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Freitag, 24. April 2026

Sequenzen von Skepsis (768)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9941

Die skandalöse Politik des deutschen Niedergangs hat mit „Reformen“ gar nichts, aber mit Regression umfassend zu tun.


9942

Ohne humane Werteorientierung wird der Mensch zum Tier. Quod erat demonstrandum in der „Wehrertüchtigung“, dem Zwang zum kriegerischen Morden und Sterben! Vor solchem Hintergrund sind vor allem auch religiöse Wertenormen zu hinterfragen.


9943

Welche Funktion hat ein „Politik-Chef“ in einer Redaktion, wenn nicht dafür zu sorgen, dass die „Journalisten“-Kollegen auf Linie bleiben, die der Chef beispielhaft verbindlich vorgibt?


9944

In allen Kulturkreisen tarnt sich die Lüge durch Glauben, denn die Gläubigen lügen ja nicht, da sie die Lüge glauben. Sie verbreiten aber die Lüge größtenteils in aufrichtiger Unbedarftheit, es sei denn, sie durchschauen die Lüge und proklamieren sie zum eigenen Vorteil in gerissenem Egoismus, jenem inneren Motor jeglicher Politik.


9945

Was des Einen Grund für Glanz und Gloria, gilt dem Anderen als Schund mit Donner und Doria.


9946

Tot, ermordet durch russische Drohnen oder durch amerikanische oder durch israelische. Unterschied? Keiner! Und deutsche Ambitionen, deutsches Geld mischen so oder so mit. Unterschied? Keiner! Mord bleibt Mord.


9947

Gibt es „Nachhaltigeres“ als eklatante militärische Aufrüstung mit skandalöser Umweltbelastung und gezielter Lebensvernichtung? Der Tod ist an Nachhaltigkeit nicht zu überbieten; er beginnt oft voreilig in verirrten Schädeln.


9948

Da wird sich aber ganz Europa über Deutschlands angestrebte militärische Vorherrschaft freuen. An diesem „deutschen Wesen“ kann Freiheit, kann Frieden wieder nur verwesen … wie bei allen anderen ebenfalls „großmächtig“ erkrankten Nationen.


9949

Alle Energie dem freiheitlichen Frieden; das wäre eine „Wende“!


9950

In Feindbildverirrungen nimmt der Abbau von Intelligenz und Menschlichkeit an Fahrt auf mit dem einzigen Ziel, Friedensbemühungen von vornherein zu diskreditieren, sie im Sinne von Kriegsprofiteuren zu verhindern.


9951

Zum Kanonenfutter werdet ihr „ertüchtigt“. Wie geschmacklos und euch vor allem tödlich vergiftend!


9952

Die Ehre des Lebens und die Demut vor ihm bestehen nicht aus Waffen und Vernichtung, sondern aus pfleglicher und fürsorgender Lebensbejahung in Friedenskultur, um die man sich bemühen muss.


9953

Friedensfrevler agieren als Feindbilderfinder, Kriegstreiber und Kriegsprofiteure sowie als Terroristen, Nationalisten und Rassisten, ebenso als religiöse und ideologische Fanatiker.


9954

Die Selbstverwirklichung der ideologisierten Dummheit bedarf des Überwachungsstaats unter favorisiertem Schurkenkommando.


9955

Oft werden uns im Überdruss die Liebsten, wird uns das Liebste und Teuerste zur Last. Könnte es sein, dass Frieden uns ein solches Problem bereitet?


9956

Keineswegs führen Wahrheiten die Beliebtheitsskala an, denn sie stechen.




