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Samstag, 26. September 2026

Sequenzen von Skepsis (800)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10324

„Armes Deutschland“! Dein merkelwürdig christdemokratischer Aberglaube „Wir schaffen das!“ hat dich geschafft, fast abgeschafft. Merkelartiger Atomausstieg, merkelsame Energiewende mit folgender Deindustrialisierung bei klimabeklopptem Bildungsschwund und erneutem „Mauerbau“ à la „Brandmauer“. Krachende Fehlleistungen in Wumms- und Doppelwumms-Koalition, grünversiffte Genderitis mit beliebigen stets gemütsabhängigen Geschlechtsvariationen, schließlich Russophobie und Kriegstreiberei, Kriegsertüchtigung und so weiter bis zur maroden Infrastruktur aufgrund der Vernachlässigungen von Pflege, Instandhaltung und Erneuerungen. Zerstörungen demokratischer Debattenkultur durch mediale, gleichgeschaltete Desinformation, Indoktrination und Doppelmoral. Deutschland, du bist nicht souverän, erkenne dich endlich als das, was du bist, ein jämmerlicher, unaufrichtiger Vasall der USA und als solcher ein Spielball deiner eigenen Desorientierungen, dir selbst und der Welt fremd. Besinne dich freiheitlich, Deutschland, du kannst es doch besser!?


10325

Sehn Se, das ist Berlin (Die Insulaner, RIAS Berlin), eine Stadt, die sich gewaschen hatte, damals in der Nachkriegszeit. Und heute? Sehn Se, das ist Berlin, eine Stadt verkommt im Chaos, weil sie nichts von Sauberkeit, Klarsicht und Bildung hält, weil sie Kultur und emanzipierte freiheitliche Demokratie verhunzt, eine Stadt, die sich nicht wäscht, sich in zunehmender Inkontinenz und ideologischer Demenz verdreckt. Sehn Se, das wurde aus Berlin, weil ideologisierte Inkompetenz aller Parteien den Pelz des Bären verfilzen ließ.


10326

Edel ist das Streben des Menschen, Not und Leiden zu lindern, zu minimieren und möglichst zu verhindern, niederträchtig dagegen, verwerflich die unmenschlichen Orgien der Leideskaltionen und Zerstörungsexzesse der primitivsten, jedoch mehrheitsfähigen Verlogenheitskohorten.


10327

Machtgierige Kleingeister zersetzen amtlich in Brüssel alle Freiheits- und Friedensideale, die europäischen Werte der Aufklärung und Humanität. Auf dem Weg in die Verkommenheit scheint es kein Halten zu geben, denn Kleingeister, zudem ohne Mandat, sind zu keiner freiheitlichen Einigung befähigt.


10328

Wo man im Glauben agiert,

das Wissen ignoriert, Dogmen diktiert.

indoktriniert,

für kriegerisches Morden und Sterben trainiert,

muss ich weichen, um nicht zu erbleichen.

In innerer Emigration Ruhe bewahren

oder in Konsequenz fliehen weit weg,

doch wo ist eine Nation, wo ein Fleck,

da Frieden und Freiheit in demokratischem Gebaren

das Leben in Ehren halten

und den Menschen wie die Welt menschenwürdig verwalten?

Toleranz als Selbstverständlichkeit,

nicht jedoch für Zerstörer dieser Errungenschaft an Mitmenschlichkeit.

Freiheit ist durch Friedfertigkeit zu erstreiten und zu verteidigen,

in unabhängigem Geist zu begleiten und zu beeiden.

Dazu braucht es Verstand,

das liegt auf der Hand,

die aufbaut, nicht zerstört.

Es lebe das freie Wort,

gebildet, geschliffen, kompetent vor Ort,

dass man überall es hört, wo es hingehört.


10329

Was Universitäten in willfähriger, ideologischer Gefolgschaft hervorzaubern und als „Wissenschaft“ indoktrinieren, ist für jede aufrecht gefestigte Intelligenz unverständlich.


