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Freitag, 19. April 2024

Sequenzen von Skepsis (613)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


8250

Eine Demokratie, die ihren Bürgern ausländische Medien zensiert, um diese schließlich abzuschalten, sie zu verbieten, offenbart die eigene Beschränktheit, nämlich die Ursache ihres Verkennens von Wahrheiten und Welt. Man hat etwas zu verbergen, was eine offene und selbstsichere Widerlegung von beispielsweise Desinformationen verhindern würde.


8251

Wo man Buntes verschmiert und das als Vielfalt preist, während man singulär echte Farben ächtet, statt in kontrastreiche offene Dialoge zu treten, halten sich Ideologen im verkifften Nebel für farbechte Vertreter von Volk und Wahrheit.


8252

Spießertum sieht und kontrolliert das gesamte Leben, weniger jedoch das eigene Spiegelbild.


8253

Die „Münze der Einsamkeit“ prägt zwei Bilder, zum einen das der Verlassenheit, zum anderen die Unabhängigkeit. Auf dem leicht erhabenen Rand liest man eingraviert: „Hier ruht Kraft, so man selbst noch welche hat.“


8254

Im Dschungel Menschen zu begegnen, hat etwas Wundersames; man ist versucht (und eigentlich auch irgendwie verpflichtet), auf sie wohlwollend, wenngleich bedacht zuzugehen.


8255

Menschliche Wärme weitet das Herz, und das Leben pulsiert von besinnlich bis ausgelassen, innere Kälte jedoch versteift das Gehirn, Leben führt sich im Schattentheater auf.


8256

Niemand täusche sich und die Welt in dem Glauben, Demokratie sei „gottgewollt“, denn aus seiner jeweiligen Definition heraus ist kein „Gott“ demokratisch, abgesehen davon, dass er objektiv gar nicht ist.


8257

Nichtregierungsorganisationen (NGOs) müssen sich fragen lassen, inwieweit sie demokratische Prinzipien ohne jegliches Mandat hintergehen und dadurch mitunter auch eklatanten Schaden anrichten.


8258

Nationalist, Rassist, Kapitalist, Kommunist, Christ, Militarist, Atheist, Faschist, Zionist, Buddhist, Hinduist, Islamist,, Konfuzianist, Daoist, …, gewaltfrei aber denkt der Pazifist, und er will wissen, nicht glauben, was entrückt Entmündigende ihm vorschreiben im Namen irgendeines „...ismus“, einer von diesen Zwangsvorstellungen, die sich alle fundamental nicht grün sind und Gewalt im großen Stil mit Blutbädern besiegeln.



© Raymond Walden




Samstag, 17. August 2019

Sequenzen von Skepsis (349)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

4495
Im Stierkampf agiert der Mensch als Bestie. Das als „Kultur“ zu feiern, muss einem „spanisch“ vorkommen.

4496
In der Vielfalt verliert der unvorbereitete und ungebildete Mensch die Orientierung.

4497
Täglich vierundzwanzig Stunden Angsterzeugung unisono, Angstverbreitung durch alle Medien, Schuldzuweisungen und Bevormundungen, „alternativlose“ Desinformationen zum religionstypischen grünen Weltuntergang! Zweifel daran sind per Gleichrichtungsdekret durch die parteipolitische Vieleinigkeit ausgeschlossen und gegebenenfalls auszumerzen, zumindest totzuschweigen.

4498
Nur wenn man es kann, segelt man gegen den Wind, ansonsten sucht man nach einem festen Ankerplatz und behauptet seinen Standpunkt.

4499
Selbstschutz und Gesundheitsvorsorge beginnen mit wohlweislicher Reduzierung des Medienkonsums, vor allem in sorgfältiger Differenzierung politischer Hintergründe, die getrost das Abschalten oder die Abonnementskündigung rechtfertigen.

4500
Das Schreiben schenkt mir Ausgeglichenheit, Entspannung im Engagement und kompensiert in meinem Innern viel vom Leid und Wahnsinn der Welt.

4501
Freiheit, will mir scheinen, ruht in einer frei gewählten Einsamkeit als Option zum Abstandhalten von Vermassungen mit ihren charakteristischen Oberflächlichkeiten und Denkfaulheiten.

4502
Vergangenheit dehnt sich, Gegenwart durcheilt den Moment, und Zukunft umsorgt uns mit ihrer prinzipiellen Ungewissheit. Gemeinsam tragen sie die Ambivalenz von Subjektivität und Objektivität.

4503
Jeder individuelle oder völkische Auserwähltheitsglaube ist ein Unglück für die Welt und ein falsches Zeugnis vom wahrhaften Menschsein der emanzipatorischen Aufgeschlossenheit, der Gewaltfreiheit, der umfassenden Umweltachtung und der logisch-kausalen seriösen Wissenschaftlichkeit.


© Raymond Walden



Sonntag, 19. Mai 2019

Sequenzen von Skepsis (340)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

4376
Wer an Gott und Teufel glaubt, steht zwangsläufig, auch als Überläufer, auf einer der unversöhnlichen Seiten, ist folglich friedens- und demokratieunfähig.

4377
Nur Gutes über Tote – und keine Ruhestörung durch Wahrheiten!

4378
Die Luft trägt Asche, Ruß siedelt auf den Ruinen der Trümmerlandschaften und auf blutgetränkter Erde. Ketten totaler Digitalüberwachung, Wachstumswahn sogar in Sachen „Klimaschutz“-Religion und zur militaristischen Aufrüstung, mediale Sensationsgier und Indoktrination, Entwürdigung von Individualität und Privatsphäre, Diktat des Kapitals, das von „künstlicher Intelligenz“ faselt und High-Tech-Dummheit gegen die Humanität meint. „Kultur-Erbe“ der Menschheit – ein groteskes Blendwerk völlig „Unvereinter Nationen“ mit einem „Unsicherheitsrat“ als Chaos-Garantie. Der Unmensch erklärt sich zum „Gott“.
Und ich träume von Kosmonomie!

4379
Wenn sich die blaue Küste in schüttendem Regen-Grau badet, der Sturm das Wasser peitscht, relativiert sich das Sehnen und der Blick erkennt andere, gleichwohl einheimische Konturen.

4380
Multi-Kulti“ garantiert keineswegs viel Kultur.

4381
Religion rund um den Globus greift nach den Menschen rigoros; um nicht ein deutlicheres Wort zu gebrauchen.

4382
Medial-Meteorologen trifft häufiger der Blitz der Risikoausmalung und Furchtbeteuerung.

4383
Jede neue Generation kämpft gegen die Fehler der vorherigen und verstrickt sich in erste eigene Verirrungen, denn Egozentrik und Ignoranz beschränken die Würdigung von Wahrheiten generell.

4384
Der Massenmensch erfüllt kaum kosmonomische Kriterien, so die realistische, emotionslose Analyse der Gegenwart. Über Zukunft verliert die Kosmonomie keine Zeit der Spekulationen, sie registriert Fakten und Kausalitäten, zieht logische Schlüsse im Bewusstsein der Übermacht der Unvernunft, der sie zum eigenen verantwortungsvollen Schutz sehr bedingt begegnet.

4385
Religionsfreiheit ist Narrenfreiheit. Entsprechend führt sich die Menschheit auf, auf tragische Weise entfesselt.

4386
Zu viele Menschen auf dem Planeten sind ein Grund der Umweltzerstörung, doch der Mensch, in seinem Religionswahn, vermehrt sich eskalierend weiter, während die geistigen Führer ihrer Prüderie, Spießbürgerlichkeit und Lebensvergellung freien Lauf lassen, um jedem einzelnen Menschen Schuldgefühle einzuimpfen für Umweltprobleme, die durch ideologische Machtpolitik und Profitgier zu verantworten sind.

4387
Geradezu ärztlicher Rat: Man schenke dem „Patienten“ intensive Aufmerksamkeit in seiner ganz persönlichen Besorgnis, erfasse den körperlichen Zustand, die aktuelle Psyche sowie die geistig-seelische Konstitution auch als eventuelle Leidensursache. Erst ein solcher Aufwand mag ein sinnvolles Kooperieren eröffnen.