© Raymond Walden




Samstag, 11. April 2026

Ergänzende Links zum Post „Mit KI bei Google“

 



Frieden aber ist Vernunft 23.12.2012 => hier


Krieg heißt Entartung 07.03.2012 => hier


Pazifistischer Aufbruch 17.06.2011 => hier


Pacifist Awakening 12.10.2014 => hier


Kosmonomischer Friedensaufruf 01.09.214 => hier


Das kosmonomische Prinzip 27.01.2012 => hier




Sonntag, 5. April 2026

Glaubensversponnenheit statt Leben

 


Du glaubst (schon wieder),

die Welt falle (schon wieder) aus dem Rahmen,

sie gerate aus den Fugen, spiele verrückt,

sei von allen „Guten Geistern“ verlassen

und gehe unweigerlich ihrem apokalyptischen Ende entgegen.


Du Leichtgläubiger, aus purer Angst modellierter Narr!

Es ist nur dein bisschen Leben, das flöten geht,

und ein paar Millionen andere zwar auch,

aber „die Welt“ kennt Drastischeres, das heißt:

Größeres, Erblühendes und Vernichtendes,

denn „Ewigkeit“ ist nicht von dieser Welt.


Ewigkeit“ stellt auch keinen spektakulären Rahmen, fugt nichts,

schon gar nicht mit „Guten Geistern“.

Stattdessen erbaut sich die Welt aus Gesetzmäßigkeiten,

für den klugen (und nur für ihn) Menschen erkennbar.

Doch was und wem nützt das alles,

wenn Kleingeister für „Ewigkeit“

gegen alle Naturgesetze verstoßen,

sie mit abenteuerlichen Dogmen der Interpretationen weg- und verwischen

und im stolzen Harnisch mit hasserfüllten Waffenarsenalen

einfach – geradezu kindlich, kindisch ignorieren, gegen sie verstoßen?


Die Welt spielt nicht verrückt!

Der Mensch in der Masse ist es,

mit wenigen Ausnahmen, enttäuschend wenigen.

Erkenntnis, nicht Glauben entspricht den Gesetzen der Natur,

im kleinen wie im großen Rahmen,

sprich im Mikro-wie im Makrokosmos.


Und „unser bisschen Leben“ bedeutet dennoch

jedem armseligen Wurm – nichts anderes stellen wir dar –

das Wichtigste und Allergrößte,

sobald uns auch nur eine Spur von bewusster Humanität dämmert.

Daseinsbewusstsein und seine Werterkennung aus sich heraus

sind das Aggregat des Friedens,

Glaubensdiktate jedoch aus sich heraus fördern Mord und Totschlag,

was die Menschheitsgeschichte fortwährend und blutigst beweist.

Heilige Länder“, „auserwählte Völker“, Chaos statt Frieden,

charakteristisch für die Rolle von Religionen überhaupt.

Angst und Apokalypse – selbsterfüllende Prophezeiungen

am laufenden Band, Krieg als Lebensperversion!

Symptomatisch für „Ostern“:

Kein Hase legt Eier, die aber der „kindliche“ Mensch dennoch farbig bemalt,

ähnlich jeder beliebigen Glaubensversponnenheit.




Mittwoch, 25. März 2026

Zu drastisch? Auf dem Weg in den nächsten Weltkrieg?

 


Welchen Rechtsanspruch können die „Vereinten Nationen“ überhaupt erheben, da einzelne mächtige Mitglieder, gleichermaßen als kriegerische Aggressoren und Verbrecher gegen die Menschenrechte, tatsächlich bestimmen, was denn Recht sei und was Unrecht?


Wer vor dieser Frage kapituliert, weil er sich mit der Macht des Stärkeren abfindet, sich gar damit identifiziert, reduziert in seiner Unfähigkeit zur Zukunft das menschliche Leben auf das Vegetieren in Massenmenschhaltungen zum Nutzen von viehischen Menschenzüchtern mit entsprechenden Schlachtungs- und Verwurstungsunternehmen.


Exzesse von Massen- und Völkermord, Umweltverwüstungen inbegriffen, umfangreiches Anschauungsmaterial jeweils vor Ort und weltweit in den täglichen Nachrichten.


Zu drastisch?

Auf dem Weg in den nächsten Weltkrieg?


Jetzt erst recht:

Ehre dem Frieden!

Dem Leben alle Kraft!

Der menschlichen Intelligenz der nötige Mut!

Dem mitmenschlichen Sein die Empathie!


(Rezept der Zuversicht.)

 

 

 

Dienstag, 24. März 2026

Sequenzen von Skepsis (763)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9886

Wer bestimmt, was ein „gerechter Krieg“ sei?

Ist nicht das Glauben an Gott, an Teufel und an gerechte Kriege, der eigentliche Grund für Kriege? Solange Kriege nicht generell geächtet werden, befindet sich die Menschheit in einem tragischen Manko an Aufklärung, in einem Circulus vitiosus.


9887

Prüderie steigert die Aggression und Kampfbereitschaft besonders gegen zuvor erfundene und durch Hass aufgebauschte und in Verlogenheit ausgebaute Feindbilder.


9888

Angesichts der Erfahrungen aus zwei Weltkriegen und ungezählten weiteren Kriegen weltweit, ist es eine Schande für die Menschheit, wie sich Staatslenker und alle möglichen Kriegsprofiteure als Kriegstreiber erneut gerieren und bisher friedliche Gesellschaften zur aktiven Teilnahme an aktuellen Kriegen aufrufen und anstacheln. Diese Kräfte der Menschenverachtung sind ein Unglück für den gesamten Globus, mögen sie noch so scheinheilig von zu bewahrenden Werte- und Rechtsordnungen fantasieren, die sie selbst hemmungslos hintergehen und verraten!


9889

Eine besondere Tragik entwickelt sich in den an sich eher freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnungen, die in“ freien Wahlen“ immer wieder genau die Kandidaten bestätigen, die bereits deutlich auswachsende Missstände verursachten und die ihre Versagensideologien weiter propagandistisch und indoktrinär vorantreiben.


9890

Ökumene? Doppeltes Täuschungsmanöver: 1. Es ist kein Gott. 2. Die vorgespielten Götter der verschiedenen Religionen entbehren als geistige Zerrbilder selbst der geringsten Anforderungen an Einigkeit, dienen stattdessen wahrhaft teuflischen politischen Mächten zur Spaltung der Menschheit, zur Ausschaltung humaner Aufklärung und menschlicher Intelligenz.


9891

Lüge ist der Fetisch von Ideologie und Religion, die sich aber der Entlarvung in beliebigen und typischen, charakteristischen Gewaltexzessen erwehren.


9892

Die „Scharia“ hat in freiheitlich-demokratischen und humanistisch aufgeklärten Gesellschaftsordnungen keinerlei Berechtigung, da sie sich selbst als Gegnerin von Selbstbestimmung und Emanzipation begreift.


9893

Frieden stellt eine menschliche Reife dar, welche, bezogen auf die gesamte Menschheit, noch wenig stabile Verwurzelungen aufweist („Interimsmensch“).


9894

Religionsfreie und vernunftbegabte Menschen stehen vor sich selbst wie vor der menschlichen Gesamtheit in einer viel konsequenteren humanistisch-moralischen Verbindlichkeit als der Götterstrafen unterworfene Dogmensklave in seiner indoktrinierten Religiosität.


9895

Die eine Menschheit auf dem Globus bedarf einer einheitlichen menschen- und lebensfreundlichen Rechtsordnung, die erst noch gegen alle sich befehdenden Religionen und Ideologien zu erarbeiten und verbindlich zu definieren und vor allem zu inaugurieren ist. Der „Interimsmensch“ ist dazu bisher nicht in der Lage. Längst aber existieren – wenngleich in winziger Minorität – reifere Menschen als „Keimzellen“ einer entwickelteren Lebenssinnhaftigkeit.



© Raymond Walden




Freitag, 20. März 2026

Sequenzen von Skepsis (762)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9876

Rigoros regiert der Teufel in Verkleidung. Er scheut sich nicht, in Gottesanbetung niederzuknien, das „Te Deum“ feierlich zu intonieren, um die Welt zur Hölle zu machen. Er weiß ja, da ist kein Gott, den er fürchten müsste. Und der Mensch glaubt alles.


9877

Angeblich gibt es ein grünes Denken wie auch ein schwarzes oder etwa ein rotes. Und alle diese Einfärbungen behindern das helle, besonders durch Mehrfacheintönungen etwa in Koalitionen.


9878

Kriegstreiber, die Friedensaktivisten diskreditieren und verleumden, bestätigen sich treu in ihrem Genre. Die gesamte Kriegstreiberei spielt sich ab in Lug und Trug.


9879

Die schwersten Lügner tun sich leicht in Regierungen und regierungsgebundenen Medien.


9880

Gegenüber superreichen Millionären, Milliardären und sonstigen „Vermögenden“ gewährte mir das Schicksal den Vorteil, auch nicht annähernd mit derartig vielen Nullen zu tun zu haben.


9881

Was Gläubige glauben, mir Religionsfreiem unbedingt mitteilen zu müssen, sprengt schlicht ihr Wissen, denn mein Bedarf ist definitiv gleich null. Zudringlichkeit mag eher meine Abneigung oder auch Mitleid erregen.


9882

Wenn Religiöse demütigst ihrem Gott mitteilen, ihr ganzes Leben, ja alles in „Seine Hände“ zu legen, sehe ich den allmächtigen Allwissenden zufrieden lächeln über die totale Neuigkeit, die vielleicht dennoch geschwindelt ist. Aber das „weiß“ er ja.


9883

Zeitungsenten, einmal beflügelt, haben nicht einmal vor Kirchen und Tempeln Respekt und hinterlassen Spuren.


9884

Wo auf der konkreten Welt regiert denn Gott und nicht der Teufel?


9885

Scheinheiliger, kleinkariert alberner Naturschutz im Bierernst beschlossen und sich selbst dran berauscht …, und dann kommt die kriegsertüchtigende, aufrüstende Ekstase der militärischen Totalzerstörung von Mensch und Natur, von Verstand und Empfinden, der allumfassende Bankrott von Humanität und materiellen Werten, um verruchten Neubeginn von Schizophrenie und Dekadenz für satanische Kriegsprofiteure vorzubereiten. Die wahre „Krone der Schöpfung“ als Mensch verhöhnt, gefoltert, zermartert, zerfleischt.

Friede sei!“ Aber wann, wie, wo, wodurch?

Wenn denn die Einfalt einen Gott benötigt, sei Frieden als intelligente Weisheit eine Verehrung und Anbetung wert, ihre Realisierung wäre der Triumph einer aufgeklärten Menschlichkeit in höchst geachteter Natur.



© Raymond Walden


 

 

Mittwoch, 18. März 2026

Es ist kaum je zu spät

 


Ich glaube nicht an Geister, nicht an Götter,

nicht an Religionen und Ideologien überhaupt,

verehre auch nicht ihre Spötter;

das Glauben hat mir viel zu lange zu viel Zeit geraubt.


Stets haben Fakten meinen Weg bestimmt,

die ich hatte zu akzeptieren,

denn ich wusste, wie man sich benimmt,

wollte man sich nicht von vornherein verlieren.


Der Fakten gibt es aber zweierlei,

mit Naturgesetzlichkeit, Logik und Kausalität die Einen,

auf Glauben und Hoffen bauend, wie etwa die Quacksalberei,

und alles das, was „göttlich“ will und alternativlos erscheinen.


Kirche und Staat sind historisch verwoben,

ob Papst und Kaiser oder Bischof und König

wie auch Präsident und Minister, da verweltlicht sich die Kräfte verschoben,

bisweilen nur wenig, nicht selten dennoch unversöhnlich.


Unverändert jedoch das gewohnte Demutsverhalten,

das devote und opportune Sich-Anbiedern einzelner „Genossen“

beim Diskreditieren, Spionieren, Denunzieren, um neuzugestalten

das Bewusstsein der Massen, das, eigentlich in friedfertige Verfassung gegossen,

nunmehr zu wenden ist per indoktriniertem Dekret.

