Üblicherweise brechen „Großmächte“ das Völkerrecht in den jeweils typischen Weisen ihrer eigenen Unrechtssysteme, die sie als als ihr „Heiligstes“ preisen und es nach ihren Wahnvorstellungen möglichst über die ganze Welt ausdehnen müssen. Ihr zerstörerisches Potenzial und die Verdummung der eigenen Massen geben ihnen die Macht dazu.
Von den Hegemonialmächten abhängige Vasallen wagen nicht, den Völkerrechtsbruch zu kritisieren, sind sie doch bisweilen sogar selbst darin verwickelt. Für eine Gesamtbeurteilung sei „die Lage zu komplex“ tönt es aus den Kanälen der Lakaien, und der Rest der Welt versinkt in Hoffnungslosigkeit, während konkurrierende Großmächte schon einmal säbelrasselnd eigene Territorien von Interesse umzingeln.
Zahlreiche Lügen der staatlichen Weltordnung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs brechen nunmehr schonungslos auf, und eine Neuorientierung ist nicht in Sicht – schon gar nicht mit den bisherigen Gepflogenheiten von Künstlicher Intelligenz (KI).
Die Menschheit steht erbärmlich nackt da, es kleidet kein Schönreden mehr.
Wir brauchen menschliche, das heißt menschenwürdige Intelligenz, die zu objektiven Analysen und Problemlösungen bereit und fähig ist.
Eine kosmonomische Anlehnung angesichts der desaströsen Faktenlage wäre keine Anmaßung, sondern der Funken eines Hoffnungsschimmers.
Wo man allerdings aktuell den amerikanischen Völkerrechtsbruch in Venezuela freudig würdigt und den russischen Völkerrechtsbruch in der Ukraine kriegerisch befeuert, fehlt es an der entsprechenden Intelligenz und Bildung.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen