man belügt sich über ihn,
schürt ihn,
man mischt sich ein
und drängt sich auf,
schiebt Waffen herbei,
verdient blendend, vor allem auch an Verschuldung,
an der Fata Morgana des Feindbilds:
Russland.
Deutschland,
nicht souverän seit damals,
zusammengebrochen unter schwerer Schuld,
keineswegs nur allein!
Soll es wieder so sein,
immer weiter so fort?
Wer jetzt noch schweigt,
wird bald wieder weiter schweigen
nach dem berstenden Grauen,
dann der Tod, der immer schweigt.
Offenbar sagte er auch diesmal
nach dem zweiten Weltkrieg
den geschundenen Überlebenden nur für kurze Weile
etwas,
denn naive Gutgläubigkeit fraß und verdiente sich
fett und übermütig;
dem Esel gelüstet es nach Tanz auf dem Eis,
wieder gen Osten, gegen das Böse
im Namen des Guten des „Wertewestens“,
verlogen wieder bis zur pathologischen Gutmannssucht
und „great again“!
Wer jetzt noch schweigt
und nicht für das Leben bewahrend argumentiert,
wer intellektuell dynamisch der Kriegstrunkenheit nicht
das Saufen verwehrt,
kapituliert bereits vor sich selbst,
für seine Kinder und Enkel,
für die Zukunft des Menschen,
vor der Primitivität der Unmenschlichkeit,
hoffähig gemacht wieder durch
den Aberglauben an Ideologie und Bequemlichkeit.
Oh, Abendland, es wird „Nacht“!
Wenn du es aber noch merkst und wirklich willst,
bewahre dir und dem Globus den friedlichen Sonnenaufgang.
Du hast das Zeug dazu,
hättest es, aber sofort!
Aufrecht – und nicht in Verlogenheit.
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