Klimawahn, Energiewende, Feindbild-Visionen;

Wissenschaft, Wahrheit und Gesetze werden verdreht

zu Dummheit, Bildungsmangel und Kriegsertüchtigung – als Pseudo-Religionen!


Vor dem Glauben gilt keine Stimme der Natur.“

Dieser Satz entkräftet alles,

alle Realität, alles Erkennen, Lernen, Denken, Fühlen – ist Schwachsinn pur,

wird jedoch drakonisch befohlen „im Fall des Falles“,

also „in Ewigkeit. Amen.“

In Gottes Namen!


Wieder ist Krieg Religion;

Religion war immer Krieg.

Das wussten ganz frühe Menschen schon,

und heutige Gestrige setzen unbelehrbar erneut „auf Sieg“.


Religion bleibt Ideologie der Wunder,

Ideologie dagegen meint Religion mit und in zeitgeistigem Plunder:

Unfriedlich beide, auch nicht ehrlich,

aber machtbegehrlich, gewaltsam, gefährlich.


Als Pazifist empfehle ich statt Religion und Ideologien die aufgeklärte Freiheit des Individuums in aufrechter Humanität

bei demokratischer Emanzipation und indoktrinationsfreier Philosophie

mit dem Ziel einer persönlichen, freiheitlichen und kultivierten Identität.


Übrigens: Es ist kaum je zu spät

für Empathie und Friedfertigkeit, für eine kosmonome Philosophie,

für eine Friedensidentität.

 

 

 

Samstag, 14. März 2026

Sequenzen von Skepsis (761, Edition der Deutlichkeit)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9866

Es gibt keine menschlichen Götter und keine göttlichen Menschen. Ein wesentliches Element des humanistisch und intelligent gereiften Menschen ist seine friedfertige Selbstbehauptung entgegen aller religiösen und ideologischen Kriegstreibereien; nicht selten ein wahrer Opfergang!


9867

Ohne Frieden keine Lebensentfaltung, aber feierliches Lügenhochamt mit vergälltem Blut im Kelch.


9868

Vater“ macht Murks bei der Erschaffung der Welt. „Sohn“ muss „gezeugt“ und in den qualvollen Tod geschickt werden, um die Welt von dem Murks zu befreien! Geht's noch? Solange das noch geht, geht jeder Frieden dahin.


9869

Der Russe ist ein Mensch!

Putin sicher ein Kriegsverbrecher – wie so mancher im verlogenen „Westen“.


9870

Verrannt in Rüstung, bald erlegen!


9871

Schreit ein Unteroffizier („Uffz“) vor der Kompanie: „Achtung!“, meint er nicht die vor dem Leben, sondern in der Regel die vor einer nahenden ranghöheren Uniform.


9872

Zurück zur Steinzeit mit dem alleinigen Recht des Stärkeren. Das ist natürliche Primitivität mit nunmehr „künstlicher“, eben unechter Intelligenz, entsprechend echter Dummheit.


9873

Mühelos ersetzt das Feindbild irgendeinen Gott als „Sinn des Lebens“, der auf diesen Niveaus in der Entwertung und Vernichtung des Lebens praktiziert wird.


9874

Gott und Feindbild; kreiert von Menschen. – Menschen?


9875

Theodizee – eine hoffnungslos vergeistigte Drechselei der vergeblichen Sinnsuche im religiösen Leben auf der Basis eines „gütigen, vertrauensvollen Gottes“, dessen Welt dennoch voller Leid und Schrecken steckt.




© Raymond Walden


 

 

Montag, 9. März 2026

Sequenzen von Skepsis (759)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9846

Zahlreiche Blickwinkel auf das Leben runden ein fundiertes Weltbild ab und ermöglichen Verfeinerungen.


9847

Diktat und Gewalt besiegeln sogar feierlich die unmenschliche Primitivität.


9848

Moral ist geistiges Menschenwerk, wird aber durch Intelligenzdefizite bis hin zur Menschenvernichtung missbraucht.


9849

Der Mensch erschließt sich innerlich, dann erst vermag er auch, äußerlich in zivilisierter Kultur zu wirken und zu überzeugen.


9850

Krieg ist die Anbetung des Teufels, sogar mit Gottes Hilfe.


9851

Götzendienst ist der mit und an der Waffe, da diese nur durch Zerstörung und sinnloses Töten überzeugt.


9852

Dem organisierten Morden ein Ende,

öffnet eure Herzen und Hände

in geistiger Tatkraft,

die Zukunft schafft

und Frieden lässt erblühen.

Empathisch lasst uns und demokratisch erglühen,

in aufrechtem und aufgeklärtem Bemühen.


9853

In einer gezinkten Demokratie lassen sich Politiker von juristisch unfähigen Sechzehn- und Siebzehnjährigen wählen; die Taktik geht auf: Kindisch ist die Macht.


9854

Klar doch: Dekadenz wählt immer wieder ihre Verursacher.


9855

Irrationalität ist niemals rational, umso häufiger aber real fatal.



© Raymond Walden




Mittwoch, 4. März 2026

Sequenzen von Skepsis (758)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9833

Wer Friedensarbeit, vorausschauende Politik und Diploamtie nicht leistet, stattdessen Feindbildhetze und „Kriegsertüchtigung“ betreibt, sogar kriegerische Präventivschläge führt, ist Aggressor und durch nichts zu entschuldigen.


9834

Je weltfremder das Lügen, desto faszinierender; so funktionieren Religionen, Geschäftsgebaren und das Regieren, denn das Glauben versetzt Wahrheiten, die aber, wenngleich unterdrückt und verhöhnt, zur letzten, gerne ignorierten Konsequenz führen.


9835

Die Konsequenz ergibt aus dem Glauben heraus lediglich Schein- und Trugbilder, die der Erkenntnis von Fakten niemals standhalten. Sie leben gewöhnlich tragisch ab, wie in der Historie deutlichst belegt durch die feurige Abfolge von Krieg zu Krieg.


9836

Die „Tausendjährigen und Ewigen Reiche“ werden typischerweise konterkariert durch permanente Armseligkeit in Schizophrenie, Dekadenz und Gewaltexzessen.


9837

Idiotie baut auf wenig Gehirn und Verstand, verwaltet sich aber in vielfältigen und riesigen Räumen, feiert sich in ausladenden Gremien, in repräsentativen Bauten, in Palästen und besonders auch in Parlamenten. Wer wagt es noch (mit Immanuel Kant), sich seines Verstandes zu befleißigen?


9838

Wer Naturgesetze nicht versteht, sie nicht verstehen will, wird sie auch nicht achten, sie sogar für seine Verirrungen umdeuten und missbrauchen.


9839

Hüte dich vor der Abnormalität, die anderen diktiert, was denn wie normal zu sein habe.


9840

Auch Einigkeit schützt vor Dummheit nicht, denn es kommt darauf an, wes Geistes Kind die Einigkeit ist.


9841

Was ist denn nun der Krieg, niedere oder höhere Gewalt? Als höhere Gewalt klassifiziert man besonders auch die Naturgewalten. Betrachtet man den Menschen als Teil der Natur, ist dann die Menschheit eine Naturgewalt? Man vergesse dabei nicht zu berücksichtigen: Die Natur moralisiert nicht. Was also ist Moral, was der Mensch – der reale, nicht der so oder so propagierte?


9842

Eine „Gutheit“, die sich durch menschenwidrige Gewalt und Krieg beweisen muss, mag siegreich sein, leidet aber extrem an ihren Selbstverstümmelungen. Eine Tragik für alle dadurch Betroffenen.


9843

Nur durch Schweigen bedingter Frieden hält nicht. Verständigung erfordert offenes Gespräch, und zwar im respektvollen Austausch der Argumente mit intelligenter Würdigung der Gemeinsamkeit. Ist diese unter keinen Umständen zu erreichen, muss als Minimum, quasi als Ultima ratio ein Modus vivendi für eine friedliche Koexistenz gelten. Bis jetzt aber fehlt es, bei gnadenloser Analyse, an Intelligenz, und daran wird sich schon gar nichts durch „künstliche Intelligenz“ ändern, auch nicht durch die üblichen Götter und Teufel, die als Ausgeburten menschlicher Phantastereien keinen Krieg verhindern, aber fast bei jedem neuen ihren jeweiligen Ungeist mit im Spiel haben. Quo vadis, Homo sapiens, wohin gehst du, Menschheit! (Absichtliches Ausrufezeichen.)


9844

Kriegstreiber fühlen sich zur Destruktion für die Rettung der Welt berufen. Spagat der Idiotie.


9845

Ehe Kriegstreiber den letzten Schuss gehört haben, erdreisten sie sich neuerdings zu der Unterstellung, Pazifismus trage esoterischen Charakter. Da treffen sie aber bei mir voll ins Schwarze. Ich habe mich Jahrzehntelang öffentlich mit der Aufklärung gegen die Esoterik, besonders gegen die Astrologie, beschäftigt und weiß im Detail um den Schwachsinn. Gerne bestätige ich einen ähnlichen auch den Kriegstreibern, besonders den der selbsterfüllenden Prophezeiungen; sie bekommen ihren Krieg! Ein Schandmal jeder Kultur.



© Raymond Walden


 

 

Samstag, 28. Februar 2026

Im Abendrot unseres Lebens

 


Im Abendrot unseres Lebens verglühen wir;

waren gerne hier,

haben Glückseligkeit, Mühsal und Leid in langen Jahren,

Liebe, Freundschaft, Recht und Unrecht hautnah erfahren.

Zuletzt, im Alter, dominiert so Vieles mehr noch als Atemnot,

sinnvoll also ein Ende; willkommen, Tod!


Für das Leben aber stets ein neues Morgenrot,

ein tiefes Himmelsblau an lichten Tagen,

Sonne, Wind und Regen erfrischend zu ertragen,

um menschliche Gräuel aber – nicht zu fassen (!)

zum eigenen Schutz dennoch einigermaßen gelassen

hinzunehmen,

um sich fundiert zum Widerspruch und zum Protest zu bequemen.

Wem es gegeben,

mag seine Stimme in Wort und Schrift erheben

für das Recht auf Frieden und Freiheit auf Lebenszeit.

Wer das Leben so vollenden kann, persönlich gereift und befreit,

hat Glück gehabt und mag es vererben in Dankbarkeit.

Frieden

sei solchem Glück beschieden!


Krieg exponiert sich allerdings aktuell erneut als barbarischste Form der Primitivität,

dabei tarnt sich „kriegstüchtig“ als eklatant kriegssüchtig

in einer Mischung aus Feindbildphobie, Pathologischem und Naivität,

im Prozedere seit Jahrtausenden gleichbleibend unbelehrbar und uneinsichtig.

Wie gesagt, im Abendrot … verglühen

in derartig verirrtem, eskalierend zerstörerischem Bemühen

alle in einem Boot.




Donnerstag, 19. Februar 2026

Gewaltfreie Entmachtung des doppelmoralisch Schweinischen

 


Die verlogensten Schweine

haben trittfeste Beine,

mit denen sie nach unten trampeln,

um sich nach oben zu strampeln.


Ihre schweinischen Köpfe

passen in vielerlei Töpfe

aller politischen Farben,

auch ihre Ferkel müssen nicht darben

an ihren übervollen Trögen,

in krassem Widerspruch zum geistigen Vermögen

dieser Eber und Sauen,

die sich sattsam schmatzend alles (zu)trauen.


