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Samstag, 25. Juli 2026

Kosmonomische Aufmunterung zur Mündigkeit


Wer Krieg haben will und beharrlich dafür maulheldenhaft „kämpft“, wird ihn bekommen. Und welche abgewrackte Regierung in Europa und weit darüber hinaus will keinen Krieg?

Entscheiden Sie selbst, welche Regierungen mit „abgewrackt“ gemeint sein könnten.

So man denn in der Lage ist, schaue man genau hin, wie die jeweilige Herrschaft an die Macht gekommen ist und vergesse nicht, auch besonders den inneren Frieden der Bevölkerung, den Zustand der Infrastruktur des Landes und die Solidität des Staatshaushalts zu beurteilen. Ein weiterer Blick auf das Bildungssystem, das Gesundheitswesen sowie auf Bürokratie, die Regelungs- und Kontrollwut mögen dem Weitsichtigen Durchblicke eröffnen, die der gängige Leicht- und Gutgläubige durchweg für „unmöglich“ abkanzelt.


Besonderes Augenmerk lege man auch auf die üblichen Vorgänge von Schuldzuweisungen und feierlichen Erinnerungen an frühere Verbrechen von bösen Anderen, um von eigenen eher verdeckten, aber aktuellen Verbrechen und Verstößen gegen Menschen- und Völkerrecht abzulenken, sie zu vertuschen und zu verschweigen, um auf solchen Verruchtheiten Kriegsaktivitäten zu begründen und auszuweiten, vor allem eine gigantische Aufrüstung voranzutreiben.


Stets behalte man die Medien im kritischen Blickfeld, hinterfrage ihr tägliches Gebaren, nach Möglichkeit ihren strukturellen Aufbau, ihre Besitzverhältnisse und ihre direkten Abhängigkeiten.


Alle hier unvollständig aufgezählten Kriterien entsprechen aufrichtig demokratischen Grundsätzen, sollten der Festigung der freiheitlichen Demokratie dienen, doch die Praxis entspricht dem in der Regel nicht, weil längst die Frage berechtigt ist: Gibt es überhaupt (noch) eine freiheitliche Demokratie oder ist sie inzwischen zunehmend modifiziert zu einer „Demokratur“ der Vorschriften, der Gängelungen, der Überwachungen und der Verbote, und sei es durch erfundene Verteufelungen und indoktrinierende Propaganda?


Zweifellos regiert immer offensichtlicher das „Recht des Stärkeren“ bei einer opportunen Rechtsprechung, die den jeweiligen Ideologien und weniger der objektiven Gerechtigkeit folgt.


Konsequenterweise bleibt festzuhalten: Frieden und freiheitliche Demokratie gibt es nicht durch gefälliges und wohliges Freizeitverhalten im sonnigen Vertrauen auf „Die-Da-Oben“, sondern erfordert agile Wachsamkeit und ebenso lebendiges Interesse an Hintergründen und Zusammenhängen, um nicht zum Spielball und Kanonenfutter von irrwitzigen Machthabern und ihren Kolonnen zu werden.

Demokratie erfordert den „mündigen“ Bürger, den es nicht als bequemen „chillenden“ Zeitgenossen gibt.

Angesichts der trägen schweigenden Mehrheiten sicherlich ein hoher Anspruch an jeden denkenden Zeitgenossen, der auch zunächst vor sich selbst als mündiger Mensch gelten möchte.

Ja, Kosmonomie möchte aufmuntern zur Mündigkeit in einer friedlichen demokratischen Gesellschaft, die sich nicht durch irrsinnige Kriegstreiberei selbst zerfleischt, um sogar die ganze Welt zu ruinieren.


 

 

Mittwoch, 22. Juli 2026

Essenzen des Lebens

 


Eine kleine Auswahl der aktuell über 2.300 Posts meines Blogs fasse ich hier zusammen unter dem Titel

Essenzen des Lebens

Aufsätze, Gedichte, Aphorismen


Ich hebe sie damit aus der Fülle heraus, um sie leichter zu finden, um sie auch immer wieder mit dem Heute wie mit dem Gestern in Beziehung zu setzen. (Einige auch auf Englisch.)


1 Französische Essenzen

French Assences


2 Welten


3 „Die fruchtige Sonne“

The Fruity Sun


4 Was für ein freier Tag

What A Free Day


5 Deutschlands Nachtlied


6 Der Philosophen-Baum


7 Wahre Menschheit


8 Ungöttliche Menschlichkeit


9 Soldaten der Welt!

Soldiers of the World!


