Dienstag, 10. Februar 2026

Kaum zu steigernde Tragik der Menschheit

 


In seinem Roman „Fabian“ schreibt Erich Kästner: „Was nützt das göttlichste System, solange der Mensch ein Schwein ist?“

Da reizt es mich doch, einmal nachzufragen:

Wie soll denn der Ehrlichste in Frieden leben, wenn ihn „das göttlichste System“ lebenslang versklavt, mit Lügen abspeist und mit Gewalt demütigt und (er)schlägt?

Und wie, wenn der Mensch, „das Schwein“, das jeweils „göttlichste System“ selbst herbei halluziniert, es etabliert und in Grausamkeit praktiziert?“


Was also bedeutet „göttlich“ bei solchem Ursprung?

Mir erscheint „Göttlichkeit“ ausschließlich als eine Fata Morgana, und zwar an Tragik kaum zu steigernde.

 

 

 

Keine Kommentare: