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Samstag, 18. August 2018

Nur eine Frage … der Verlogenheit?

Europa, warum schaust du nicht nach Rumänien,
 
wo man deine Werte,

immerhin in einem europäischen Mitgliedsstaat,

niederknüppelt?


Europa, mir graut vor dir!

Samstag, 12. August 2017

„Literarischer Horizont der Gegenwart“, Nr.60

Was für ein Titel für ein Literatur-Magazin, das nun zum 60. Mal erscheint und darüber hinaus den Anspruch erhebt: „Die ganze Welt in einem Journal“!

Der Anspruch ist Programm, denn, gestartet als bilinguale Zeitschrift, ergab sich längst eine Mehrsprachigkeit, bedingt durch die ständig wachsende Zahl der Autoren, die aus zahlreichen Ländern aller Kontinente zum Erfolg dieses einzigartigen, zweimonatlichen Periodicals beitragen.

Dichter, Redakteure, Essayisten, Philosophen, Journalisten, Gesellschaftskritiker, Naturfreunde und Philanthropen gestalten in freiheitlicher Unabhängigkeit ein exemplarisches Projekt kultureller, international-globaler Zusammenarbeit, wie sie in der Weltpolitik leider kaum gelingt.
Initiator und Spiritus Rector ist in Bukarest der rumänische Schriftsteller, Übersetzer, Herausgeber und Journalist, Daniel Dragomirescu
Sein unermüdlicher Einsatz, seine publizistische Qualifikation und seine überwältigende Kontaktfreude, gepaart mit seiner scharfsinnigen Analyse politischer und historischer Verhältnisse sind für viele Autoren ein Ansporn, über den eigenen Horizont zu schauen, nicht zuletzt zur eigenen Bestätigung.

Und dieser Leuchtturm „Orizont Literer Contemporan“ (Engl.: Contemporary Literary Horizon (CLH) ) kommt aus einem Rumänien, das Daniel Dragomirescu wie folgt beschreibt: „Dominiert von politischen Kräften, denen wirkliche Demokratie überhaupt nichts bedeutet, verblieb Rumänien an der Peripherie der zivilisierten Welt, mit korrupten Politikern, mit einer unterentwickelten Wirtschaft unterhalb seines Potenzials, mit einer Vielzahl von Plagiatoren, die über Nacht Minister wurden, … mit teuren Palästen und Zehntausenden sozial Bedürftigen, mit Millionen Menschen, die das Land verlassen oder schon verlassen haben auf der Suche nach einem besseren Leben.“ (CLH 59, S. 3)

Eine beschämende Bilanz für ein Land, das zur Europäischen Union gehört, von ihr aber im Stich gelassen wird.
Für mich persönlich ist das auch ein Grund, mich immer wieder als Autor einzubringen.
Zur Jubiläumsausgabe Nr. 60 beglückwünsche ich uns alle, Autoren wie Leser und besonders Daniel Dragomirescu, mit dem mich freundschaftliche Nähe und philosophisch übereinstimmende Ansichten verbinden.
Er und „seine“ Zeitschrift geben freiheitlicher Gesinnung die Ehre, unabhängiger Kunst die Freude, auch vermitteln sie literarischem Schaffen zugunsten von Gewaltfreiheit und Frieden einen Sinn in einer Welt voll schmerzlicher Zerrissenheit.




Dienstag, 17. Januar 2017

Der Roller


Ich weiß nicht, warum es mir in den Kopf gekommen war, dass ich unbedingt die Kirche in Cioropina sehen musste, in dem südlichen Dorf im Arges-Tal, das sich beidseits der Straße ausdehnte. Ich war damals sechs oder sieben Jahre alt und es war Sommer.Ich konnte nicht zu Fuß gehen, es war zu weit, aber ich hatte einen neuen Roller, den mein Vater in Bukarest gekauft hatte, wo er gelegentlich geschäftlich zu tun hatte.
Noch wagte ich es nicht, mit meinem neuen Roller nach Cioropina zu fahren, da ich den Weg nicht kannte und ich mich fürchtete, durch gottverlassene Gegenden zu kommen und in Probleme zu geraten. Vielleicht hätte ich ein paar Jahre des Heranwachsens abgewartet, bis mir mein Vater ein Fahrrad gekauft hätte und ich den Weg besser gekannt hätte, wenn nicht einer der Jungen der verrufenen Familie Blendea mich überzeugt hätte, dass er selbst mich auf meiner Pilgerfahrt zu dem oben genannten Dorf führen würde. Ich erinnere mich nicht mehr an seinen Namen, was auch nicht wichtig ist, aber er hatte sehnsüchtig meinen Roller betrachtet. Zufällig hatte er in dem Dorf einige Verwandte, wahrscheinlich seine Großeltern väterlicherseits. Ich kannte den Jungen vom Sehen, da er immer unsere Straße entlang kam, ungekämmt und schmutzig, und ich wusste, dass er das Jahr wiederholte. Der Junge war das speiüble Abbild der Blendea Familie, aber das fand ich erst später heraus.
Er bat mich um einen Leu, um eine Packung Zigaretten für seinen Großvater in Cioropina kaufen zu können, und er warnte mich davor, meinen Eltern ein Wort über unseren geplanten Ausflug zu sagen. Er bestimmte ein Treffen am folgenden Morgen weiter abwärts auf der Straße, nachdem mein Vater zur Arbeit gegangen wäre. Ich hatte sicherzustellen, dass mich niemand beim Verlassen des Hauses sah, und wenn ich nicht schweigen könnte, würde er mich nicht mitnehmen und ich würde nicht diese große, wunderschöne Kirche voller Heiligen-Gemälde in Cioropina sehen. Er ging in Richtung Getränkeladen los, wo es auch Zigaretten gab, und ich stand an der Türschwelle, bis der Blendea Junge aus meinem Blickfeld verschwand und ich einigermaßen verwirrt war, ob ich ihm meinen Leu umsonst gegeben hatte.
In der Nacht dachte ich lange an die Expedition am nächsten Tag und träumte von Rollern und farbigen Kirchen mit eintausendundeins Heiligen, die es wert waren, aus der Nähe besichtigt zu werden und auch dem Blendea Jungen einen Leu gegeben zu haben. Glücklicherweise brach bald der Morgen an, mein Vater sprang auf sein Wrack eines russischen Fahrrads und fuhr zur Arbeit. Auch ich schlich hinaus zu meinem neuen Roller, der noch nach frischer Farbe roch, und fuhr in die andere Richtung. Ich raste den Hügel hinab, als jagten mich Dämonen und hinterließ Staubwolken.
Der Blendea Junge hatte Wort gehalten: Er wartete mit seinen Säbelbeinen auf mich an dem Getränkelanden und rauchte eine Zigarette. „Komm' schon, wir sind spät dran! Warum kommst du so spät?“ beschimpfte er mich schon von Ferne, dann warf er den Zigarettenstummel in einen Straßengraben, sprang vor mich auf den Roller, ergriff die Lenkstange und befahl mir, mich auf den Roller zu stellen, während wir dem Mittag entgegensahen. Er stand mit beiden Füßen auf meinem Roller, ich nur mit einem, um mit dem anderen zu treten. Glücklicherweise war die Straße asphaltiert und der Roller fuhr wie eine Draisine auf Schienen, obwohl der Blendea Junge die falsche Position einnahm und mein Treten behinderte und mir die Sicht nahm.
Wir verließen das Dorf, ohne dass ich es merkte, wir eilten durch Cioacele und ich habe keine Ahnung, wie wir nach Cioropina kamen. Irgendwie gelang es uns. Wir hielten nahe der Kirche an, welche gar nicht die königliche Kathedrale darstellte und nicht einmal der Dorobanti Kirche auf dem Hügel ähnelte, heruntergekommen, aber voller Heiligen und altertümlichen Dingen war.
Neugierig verließ ich den Roller, um den Platz nachdenklich zu betrachten, an dem die Leute von Cioropina Gott verehrten. Der Blendea Junge, der nicht wie ich die Kirche aus der Nähe sehen wollte und sich ziemlich langweilte, blieb zurück am Straßenrand und ergriff wortlos den Lenker. Er hatte sein Versprechen gehalten, mich hierher zu bringen und sonst kümmerte ihn nichts mehr. Ich ging um die Kirche, zählte die Heiligen-Gemälde an den Wänden, aber ich war nicht sehr beeindruckt, wenigstens nicht so, wie ich es erwartet hatte. Die Kirche in meinem Dorf war größer und erschien mir viel schöner.

Es war nun fast Mittag. Während ich noch die Kirchenwände betrachtete und versuchte den Wert der Heiligen-Gemälde zu würdigen, ließ mich das Rattern von Rädern meinen Kopf wenden und ich sah, wie der Blendea Junge mit meinem Roller davonfuhr. Ehe ich ein Wort äußern und ihn fragen konnte, was er tue und wohin er fahre, hatte er schon die Straße überquert und er fuhr mit meinem Roller durch das Tor des Hauses seiner Großeltern und verschloss es fest hinter sich. Für einige Augenblicke stand ich regungslos, da ich das nicht erwartet hatte und nicht verstand, was geschah. Bisher hatte ich schon an die sieben Roller gehabt, die ich kaputt gefahren hatte, aber noch nie war mir einer von jemandem weggenommen worden, so war es mir nie in den Sinn gekommen, dass dies möglich wäre.
Als ich meine Gedanken wieder beieinander hatte, glaubte ich, der Blendea Junge würde herauskommen und mir meinen Roller zurückgeben oder mich in das Haus seiner Großeltern zum Mittagessen einladen. Eine vergebliche Hoffnung, denn der miserable Junge kam nicht heraus. Nach dem Betreten des Grundstücks seiner Großeltern ließ er meinen Roller wie eine Trophäe in der Hofmitte stehen und stellte sich in provokanter Weise auf, als wollte er sagen: Ich bin nun zu Hause und dieser Roller gehört mir.“

Ich überquerte die Straße und stand vor dem verschlossenen Tor. Der Blendea Junge stand neben dem Roller wie ein Wächter und schaute mich regungslos mit dem Blick einer Sphinx an unter einer Mittagssonne, die auf uns beide niederbrannte. Er schaute mir direkt in die Augen, ohne ein Wort zu sagen. Der Hof und das Haus seiner Großeltern schienen verlassen und ich wartete vergebens, jemanden herauskommen zu sehen. Ich wagte es nicht, diesen fremden Hof zu betreten, denn ich fürchtete, ein Hund würde mich anspringen oder sonst etwas würde passieren, und nach einigen Minuten hoffnungslosen Wartens begann ich mit all meiner Kraft laut zu schreien. Der Blendea Junge reagierte in keiner Weise. Er stand auf seinem Grund. Unabhängig davon, ob er seinen Diebstahl beabsichtigt hatte oder nicht, konnte man sehen, dass er meinen Roller behalten und keineswegs zurückgeben wollte.
Inzwischen erschien auf der zuvor verlassen wirkenden Allee eine Gruppe jüngerer und älterer Frauen, die mich weinen hörten. Sie versammelten sich um mich und fragten, was mir passiert sei. Unter Seufzern erzählte ich ihnen meine Geschichte und zeigte auf den Blendea Jungen und meinen Roller hinter dem Zaun.
Die Frauen schienen durch das Geschehene tief betroffen und eine etwas ältere und robustere von ihnen begann, den Jungen wegen seines Betrugs zu beschwören, was außerdem augenscheinlich nicht weit von seinen geschätzten Großeltern geschah, und dann zwangen ihn alle Frauen mit einer Stimme, mir meinen Roller zurückzugeben. Aber der Betrüger, der mich beschwindelt hatte, blieb hinter dem verschlossenen Tor stehen und zeigte keine Absicht, seinen Verrat zu gestehen und den Roller zurückzugeben. Keine Drohung veranlasste ihn zu einem Rückzug.
Dann ging die robuste Frau zu ihrem Haus und kam mit ihrem Sohn zurück, einem älteren und stärkeren Jungen als der der Blendea Familie. Zuerst versuchte er, das Tor zu öffnen, um den Roller zu holen, aber da das Tor verriegelt war, sprang er über den Zaun. Auf der anderen Seite nahm er ohne Widerstand des Blendea Jungen den Roller von dem Ort, wohin er geworfen worden war. Er ging damit triumphierend durch das Tor und brachte ihn mir zurück und prüfte, ob der Blendea Junge ihn vielleicht beschädigt hätte.

Nun konnte ich nach Hause fahren, aber die Frauen zeigten sich besorgt und ließen mich nicht alleine heimkehren, denn sie fürchteten, der Blendea Junge würde mich am Dorfausgang einholen und mir den Roller erneut entwenden. Er war in Cioropina hinlänglich für seine Missetaten bekannt. Sie baten den Jungen, der meinen Roller gerettet hatte, mich nach Hause zu bringen, und wir fuhren sofort los. Als wir das Dorf verließen, zeigte er mir in einer Straßenkurve mehrere Hintergärten, von wo aus der Blendea Junge meinen Weg hätte abkürzen können, und er erzählte mir von früheren Untaten, die im Dorf bekannt waren. Wir passierten die verflixte Stelle ohne Zwischenfall, da sich der Junge nicht zeigte, es vielleicht nicht wollte, wenn er uns irgendwo versteckt nachspionierte, es aber sicherlich aufgab, als wir auf die Straße hinter den Gärten einbogen und er sah, dass ich nicht allein war.

Die kleine Geschichte endet auf verschiedene Weise.

Der Sohn der Frau aus Cioropina brachte mich sicher und gesund zurück und kehrte zu Fuß in sein Dorf heim, ohne irgendetwas zu verlangen. Natürlich verschwieg ich alles meinen Eltern, anderenfalls hätten sie mir für lange Zeit wohl verboten, mit dem Roller zu fahren. Einige Monate vergingen seit dem Vorfall, das Leben ging weiter, als ich eines Tages meinen Retter wieder traf, wie er in einem Karren durch unser Dorf fuhr. Wir erkannten uns gegenseitig, als hätten wir uns erst gestern verabschiedet. Wir verweilten und sprachen wie zwei gute alte Freunde. Später sah ich ihn nicht wieder, aber das Geschehen, das dazu führte, ihn zu kennen und zu schätzen, blieb in meinem Gedächtnis.

Ungefähr zwanzig Jahre waren seither vergangen. Als ich eines Tages zu einem Besuch in das Dorf kam, erfuhr ich, dass der Blendea Junge gerade bei einem schweren Unfall gestorben war. Er war mit einem gestohlenen Motorrad bei 100 km/h gegen einen Baum geprallt. Der Dorfpolizist hatte zuerst von dem Unfall erfahren und ging zum Elternhaus, um die traurige Nachricht zu überbringen. Als der alte Blendea den Wachtmeister auf der Türschwelle sah, glaubte er, sein Sohn habe einen weiteren Diebstahl begangen oder einen neuen Skandal im Dorf erzeugt. Ohne den Beamten erst sprechen zu lassen, so wird erzählt, habe er ihn mit seiner legendären elterlichen Nachfrage begrüßt:

Hat mein Sohn wieder etwas vermasselt?! … Verprügelt ihn, prügelt ihn!“

Der Gesetzeshüter schaute ihn schräg an und brachte ihn zum Schweigen mit der folgenden Antwort:
Wie kann ich ihn prügeln, du Dummkopf, er ist tot.“

Von meinem Roller war der Blendea Junge auf Motorräder umgestiegen. Zu einem Auto hat er es indes nie gebracht. 


Übersetzung aus dem Englischen: rw



Samstag, 7. November 2015

Solidaritätsadresse an Rumänien


Ich wünsche, dass die sogenannte freie Welt, und ganz besonders die Europäische Union, aufwachen und sehen, was in Rumänien passiert, wo ehrbare Menschen für Freiheit und Demokratie kämpfen – gegen Korruption, die offensichtlich immer zahlreichere Regierungen und politische Parteien sowie soziale Strukturen weltweit erfasst.
Möge das rumänische Volk Stärke bewahren, und möge Hilfe nach Rumänien kommen von wirklich demokratischen Freunden, von jenen Gesinnungen der Welt, in denen Freiheit und Humanität nicht nur leere Wörter darstellen!


Message of Solidarity

I wish that the so-called free world, and especially the European Union, will wake up and see what is happening in Romania where honest people are fighting for freedom and democracy – against corruption which obviously is occupying more and more governments and political parties as well as social structures worldwide.
May the Romanian people keep strong, and may help come to Romania from really democratic friends, from those spirits of the world where freedom and humanity are not just empty words!


Dienstag, 8. April 2014

A Message to the Launching of Contemporary Literary Horizon 1/2014


On Saturday, April 12, 2014, 11:00 a.m., the multilinguistic magazine Contemporary Literary Horizon is organizing the annual event called “Intercultural Spring 2014. Romanian and foreign authors and the translation of the contemporary literary text”.

Issue no. 1 (39) / 2014 of Contemporary Literary Horizon, which is in its seventh year of existence, is being launched on this occasion. The content of the new issue is diverse, balanced and includes a wide range of literary texts signed by Romanian, English, Spanish, Portuguese, Italian and German authors. The translations were made by teams of students and translators coordinated by Professor Lidia Vianu and Monica Manolachi, University of Bucharest.
The guests will speak about the magazine and about their own experience as writers and translators.
Editor-in-chief Daniel Dragomirescu is to refer to the evolution of the CLH intercultural project over the last year, since the last meeting with its public in April 2013, as well as to the relationship with the contributors to the magazine, both from the country and from abroad.
In the second part of the event, the audience will listen to music and will be invited to a debate on topics related to translating the contemporary literary text.
Among those expected to participate are: the readers of the magazine, MA and BA students, as well as lovers of literature, culture and intercultural relationships from Bucharest and elsewhere. (Shortened excerpt from a press release by Daniel Dragomirescu)

Dedicated to the editorial team and the audience


“For whom am I writing?
Should I know this?
In any case I am writing for me.
Can I have an idea of
who is able to read and, above all,
who is willing?”

Many authors around the globe may have similar thoughts – the young ones in particular but also the experienced and successful writers.
You never can be sure who your readers are, how they think and interpret your intentions, what they are depending on: traditional believings, fashion, political reprisals, diplomatic cheatings or just the empty behavings of permanent consuming and “chilling out”.

I have put my doubts into perspective since Daniel Dragomirescu – meanwhile a real friend of mine – introduced to me his magazine “Contemporary Literary Horizon”, and I feel honoured by contributing to this multilingual and multicultural publication since 2010.

First I am impressed by the enormous variety of actual literature from so many countries, I appreciate the different styles and purposes of a fascinating and increasing community of authors. And all this is united in one magazine!

My second aspect of valueing CLH is of political nature.
One might suppose that such an example of independency and open-minded creative power would come from one of the leading so-called free nations, but CLH is published in Romania, in one of the younger member states of the European Union.

In my opinion this is a sparkling signal that freedom cannot be regarded as a domain of some “first-world-states” only which, by the way, seem to get tired of freedom as they are acting more and more against democratic principles.
Freedom and democracy stand for humanity worldwide, so they have to be propagated and defended by convincing but nonviolent argumentation.

