von vornherein verlieren.


Der Fakten gibt es aber zweierlei,

mit Naturgesetzlichkeit, Logik und Kausalität die Einen,

auf Glauben und Hoffen bauend, wie etwa die Quacksalberei,

und alles das, was „göttlich“ will und alternativlos erscheinen.


Kirche und Staat sind historisch verwoben,

ob Papst und Kaiser oder Bischof und König

wie auch Präsident und Minister, da verweltlicht sich die Kräfte verschoben,

bisweilen nur wenig, nicht selten dennoch unversöhnlich.


Unverändert jedoch das gewohnte Demutsverhalten,

das devote und opportune Sich-Anbiedern einzelner „Genossen“

beim Diskreditieren, Spionieren, Denunzieren, um neuzugestalten

das Bewusstsein der Massen, das, eigentlich in friedfertige Verfassung gegossen,

nunmehr zu wenden ist per indoktriniertem Dekret.

Klimawahn, Energiewende, Feindbild-Visionen;

Wissenschaft, Wahrheit und Gesetze werden verdreht

zu Dummheit, Bildungsmangel und Kriegsertüchtigung – als Pseudo-Religionen!


Vor dem Glauben gilt keine Stimme der Natur.“

Dieser Satz entkräftet alles,

alle Realität, alles Erkennen, Lernen, Denken, Fühlen – ist Schwachsinn pur,

wird jedoch drakonisch befohlen „im Fall des Falles“,

also „in Ewigkeit. Amen.“

In Gottes Namen!


Wieder ist Krieg Religion;

Religion war immer Krieg.

Das wussten ganz frühe Menschen schon,

und heutige Gestrige setzen unbelehrbar erneut „auf Sieg“.


Religion bleibt Ideologie der Wunder,

Ideologie dagegen meint Religion mit und in zeitgeistigem Plunder:

Unfriedlich beide, auch nicht ehrlich,

aber machtbegehrlich, gewaltsam, gefährlich.


Als Pazifist empfehle ich statt Religion und Ideologien die aufgeklärte Freiheit des Individuums in aufrechter Humanität

bei demokratischer Emanzipation und indoktrinationsfreier Philosophie

mit dem Ziel einer persönlichen, freiheitlichen und kultivierten Identität.


Übrigens: Es ist kaum je zu spät

für Empathie und Friedfertigkeit, für eine kosmonome Philosophie,

für eine Friedensidentität.

 

 

 

Samstag, 14. März 2026

Sequenzen von Skepsis (761, Edition der Deutlichkeit)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9866

Es gibt keine menschlichen Götter und keine göttlichen Menschen. Ein wesentliches Element des humanistisch und intelligent gereiften Menschen ist seine friedfertige Selbstbehauptung entgegen aller religiösen und ideologischen Kriegstreibereien; nicht selten ein wahrer Opfergang!


9867

Ohne Frieden keine Lebensentfaltung, aber feierliches Lügenhochamt mit vergälltem Blut im Kelch.


9868

Vater“ macht Murks bei der Erschaffung der Welt. „Sohn“ muss „gezeugt“ und in den qualvollen Tod geschickt werden, um die Welt von dem Murks zu befreien! Geht's noch? Solange das noch geht, geht jeder Frieden dahin.


9869

Der Russe ist ein Mensch!

Putin sicher ein Kriegsverbrecher – wie so mancher im verlogenen „Westen“.


9870

Verrannt in Rüstung, bald erlegen!


9871

Schreit ein Unteroffizier („Uffz“) vor der Kompanie: „Achtung!“, meint er nicht die vor dem Leben, sondern in der Regel die vor einer nahenden ranghöheren Uniform.


9872

Zurück zur Steinzeit mit dem alleinigen Recht des Stärkeren. Das ist natürliche Primitivität mit nunmehr „künstlicher“, eben unechter Intelligenz, entsprechend echter Dummheit.


9873

Mühelos ersetzt das Feindbild irgendeinen Gott als „Sinn des Lebens“, der auf diesen Niveaus in der Entwertung und Vernichtung des Lebens praktiziert wird.