10 Friedliche Nacht


11 Es ist Krieg


12 Heuchelt nicht 

 

13 Leben am Strand


14 „Mauern“


15 Da, wo ich wohne


16 Akzeptanz der Endlichkeit


17 Demokratische Meditation


18 Demokratiefeindliche Trends


19 Basisdemokratie besitzt keine Basis

Grass-Roots Democracy Has No Base


20 Ein Fünkchen Wahrheit


21 In einstiger Aufklärung


22 Kosmonomische Würde


23 Schwalben gleich


24 Farbliche Enge


25 Eine frische Sonne


26 Heimat, freiheitlich lebend


27 Gruß aus dem Exil


28 Theodizee: „Gott“ lässt nicht zu, er verursacht


29 Ein gewaltiger Dialog


30 Das Glauben, das die Hölle bereitet


31 Irrglaube Integration


32 Aphorismen zum Nachdenken und "Zensieren":

(Sequenzen von Skepsis 143)


33 Nordfriedhof Düsseldorf


34 Das letzte Mal




Sonntag, 21. Juni 2026

Was ich dir sagen will

 


Wo man lügt, da schweige nicht,

steh' mutig auf, zeig' dein Gesicht,

wende dich entschlossen ab beizeiten,

solange du es noch vermagst,

lass' dich gern von mir begleiten,

dass du nicht voreilig resignierst, verzagst.


Widersprich dem indoktrinierten Lug und Trug,

wähle ab den dreisten Unfug Zug um Zug,

sodass du niemals Mitschuld tragen musst

wie jene, die dann im Nachhinein „von nichts gewusst“.


Bleibe dir treu und teuer,

schütze, erhalte und bewahre dich,

verschleiße dich nicht in sinnlos offenem Feuer.

Mein aufrechter Freund, ich sorge mich.


Was ich dir sagen will,

in welchem Land auch dich die Nöte quälen,

diese, die da lügen, halten niemals still,

denn sie wissen wohl, was wahre Worte zählen.


Mein Wort darauf, dass ich freiheitlich zu dir stehe.

Wie du zu mir?

In Einigkeit und Recht und Freiheit,

dass man den Sinn der Worte nicht verdrehe,

nicht dort, nicht hier,

im wahren Zauber eines friedlicheren Strebens,

bei aller Vielfalt, Verschiedenheit,

in emanzipierter Friedfertigkeit,

in der Ausgeglichenheit eines fairen Nehmens und Gebens.

Im Sinn des Lebens.

 

 

 

Montag, 15. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (779 Deutschland-Edition)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10080

Wetterorakel im Klimawahn stiften zu Ängsten und Zwängen an.


10081

Was wird nun aus Deutschland mit „alternativlosem“ Hitzeschaden? – Es geht logischerweise baden.


10082

Wer ernsthaft Kriege predigt, ist geistig längst erledigt und umso mehr in Verrohung für Leib und Leben eine barbarische Bedrohung.


10083

Armes Deutschland „der Dichter und Denker“ und heutiger Staatenlenker, die nach den Katastrophen von Weltkrieg Eins und Zwei verblödet sich gerieren als Kriegsertüchtiger für „Nummer-Drei“!


10084

Gewinne die Herzen des Volkes, schenke ihm Bildung und Empathie, und dem Frieden erblüht nachhaltig Sympathie.


10085

Schuld türmt sich, wo man Kriegstreiber und Kriegsverbrecher finanziert. Deutschland verkommt in doppeltem Sinne auf einer überdimensionalen Schuld(en)halde.


10086

Mit „alternativlos“ begann in Deutschland das infame Hintertreiben der freiheitlichen Demokratie, dauert bis heute fort und verstärkt sich durch Zersetzung der Meinungs- und Pressefreiheit und durch Spaltung der Gesellschaft.


10087

Deutschland als neuer Rüstungs- und Militärgigant galt unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg als „gebranntes Kind“, aber nur für kurze Zeit als „friedfertig“, sehr bald schon folgte unter Alliiertenkontrolle und -zwang die erneute Kriegsertüchtigung, die nun wieder eskaliert im weltweiten Wahn von Ideologie- und Religionsunverträglichkeiten. „Einigkeit und Recht und Freiheit“ werden offen hinweggefegt mit Geld und Macht. Und die Lüge lacht.


10088

Deutsch-gründliche Dekadenz gipfelt in der Proklamation ungezählter ideologisch ersponnener Geschlechter, zu denen man sich auch je nach Laune gerade bekennen und entsprechende Ansprüche an die Gesellschaft stellen kann: Naturwidriger, gleichwohl tragischer Irrwitz!


10089

Dummheit entlässt ihre Kinder „Ideologie“ und „Religion“, beide geprägt durch narzisstischen Egoismus und Streitsucht, durch Gewaltaffinität und menschenverachtende Wertenormen.


10090

Gravierend erkrankt an Russenhass ist Deutschland und steckt ganz Europa an. Dabei handelt Deutschland nicht selbstbestimmt, sondern in unwürdiger US-Bevormundung. Die nie widerrufene Feindstaatenklausel der UNO gegen Deutschland eröffnet zusätzliche Abgründe.


10091

Dämlich deutsch ist das ideologisch forcierte Bildungsdefizit als desaströse Grundlage für die regressive Pervertierung der freiheitlichen Demokratie in ein „alternativloses“ Diktier- und Entmündigungssystem, gestützt auf Denunziation und Sanktionierung.


10092

Kosmonomische Philosophie setzt auf Weltbürgercharakter im jeweiligen Bewusstsein der eigenen heimatlichen Wurzeln. Ohne heimatliche Strukturen entwickeln sich keine übergeordneten, globalen und universalen Strukturmerkmale der menschlichen Persönlichkeit.


