Gerade auch intelligente Menschen neigen zu der Auffassung, Kriege habe es immer gegeben und wird es immer geben, so sei eben das Leben und daran ließe sich nichts ändern.
Die so geäußerte historische Wahrheit ist unbestritten, der aber verkündete Ausblick in die „unveränderbare“ Zukunft des Lebens wird in kosmonomischer Sichtweise nicht geteilt.
Es besteht die drastische Herausforderung, gegen alle traditionellen und kriegsbesessenen Verankerungen eine intelligent begründete Lebensbejahung und eine echte zivilisatorische Zeitenwende einzuleiten – ein eingestanden heroisches Ansinnen, dessen Realisierung aber unter den inzwischen gigantischen Fortschritten menschlichen Forschens einerseits wie ein Schmerzensschrei und andererseits wie ein Motivationsaufschrei über der gesamten Menschheit schwebt.
So wie die Menschheitsentwicklung eines schönen (allmählichen) Termins in der langen Historie von Kannibalismus, von der Menschenfresserei, abrückte, so nähern wir uns mit einer gewaltigen Portion Logik dem Zeitpunkt des Abrückens und der allgemeinen Ächtung von Kriegen, die ja moralisch in ihrer gesamten Anlage wie in ihren Auswirkungen noch unter der „Menschenfresserei“ einzuordnen sind in einer Neuzeit doch wesentlicher humaner, zivilisatorischer und kultureller Errungenschaften.
Friedfertiger Aufbruch, statt religiösen und ideologischen Kadavergehorsams in Kriegsertüchtigung zum Morden und Sterben!
So kurz und eindeutig wie zwingend, der Vernunft folgend, stellt sich kosmonomisches Friedensverständnis dar.
Siehe auch den Post „Kosmonomisches Friedenbekenntnis“ aus dem Jahre 2012. => hier