Wenn ein Quatschkopf geht, weil seine Zeit abgelaufen ist, freut mich das, wenngleich ich nicht weiß, welche Knalltüte sich danach öffnet.
Verlässt ein anerkannter Komiker seine Bühne, um sich auf den Brettern der ernsthaften, auch schmerzlichen Realität völlig unnötigerweise zu verheben und selbst auszuhebeln, spreche ich ihm enttäuscht mein Beileid aus und freue mich, ihn hoffentlich nie wieder sich selbst so entlarvend zu sehen, denn auch seine Zeit hat er sich eigentümlich unsinnig abgelaufen.
Wenn ein Kanzler der Öffentlichkeit immer wieder einredet, Deutschland stehe hinter seiner Kriegstreiberei, muss er schwer auf den Kopf gefallen sein, wohl anlässlich auch des tiefen Falls seiner CDU, nun sogar schon aus dem ersten Landesparlament mit weiteren derartigen Optionen.
Ist er Komiker? Etwa Intrigant? Oder gestört in seiner Wahrnehmung?
Wie auch immer: Er ist eine Gefahr für Deutschland, für Europa, für die Welt.
Ich freue mich, wenn er endgültig scheitert und mit ihm all seine Koalitionäre. Doch was erwartet uns dann?
Ich setze auf Aufklärung als das viel strapazierte „Prinzip Hoffnung“, eine wirkliche Wende: Dem Krieg eine Ende!
Das aber schafft nur eine sich zur Leistung in Kultur und Wirtschaft bekennende Gesellschaft, bildungsbeflissen, aufrichtig und humanistisch emanzipiert.
Kriegerischer Kadavergehorsam steht dem entgegen.
Beginnen wir und merzen Kriegstreiberei aus; rechtzeitig noch, ehe auch die Zeit des Friedens eigentümlich unsinnig abgelaufen ist.
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