10093

Es braucht freie Sicht, den Himmel zu beobachten, und es bedarf des freien Denkens, daraus Schlüsse zu ziehen und zu relevanten Erkenntnissen zu gelangen.



© Raymond Walden




Dienstag, 9. Juni 2026

Nichts für dich?

 


Es entspricht der überwältigenden Primitivität der Menschheit, dass dauerhafter Frieden global geradezu Seltenheitswert besitzt, das aber ausgeklügeltste kriegerische Sichzerfleischen gang und gäbe ist.

Diese Primitivität der Massen wird sich nicht nur nicht eingestanden, sondern nachdrücklich geleugnet, vehement abgestritten und – ganz im Gegenteil – sogar feierlich zur höchsten Pflicht und Ehre stilisiert. Primitivität wird im Zerstörungswahn des höchsten technologischen Missbrauchs zum fortschrittlichsten Standard verklärt und in unvermindertem Bestreben vorangetrieben.

Der Interimsmensch als Massenphänomen bedeutet für sich selbst wie für den Erdball in seiner Natur quasi eine Naturkatastrophe von unbegrenzten Ausmaßen.

Die bedeutendsten humanen, kulturellen, wissenschaftlichen und technologischen Leistungen verantwortungsvoller genialer Köpfe und aufgeklärter Menschen werden auf das Widerwärtigste geschändet durch primitive Kriegstreiber und ihr barbarisches Werk, das da ist der eskalierende Krieg in all seinen Erscheinungsformen, Taktiken, Lügen und Verblödungen.


Mensch, ändere dich!

Merkst du nicht, wie du Zeit nimmst von deiner Zukunftsuhr, von uns allen, und du drauf und dran bist, dich selbst zu schlachten und dich sodann nur noch niederzuschlagen als Wüstensand und Staub, als Rest von ideologisierten Wüstlingen?

Wisse, Mensch: Die kosmonomische Philosophie denkt ganz anders, lebt ganz anders.

Und das ist nichts für dich?

Komme zu dir, werde ein friedfertiger Mensch!

 

 

 

Freitag, 29. Mai 2026

Im Mai 2008: Start dieses kosmonomischen Blogs: Raymond Walden


Am 30. Mai ist der Weltuntergang ...“ so besang satirisch ein Schlager in den fünfziger Jahren das vielseitige und weitverbreitete Glauben der Menschen an das Ende der Welt. Es hat sich offensichtlich seither nicht viel geändert, vielleicht eher noch verschärft.


Mein Beweggrund für meinen Internetauftritt ist eigentlich einfach erklärt: Schon in den 70iger und 80iger Jahren blickte ich, nicht zuletzt durch meine Anti-Astrologie-Kampagne als Gründer und Leiter der Volkssternwarte Paderborn, tief hinter die Presse-Kulissen und erlebte gleichzeitig als Lehrer die perfidesten Ungereimtheiten im Schulbereich und natürlich auch in der allgemeinen Politik. Ich konnte das nur schwer ertragen, konnte aber nichts ändern, da mir, als Beamtem besonders, die Hände gebunden waren. So wuchs in mir der Gedanke, einfach schriftlich zunächst festzuhalten, dass ich mich nicht „verarschen“ ließ und Vieles durchschaute. Und das erleichtert mir bis zum heutigen Tage ganz wesentlich das Dasein; es ist also viel Selbstzweck darin. Dass nun inzwischen seit Jahren auch besonders im Ausland immer mehr Menschen meine Gedanken beobachten, erfüllt mich zusätzlich mit einiger Genugtuung und gibt mir Hoffnung, dass doch – wie schon immer – nicht alles verloren ist.

Ein Freund schrieb dieser Tage:

Dear Ray, the cosmonomy is a way to a better world, but it cannot be put in practice, unfortunately. And even the good ideas may be converted to the opposite. Look at the philosophy of globalism, who declares all kind of apparently good things and push to a new totalitarian world, lieber Freund!..…“

Lieber Ray, die Kosmonomie ist ein Weg zu einer besseren Welt, aber sie kann unglücklicherweise nicht in die Praxis umgesetzt werden. Und sogar die guten Ideen werden möglicherweise ins Gegenteil verkehrt. Schau auf die Philosophie der Globalisierung, die alles Mögliche von scheinbar guten Dingen erklärt und sie umstößt zu einer neuen totalitären Welt, lieber Freund! ...“


Das ist natürlich zutreffend, aber gilt das nicht für jede Weltanschauung, etwa für die Religionen oder für den Marxismus. Irgendwelche beliebigen Fundamentalisten und Propagandisten kochen immer auf gefälschten Grundlagen der ursprünglichen Lehren ihre jeweils eigenen Süppchen. Sollte man aus diesen Gründen sich nicht mit aufrichtigen, ehrlichen neuen Gedanken beschäftigen und stattdessen in Pessimismus und Fatalismus verzweifeln?

Ich kann und will dem nicht folgen.