10330

Immer wieder sieht man auch Professoren auf der politischen Bühne herumkaspern.


10331

So manche Doktorarbeit entgleitet dem Doktorvater, der Doktormutter in banaler Unfähigkeit zur akademischen Elternschaft, nicht selten in ideologischer Verblendung begründet.


10332

Was das deutsche allgemeine Bildungssystem noch nicht ruiniert, schaffen Medien und Pseudoerziehung.


10333

Für die Notwendigkeit von Reformen hat der sich präsentierende Reformer zuvor alles getan.



© Raymond Walden




Freitag, 12. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (778)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10070

Leistung meint das Überwinden von Widerständen und Hindernissen. Die Freude daran bedeutet Motivation und Selbstbestätigung, besonders auch die Anerkennung im sozialen Umfeld und etwa in der Öffentlichkeit.


10071

Die Tiefe des kosmischen Himmels verdeutlicht Höhe über uns, Weite in allen Dimensionen … zu unserer Verinnerlichung in hellwacher Aufklärung und entspannter Meditation.


10072

Erhabenheit ist die Welt der Kleinkarierten und engstirnig Primitiven nicht, denn es mangelt ihnen an Relationen und Zusammenhängen.


10073

Herausragendes im Glauben zu leisten, schließt leider auch die Verbrechen an der Menschheit ein – in den Verirrungen von Glauben und Ideologien.


10074

Das Leben im Hass verendet tierisch in der Negation des Humanen.


10075

Die Trägheit des Massenmenschen ist unüberwindbar; alles zieht sie hinan. Ausweg? Man muss aus eigener Kraft die Masse verlassen.


10076

Selbstbestimmung erfordert Bildung im Gegensatz zu Opportunismus und Vasallengefolgschaft.


10077

Amerika, dieses großartige Land, dem die Menschheit so viele technische und zivilisatorische Fortschritte verdankt, richtet sich nun selbst in seinen „unbegrenzten“ Auswüchsen zu Grunde, und es zieht Europa als dilettantische Vasallenstaaten ebenso hinab in die Doppelmoral der Friedensabsicherung und Freiheitsbewahrung durch permanente Kriegstreiberei.


10078

Sich einer Kriegspartei anzuschließen, gleichgültig welcher, hat nichts mit Selbstbestimmung zu tun, sondern vollzieht die Unterwerfung unter den Kadavergehorsam des Krieges.


10079

Jeder Bedarf an einer Reform, weist auf bisherige Versäumnisse einer Fortentwicklung hin. Die Frage nach Verursachern und auch Schuldigen könnte zum ehrlichen Gelingen einer Reform beitragen.



© Raymond Walden




Sonntag, 7. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (777)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10057

Selbstgespräche mögen die Seele erleichtern, wenn sie denn wirklich niemand abhört.


10058

„Brandmauerdemokraten“ sind die wirklichen Gegner einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.


10059

Der „Dienst an der Waffe“ ist Frevel gegen Mensch und Natur.


10060

In der kindlichen Unlogik des Interimsmenschen werden alle Götter schlicht erlogen, ersonnen, und da sie nicht existieren, sind sie endlos „ewig“ kreativ wie destruktiv, ein Konflikt in sich, das heißt: friedensunfähig.


10061

Kommt man mir „mit Gott“, kommt man „mit dem Teufel“ in einem Atemzug, denn beide bedingen sich gegenseitig, auch wenn man denn nur an einen von beiden glaubt. Doch so kritisch denkt kein Glauben.


10062

Glauben wird erdacht, doch ist das wirkliches Denken angesichts religiöser Träumereien und Traumata?


10063

Was hätte ein Gott von einer derart verkrachten Menschheit und all den von ihr empfundenen Katastrophen?


10064

Die Geschichte der Menschheit weist sich als „Götter und Kriege“ und zu keinem Zeitpunkt als „Religion und Frieden“ aus.