9874

Gott und Feindbild; kreiert von Menschen. – Menschen?


9875

Theodizee – eine hoffnungslos vergeistigte Drechselei der vergeblichen Sinnsuche im religiösen Leben auf der Basis eines „gütigen, vertrauensvollen Gottes“, dessen Welt dennoch voller Leid und Schrecken steckt.




© Raymond Walden


 

 

Montag, 9. März 2026

Sequenzen von Skepsis (759)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9846

Zahlreiche Blickwinkel auf das Leben runden ein fundiertes Weltbild ab und ermöglichen Verfeinerungen.


9847

Diktat und Gewalt besiegeln sogar feierlich die unmenschliche Primitivität.


9848

Moral ist geistiges Menschenwerk, wird aber durch Intelligenzdefizite bis hin zur Menschenvernichtung missbraucht.


9849

Der Mensch erschließt sich innerlich, dann erst vermag er auch, äußerlich in zivilisierter Kultur zu wirken und zu überzeugen.


9850

Krieg ist die Anbetung des Teufels, sogar mit Gottes Hilfe.


9851

Götzendienst ist der mit und an der Waffe, da diese nur durch Zerstörung und sinnloses Töten überzeugt.


9852

Dem organisierten Morden ein Ende,

öffnet eure Herzen und Hände

in geistiger Tatkraft,

die Zukunft schafft

und Frieden lässt erblühen.

Empathisch lasst uns und demokratisch erglühen,

in aufrechtem und aufgeklärtem Bemühen.


9853

In einer gezinkten Demokratie lassen sich Politiker von juristisch unfähigen Sechzehn- und Siebzehnjährigen wählen; die Taktik geht auf: Kindisch ist die Macht.


9854

Klar doch: Dekadenz wählt immer wieder ihre Verursacher.


9855

Irrationalität ist niemals rational, umso häufiger aber real fatal.



© Raymond Walden




Mittwoch, 4. März 2026

Sequenzen von Skepsis (758)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9833

Wer Friedensarbeit, vorausschauende Politik und Diploamtie nicht leistet, stattdessen Feindbildhetze und „Kriegsertüchtigung“ betreibt, sogar kriegerische Präventivschläge führt, ist Aggressor und durch nichts zu entschuldigen.


9834

Je weltfremder das Lügen, desto faszinierender; so funktionieren Religionen, Geschäftsgebaren und das Regieren, denn das Glauben versetzt Wahrheiten, die aber, wenngleich unterdrückt und verhöhnt, zur letzten, gerne ignorierten Konsequenz führen.


9835

Die Konsequenz ergibt aus dem Glauben heraus lediglich Schein- und Trugbilder, die der Erkenntnis von Fakten niemals standhalten. Sie leben gewöhnlich tragisch ab, wie in der Historie deutlichst belegt durch die feurige Abfolge von Krieg zu Krieg.


9836

Die „Tausendjährigen und Ewigen Reiche“ werden typischerweise konterkariert durch permanente Armseligkeit in Schizophrenie, Dekadenz und Gewaltexzessen.


9837

Idiotie baut auf wenig Gehirn und Verstand, verwaltet sich aber in vielfältigen und riesigen Räumen, feiert sich in ausladenden Gremien, in repräsentativen Bauten, in Palästen und besonders auch in Parlamenten. Wer wagt es noch (mit Immanuel Kant), sich seines Verstandes zu befleißigen?


9838

Wer Naturgesetze nicht versteht, sie nicht verstehen will, wird sie auch nicht achten, sie sogar für seine Verirrungen umdeuten und missbrauchen.


9839

Hüte dich vor der Abnormalität, die anderen diktiert, was denn wie normal zu sein habe.


9840

Auch Einigkeit schützt vor Dummheit nicht, denn es kommt darauf an, wes Geistes Kind die Einigkeit ist.