4388
Vielfalt der Zerstrittenheit strebt lediglich die Niederlage im universalen Wettbewerb an.

4389
Weltuntergang“ ist das immerwährende Suchtproblem der Menschheit, masochistisch wie sadistisch, göttlich und teuflisch, steinzeitlich wie digital.

4390
Sich einem Gott anzuvertrauen, sich auf ihn zu verlassen, ist verdammt bequem – und vielleicht deshalb so bitter umstritten.


© Raymond Walden



Donnerstag, 14. Februar 2019

Sequenzen von Skepsis (333)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

4276
Ein Ziel der Indoktrination besteht darin, nicht bemerkt zu werden. Um das zu erreichen, gewährt westliche Indoktrination durchaus vordergründige Freiräume, während die östliche Manipulation einer strafferen Regie folgt. In beiden Methoden geht es um Menschenverachtung und Feindbild-Implementierung durch Manifestierung von Desorientierung.

4277
Erst einmal gefangen in Feindbildern, eingewiesen und befangen, zieht die Geistlosigkeit singend in den Krieg, kehrt nie mehr wieder oder doch als Leichnam, vielleicht als traumatisiert verlebter Krüppel physisch wie seelisch als Hohn auf „Glaube, Sitte und Nation“.

4278
Hinter den Fassaden zahlreicher Prominenz stapelt sich das Chaos in peinlicher Dekadenz.

4279
In den Kirchen, Tempeln, Synagogen und Moscheen, in Parlamenten und auf Parteitagen entfesselt sich die unendliche Beschränktheit von Geist und Gefühl, der Widerspruch in sich: unendlich beschränkt.
Und dennoch besteht Intelligenz auf freiheitlicher Basis und evolutionärer Horizonterweiterung – logischerweise außerhalb!

4280
Der Abbau der Lebenslust äußert sich in der permanenten Anklage: Alles ist schädlich, krankheitserregend, und du bist schuld!

4281
Die Welt lasert nicht in einfarbigem Licht, sondern lebt in dem Reichtum vielfältiger Farbtöne und Klangfarben.

4282
Die Anmaßung, Menschen zu töten, es zu können, zu wollen, zu müssen, bestätigt das bestialische Viech im Mörder, also die primitivere Lebensform in der Evolution, die der Barbar für sich natürlich zurückweist.

4283
Wer sich belügen lässt, nimmt es selbst wohl nicht so genau.

4283
Gefährder“ sitzen weltweit vor allem in Regierungen, Parlamenten, in Chefetagen und auf Thronen der Gottesanbetung.

4284
Darstellungen zwangloser Heiterkeit und Lebenslust sucht man in christlichen Kirchen und auch anderen Tempeln vergebens. Logisch!

4285
Edler Wein schmeckt in seiner Heimat unvergleichlich anders als in der Fremde. Auch er unterliegt Stimmungen und erzeugt selbst derartige sehr individuell.


© Raymond Walden

Über 900 weitere Aphorismen von Raymond Walden als
Sentenzen von Freiheit
(mit dem Kosmonomischen Manifest)
in der ALV-Schriftenreihe Band 16
Angelika Lenz Verlag, 2005
ISBN 3-933037-49-2



Montag, 11. Juni 2018

Sequenzen von Skepsis (307)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3940
Gewöhnt euch schon mal an den totalen Krieg, ihr wollt ihn doch!
Mit den von euch geduldeten, sogar gewählten Politiker-Karrieristen und mit den Staats- und Konzernmedien, denen ihr blindlings vertraut.

3941
Wenn es donnert, hat man überlebt. Erst der nächste Blitz kann tödlich sein, weißt du?

3942
Vielfalt ist ein Naturprinzip; es nicht zu dulden, es gleichmachend zu töten, ist Ziel jeden Krieges. Duldung von Kriegstreiberei bedeutet im Lichte der Aufklärung und der Humanität aber eine Schattenseite von „Vielfalt“, also tödliche Einfalt.

3943
Wohlstand verpflichtet.
An dieser Krankheit leiden die Übersatten und übergeben sich psychiatrisch.

3944
Idiotie an der Macht stützt sich nicht auf einen einzelnen Psychopathen, sondern auf ein Heer freiwilliger und opportuner Gefolgschaft, die dafür sorgt, die Mehrheit des Volkes, vor allem auch seine Intelligenz gewaltsam in den Unsinn zu zwingen.