Mehr noch, ich erkenne eine gewisse Pflicht für jeden aufgeklärten und klar denkenden Menschen, sich für zivilisierte Kultur, für Humanität und Frieden einzusetzen und dem Leben seinen einzigartigen Wert zuzugestehen. In jeder offiziellen Vertröstung auf ein Jenseits erkenne ich den Betrug, die Fehler und das Versagen des jeweiligen Systems zu bemänteln und im Sinne der Machthaber unerhörte Opferbereitschaft der Bevölkerung nicht nur einzufordern, ja sogar zu befehlen – mit verheerenden Folgen für jeden Verweigerer.


Im Mai 2008 begann ich mit diesem meinem Internetauftritt meine Suche um eine aufgeschlossenere Öffentlichkeit für meine Philosophie, die ich Kosmonomie nenne. Der Beginn zog sich zäh, denn der öffentliche „Mainstream“ verschweigt aus guten Gründen auch nur eine Erwähnung. In diesen systemabhängigen Medien möchte ich aber auch gar nicht vertreten sein, denn sie würden und könnten die Kosmonomie sowieso nicht verstehen (dürfen). Wir wären keine Partner „auf Augenhöhe“, um es nicht drastischer auszudrücken.


Seit einiger Zeit scheint im Internet jedoch eine Art kosmonomischer Durchbruch zu gelingen, ganz besonders auf der globalen internationalen Ebene, was stetig wachsende Zugriffszahlen ausweisen (bisher weit über 500.000). Von den zahlreichen Gedichten, Friedensaufsätzen und inzwischen über zehntausend Aphorismen „Sequenzen von Skepsis“ dieses Blogs erscheinen ungezählte in diversen Aphorismensammlungen, auf den Seiten von Friedensaktivisten, Organisationen und als Zitate in Firmen, Lokalen, Vereinen, bei schriftlichen Ausarbeitungen, auch in der Werbung und hin und wieder in einigen wenigen unabhängigen Printmedien.


Zum Geburtstag dieses Blogs hier der Link zu seinem ersten Erscheinungsmonat, quasi als „Geburtsurkunde“.


Ich grüße hinaus in die Welt und möchte anregen, ja, zu einem neuen würdigen friedlichen Miteinander und zu einer Abkehr von gegenseitiger Ausbeutung und Vernichtung.

Utopie?

Aber ja doch, angesichts der grausamen Verhältnisse auf dem Globus.

Verzweiflung?

Kaum, aber Ehrfurcht vor und Freude am Leben.

Wer es noch kann, entscheide sich als freies Individuum

und schütze sich und seine Lieben mit Weit- und Umsicht.


Ihr/ Euer


Raymond Walden

(ARC = A Real Cosmonomer)


http://raymond-walden.blogspot.com/2008/05/

 

 

 

Freitag, 8. Mai 2026

Sequenzen von Skepsis (771)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9975

Wie könnte ich allen Ernstes glauben, ein Gott, gäbe es ihn, der überwältigenden und unumstößlichen Intelligenz und Weisheit hätte diese „Welt“ mit diesen abgrundtiefen Schurken geschaffen und ließe sich auch noch auf ihre Gräueltaten ein, ergreife Partei in ihren Kriegen, jenen permanenten Auswüchsen der Dummheit und Verkommenheit, verbünde sich mit ihnen und segne alles, was sich gegen die göttliche Schöpfung geistiger und physischer Natur, was sich gegen das „Abbild“ Gottes, gegen den Menschen, richtetet, ihn schändet und gnadenlos zerstört?

Nein, diesen Gott des Widersinns gibt es nicht, wohl aber den „Teufel“ als Mensch!


9976

Dem Frieden zu leben, bedeutet in keiner Weise, für ihn im Militär zu morden und zu sterben.


9977

Die Ideologie des Krieges ist die pure Idiotie.


9978

Katholische Kriegstreiber – ein Grund mehr, nicht zu glauben und sich der „Kirche“ abzuwenden.


9979

Krieg ist die verwerflichste Abart des menschlichen Aktivismus, welcher direkt ins Verderben strebt bis hin in die Glorifizierung („Ehre“) des Ermordetwerdens mit vorheriger Auszeichnung für Gegnerabschlachtungen.


9980

Politiker, die immer wieder in Militär- und Tarnuniformen posieren, demonstrieren berechnend und indoktrinierend ihre Kriegsaffinität.


9981

Die Kriegsgeilheit „Heiliger Länder“ und sich „auserwählt“ wähnender Völker hat historische Dimensionen besonders im Hinblick auf ihr gigantisches Unrecht, ihre barbarischen Völkermorde und ihre umfassenden Menschheits- und Naturzerstörungen. Kein Lernprozess führte sie je aus ihrer Welt- und Lebensverachtung und lässt sie auch gegenwärtig alle Register der Gewalt und Kulturlosigkeit ziehen. Die Kosmonomische Philosophie ruft im Bewusstsein geringer eigener Bedeutung gleichwohl zur Besinnung auf. Möge Frieden durchsickern in möglichst viele Facetten der menschlichen Existenz. Die aktuellen internationalen Zugriffszahlen dieses Blogs machen Mut, der sich aber keineswegs der schonungslos kriegstrunkenen Realität etwa verträumt verschließt, sondern freiheitlich-demokratisch dagegen aufbegehrt.