9841

Was ist denn nun der Krieg, niedere oder höhere Gewalt? Als höhere Gewalt klassifiziert man besonders auch die Naturgewalten. Betrachtet man den Menschen als Teil der Natur, ist dann die Menschheit eine Naturgewalt? Man vergesse dabei nicht zu berücksichtigen: Die Natur moralisiert nicht. Was also ist Moral, was der Mensch – der reale, nicht der so oder so propagierte?


9842

Eine „Gutheit“, die sich durch menschenwidrige Gewalt und Krieg beweisen muss, mag siegreich sein, leidet aber extrem an ihren Selbstverstümmelungen. Eine Tragik für alle dadurch Betroffenen.


9843

Nur durch Schweigen bedingter Frieden hält nicht. Verständigung erfordert offenes Gespräch, und zwar im respektvollen Austausch der Argumente mit intelligenter Würdigung der Gemeinsamkeit. Ist diese unter keinen Umständen zu erreichen, muss als Minimum, quasi als Ultima ratio ein Modus vivendi für eine friedliche Koexistenz gelten. Bis jetzt aber fehlt es, bei gnadenloser Analyse, an Intelligenz, und daran wird sich schon gar nichts durch „künstliche Intelligenz“ ändern, auch nicht durch die üblichen Götter und Teufel, die als Ausgeburten menschlicher Phantastereien keinen Krieg verhindern, aber fast bei jedem neuen ihren jeweiligen Ungeist mit im Spiel haben. Quo vadis, Homo sapiens, wohin gehst du, Menschheit! (Absichtliches Ausrufezeichen.)


9844

Kriegstreiber fühlen sich zur Destruktion für die Rettung der Welt berufen. Spagat der Idiotie.


9845

Ehe Kriegstreiber den letzten Schuss gehört haben, erdreisten sie sich neuerdings zu der Unterstellung, Pazifismus trage esoterischen Charakter. Da treffen sie aber bei mir voll ins Schwarze. Ich habe mich Jahrzehntelang öffentlich mit der Aufklärung gegen die Esoterik, besonders gegen die Astrologie, beschäftigt und weiß im Detail um den Schwachsinn. Gerne bestätige ich einen ähnlichen auch den Kriegstreibern, besonders den der selbsterfüllenden Prophezeiungen; sie bekommen ihren Krieg! Ein Schandmal jeder Kultur.



© Raymond Walden


 

 

Samstag, 28. Februar 2026

Im Abendrot unseres Lebens

 


Im Abendrot unseres Lebens verglühen wir;

waren gerne hier,

haben Glückseligkeit, Mühsal und Leid in langen Jahren,

Liebe, Freundschaft, Recht und Unrecht hautnah erfahren.

Zuletzt, im Alter, dominiert so Vieles mehr noch als Atemnot,

sinnvoll also ein Ende; willkommen, Tod!


Für das Leben aber stets ein neues Morgenrot,

ein tiefes Himmelsblau an lichten Tagen,

Sonne, Wind und Regen erfrischend zu ertragen,

um menschliche Gräuel aber – nicht zu fassen (!)

zum eigenen Schutz dennoch einigermaßen gelassen

hinzunehmen,

um sich fundiert zum Widerspruch und zum Protest zu bequemen.

Wem es gegeben,

mag seine Stimme in Wort und Schrift erheben

für das Recht auf Frieden und Freiheit auf Lebenszeit.

Wer das Leben so vollenden kann, persönlich gereift und befreit,

hat Glück gehabt und mag es vererben in Dankbarkeit.

Frieden

sei solchem Glück beschieden!


Krieg exponiert sich allerdings aktuell erneut als barbarischste Form der Primitivität,

dabei tarnt sich „kriegstüchtig“ als eklatant kriegssüchtig

in einer Mischung aus Feindbildphobie, Pathologischem und Naivität,

im Prozedere seit Jahrtausenden gleichbleibend unbelehrbar und uneinsichtig.

Wie gesagt, im Abendrot … verglühen

in derartig verirrtem, eskalierend zerstörerischem Bemühen

alle in einem Boot.