10065

Frieden muss erst noch in ernsthaftem Wollen entwickelt werden. Dieses Wollen setzt die Wertschätzung des Daseins und den Respekt vor dem Leben voraus. Das Leben ist der Sinn. Basta. – Die sinnstiftende Aufgabe der humanen Aufklärung.


10066

Kein Tier verfügt über solche Kapazitäten an Idiotie wie so viele Menschen mit ideologisch verdorbener und religiös wie esoterisch verquarzter Intelligenz.


10067

Grünverrücktes wuchs sich aus zur Klimareligion, zu einer weiteren Geißel der Menschheit.


10068

Idiotie unterliegt dem Zwang, vorschreiben zu müssen, was alleine und einzig richtig ist.


10069

Das Kosmonomische Manifest ist kein Evangelium, kein Grundgesetz, keine Vorschrift und schon gar nicht ein Dogma, sondern ein alternativer Denkanstoß für eine künftige Weiterentwicklung zu einer menschlicheren Gesellschaftsordnung.



© Raymond Walden


 

 

Mittwoch, 29. April 2026

Sequenzen von Skepsis (769)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9957

Auffassungsgabe und Klugheit des Interimsmenschen sind durch die Gesellschaft maßgeblich beeinträchtigt, seine Glaubensbereitschaft ist ausgebildet.


9958

Seit wann fragt das natürlich variable Klima den Menschen, ob es und wie es sich ändern darf? – Seit die Menschen sich so eine Verstiegenheit einreden (lassen).


9959

Begründete Hoffnung kann Wunder wirken, besonders wenn sie sich nicht täuschen lässt.


9960

Lebensmut erfrischt sich an Lebensfreude und Sinnhaftigkeit, welche nicht in ideologischen Dogmen existieren kann.


9961

Humanität vermag, dem Leben empathische Flügel zu verleihen und zu verhindern, dass Widersinniges das Leben in bleiernen Zwangsjacken seelisch wie körperlich verkümmern lässt.


9962

Leben will Nachkommen haben.


9963

Suggeriertes Glauben heiligt zweifelhafte Absichten.


9964

In der biblischen Arche war bei Weitem nicht genügend Platz für die Vielfalt der Welt, für menschliche Einfalt aber reichte es.


9965

Von Gleichberechtigung zu reden, sie demokratisch zu fordern und gleichzeitig ein Zwei-Klassen-Gesundheitssystem zu praktizieren und zu verteidigen, zeugt entweder von boshafter Menschenverachtung oder von eigener psychischer Erkrankung – und zwar einer ganzen Gesellschaft, die sich so etwas bieten lässt, beziehungsweise es initiiert.


9966

„Wer nichts wird, wird Wirt“, gemäß einem alten Sprichwort. Eine neuere Version wäre: „Wer wenig weiß, nichts kann, sich aber für bedeutend hält, klopft tunlichst Sprüche über Gott und die Welt, am Stammtisch, in Mikrofone, vor der Kamera und wird schließlich Politiker, „Experte“ oder „Influencer“, geeignet auch für Traumtänzer und Schulschwänzer.



© Raymond Walden


 

 

Freitag, 24. April 2026

Sequenzen von Skepsis (768)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9941

Die skandalöse Politik des deutschen Niedergangs hat mit „Reformen“ gar nichts, aber mit Regression umfassend zu tun.


9942

Ohne humane Werteorientierung wird der Mensch zum Tier. Quod erat demonstrandum in der „Wehrertüchtigung“, dem Zwang zum kriegerischen Morden und Sterben! Vor solchem Hintergrund sind vor allem auch religiöse Wertenormen zu hinterfragen.


9943

Welche Funktion hat ein „Politik-Chef“ in einer Redaktion, wenn nicht dafür zu sorgen, dass die „Journalisten“-Kollegen auf Linie bleiben, die der Chef beispielhaft verbindlich vorgibt?


9944

In allen Kulturkreisen tarnt sich die Lüge durch Glauben, denn die Gläubigen lügen ja nicht, da sie die Lüge glauben. Sie verbreiten aber die Lüge größtenteils in aufrichtiger Unbedarftheit, es sei denn, sie durchschauen die Lüge und proklamieren sie zum eigenen Vorteil in gerissenem Egoismus, jenem inneren Motor jeglicher Politik.