9982

Der Wahrheit die Ehre, Freiheit in Frieden und selbstbestimmtes Leben in Würde und Humanität: Kultur der Aufklärung.


9983

Der Zeitgeist frisst Menschen, vor allem jene, die sich ihm anbiedern.


9984

Besonders der gegenwärtige Zeitgeist ist durch zwei Defizite geprägt, nämlich durch den Mangel an Geist wie auch an Zeit.


9985

Die Demokratie zerbricht an fehlendem Selbstverständnis und, daraus resultierend, an ihren eigenen Verrätern; zahlreiche von ihnen wirken mit in Regierungen, Parlamenten, in öffentlichen Ämtern und in den Medien und in Religionen sowieso.



© Raymond Walden



Redaktioneller Hinweis:


Voraussichtlich erst Ende Mai 2026 werden die nächsten Blog-Aktualisierungen erfolgen.

Auch diese Pause sei wieder zum Stöbern in den umfangreichen Archiven (seit 2008) empfohlen.

Ganz besonders dazu einladen möchte ich die Neuen in der internationalen Leserschaft, die sich um Zigtausende (!) erweitert hat.

Ihnen/Euch allen ein herzliches Willkommen!




Samstag, 2. Mai 2026

Völker der Welt, hört die Signale, nicht „zum letzten Gefecht“: Frieden!

 


Kein Extremismus, weder links noch rechts, auch nicht in der fanatischen Mitte, keineswegs in religiösem Absolutismus und ebenso wenig unter dem Deckmantel von Nationalismus, Rassismus, von Militarismus und Hegemonialstreben, kann dem kosmonomischen Welt- und Menschenbild angelastet werden, denn es ist schlüssig freiheitlich-demokratisch, emanzipatorisch, pazifistisch und dem würdigen menschlichen Leben verpflichtet als dem höchsten Gut gegen jegliche Ideologie von Unterwerfung, Ausbeutung und Versklavung und gegen kriegerische Primitivität in dogmatischer Geistlosigkeit.

Völker der Welt, hört die Signale, nicht „zum letzten Gefecht“,

sondern zu neuer Kultur für das Menschengeschlecht:

Frieden!

Was wir immer noch nicht können,

soll sich die Menschheit im neuen Morgen gönnen.

Ich, du, er, sie, es, wir sind dabei;

wir wollen es so, wir werden frei.

Das heißt nicht zu träumen,

aber nichts zu versäumen.

Nicht zu glauben den Versprechen,

die stets tarnen die Verbrechen.

Widerstand durch Verweigerung!

Sachverstand und Diplomatie in Steigerung

auf dem Weg zum Frieden,

jetzt und nicht erst „in Ewigkeit“,

sondern ganz real in Geborgenheit – hienieden! 

 

 

 

Montag, 6. April 2026

Im Einklang mit sich

 


Dass ich gerne zwanglos dichte,

entspricht der Wirklichkeit,

doch was ich da verrichte,

spiegelt auch meine Einsamkeit

in einer Welt,

wo man „Energie wendet“,

indem man Naturgesetze schändet.


Das alles, um pseudodemokratisch – „alternativlos“ – zu regieren,

um pseudoreligiösen Klimawahn zu etablieren,

um Industrialisierung und Infrastruktur zu demontieren,

Bildungschaos zu predigen,

mit resilienter Nachhaltigkeit zu erledigen,

bis hin zur Kriegsertüchtigung ohne Vorbehalt,

um heißen Krieg zu finanzieren, mitzumischen und selbst zu führen bald.


Religion und Staat keineswegs getrennt,

wie man sich ähnlich dämlich in Dogmen und Indoktrination verrennt,

NGOs als von Regierungen gefütterte Hütehunde

wie staatliche Medien überall und zu jeder Stunde

mit Sondervermögen schuldigst zum Unsinn ausgestattet,

mit Schädeln auf Wendehälsen durch Drehsinn abgeplattet

und dann noch mit wechselnden Geschlechtern je nach Laune,

dass ich mich nicht wundere, dass ich über mich nicht staune,

gerne einsam zu sein unter solchen Horden und Cliquen

in der Gewissheit, dass aufgeklärte Menschen anders ticken.

Ich finde sie tausendfach, und sie finden mich im World Wide Web,

sehr wohl zu unterscheiden von opportunem Experten-Nepp.


Ja, kosmonomisch zu leben,

vermag Auserlesenes, Lebensmut und Verbindliches zu geben,

falls im Geiste menschlich gereift, wissbegierig und fürsorglich

im Einklang mit Menschenwürde, mit der Natur und mit sich.




Samstag, 28. März 2026

Das Kosmonomische Manifest: Täglich eine These mit folgender Agenda (2)



1. Kosmonomische These: Menschenwürde


Es gibt keinen höheren Wert als die Menschenwürde; sie ist unantastbar.



Agenda (2)

Über Menschenwürde wird viel vor allem bei feierlichen Anlässen phantasiert, doch im alltäglichen Weltgetriebe erfährt sie permanent Missachtungen und Verletzungen. Ein Grund dafür liegt im Fehlen einer eindeutigen Begriffsdefinition, und eine weitere Ursache besteht in den verwurzelten Überbewertungen von Religion und Staatsräson, die nahezu ausnahmslos dem Menschen übergestülpt und vorgesetzt werden.

Hinzu kommt, dass Menschenwürde sich vorwiegend aus Intelligenz und Bildung entwickelt, beide sind ausgewiesene höchst dramatische Problemfelder des Menschheitsverständnisses.

Zu den wesentlichen Substanzen, die Menschenwürde aufbauen, gehören die Rechte auf Leben, auf Nahrung, auf Unterkunft, auf Kleidung, auf Gesundheitsfürsorge, auf Privatsphäre, auf Arbeit, auf eigenverantwortliche Freiheit, auf Unversehrtheit, auf Gleichberechtigung, auf Bildung, auf Hilfe in Not und zahlreiche weitere Kriterien, aus denen allen zusammen sich auch die adäquaten Pflichten gegenüber der Gemeinschaft ergeben.

Alleiniger Maßstab ist das Wohl des Individuums in der Einbettung des Gemeinschaftswohles, ist Humanität.

Sie überwiegt alle anderen Gesinnungen (Ideologien, Religionen, Philosophien) und bildet trotz ihrer Umfänglichkeit den Minimalkonsens eines friedlichen Miteinanders.

Menschenwürde stellt also keine individuelle Singularität dar, sondern bezieht sich immer auf alle in das Geschehen eingebundenen Akteure: Regierende wie Regierte, Befehlende wie Ausführende, Richtende wie Beurteilte.

In derartiger Übereinstimmung rechtfertigen gravierende, menschenunwürdige Taten keine menschenunwürdige Rache; der Rächer begäbe sich auf das gleiche verwerfliche Niveau des Missetäters!

Diese gedankliche Schwelle erscheint oft jedoch in der Masse unüberwindlich, sodass es bei vielerlei privaten und öffentlichen Angelegenheiten zum „Antasten“ der Menschenwürde kommt, durch Rechthaberei, Bevormundung, Konkurrenzgehabe, aber auch durch primitive Niedertracht, Hassausbrüche und Gewalt. Gegen so negative Gemütslagen strebt Menschenwürde objektives Recht und Gerechtigkeit an, wobei weniger regionale Rechtsmaßstäbe dominieren, sondern die allgemein zumindest vordergründig anerkannten Menschenrechte.

Menschenwürde meint Schutz und Förderung des Lebens für die schwächsten Glieder der Gesellschaft wie für die stärksten unter größtmöglicher Leidenseindämmung und optimaler Persönlichkeitsentwicklung, Identitätswahrung, mit Respekt gegenüber allem Leben und gegenüber der unbelebten Natur. Sklaverei, Todesstrafe und Krieg sind menschenunwürdig.



Das komplette Kosmonomische Manifest

=> hier 

 

 

 

 

Freitag, 27. März 2026

Das Kosmonomische Manifest: Täglich eine These mit folgender Agenda

 


Erfreulich Zugriffszahlen weltweit auf meine Internetseite veranlassen mich in schwierigen welt- und gesellschaftspolitischen Zeiten, das Kosmonomische Manifest ein weiteres Mal einer breiteren Öffentlichkeit in übersichtlicher Weise vorzustellen: Täglich eine These mit anschließender Agenda.

Hier und heute zunächst die Einleitung und die Präambel mit Agenda (1).



Agenda (1) zum Kosmonomischen Manifest


Einleitung


Die Einleitung des Kosmonomischen Manifests lautet:

Das Recht auf Gedankenfreiheit manifestiert sich in zwölf Kosmonomischen Thesen. Sie sind eine Einladung, jeden einzelnen Menschen aus verstandesmäßiger Einsicht zu achten. Die Menschenwürde verlangt darüber hinaus entschlossenen Einsatz gegen das Destruktive, das archaisch als egoistisches Machtstreben einzelner Personen oder Cliquen bis hin zu irregeleiteten Völkern den Globus beherrscht.“



Schon in den ersten Zeilen „manifestiert“ sich die kosmonomische Philosophie als eine Grundeinstellung des Menschen mit völlig abweichender Intention gegenüber den allgemein üblichen Wertephrasen und ihren dogmatisch verkündeten und durchgesetzten Machtansprüchen.

Den seit jeher an Indoktrination und Dogmatismus gewöhnten Völkermassen präsentiert sich die Kosmonomie zwangsläufig als ferne Utopie und „Weltfremdheit“, wohlwollender vielleicht als von vornherein unerreichbares Ideal.

Ein Grund dafür findet sich bereits in dem Wort Gedankenfreiheit, das zunächst gar nicht neu erscheinen mag. Doch wo, in welcher Gesellschaftsordnung auf dem Globus wird Gedankenfreiheit wirklich angestrebt, fair diskutiert?

Das Gegenteil ist gang und gäbe: Keine Religion duldet Freiheit der Gedanken, keine Ideologie nimmt sie hin, ohne sie zumindest totzuschweigen, in der Regel jedoch radikal zu unterdrücken und zu vernichten.



Genau die Gedankenfreiheit – und nicht jene oft „von oben“ suggerierte Gedankenfreiheit in konsequenter Gefolgschaft – wird kosmonomisch zum Recht erklärt. Und aus dem Recht leitet sich verstandesmäßig die Pflicht ab, den einzelnen Menschen in seiner Freiheit zu achten, ihm seine Würde zuzugestehen, die für jeden Menschen gilt und die gegen die traditionellen Zerstörungen durch Ideologien, Götter, Teufel und ihre Macht anstrebenden Vertreter zu schützen ist.

Für Traditionalisten, Opportunisten und vererbt wie gedrillt Unterwürfige sicherlich unnachvollziehbar, denn es fehlt häufig das Bewusstsein der eigenen Unfreiheit, man folgt gerne und „ehrbar“ dem Vorgegaukelten, wenn es nötig erscheint, auch in den Krieg.



Die Präambel des Kosmonomischen Manifests verwirft aber die erdachten Ideale, die angeblich höher als der Mensch rangieren:



Präambel

Die Natur folgt in ihrer evolutionären Fortentwicklung wertneutralen Gesetzen, das heißt, es kommen gleichermaßen Leben fördernde wie Leben zerstörende Prinzipien zur Anwendung. So gesehen, ist die Natur gnaden- und kompromisslos. Menschlicher Verstand wird aber durch Bildung in die Lage versetzt, die Naturgesetze zunehmend zu humanisieren, die Naturgesetze zu nutzen, um das Leben zu genießen und das natürlich sinnvolle Sterben zu erleichtern. Dies geschieht ganz besonders durch die Einsicht, dass nicht Egoismus die Basis von Humanität darstellen kann, vielmehr ein Individualismus, verankert in einer erstarkenden humanen Gesellschaft, die den Menschen höher achtet als alle von Menschen erdachten Ideale.“

Ausgangspunkt der menschlichen Existenz ist – wie könnte es anders sein – die Natur in ihrem fortwährenden Werden und Vergehen, in euphorischer Entfaltung und in dramatischem Leiden.

Grundsätzlich eröffnet die menschliche Intelligenz aber Abschwächungen des Leidens, sogar seine Verhinderungen oder Beseitigungen innerhalb natürlich vorgegebener Grenzen. Nicht ersonnene Wunder liefern die Grundlagen, sondern Gesetze der Natur, die der Intelligenz zunehmend erschließbar werden durch unvoreingenommenen, objektiven Erkenntnisdrang als definitive humane Alternative gegenüber dem postulierten Glauben des platten und höheren Unsinns, der lediglich das Potential von Vertröstungen auf Unmögliches zur Feierlichkeit erhebt.

Die herausragendste Intelligenz beschreitet Irrwege gegen Natur und Menschlichkeit, erfährt sie keine humane, das heißt Menschen anerkennende und würdigende Bildung. Es gibt keine humane Gesellschaft bestehend aus abnickenden Nachbetern der von berechnenden Egoisten vorgeschriebenen Anordnungen. Vielmehr erfordert Humanismus das starke Individuum in der Verbindlichkeit gegenüber dem eigenen Leben wie dem der Mitmenschen, die nicht in der Masse zu zweifelhaften Diensten, sogar zu gemeinschaftlichem Morden zu vereidigen sind, sondern zu möglichst mutig engagierter, eigener Mündigkeit und Friedfertigkeit befähigt werden müssen.

Das ist der eigentliche Bildungsauftrag, der freilich entsprechende Lehrbefähigte voraussetzt.

Die Bildungssysteme weltweit versagen, weil exzessiver Egoismus vornehmlich durch Bildungsverweigerung und ideologisch-religiöse Massenverdummung die Welt beherrscht.

Es wird deutlich, dass in einer kosmonomisch kritikfähigen Menschheit die gängigen politischen Neurotiker keinen Ton mehr angeben könnten.

Doch der Status quo offenbart seinerseits vor allem Hoffnungslosigkeit, Ratlosigkeit, Unfähigkeit und Gewaltbereitschaft.

Kosmonomische Kausalitäten und entsprechende Konsequenzen werden dadurch als dringende Notwendigkeiten nur untermauert.




Dienstag, 30. Dezember 2025

Auf das Neue Jahr 2026!

 


Stoßen wir an auf das Neue Jahr, auf 2026 – durchaus mit Nachwehen aus 2025, denn was sich die Menschheit da leistete, ist eine Herausforderung für Neues! Spötter werden sogleich einwerfen: „Für Utopisches?“

Angesichts dessen, was sich die angeblich menschliche Zivilisation da an Kriegen herausnimmt, wie bestialisch diese geführt werden und mit welchen Waffenschiebereien durch angeblich kultivierte Staaten daran horrende verdient wird, ist der Begriff „utopisch“ ernüchternd stimmig.