Donnerstag, 19. Februar 2026

Gewaltfreie Entmachtung des doppelmoralisch Schweinischen

 


Die verlogensten Schweine

haben trittfeste Beine,

mit denen sie nach unten trampeln,

um sich nach oben zu strampeln.


Ihre schweinischen Köpfe

passen in vielerlei Töpfe

aller politischen Farben,

auch ihre Ferkel müssen nicht darben

an ihren übervollen Trögen,

in krassem Widerspruch zum geistigen Vermögen

dieser Eber und Sauen,

die sich sattsam schmatzend alles (zu)trauen.


Und haben sie einmal nicht gesiegt,

wird fürchterlich gequiekt,

dass sich die Balken biegen,

bis sich alle wieder schweinisch in den Armen liegen,

selbstzufrieden grunzen

und sich schweinigelnd gegenseitig und ekelhaft bebrunzen.


Sie fordern vom Volk Verzicht,

von sich selbst aber nicht,

genehmigen sich fette Diäten,

geben sich als besorgte Propheten,

wollen privates Verhalten diktieren, sich als „Experten“ gerieren.

Sie fliegen gerne viel

besonders auch zu ganz nahem Ziel,

wollen Wahrheit verbieten, verpönen,

bespitzeln, ausgrenzen und wahrhaftig der Lüge frönen.

Energie erneuern sie subventionierend nachhaltig,

wenden ihre Hälse kurzfristig wie überhaupt die Zeit gewaltig.

Das Klima heizen sie permanent,

erzeugen Angst, die auf den Nägeln brennt,

und mit Hass und mit Hetze wird der Frieden vernichtet,

ultimativ der Zwang zum Krieg auf's Neue erdichtet.


Sprung auf, marsch, marsch!“, brüllt der Eber, der smarte,

die Sau kratzt sich herausfordernd zustimmend die wabbelige Schwarte.

Im Osten schon immer die Schlechten,

im Westen dagegen die Echten, die Guten, die Gerechten.

Hie wie da braucht man sich zu höchst moralischem An- und Verklagen,

zur Ablenkung von eigenem Verbrechen und Versagen,

mit den Medien an vorderster Front,

wo sich Menschenverachtung schonungslos sonnt,

wo man Sprache missbraucht als ätzende Waffen,

indem man sich gebärdet und gibt als schweinische Affen.


Bildung wird ideologisch verhunzt,

mit Leistung gestrunzt,

die, kaum vorhanden, nicht belastbar,

denn „chillende Selbstverwirklichung“ in "Work-Life-Balance“ ist unantastbar.

Kurzum:

Rechtsanspruch auf „faul und dumm“

auf Kosten der Allgemeinheit,

gefördert sogar mit neu-akademischer Feinheit

in politischem „Gendern“,

auch geschlechtlichem, wahlweise Verändern.


O „Land der Dichter und Denker“!

Unbelehrbar schreitest du schon wieder auf Pfaden

der Richter und Henker

der Länder ohne Gnaden.


Man sabbert von bunter Vielfalt auf der Ideologen Geheiß

und bestimmt kompromisslos, was schwarz sei und was weiß.

Im Handumdrehen wird per Zungenschlag Demokratie zum Diktat,

Frieden meint Kriegstreiberei, meint Heuchelei, wird zu offenem Verrat.


In orgiastischer orwellscher Dystopie scheißen die Schweine auf Freiheit,

feiern die Macht kriegslüsterner Geilheit,

gieren nach blutiger Vernichtung

in ideologisch-religiöser Falschausrichtung,

berauscht am Odem aus ihrem Augiasstall,

ergötzen sie sich an den gigantischen Kriegsarsenalen einer erbärmlichen Menschheit vor dem Fall.


Und dennoch!

Noch ist Zeit

für ein Sofort, ein Jetzt.

Wo man Orwell einigermaßen gefahrlos zitieren kann,

ist Aufbruch möglich,

intelligente Zivilisation,

ehrlich Emanzipation,

aufrichtige Friedfertigkeit;

gemeint ist die gewaltfrei überzeugende Entmachtung des doppelmoralisch Schweinischen.