In this sense I am very thankful especially to the editor in chief, Daniel Dragomirescu, and his competent team for the support of my new philosophy which I call “Cosmonomy” and which is documented in the “Cosmonomic Manifesto”. Several cosmonomical essays have been published in various CLH editions.

So, from Paderborn in Germany, I am sending best wishes for the CLH launching in Bucharest on April 12th, 2014.
Kind regards to all people who join the event at the National Literature Museum and pay tribute to our “Contemporary Literary Horizon”.
Let us stand together in widening our horizons for the benefit of mankind. Humane writing and reading is it worth.

Raymond Walden


Montag, 30. Dezember 2013

Echo aus Rumänien


In eigener Sache:

Während Aphorismen von Raymond Walden inzwischen für mich erfreuliche Verbreitung im deutschsprachigen Raum finden, unterliegen meine kosmonomischen Essays, Kommentare und Bücher einer keineswegs zufälligen konformen Nichtbeachtung in den Medien, denn ich hinterfrage offen den stattfindenden Verrat an Demokratie in unserer systematisch verdummten Gesellschaft.
Lediglich über das Internet zeigt sich ein allmählich zunehmendes Interesse an meiner inopportunen Philosophie.

Aus Rumänien erreichte mich folgende Rückmeldung, die ich hier gerne veröffentliche, nicht ohne Absicht, für das internationale Magazin Contemporary Literary Horizon gerade auch in Deutschland zu werben, weil hier bisher kaum jemand das mehrsprachige Medium kennt.




CLH magazine
 

Montag, 21. Oktober 2013

CE ZI LIBERĂ


Rumänische Übersetzung meiner Gedanken „WHAT A FREE DAY” durch die Redaktion von Contemporary Literary Horizon aus dem Englischen (Siehe Monatsarchiv August 2013.) 
Die ursprüngliche deutsche Fassung findet sich im Monatsarchiv Juli 2013.


 
Am lăsat în urmă o mie patru sute de kilometri
şi m-am întâlnit cu mine însumi în Argeles sur Mer,
pictat parcă de călăreţul albastru în Rousillon.
Un vânt puternic biciueşte pinii şi palmierii,
iar în albastrul oţelit se învolburează doi pescăruşi albi.
Cred că se cheamă unul pe altul
în timp ce corul de furtună al arborilor hohoteşte mai tare.

Nisipul zburător mătură plaja, iar marea dă în clocot
producând spumă luminoasă sub soarele de foc.
În spatele meu se înalţă silueta sumbră muntelui Canigou*,
pantele sale rămân înspumate de zăpada albă
a ultimei ierni
cu refleze albe bătând în albastru.

Aici pe coastă, sub cerul liber,
o tabără a fost instalată în 1939,
un loc neprielnic pentru liberalii refugiaţi
care au reuşit să scape de dictatura spaniolă,
nu o staţiune de vacanţă!
O piatră memorială aminteşte faptul, nimic mai mult.

Toate vilele, hotelurile şi campingurile,
un decor plin de viaţă,
şi-au cucerit vocaţia pentru libertate,
Mă cufund în gânduri.
Ochii mei privesc Munţii Pirinei
Cum se scufundă în Marea Mediterană
Acolo, lângă Port-Vendres,
Stâncile au fost dezgolite
Precum buncărele de război, din beton armat,
azi nimic, decât inutile şi risipite ruine,
goale de ură, lupte şi spaimă.
Toruşi despre actuala strategie de război prezentă şi ea
Nimeni nu va şti nimic –
Un teritoriu militar pe Capul Béar.

Soarele se înalţă deasupra apelor line
Şi sunt inspirat de lanţurile muntoase care coboară,
Înot în mare ca să întâlnesc soarele.
Ce zi liberă!
Născut în sânul naturii,
Deloc de la sine înteles,
Pentru că omenirea se menţine
Într-o arogantă incomensurabilitate.

 Traducerea Redacţiei
*Vârf muntos situat în Muntii Pirinei din sudul Frantei.