Und haben sie einmal nicht gesiegt,

wird fürchterlich gequiekt,

dass sich die Balken biegen,

bis sich alle wieder schweinisch in den Armen liegen,

selbstzufrieden grunzen

und sich schweinigelnd gegenseitig und ekelhaft bebrunzen.


Sie fordern vom Volk Verzicht,

von sich selbst aber nicht,

genehmigen sich fette Diäten,

geben sich als besorgte Propheten,

wollen privates Verhalten diktieren, sich als „Experten“ gerieren.

Sie fliegen gerne viel

besonders auch zu ganz nahem Ziel,

wollen Wahrheit verbieten, verpönen,

bespitzeln, ausgrenzen und wahrhaftig der Lüge frönen.

Energie erneuern sie subventionierend nachhaltig,

wenden ihre Hälse kurzfristig wie überhaupt die Zeit gewaltig.

Das Klima heizen sie permanent,

erzeugen Angst, die auf den Nägeln brennt,

und mit Hass und mit Hetze wird der Frieden vernichtet,

ultimativ der Zwang zum Krieg auf's Neue erdichtet.


Sprung auf, marsch, marsch!“, brüllt der Eber, der smarte,

die Sau kratzt sich herausfordernd zustimmend die wabbelige Schwarte.

Im Osten schon immer die Schlechten,

im Westen dagegen die Echten, die Guten, die Gerechten.

Hie wie da braucht man sich zu höchst moralischem An- und Verklagen,

zur Ablenkung von eigenem Verbrechen und Versagen,

mit den Medien an vorderster Front,

wo sich Menschenverachtung schonungslos sonnt,

wo man Sprache missbraucht als ätzende Waffen,

indem man sich gebärdet und gibt als schweinische Affen.


Bildung wird ideologisch verhunzt,

mit Leistung gestrunzt,

die, kaum vorhanden, nicht belastbar,

denn „chillende Selbstverwirklichung“ in "Work-Life-Balance“ ist unantastbar.

Kurzum:

Rechtsanspruch auf „faul und dumm“

auf Kosten der Allgemeinheit,

gefördert sogar mit neu-akademischer Feinheit

in politischem „Gendern“,

auch geschlechtlichem, wahlweise Verändern.


O „Land der Dichter und Denker“!

Unbelehrbar schreitest du schon wieder auf Pfaden

der Richter und Henker

der Länder ohne Gnaden.


Man sabbert von bunter Vielfalt auf der Ideologen Geheiß

und bestimmt kompromisslos, was schwarz sei und was weiß.

Im Handumdrehen wird per Zungenschlag Demokratie zum Diktat,

Frieden meint Kriegstreiberei, meint Heuchelei, wird zu offenem Verrat.


In orgiastischer orwellscher Dystopie scheißen die Schweine auf Freiheit,

feiern die Macht kriegslüsterner Geilheit,

gieren nach blutiger Vernichtung

in ideologisch-religiöser Falschausrichtung,

berauscht am Odem aus ihrem Augiasstall,

ergötzen sie sich an den gigantischen Kriegsarsenalen einer erbärmlichen Menschheit vor dem Fall.


Und dennoch!

Noch ist Zeit

für ein Sofort, ein Jetzt.

Wo man Orwell einigermaßen gefahrlos zitieren kann,

ist Aufbruch möglich,

intelligente Zivilisation,

ehrlich Emanzipation,

aufrichtige Friedfertigkeit;

gemeint ist die gewaltfrei überzeugende Entmachtung des doppelmoralisch Schweinischen.


Ein Wunsch sei dem Autor am Schluss gewährt,

der hoffentlich keine Zwietracht nährt:

Ich wünsche allen Vaterländern der Erde,

dass es Frieden werde,

in realistischer Bescheidenheit

die ersten Wörter vom Deutschlandlied:

Einigkeit und Recht und Freiheit“.

Werte universaler Menschlichkeit,

ohne Unterschied!