Ein Wunsch sei dem Autor am Schluss gewährt,

der hoffentlich keine Zwietracht nährt:

Ich wünsche allen Vaterländern der Erde,

dass es Frieden werde,

in realistischer Bescheidenheit

die ersten Wörter vom Deutschlandlied:

Einigkeit und Recht und Freiheit“.

Werte universaler Menschlichkeit,

ohne Unterschied!




Mittwoch, 18. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (757)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9822

Der Menschlichkeit zutiefst verbunden, will Wahrheit die Lüge entlarven, ideologisch jedoch, die Menschlichkeit abwertend und herabwürdigend, will die Lüge Wahrheit verbieten. Ein weltweites Szenario psychopathischer Macht und Grausamkeit.


9823

Im Parlament läuft der Interimsmensch zu seiner peinlichsten Form auf, beim Militär zur tödlichsten.


9824

Wer den Menschen zerstören will, schraubt ideologisch an seinem Geschlecht.


9825

Der Winter 2026 schneite frostig herein in den Stuhlkreis der klimaerwärmten und nun schlotternden Brüder und Schwestern und besiegelte eiskalt meine skeptische Assoziation von Stuhlkreis mit „Stuhlgang“: Wintermärchen der Realität.


9826

Kosmonomisches Selbstverständnis: Nichts rangiert über dem menschlichen Leben, keine Religion, keine Ideologie, keine sogenannte Staatsräson. Nichts und niemand hat das Recht, Menschen zu töten, es sei denn in Notwehr, die ja nichts anderes anstrebt als Lebensschutz gegen drohende, verbrecherische Vernichtung.


9827

Die eigene Meinung sei frei; frei auch von Nötigung und Befehlsgewalt gegenüber anderen freien Meinungen, aufgeklärtes, emanzipiertes und tolerantes Miteinander vorausgesetzt. Verbrecherische Absicht und entsprechendes Verhalten entbehren aller Freiheitsrechte.


9828

Ist Kosmonomie einfach zu kompliziert oder einfach zu einfach, weil der Logik vergleichbar?


9829

Das simple Glauben hält nichts von Logik und Kausalität, denn es gewahrt nicht seine esoterischen Beschneidungen, unter denen es sich zum Beispiel am „schmerzhaften Rosenkranz“ erfreut, am Leiden erbaut.


9830

Gott“ ist das Problem. Wer an Probleme glaubt, hat auch welche, und zwar solche, die eben ihren „Göttern“ entsprechen.


9831

Götter“ sind (auch untereinander) nicht friedlich, und so „segnen sie ebenso die Waffen ihren Gläubigen.


9832

Nicht „Gott mit uns“, wie damals auf den Koppelschlössern der Wehrmachtssoldaten (Ein Hohn auf die Menschheit!), sondern „Frieden sei mit uns“ in sauberer Denkweise humanistischer Aufklärung. Kosmonomie sei eine herzliche Einladung!



© Raymond Walden


 

 

Donnerstag, 12. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (755)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9804

Meinungs-, Gedankenfreiheit und entsprechend freies Bekenntnis gehen ihrem glühenden Sonnenuntergang entgegen in einem Abendland der geistig-ideologischen Umnachtung, wo Nachtwächter die letzten Laternen der Aufklärung nicht nur abschalten, sondern geflissentlich demontieren. Späher und Spitzel überwachen den Spuk, der zur Doktrin avanciert: Eine „Kommission“ der indoktrinierenden Inkompetenz verfügt in Selbstherrlichkeit das Ende emanzipierter Demokratie, und gleichgeschaltete Medien streuen Blumen dem Abgesang. Von des „Götterfunken“ schönen Freude drohen ganz andere Funken übrig zu bleiben als Töchter aus Nirvana, Hysteria und satanischen Himmelreichen.


9805

Solange sich Herrscher als Götter oder als deren Stellvertreter aufspielen und Heerscharen ihnen folgen, dient der Mensch als Kanonenfutter in den endlosen „göttlichen“ Kriegen und geistlosen ideologischen Auseinandersetzungen.