9945

Was des Einen Grund für Glanz und Gloria, gilt dem Anderen als Schund mit Donner und Doria.


9946

Tot, ermordet durch russische Drohnen oder durch amerikanische oder durch israelische. Unterschied? Keiner! Und deutsche Ambitionen, deutsches Geld mischen so oder so mit. Unterschied? Keiner! Mord bleibt Mord.


9947

Gibt es „Nachhaltigeres“ als eklatante militärische Aufrüstung mit skandalöser Umweltbelastung und gezielter Lebensvernichtung? Der Tod ist an Nachhaltigkeit nicht zu überbieten; er beginnt oft voreilig in verirrten Schädeln.


9948

Da wird sich aber ganz Europa über Deutschlands angestrebte militärische Vorherrschaft freuen. An diesem „deutschen Wesen“ kann Freiheit, kann Frieden wieder nur verwesen … wie bei allen anderen ebenfalls „großmächtig“ erkrankten Nationen.


9949

Alle Energie dem freiheitlichen Frieden; das wäre eine „Wende“!


9950

In Feindbildverirrungen nimmt der Abbau von Intelligenz und Menschlichkeit an Fahrt auf mit dem einzigen Ziel, Friedensbemühungen von vornherein zu diskreditieren, sie im Sinne von Kriegsprofiteuren zu verhindern.


9951

Zum Kanonenfutter werdet ihr „ertüchtigt“. Wie geschmacklos und euch vor allem tödlich vergiftend!


9952

Die Ehre des Lebens und die Demut vor ihm bestehen nicht aus Waffen und Vernichtung, sondern aus pfleglicher und fürsorgender Lebensbejahung in Friedenskultur, um die man sich bemühen muss.


9953

Friedensfrevler agieren als Feindbilderfinder, Kriegstreiber und Kriegsprofiteure sowie als Terroristen, Nationalisten und Rassisten, ebenso als religiöse und ideologische Fanatiker.


9954

Die Selbstverwirklichung der ideologisierten Dummheit bedarf des Überwachungsstaats unter favorisiertem Schurkenkommando.


9955

Oft werden uns im Überdruss die Liebsten, wird uns das Liebste und Teuerste zur Last. Könnte es sein, dass Frieden uns ein solches Problem bereitet?


9956

Keineswegs führen Wahrheiten die Beliebtheitsskala an, denn sie stechen.




© Raymond Walden




Freitag, 10. April 2026

Sequenzen von Skepsis (765)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9908

„High noon“ im Deutschland des Jahres 2026. Jeweils 12:00 Uhr mittags, höchste Preisanhebung an den Kraftstoff-Zapfsäulen treiben die „Preisstabilität“ in erwartbare Spitzen, von Preissenkungen faseln penetrante Ignoranten und Politdilettanten, denen ein Volk von seltenen Einfaltspinseln noch hörig verweilt. Ölkonzerne regieren aber wie geschmiert: Ranzige Demokratie.


9909

Mit „Kriegsertüchtigung“ beginnt die widerliche Entmenschlichung zum erzwungenen Morden und Sterben. Wehrt euch beizeiten, entzieht euch dem Wahnsinn, dem Verderben, der teuflischen Falschheit mit sogar „göttlichem“ Segen!


9910

Was mir noch zum „American Way Of Life“ einfällt, ist umfassend: „Fake!“


9911

Die Völkermörder agieren vor laufenden Kameras – und ihr schaut gelassen frühstückend oder zu Abend essend zu. „Mein Gott“, seid ihr abstoßend fett und träge!


9912

Der Glaube „versetzt“ nichts, er sitzt und steckt fest.


9913

Für jeden Völkermord schneidert ein die Menschlichkeit zersetzender Glaube die Uniformen.


9914

Dein Glaube mag dich gesunden lassen, zu oft aber ist er dein zerstörerischster Feind.


9915

Der kriechende Schleimling skandiert jede Parole, singt jedes Lied, nimmt jede Farbe an während seiner Himmelfahrt auf der seidenglatten Leiter zum Aufstieg seiner opportunen Inkompetenz. Auf dem roten Teppich zum höchsten Amt ereilt ihn sein Schicksal: Erstickungstod am eigenen Schleim.


9916

Sie kamen in ein neues Land, glaubten an Gott, belogen sich selbst, ermordeten die Ureinwohner, raubten deren Land, trieben ruchlos Krieg in alle Richtungen, bereicherten sich ungemein und beherrschten die Welt durch Gewalt und Ausbeutung gemäß den Idealen ihrer Freiheit, die sie längst an Energiekonzerne, an Waffenproduzenten, an Banken und Pseudowissenschaftler verhökert hatten. Sie diktierten nach innen und außen ihren „Frieden“, den sie Krieg nannten und entsprechend ausrüsteten. Völkermord war ihnen Mittel zum Zweck. Würde Künstliche Intelligenz der Ersatz für den Verlust der natürlichen Intelligenz? Es stand nicht in ihren Sternen und auch nicht in ihren Bibeln.


9917

Dekadenz ist allen Niedergangs Anfang. Doch wo steht die Menschheit, wenn der „Wertewesten“ an sich selbst erblindet?


9918

Europa? Wie denn? Wo denn? Was denn? Demokratisch? Gewaltfrei? Friedenstauglich? Aufgeklärt? Souverän? – Und ganz viele weitere Fragezeichen – ohne ehrliche und schlüssige Antworten. „Freude, schöner Götterfunken“?




© Raymond Walden




Sonntag, 5. April 2026

Glaubensversponnenheit statt Leben

 


Du glaubst (schon wieder),

die Welt falle (schon wieder) aus dem Rahmen,

sie gerate aus den Fugen, spiele verrückt,

sei von allen „Guten Geistern“ verlassen

und gehe unweigerlich ihrem apokalyptischen Ende entgegen.


Du Leichtgläubiger, aus purer Angst modellierter Narr!

Es ist nur dein bisschen Leben, das flöten geht,

und ein paar Millionen andere zwar auch,

aber „die Welt“ kennt Drastischeres, das heißt:

Größeres, Erblühendes und Vernichtendes,

denn „Ewigkeit“ ist nicht von dieser Welt.


„Ewigkeit“ stellt auch keinen spektakulären Rahmen, fugt nichts,

schon gar nicht mit „Guten Geistern“.

Stattdessen erbaut sich die Welt aus Gesetzmäßigkeiten,

für den klugen (und nur für ihn) Menschen erkennbar.

Doch was und wem nützt das alles,

wenn Kleingeister für „Ewigkeit“

gegen alle Naturgesetze verstoßen,

sie mit abenteuerlichen Dogmen der Interpretationen weg- und verwischen

und im stolzen Harnisch mit hasserfüllten Waffenarsenalen

einfach – geradezu kindlich, kindisch ignorieren, gegen sie verstoßen?


Die Welt spielt nicht verrückt!

Der Mensch in der Masse ist es,

mit wenigen Ausnahmen, enttäuschend wenigen.

Erkenntnis, nicht Glauben entspricht den Gesetzen der Natur,

im kleinen wie im großen Rahmen,

sprich im Mikro-wie im Makrokosmos.


Und „unser bisschen Leben“ bedeutet dennoch

jedem armseligen Wurm – nichts anderes stellen wir dar –

das Wichtigste und Allergrößte,

sobald uns auch nur eine Spur von bewusster Humanität dämmert.

Daseinsbewusstsein und seine Werterkennung aus sich heraus

sind das Aggregat des Friedens,

Glaubensdiktate jedoch aus sich heraus fördern Mord und Totschlag,

was die Menschheitsgeschichte fortwährend und blutigst beweist.

„Heilige Länder“, „auserwählte Völker“, Chaos statt Frieden,

charakteristisch für die Rolle von Religionen überhaupt.