Diese vernichtenden Tatsachen entziehen jeder „Bergpredigt“ den Sinn, strafen jede Religion Lügen, verhöhnen alle heiligen Heilsbringer und Möchte-Gern-Götter.

Da bei klarem Bewusstsein nicht zu verzweifeln, kennzeichnet schon die Ausnahme, denn das „Herdenschaf“ Mensch verdrängt zwar dies alles im modischen Zeitgeist, im Konsum und in spiritueller Versponnenheit, bis aber auch er „so oder so“ zum Opfer wird, sich wie sogar seine Kinder zum Opfer freiwillig „ertüchtigt“.


Diesem „never-ending“ Wahnsinn, der vor allem auch in Deutschland explodiert und die Europäische Union desaströs zerfleddert, widersetze ich mich durch mein kosmonomisches Denken und Empfinden, welches ich nicht zuletzt hier auf meinem Blog schon seit vielen Jahren darlege, um eventuell den Mitmenschen Anregungen für ihr jeweils einzigartiges eigenes Leben zu geben.

Mir persönlich tut es immer wieder gut, Anregungen durch aufgeklärte Menschen zu erfahren, sie zu entdecken. Dafür bin ich dankbar.


In diesem Sinne:

Auf ein Neues!

Auf ein neues Jahr,

auf einen Frieden für die Freiheit,

auf ein kultiviert lebensbejahendes Menschsein!

Darauf, es sein zu können!

(Dazu gehört inzwischen ganz viel Mut:

Sapere aude! Wage es zu wissen!)

 

 

 

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Sequenzen von Skepsis (730)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9519

Das Glauben an den Glauben der Religionen wie an den Glauben der Ideologien bringt den Menschen vorrangig und nachhaltig um seinen Verstand.


9520

Religiöser Kerzenschein, Weihrauch und Offenbarungslitaneien vernebeln keinen klaren Verstand, keine klare Analyse und keine aufgeklärte Vernunft, schon gar nicht auf politischer Bühne und vor humanem Menschenrecht. Der Interimsmensch jedoch verpönt mehrheitlich Verstand und Vernunft, so erklärt sich das wahnsinnige Jetzt wie auch die Vergangenheit, ob eine Zukunft überhaupt, erschießt sich im Krieg.


9521

Aktuelle Verhöhnung der Menschlichkeit: Goldene „Friedenstaube“ als Auszeichnung für einen Undemokraten durch einen Gleichgesinnten. Hartgesotten beide.


9522

Kirchenrechtler behaupten: „Einmal getauft, für immer getauft.“ Ich trat vor vierzig Jahren sehr fundiert überlegt aus der Kirche aus, sogar mit Beurkundung durch das Amtsgericht in der aberwitzigen Erfordernis, obgleich ich dem Verein nie bewusst und in freier Entscheidung beitrat. Ich versichere, dass ich entgegen der anmaßenden kirchenrechtlichen Behauptung in keinerlei Beziehung zu dem absurden Taufglauben stehe, auch wenn die „Geistlichkeit“ das nicht verstehen mag.


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Kirchliche Kleinkariertheit kennt kaum Kriegsdienstverweigerung; konforme „Kinder Gottes“ kredenzen Kanonenfutter klerikalen Kadavergehorsams.


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Spannungsfall“. – Spezieller Terminus für die gegenwärtige deutsche Befindlichkeit: Im Hass erlogene und herbeigeredete Kriegsgefahr zerreißt die letzte, noch übrige Intelligenz, um einen Krieg geflissentlich vorzubereiten, ihn zu schüren und sich überall in der Welt als Mitmischer wichtig darzustellen. Der Ruin der eigenen physischen wie psychischen Infrastruktur wird sehenden Auges forciert. Es begann lange vorher schon mit eskalierenden Bildungsdefiziten und mündet nun in Massenverblödung.


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Ja, ich erhebe meine Stimme, ich werde lauter, solange es noch möglich ist, freiheitlich zu leben, Frieden, Freiheit und Menschlichkeit zu bewahren, zu schützen vor primitivster Kriegsbesoffenheit.


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Meine Sorge beschränkt sich nicht nur auf mein Heimatland Deutschland, sondern gemäß meiner kosmonomischen Philosophie gilt sie dem europäischen Kulturraum ebenso wie der globalen Situation der Menschheit, sie alle sind mir Heimat, kostbar und Sinn des Lebens. Ich wiederhole mich: Sinn des Lebens ist es, natürlich zu leben und nicht erzwungenermaßen für Hirngespinste zu sterben. Es gibt keinen Wert, der über dem menschlichen (menschenwürdigen) Leben rangiert.


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Glauben und Aufklärung sind zwei verschiedene Paare von Schuhen auf dem nicht so einfachen Lebensweg. Aufklärung konzentriert sich auf den realen Lebenspfad, während Religion ausgleitet auf jenseitigen Traumstraßen hinein in die Gräben von Dornen und Kriegsgeheul.


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Menschenunwürdiges Versagen schickt die eigenen Kinder in den Krieg zum Morden und Sterben. Diese sich endlos wiederholende Barbarei scheint „ewiges Leben“ zu verkörpern.




© Raymond Walden