3945
Freiheit und Menschenwürde beschreiben Absolutheiten, wenngleich idealistisch. Militär und Rechtsprechung dienen praktisch – auch jedem Unrechtssystem zu seiner Stabilisierung.

3946
Man spricht von „Datenschutz“, meint aber Überwachungs- und Kontrollsicherheit, Verbraucheranalyse gleich mit eingeschlossen.

3947
Über die Energiewende wurde nie abgestimmt, sie ist darüber hinaus im Detail unabgestimmt, das heißt, sie ist unstimmig.

3948
Sich als Vasall souverän zu fühlen, ist das Ergebnis deutscher Umerziehung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

3949
Erwächst Einsamkeit aus der Zweisamkeit, aus einem Defizit des Miteinanders, will Freiheit neu definiert werden.

3950
Niemals steht am Anfang von Wissenschaft ein Ausrufezeichen!
Sie beginnt seriöserweise mit Fragezeichen, führt zu unvoreingenommenen Vermutungsthesen, die durch logisch-kausale Forschung erhärtet oder widerlegt werden.
Öffentliche Meinung ist aus sich heraus nicht Teil von Wissenschaft, die sich ihrerseits davor hüten muss, ideologisch ausgehebelt oder gar dienstbar gemacht zu werden. Gegen derartigen Missbrauch könnte Wissenschaft international umfassend, auf der Basis objektivierbarer Erkenntnisse Ausrufezeichen setzen.
Ausrufezeichen zur Entkräftung der wie Krankheitserreger wimmelnden Glaubenshieroglyphen und ideologischen, irrationalen Dogmen.
Wissenschaft könnte“, doch wo ist sie denn frei genug?


© Raymond Walden




Montag, 16. Oktober 2017

Sequenzen von Skepsis (281)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3607
Politik ist das gepflegte Missverhältnis zur Realität, denn es geht ausschließlich um Macht und Einfluss.

3608
Kapital regiert, impft die Medien und das Volk darf konsumieren, was Politmarionetten und sonstige Werbung versprechen.

3609
Nie wurde Demokratie gerissener verfälscht als im Kapitalismus, andere Ideologien nämlich lehnen sie rundheraus ab.

3610
Als kosmische Komponente unterliegt die Liebe genauso der Relativität und der Schwerkraft im Traum ihrer ungewissen Unendlichkeit.

3611
In der Arbeitswelt ist man zu sehr mit der Beschäftigung beschäftigt, um sich der flüchtigen Rahmenbedingungen des Lebens bewusst zu bleiben. Zyniker behaupten sarkastisch, Arbeit mache frei. Doch Freiheit keimt nicht im Zwang, sondern in freiwilliger Aktivität und sich bestätigender Kreativität.

3612
Wo der Wein sich zur Reife sonnt, bringt er Arbeit, schafft reichlich Kultur und Freundlichkeit.

3613
Alter mystifiziert. Jenseits der Schwelle des Todes verzückt es die aktuell Lebenden zu regelrecht religiöser Verehrung.

3614
Mit zunehmender Respektlosigkeit vor Privatheit, mit der zur Gepflogenheit ausufernden Verletzung der Privatsphäre geht ein kaum zu ermessender Verlust an künstlerischer Kreativität und allgemeiner Kultur einher.

3615
Glaubt es nicht, denn ihr könntet es wissen: Mit dem Wahn des fortwährenden Wachstums hat der Abgesang der Menschheit schrille Akkorde intoniert, die der unverantwortlichen Bevölkerungsexplosion entstammen, dem Stöhnen und Ächzen tödlicher Ratlosigkeit, jenem Zögling der Paarung von Dummheit und Bildungsmangel.

3616
Der Kapitalismus springt nicht über seine Konten, aber über Menschenrecht und Leichen.

3617
All die Diktatoren wären leicht zu stürzen, wäre die sogenannt „freie Welt“ nicht so kooperativ verlogen.

3618
So reich an Vielfalt präsentiert sich Natur, und als sei der Mensch kein Teil von ihr, protzt er mit seinen Monokulturen, mit seinem Nationalismus und mit widernatürlichem Rassismus.