9806

Der wahre Mensch ist kostbarste Realität, auch wenn er aus niedersten Absichten verleumdet und geleugnet wird.


9807

Im Lebensverständnis brauchen dumme Menschen Kriege, um ihnen „tüchtig“ zu begegnen und nicht etwa aus dem Weg zu gehen. In den Horden der Dummklugen organisiert man sich zum Kampf für den Krieg, zum Treiben in den Krieg, freilich für angeblichen Frieden, und sei es der „ewige“.


9808

Zahllose Kriege entzündeten sich an Religion und Auserwähltheitswahn. Wo aber und wann initiierten und bewerkstelligten Religionen einen politischen Frieden? Aus ihren eigenen Lehren und Ansprüchen heraus sind sie dazu nicht in der Lage. Nicht zuletzt ihre Vielfalt bei zumeist feindlicher Abneigung untereinander bedeutet ziemliche Beweiskraft für die Schlussfolgerung: Es ist kein Gott, aber Wahn en masse.


9809

Seriöse Klimawissenschaft dient dem Wohl des Lebens, pseudoreligiöser Klimawahn pflegt sensationsheischende Angstszenarien, um die Menschheit in primitiver Esoterik und Wissenschaftsverhöhunung zu drangsalieren und der geistigen wie wirtschaftlichen Degeneration gefügig zu machen.


9810

Faselt doch ein Olympiareporter der „Genderdegeneration“ über eine Goldmedaillengewinnerin begeistert als „Sportskanonin“. Doppelte Weiblichkeit, glatt reif für eine Goldmedaille als vorbildliche „Sprechblasin“ – so ein Mann!


9811

Die Intonation von Hymnen – immer wieder ein bisschen „Gänsehaut“. Der Text aber so oft haarsträubend oder auch einfach nur platt, so selten der Musik wie dem Anliegen einer Hymne würdig.



© Raymond Walden


 

 

Donnerstag, 5. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (754)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9787

Erst der äußerlich und innerlich aufrechte Mensch ist imstande, die Welt einigermaßen zu erkennen und sie zum Vorteil des Menschen wie für die Natur zu gestalten und sich daran zu erfreuen.


9788

Das Leiden verstummt – was aber sagt das?


9789

Das Leben ist ein Besinnungsprozess, viel zu oft und zu lange nicht wahrgenommen, aber auch diese Ignoranz endet – so oder so.


9790

Wo Para- und Pseudodemokraten indoktrinieren, kann freiheitliche Demokratie nicht reüssieren.


9791

Pseudodemokraten bilden die effektvollste Gegnerschaft der Demokratie, basierend auf Kontrollwahn, Ausgrenzungen, Elitenprotektion und ideologischen Verlogenheitsdogmen, durchgepaukt mithilfe opportunistisch willfähriger Justiz, aber auch Wissenschaft und Lehre.


9792

Europas Zug zur Freiheit steht lange schon neben seinen Gleisen. Züge Richtung Front donnern vorbei. Man bezeichne mir eine demokratische Verankerung und Rechtfertigung der Europäischen Kommission, da ich keine erkennen kann, wohl aber ihre Schädlichkeit, ja Unmöglichkeit für eine wahrhaftige, demokratische Einigung Europas mit eindeutiger Vordringlichkeit der Erhaltung des Friedens.


9793

Europa – ein Traum der menschlichen und landschaftlichen Vielfalt – und was hat der Regulierungs- und Verwaltungsmoloch, speziell in Brüssel, daraus gemacht!


9794

Vereinte Nationen. Der faktische Selbstbetrug einer heillos uneinigen, weil unaufgeklärten Menschheit.


9795

Aufklärung beginnt schon gar nicht hinter dem Mond, nicht auf dem Mars oder in sonstigen kosmisch propagierten Perspektiven, sondern hier vor Ort auf unserer Erde innerhalb unserer Spezies. Es fehlt uns aber die Selbstidentifikation durch ideologische Beschränktheiten. Achtung und Respekt, ja Ehre den Menschen, die sich trotz aller Schwierigkeiten der menschen- und lebensfreundlichen Aufklärung öffnen und einbringen.