Angst und Apokalypse – selbsterfüllende Prophezeiungen

am laufenden Band, Krieg als Lebensperversion!

Symptomatisch für „Ostern“:

Kein Hase legt Eier, die aber der „kindliche“ Mensch dennoch farbig bemalt,

ähnlich jeder beliebigen Glaubensversponnenheit.




Freitag, 3. April 2026

Sequenzen von Skepsis (764)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9896

Wie Pilze schießen Primitivlinge aus dem ideologisch morastigen Boden in die Höhe, schießen um sich im heißen Klima von Angst und Hass. Unterirdisch vernetzt, breiten sie sich toxisch aus, schießen zunächst massig mit Lügen um sich, um schließlich scharf und zerfetzend auf alles zu schießen, was sich Humanität und Kultur nennt. Sie feiern das als unbedingt erforderliche und erfolgreiche Kriegsertüchtigung, bis auch sie der letzte Schuss entlebt, ihre sowieso schon entgeistigt gedrillten Körper.


9897

In vielseitigster Praxis dient ein Gott der Ab- und Entwertung des Menschen, na und der Teufel per Definitionem.


9898

Ein Vater, der seinen Sohn ans Kreuz schlagen lässt! Tiefer könnte ein solcher Vater, auch als „Gott“, nicht sinken, wenn es ihn denn gäbe.


9899

Wem vermehrt Hass entgegenschlägt, dem mag es an Narzissmus nicht fehlen.


9900

Auch Sinnlosigkeit strebt nach Erfüllung und vernichtet sich unersättlich.


9901

Was Dummheit ist, wissen doch alle, die da(s) glauben.


9902

Glaubensbekenntnis des Krieges: Mord und Totschlag wie auch Selbstmord in pathetischem Drang nach Realisierung des Nichts.


9903

Glaubt man das Wort „Gott“, ist Gott existent als Gegenspieler zum „Teufel“, der genauso ersteht, der im Glauben Realität erlangt. Beide „können“ nur Gegeneinander: Des Krieges Schlachtfeld ist das Glauben, das mit Blut zu tränken ist.


9904

Was sah und sieht man nicht alles als „science fiction“ und als Fiktion des Glaubens, der ja nichts anderes predigt.


9905

Die Glocken läuten täglich, doch es klingelt nicht.


9906

Krieg ist die kategorische Negation von Mensch und Natur, die Glorifizierung des Vernichtens auf Geheiß in der Versumpfung des eigenen Wahnsinns.


9907

Kirchen als Kriegstreiber. Welch ein Götzendienst!



© Raymond Walden




Mittwoch, 18. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (757)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9822

Der Menschlichkeit zutiefst verbunden, will Wahrheit die Lüge entlarven, ideologisch jedoch, die Menschlichkeit abwertend und herabwürdigend, will die Lüge Wahrheit verbieten. Ein weltweites Szenario psychopathischer Macht und Grausamkeit.


9823

Im Parlament läuft der Interimsmensch zu seiner peinlichsten Form auf, beim Militär zur tödlichsten.


9824

Wer den Menschen zerstören will, schraubt ideologisch an seinem Geschlecht.


9825

Der Winter 2026 schneite frostig herein in den Stuhlkreis der klimaerwärmten und nun schlotternden Brüder und Schwestern und besiegelte eiskalt meine skeptische Assoziation von Stuhlkreis mit „Stuhlgang“: Wintermärchen der Realität.


9826

Kosmonomisches Selbstverständnis: Nichts rangiert über dem menschlichen Leben, keine Religion, keine Ideologie, keine sogenannte Staatsräson. Nichts und niemand hat das Recht, Menschen zu töten, es sei denn in Notwehr, die ja nichts anderes anstrebt als Lebensschutz gegen drohende, verbrecherische Vernichtung.


9827

Die eigene Meinung sei frei; frei auch von Nötigung und Befehlsgewalt gegenüber anderen freien Meinungen, aufgeklärtes, emanzipiertes und tolerantes Miteinander vorausgesetzt. Verbrecherische Absicht und entsprechendes Verhalten entbehren aller Freiheitsrechte.


