Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:
9719
Wer seine Nationalfarben in Öl und Blut taucht, ist ihr würdiger Bannerträger nicht, wie er dadurch ja auch andere Nationen bedroht und bis zur Vernichtung demütigt.
9720
Gauner „dealen“ jenseits von Recht, Kultur und Würde, gerissen, gewieft und gewaltsam. Menschlichkeit ist aber nicht „verhandelbar“!
9721
„Gesundheitstipp“: Um mir Übelkeit zu ersparen, meide ich nach Möglichkeit den Anblick bestimmter Konterfeis.
9722
Die Befehlshaber des „Rechts des Stärkeren“ wie alle freiwilligen Gefolgschaften haben von „Aufklärung“ nichts verstanden oder boykottieren sie boshaft. Sie verkörpern ein exemplarisch unlösbares Problem des Interimsmenschen.
9723
Könnte es sein, dass dem Gremium für die Verleihung des Friedensnobelpreises der Begriff „Frieden“ abhanden gekommen ist und dadurch auch mehr als fragwürdige Personen ausgezeichnet werden? Es handelt sich wohl doch um oft opportunistische Absicht.
9724
Wenn auch jede Religion ihre eigene Kriegsphilosophie pflegt, statt Friedensphilosophie zu entwickeln, erweisen sich Religionen als Kriegskatalysatoren und zu häufig sogar als Kriegsgrund. Ich wiederhole mich: „Religion ist eine Geißel der Menschheit.“
9725
Desinformation wird nicht durch Pressekonzentrationen und Gleichschaltungen eingedämmt, sondern durch freien, unzensierten und vielseitigen Journalismus. Staatsmedien erfüllen diese Kriterien ebenso wenig wie Medienkonzerne.
9726
Zunächst die Vernachlässigung des Lehrens und Lernens, bald darauf die indoktrinierende Ideologisierung der Bildung befeuern die Verblödung, die letztlich zu Beziehungs- und Perspektivlosigkeit, das heißt Lebensunfähigkeit und Verneinung führt.
9727
In der „wildgewordenen“ Welt haben einzelne Menschen für Körper und Seele private Refugien in Liebe, Freundschaft, Partnerschaft und Ehrlichkeit. Da müsste doch was zu machen sein?
9728
Subkultur blendet durch Reichtum und tarnt nicht nur so die geistige Armut.
© Raymond Walden
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