Mittwoch, 7. Januar 2026

Im Wahn strebt man zum Krieg,

man belügt sich über ihn,

schürt ihn,

man mischt sich ein

und drängt sich auf,

schiebt Waffen herbei,

verdient blendend, vor allem auch an Verschuldung,

an der Fata Morgana des Feindbilds:

Russland.


Deutschland,

nicht souverän seit damals,

zusammengebrochen unter schwerer Schuld,

keineswegs nur allein!

Soll es wieder so sein,

immer weiter so fort?


Wer jetzt noch schweigt,

wird bald wieder weiter schweigen

nach dem berstenden Grauen,

dann der Tod, der immer schweigt.


Offenbar sagte er auch diesmal

nach dem zweiten Weltkrieg

den geschundenen Überlebenden nur für kurze Weile

etwas,

denn naive Gutgläubigkeit fraß und verdiente sich

fett und übermütig;

dem Esel gelüstet es nach Tanz auf dem Eis,

wieder gen Osten, gegen das Böse

im Namen des Guten des „Wertewestens“,

verlogen wieder bis zur pathologischen Gutmannssucht

und „great again“!


Wer jetzt noch schweigt

und nicht für das Leben bewahrend argumentiert,

wer intellektuell dynamisch der Kriegstrunkenheit nicht

das Saufen verwehrt,

kapituliert bereits vor sich selbst,

für seine Kinder und Enkel,

für die Zukunft des Menschen,

vor der Primitivität der Unmenschlichkeit,

hoffähig gemacht wieder durch

den Aberglauben an Ideologie und Bequemlichkeit.


Oh, Abendland, es wird „Nacht“!

Wenn du es aber noch merkst und wirklich willst,

bewahre dir und dem Globus den friedlichen Sonnenaufgang.

Du hast das Zeug dazu,

hättest es, aber sofort!

Aufrecht – und nicht in Verlogenheit.




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