3619
Forciertes Wachstum schafft Enge, bald Bedrängnis und schließlich Verdrängung.

3620
Der Planet leidet unter der Krebsgeschwulst Mensch. Dieses Wachstum endet durch gezielten, logisch-kausalen Eingriff von Intelligenz oder mit dem Tod des Patienten. Die Chance der Intelligenz aber steht recht gut, wider oberflächlicher Betrachtungen, angesichts ungeahnter Selbstheilungskräfte des Globus.

3621
Es gibt nichts, das nicht geglaubt wird. So markiert ungeheure Vielfalt die triviale Einfalt.

3622
Sogenannte Bildungsminister „machen Schule“, wen wundern da die Leistungsdefizite des Systems. Kein Programm ist besser als sein Autor. Und wieder liegt die Tragik im Kausalzirkel: Schulminister werden von ehemaligen Schülern ins Amt gehievt; die Gesellschaft bildet ab, was und wie sie ist.

3623
Menschenrecht und Demokratie rangieren höher als „freier Handel“, doch das untergräbt der Kapitalismus in seiner Gier und mit all seiner schmierigen Verwandtschaft.

3624
Man erkennt in jeder Art und Form von Nahrung ein Risiko – und beißt ins Gras.

3625
Wirkliche Offenheit für Vielfalt heißt doch nicht kritiklose Duldung der Mannigfaltigkeit von Lügen, Unterdrückung und Zerstörung!

3626
Lebensstrategie:
Immer wieder Schönes entdecken, sich daran freuen,
dem gepflegten Genuss sich öffnen
in der Inspiration zu eigener Kreativität.
Selbstsicherheit im Mut zur menschenfreundlichen Aufklärung.


© Raymond Walden 


 

Donnerstag, 16. März 2017

Sequenzen von Skepsis (262)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

3362
Vielfalt funkelt als Merkmal lebendigen Lebens, Uniformität lähmt Herz und Hirn.

3363
Das aufgeklärte Individuum weiß um die diversen Gefangenschaften des Interimsmenschen und um die wesentlichen Kriterien, sich davon zu distanzieren, sich im Denken und Handeln als freiheitsfähig zu erweisen.
Freiheitsfähige Menschen sind Ziel der kosmonomischen Weltsicht.

3364
Wie viele „Terroristen“ in den weltweiten Gefängnissen sind skrupellose Erfindungen von Staatsanwälten und Richtern im Auftrag terroristischer Partei-Ideologen?
Wie viele Terroristen sitzen in den Regierungen!

3365
Welch ein Schmerz, der Tod eines geliebten Menschen! Und dann die religiösen Ergüsse zur Beisetzung!
Man möchte sich das Leben nehmen. Oder einfach fernbleiben.

3366
Aus Great Britain wurde Brexit Island.
Das sagt alles.

3367
Richtig danebenbenehmen! – Das adelt.

3368
Ein überzeugter Nihilist merkt nicht, wie er in die Falle von Gläubigkeit tappt, ihre Gegnerschaft annimmt, um sein offenbar nicht aufgeklärtes Leben zu entleeren.

3369
Kosmonomie missioniert nicht, leuchtet aber in die religiös-ideologischen Finsternisse und Benebelungen. Die Schlussfolgerungen aus dem so Wahrnehmbaren muss jeder Mensch eigenständig ziehen.

3370
Die lautesten Krakeeler nennen sich Präsident, Vorsitzender, Führer, sogar mit „Gott“ im Bunde.

3371
Mein Vater ist der Sternenstaub, meine Mutter unsere Erde, meine Sprache universal, mein Denken und Trachten herzlich menschlich, Globus umfassend, evolutionär, friedlich Gewalt überwindend.

3372
Vaterländer, E.M. Cioran nannte sie Vogelleim, bilden die gespenstischen Trichterschlünde des Gehirnschredderns und des Blutverwurstens.

3373
Die homöopathische Wirkung der Religion ist unbestritten: Extreme Verdünnung mit Null-Existenz, aber mit ungebrochener Einbildung.

3374
Nicht die Hoffnungen sterben zuletzt, sondern Menschen.


© Raymond Walden, www.raymond-walden.blogspot.de