9796

Wo das Leben pulsiert, sei dem Zerstörungswahn jegliche Berechtigung entzogen.


9797

Fit für den Krieg? Fit fürs Morden und Sterben? Was für eine Perversion! Welch ein Antagonismus!


9798

Frieden ist ein Lebenswert, zahlbar unter anderem mit Entschiedenheit, Entschlossenheit, Ausdauer, Belastbarkeit, Geduld und Einfühlungsvermögen sowie in allen Währungen der Aufrichtigkeit.


9799

Bildung erkühne sich, sich vor Missbrauch zu schützen.


9800

Philosophie der Freiheit ist keine Religion, aber sehr wohl ein Phänomen der Realität wie auch von Spiritualität.


9801

Der Schreck kann lähmen, aufwecken und beflügeln, abhängig von seiner Ursache und von seinem Zeitpunkt.


9802

Luft riecht nicht, aber das Leben, ungepflegt stinkt es – physisch wie psychisch.


9803

Freude geben bereichert das Leben; man muss es lieben.



© Raymond Walden




Dienstag, 3. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (753)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9770

Feindbilder werden gebraucht, um überhaupt Kriege führen zu können. Dabei zeigt sich immer wieder, dass alles, was man dem Gegner vorwirft oder unterstellt, in nahezu identischer Art und Weise für beide Kontrahenten zutrifft.


9771

Angsterzeugung ist die Macht aller primitiven Herrschaftssysteme und skrupelloser Geschäftemacher („Dealer“).


9772

Ich stehe ergriffen vor Menschenwerk und Natur, erschüttert vor Naturgewalten und Katastrophen, entsetzt vor (un)menschlicher Zerstörungswut und Niedertracht, aber ermutigt und tief berührt vor menschlichem Können und edlem Geist.


9773

Unterschied zwischen Putin und Trump? Auffallend marginal.


9774

Tritt zurück von der Bahnsteigkante, solange der Zug rollt. Du weißt kaum, welche Rolle so mancher Passagier spielt.


9775

Bedenke, du alterst nicht allein, deine Zeitgenossen sitzen im selben Boot, schauen dennoch in vielleicht ganz andere Richtungen, aus ganz anderen Winkeln, gerade auch in ähnlichem Schwächeln, Erinnern und Vergessen. Toleranz wird zu ganz besonderer Tugend.


9776

Infrastruktur bildet das Herz des Staates, also auch ein wesentliches Element seines Charakters.


9777

Erst verlottert die Sprache, bald der Inhalt, der sich schon im Gesichtsausdruck verspannt.


9778

Halluzinationen beweisen die Vortäuschung des Nichts. In Politik, Pubertät und Religion besonders vertreten.


9779

Es ist schon verquer, wie angeblich Friedliebende fremdgehen und bei Friedenskonsequenzen blockieren, um heißen Hass abzublasen.


9780

Es regiert das Verbrechen das Versprechen.


9781

Als Gott sprach, hatte ihn der Mensch bereits erfunden, so bedingungslos ersehnt.


9782

Ein Sonnenaufgang überzeugt durch seine glühende wie kühle Stille. Lediglich zuschauen kann der Mensch und sich auch an der Zuverlässigkeit erkühnen.


9783

Um das Gesicht zu wahren, es nicht zu verlieren, um nicht darauf zu fallen, muss man erst einmal ein nicht nur physisches sein Eigen nennen.


9784

Was Leute glauben, ist so unglaublich, dass es gut ist zu wissen, was einem da unter Umständen begegnet. Denn alles ist möglich. Man wappne sich in eigenem Interesse.


9785

Ideologie, Religion und Indoktrination straffen sich als rigorose Zügel intelligenter Freiheit und scheuen keineswegs vor der Strangulation.


9786

Humanität und Krieg vernichten sich gegenseitig. Man muss Partei ergreifen; als Mensch hat man nur eine Wahl.



© Raymond Walden