9828

Ist Kosmonomie einfach zu kompliziert oder einfach zu einfach, weil der Logik vergleichbar?


9829

Das simple Glauben hält nichts von Logik und Kausalität, denn es gewahrt nicht seine esoterischen Beschneidungen, unter denen es sich zum Beispiel am „schmerzhaften Rosenkranz“ erfreut, am Leiden erbaut.


9830

„Gott“ ist das Problem. Wer an Probleme glaubt, hat auch welche, und zwar solche, die eben ihren „Göttern“ entsprechen.


9831

„Götter“ sind (auch untereinander) nicht friedlich, und so „segnen sie ebenso die Waffen ihren Gläubigen.


9832

Nicht „Gott mit uns“, wie damals auf den Koppelschlössern der Wehrmachtssoldaten (Ein Hohn auf die Menschheit!), sondern „Frieden sei mit uns“ in sauberer Denkweise humanistischer Aufklärung. Kosmonomie sei eine herzliche Einladung!



© Raymond Walden


 

 

Dienstag, 3. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (753)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9770

Feindbilder werden gebraucht, um überhaupt Kriege führen zu können. Dabei zeigt sich immer wieder, dass alles, was man dem Gegner vorwirft oder unterstellt, in nahezu identischer Art und Weise für beide Kontrahenten zutrifft.


9771

Angsterzeugung ist die Macht aller primitiven Herrschaftssysteme und skrupelloser Geschäftemacher („Dealer“).


9772

Ich stehe ergriffen vor Menschenwerk und Natur, erschüttert vor Naturgewalten und Katastrophen, entsetzt vor (un)menschlicher Zerstörungswut und Niedertracht, aber ermutigt und tief berührt vor menschlichem Können und edlem Geist.


9773

Unterschied zwischen Putin und Trump? Auffallend marginal.


9774

Tritt zurück von der Bahnsteigkante, solange der Zug rollt. Du weißt kaum, welche Rolle so mancher Passagier spielt.


9775

Bedenke, du alterst nicht allein, deine Zeitgenossen sitzen im selben Boot, schauen dennoch in vielleicht ganz andere Richtungen, aus ganz anderen Winkeln, gerade auch in ähnlichem Schwächeln, Erinnern und Vergessen. Toleranz wird zu ganz besonderer Tugend.


9776

Infrastruktur bildet das Herz des Staates, also auch ein wesentliches Element seines Charakters.


9777

Erst verlottert die Sprache, bald der Inhalt, der sich schon im Gesichtsausdruck verspannt.


9778

Halluzinationen beweisen die Vortäuschung des Nichts. In Politik, Pubertät und Religion besonders vertreten.


9779

Es ist schon verquer, wie angeblich Friedliebende fremdgehen und bei Friedenskonsequenzen blockieren, um heißen Hass abzublasen.


9780

Es regiert das Verbrechen das Versprechen.


9781

Als Gott sprach, hatte ihn der Mensch bereits erfunden, so bedingungslos ersehnt.


9782

Ein Sonnenaufgang überzeugt durch seine glühende wie kühle Stille. Lediglich zuschauen kann der Mensch und sich auch an der Zuverlässigkeit erkühnen.


9783

Um das Gesicht zu wahren, es nicht zu verlieren, um nicht darauf zu fallen, muss man erst einmal ein nicht nur physisches sein Eigen nennen.


9784

Was Leute glauben, ist so unglaublich, dass es gut ist zu wissen, was einem da unter Umständen begegnet. Denn alles ist möglich. Man wappne sich in eigenem Interesse.


9785

Ideologie, Religion und Indoktrination straffen sich als rigorose Zügel intelligenter Freiheit und scheuen keineswegs vor der Strangulation.


9786

Humanität und Krieg vernichten sich gegenseitig. Man muss Partei ergreifen; als Mensch hat man nur eine Wahl.



© Raymond Walden