Die Natur
in ihrer unumstößlichen Gesetzlichkeit
ist wertfrei, kompromisslos
und aus Sicht des Menschen in seiner Werteorientierung
grausam.
Zweifellos jedoch ist der Mensch Teil der Natur,
er entstammt ihr,
entwickelte sich in und aus ihr
bis zu seinem Bewusstsein
mit Wertekreationen
und daraus folgenden moralischen Sittlichkeitsansprüchen.
Zwischen diesen Ansprüchen und den Grausamkeiten der Natur
verdeutlicht sich der Unterschied zwischen
dem mehr oder weniger bewussten Dahinvegetieren
und dem kultivierten zivilen Leben,
das wir, zumeist recht oberflächlich,
als „menschlich“ bezeichnen.
Das wirklich Menschliche
unterliegt nicht dem naturüblichen „Fressen und Gefressenwerden“,
sondern ergreift bevorzugt Partei für Alles
dem menschlichen Leben Zugewandte,
für die Förderung
und zum Schutz menschlichen und menschenwürdigen Lebens.
Es handelt sich dabei um das reale Dasein,
nicht um ideologische, religiöse und esoterische Spinnereien und Dogmen,
die allerdings nach wie vor weitest verbreitet sind
in einer Menschheit, die dadurch ihren unfertigen
Entwicklungsstand auf dem Weg zur höher erweckten Menschlichkeit
immer wieder schmerzlich unter Beweis stellt.
In seinen primitiven Machtausübungen folgt der „unfertige“
Interimsmensch durchaus dem „Fressen und Gefressenwerden“,
man schaue nur in die Geschichtsbücher und vergegenwärtige sich
das Aufstreben, Aufblühen und Zerfallen der machtgierigen Herrschaftssysteme,
die in ihrer jeweiligen primitiven, auch dekadenten
Verrohung keine Opfer und Grausamkeiten scheuen
und heute nur noch effektiver ihre Unmenschlichkeit,
ihre Unterentwicklung demonstrieren.
Eine gereifte Zivilisation steht für Lebenspflege
wie für Lebensschutz,
was zugleich für Mensch wie Natur gilt,
da sich menschenwürdig Menschliches aus der Natur
in direkten Abhängigkeiten voneinander aufbaut.
Moderates Fazit zu einer folgerichtigen Lebensbewältigung:
Niveauvolle Menschlichkeit blüht im Frieden,
barbarisch primitive Unmenschlichkeit ergötzt sich am Krieg zu Tode.
Keiner der aktuellen Kriegstreiber auf dem gesamten Erdball
hält einer intelligenten menschenfreundlichen Charakterprüfung stand, denn alle paktieren mit Tod und Verderben,
in ruchlosem Egoismus Millionen von friedfertigen Menschen
aufgezwungen,
die alle ein Recht auf menschenwürdiges Leben haben,
ein Recht auf Anklage unter moralisch-ethischen Gesichtspunkten gegen Natur- und Menschenschänder
und alle ihre Helfershelfer.
Das heißt nun nicht, in einen aussichtslosen „Kampf“ zu ziehen, sondern kosmonomische Friedfertigkeit zu bewahren, sie bewusst zu pflegen in der realen Einschätzung, wo und wie man sie überhaupt erwähnen könnte, vielleicht auch sollte.
Stets ist zu bedenken, dass weggesperrte, gar getötete kosmonomisch denkende Menschen niemandem mehr nützlich und hilfreich sein können.
Kosmonomische Philosophie sollte im eigenen Interesse kosmonomische Reserviertheit und Vorsicht walten lassen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen