Samstag, 22. August 2009

Das Buch "Menschliches Glauben" wird totgeschwiegen

Mein Buch „Menschliches Glauben“ (Siehe Monats-Archiv August 2008), erschienen im österreichischen Novumverlag, wird von allen Medien in demokratischer Geschlossenheit totgeschwiegen: Keine Rezensionen, keine Interviews, keine Reaktionen.
Ich hoffe auf Verständnis, wenn ich nunmehr in jedem Beitrag meines Blogs durch diese „Kleinanzeige“ auf die mediale Gepflogenheit hinweise.

Donnerstag, 20. August 2009

Statement zur Anthroposophie

Da man sich in offiziellen Bildungskreisen über die Zunahme von Privatschulen in Deutschland freut, wiederhole ich meine Warnung vor den Waldorfschulen.

Ich zitiere aus meinem Buch „Menschliches Glauben“, Novumverlag, 2008 (Siehe Monats-Archiv August 2008):


Statement zur Anthroposophie in Deutschland
Dezember 1997

Zunächst waren mir die sogenannten Waldorfschulen von meiner Lehrerausbildung her bekannt als Modell einer alternativen, ganzheitlichen Pädagogik. Seit jeher wird der eigentliche anthroposophische Hintergrund in den Lehrerseminaren ausgespart, wohl aber eine vordergründige allgemeine Wertschätzung der Waldorfpädagogik vermittelt.
Erst im ganz anderen Zusammenhang der Aufklärung über astrologische und okkult-esoterische Lebensauffassungen stieß ich auf einen Wust von okkult- vergeistigtem Unsinn: die Anthroposophie des Rudolf Steiner, des Gründers der Waldorfschulen.

Bald wurden mir Klagen durch Schüler und Eltern über diese Schulen zugetragen, sodass ich mich für weitere konkrete Einzelheiten interessierte. Das Ergebnis meiner und anderer Aktivitäten ist die Aufdeckung eines unglaublichen gesellschaftspolitischen Skandals.

Zu den Fakten:
1. Steiners umfangreiche Schriften und Vorträge belegen zweifelsfrei seine okkult vergeistigte Umnachtung.
2. Die entworfenen anthroposophischen Zerrbilder der menschlichen Entwicklung wie der kosmischen Gegebenheiten spiegeln sich nachweisbar in der Waldorfpädagogik kontinuierlich wider.
3. Führungs- und Mitbestimmungsstrukturen der so bezeichneten „freien“ Waldorfschulen widersprechen den demokratischen Gepflogenheiten: ein geschlossenes Sektiererwesen suggeriert Freiheit, wo unreflektiertes sich Einordnen herrscht.
4. Es offenbart sich eine Verfilzung von anthroposophisch inspirierten Funktionsträgern mit teilweise ahnungslosen, aber sehr reichen Leuten und mit einfältig Pseudoreligiösen.

Aus eigenem Erleben bestätige ich:
1. Anthroposophen üben auf Kritiker massiven psychischen Druck aus und schrecken selbst vor niedrigster Pöbelei nicht zurück.
2. Die Medien verschweigen die Kritik bewusst ohne Angabe von Gründen.
3. Die entscheidenden staatlichen Stellen schweigen zu den massiven Vorwürfen.
4. Die breite Masse ist sich des Problems nicht bewusst. - Ein Ergebnis anthroposophischer Strategie.

Ich fragte mich stets, wie die Machtergreifung der NAZIS möglich war. Heute erlebe ich die exemplarische Vorführung durch Anthroposophen. Man propagiere eine wirre Lehre, die angeblich nur von eingeweihten Kadern richtig verstanden wird, gebe sich nach außen menschenfreundlich, kontrolliere subtil oder direkt die Medien, verbreite Unwahrheiten, unterschlage Kritik, prozessiere sie in Ermangelung objektiver Argumente und Fakten nieder, verbünde sich mit dem Großkapital, besetze politische Ämter und vereinnahme die gläubige Gefolgschaft möglichst ganzheitlich-total.

Sollte man glauben, dass dieses Deutschland schon wieder so krank ist!

Dienstag, 18. August 2009

Wählen Sie!

Eine Satire auf die „eingeloggte“ Gegenwart


Passwort, User-Name, Benutzerkennung oder Benutzername, Kundenkennwort, Kundennummer, Internetzugang-Kennwort, Online-Registrierungscode, PIN, TAN, Geheimzahl, ISDN, DSL etc, etc und dann auch noch irgendwo die persönlichen Daten. Sie wünschen Beratung? Dann sagen Sie erst einmal Ihr Geburtsdatum. – Fein! – Nun können Sie wählen ....... drücken Sie die Sieben. – Danke – Sie werden schnellstmöglich verbunden. Leider sind alle Plätze derzeit besetzt – Musikgekreische – Wir bitten um Geduld etc, etc.

Sind Sie menschlich? Dann wiederholen Sie die Kombination NL37XZ – Prima, der Code ist richtig. – Eigentlich affig!
Haben Sie schon die neue Flat-Rate? Wechseln Sie den Anbieter! Wir beraten Sie auf unserer Website. Bei uns telefonieren Sie kostenlos, ein Handy werfen wir Ihnen hinterher. Und wir liefern den Strom in Regenbogenfarben fast umsonst aus der Steckdose. Schalten Sie sich frei mit Pay-TV, wir senden Ihnen alles zu jeder Zeit, um den Verstand zu verlieren. Aber der Verlust ist ja gering!

Was Ihnen wirklich fehlt? – Abwechslung! – Wie wär’s mit Shopping? „Zwanzig Prozent auf Alles. Ich bin doch nicht blöd! Geiz ist geil!“ - Ewiger Schlussverkauf.
Und jetzt folgt Wahlwerbung, verantwortlich sind die Parteien.

Man tritt ein für christliche, religiöse Werte, solidarische Gemeinschaft, berechtigten Umweltschutz und pseudoreligiösen Klimawahn, Neoliberalismus, kriegführende Freiheit oder Freiheit des Kriegführens etc, etc: Kapitalismus und Nationalismus vom Feinsten!
Und die Figuren erst, gestalterisch, wer oder was hat sie nur so gestaltet, so üppig, so glatt, so geschmeidig und dennoch so gehemmt, verklemmt, so geistlos?

Es ist fatal:
Es gibt keine Wahl!

Samstag, 15. August 2009

Kosmonomische Würde

Die Würde des Menschen,
unantastbar angelegt in uns,
wird lebendig erst
in wirklicher Hinwendung zur Echtheit.
Nicht Lug und Trug, nicht Willfährigkeit und Verdrängung,
sondern Klarheit und Wahrheit
entfalten Liebe, Zuversicht und Trost,
begründen Vertrauen, Sicherheit, Geborgenheit.
Eigener Fleiß in diszipliniert freiheitlicher Verantwortung
schont weitsichtig Mensch und Umwelt,
trägt Früchte, nicht Reichtum
in kapitalistischer Ausbeutungs- und Übervorteilungsmentalität.

Menschenwürde ächtet die Gewalt und ihre Vorwände,
erhebt das Menschsein zum Prinzip über jede Ideologie und Religion.

In der Erkenntnis eigener Unzulänglichkeit
nutzt der würdige Mensch nicht ohne Demut
die natürlichen Quellen und Gesetze
zur Humanisierung seines Werdens, seines Seins und Vergehens,
zum achtungsvollen und geachteten Miteinander.

Fürsorge, Erziehung und Bildung errichten die Maßstäbe der Menschenwürde.
Sie verlangt das sinnvollste Opfer an Zeit
innerhalb unserer kurzen Lebensspanne,
denn der Lohn der Mühe zahlt sich aus im Hier und Jetzt.
Niemand ist Sünder von vorn herein,
niemand trägt per se irgendeine Schuld,
noch bedarf er einer Erlösung,
es sei denn, er verweigert sich der Menschenwürde.
Dummheit allerdings meint keine Missetat,
sondern Tragik.
Sie zu lindern, ist ein Anliegen kosmonomischen Lebens.

Mittwoch, 12. August 2009

Sequenzen von Skepsis (2)

Aphorismen zum Nachdenken und zum Zitieren:

11
Wenn die trinkfesten Narren und Schützen ihr Bett gefunden haben und noch keine Glocke oder ein Muezzin das Sein zertrümmert, ist Tagesanfang.
Was könnte, was wird werden?

12
Sonnenaufgang an Istriens Felsenküste, Morgenruhe vor dem Touristenauflauf.
Kirchenglocken dringen über die Meeresbucht, es ist Sonntag im Juli 2007.
Die Gestade hier haben Herrscher kommen und gehen sehen; mir scheint, es interessiert kein Zeitmaß, noch wer sich irgendwann breit macht. Das Meer ruht in sich, die Küste trotzt seit Tausenden von Jahren der nagenden Wassergewalt. Zeit meint hier und jetzt nichts – für die Möwen und auch für mich. – So kurz der Moment.

13
Gladiatoren-, Stier-, Hahnenkämpfe – Faszination des Blutes. Ein banaler Freudenkitzel am Tod der Opfer, kurzweilige Glorifizierung der Tötungskunst?
Bewunderer dieser Aufreizung am Quälen stehen gewiss für eine kulturelle Erscheinung, als Beispiel für abgestochene Menschlichkeit.

14
Zahlreiche Patienten misstrauen der sogenannten Schulmedizin und suchen Heil im Alternativen, im Esoterischen. So sie dadurch gesunden, durch das, an was sie glauben, zeigt dies vielleicht an, dass sie eigentlich nicht erkrankten. Es sei denn, sie glauben an ihre Krankheiten. Da hilft keine exakte Naturwissenschaft – die sie nicht ansatzweise verstehen, sondern überzeugungsmäßig müssen diese Geplagten ihre eigenen Berge versetzen.
Wird es dann richtig ernst, greift hoffentlich das Notarztsystem ein, das bei allen großartigen Erfolgen seine Begrenztheit nie leugnet und niemandem das ewige Leben verspricht.

15
Gib dem Menschen ein Amt, damit du ihn kennenlernst.

16
Die urbane Silhouette eröffnet Welten und schließt den Himmel.

17
Fette Fresssucht verursacht Tote, die dem Hunger ins Gerippe schlagen.

18
Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens glauben viele Menschen an den schieren Unsinn. Das unverbrüchliche Festhalten daran feiern sie als Moral, sogar als Ethik!

19
Totalitäre Systeme verhindern Kritik durch Zensur, Religionisten erfinden den Straftatbestand der „Gotteslästerung“.
Die Wahrheit ist nämlich für beide Existenzen bedrohlich.

20
Nach einer sorgfältigen Entscheidung weiterhin zu sichten und zu vergleichen, verlängert die Qual der Wahl unendlich, einfach ins Sinnlose.

21
Der Gang eines Menschen wird im Kopf geschaltet.

22
Rückgrat bestimmt die Haltung.


*****
© Raymond Walden, www.raymond-walden.blogspot.com

Montag, 10. August 2009

Freiheit definiert das Menschsein

Das Bild des Menschen von sich selbst und von den anderen existiert nur schemenhaft, es gibt Entwürfe aller Stilgattungen und Techniken, sogar komplette Gemälde, die aber bestenfalls eine jeweils regionale Suche darstellen, keineswegs aber den Menschen in Freiheit.
Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der Mensch – und nicht der Untertan – erst dann zu sich findet, wenn er in freiheitlichen Verhältnissen lebt. Was Freiheit bedeutet, mag vordergründig von Gefühlen abhängen, ist kategorisch jedoch eine Frage von Intelligenz und Bildung, beide wohl verstanden als Antipoden zu Egoismus und Selbstherrlichkeit. Erst auf dieser Stufe des Selbstbewusstseins lässt sich sinnvoll über Freiheit diskutieren.

Der Mensch ist eingebunden in Vorgegebenheiten, in Bedingungen und Sachzwänge, die eine absolute Freiheit ausschließen, sodass sich Freiheit als „Wahlfreiheit“ zwischen verschiedenen Möglichkeiten anbietet, vorausgesetzt, es wird danach intelligent und verantwortungsvoll gesucht.
Es geht also um die Erschließung individueller Auswahloptionen und nicht um eingebildete Freiheit, etwa im religiösen Umfeld, das sich, ähnlich totalitären Systemen, durch Gehirnwäsche Freiheiten einredet und sie gegebenenfalls sogar gewaltsam durchsetzt.

Humane, kosmonome Freiheit erfordert eine höhere Qualität als beispielsweise die bisherigen demokratischen Freiheitsumsetzungen, bestehen diese doch zwar erfreulich libertär gegenüber allgegenwärtigen Zwangssystemen und indoktrinierten Gesellschaften, halten aber keiner gründlichen Hinterfragung stand, weil sie durch Doppelmoral ausgehöhlt, durch Macht- und Kapitalinteressen verraten werden.
Die Zusammenhänge solcher Machenschaften erkennt man nur mit entsprechendem Hintergrundwissen, mit interessierter Wachsamkeit als Voraussetzung von Kritik- und (Mit-)Gestaltungsfähigkeit.

Genau diese Kriterien werden in den gängigen Demokratien zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach wie vor durch eine beispiellose Täuschung der Massen verschleiert.
Unter solchen Umständen ein Fazit menschlicher Freiheit zu ziehen, ist unmöglich.
Denn was unter „Liberté, Egalité, Fraternité“ als Sieg menschlicher Werte zunächst gefeiert wurde, ist heute ganz banal das Brennmaterial für global ungezählte und oft verschwiegene Kriege. Kriegstreiber und –gewinnler bestimmen unverändert, technisch immer besser ausgerüstet, das Schicksal des Globus.
Und da, wo dies im Namen freiheitlicher Selbstbeweihräucherung geschieht, sind die Methoden um so perfider, denn das Einzelschicksal interessiert nicht. Peinliche Präsidenten, Kanzler, Monarchen und Popen mögen noch so beschränkt erscheinen, die Klaviatur der Dummheit spielen sie virtuos rauf und runter: Desperados der Egomanie. Diktatoren brüllen wenigstens ehrlich und unzweideutig ihren Hass auf die menschliche Freiheit hinaus.

Freiheit ist im Besonderen eine Intelligenzleistung, aus der vor allem Gewaltfreiheit, Freiheit von militärischem Zwang, die Unmöglichkeit von Krieg hervorgehen, aus der Pazifismus erwächst.
Pazifismus hingegen signalisiert keineswegs Unentschlossenheit gegenüber dem Destruktiven, ganz im Gegenteil: Gelebter Pazifismus kämpft mit Logik, Vorausschau und Konsequenz gegen seine Opponenten. Zum Beispiel übt er sich nicht in scheinbar friedlichen Geldgeschäften mit unfreien Regimen, pflegt keine diplomatischen Schachereien, betreibt keinen Waffenhandel und distanziert sich unter anderem vom friedensunfähigen Kapitalismus und von unfriedfertigen Religionen.

Freiheit mit Waffengewalt aufzubauen und zu stabilisieren, zeichnet ein fatales Trugbild, denn Waffen bedeuten die eigentliche Gefangenschaft der Menschheit als Ausdruck ihrer evolutionären Interims-Phase, die im Wesentlichen durch Dummheit geprägt ist, einer mehrheitlichen Geistesverfassung, die sich längst human begründet eindämmen ließe, wären da nicht mächtigste Kräfte, die das zu verhindern wissen.

Bei wachsender Weltbevölkerung leben die meisten Menschen in objektiv unwürdigen Verhältnissen, aber zum Wohle weniger Privilegierten. Das gilt für einzelne Gruppen ebenso wie für die Vereinten Nationen. Der Reichtum der wenigen sogenannt entwickelten Staaten basiert auf der Übervorteilung der weitaus zahlreicheren armen Nationen. Solange die industriell fortschrittlichen, zugleich systematisch verdummten Gesellschaften solchen Status geflissentlich kaschieren, bleibt Freiheit lediglich eine Fluchtoption für Träumer. Der Mob ist freiheitsresistent, man hält ihn gezielt zur Ohnmacht an, erprobterweise sogar mit Aktionismus, mit idiotischem Fleiß.

Methodengerecht fuhr man beispielsweise in Deutschland das Bildungssystem an die Wand, verkorkste das Gesundheitswesen, gestaltete die Medienlandschaft in einen Intelligenz verhöhnenden Sumpf um, verlor jede Orientierung im Finanzbereich, jongliert mit geschönten Arbeitslosenzahlen, führt sogar Krieg, den man verharmlosend umschreibt, propagiert wahnsinnige Umweltszenarien, sodass sogar der Wetterbericht die Gesamtlage charakterisiert: „Unwetterpotenzial“ oder einfach Klima ohne Kompetenz!
Das einzige System, das scheinbar ohne Komplikationen funktioniert, ist die Ausspähung und Überwachung des Bürgers.

Wie ist solches möglich in immerhin einem der freiheitlichsten Staaten der Erde?
Zum einen reiht sich Deutschland ein in die international zu beobachtende Dekadenz des Kapitalismus, zum anderen hat das ehemalige „Land der Dichter und Denker“ einen Sonderstatus inne, der sich noch unmittelbar aus der bedingungslosen Kapitulation der Nazi-Diktatur herleitet.

Durch die Zerstrittenheit der Siegermächte kam es bekanntermaßen zur Teilung Deutschlands in zwei Staaten und bis heute zu keinem Friedensvertrag. Der Westen hatte es damals eiliger mit der Gründung des „Provisoriums“ Bundesrepublik Deutschland, während der Osten konterte mit der „auf immer“ angelegten DDR. Historische Ironie sorgte dafür, dass das Provisorium von Anfang an bessere Karten hatte, sich schließlich der kommunistische Staat selbst aufgab und der Bundesrepublik, also dem Provisorium auf der Basis des „Zwei-plus-Vier-Vertrages“ angegliedert wurde. Dieses sonderbare Vertragswerk ersetzt keinen Friedensvertrag, noch garantiert es die Souveränität Deutschlands, noch zogen sich die anglo-amerikanischen Truppen aus ihren Besatzungszonen zurück.
Darüber hinaus verfügt das wiedervereinte Deutschland über keine Verfassung, denn das gültige Grundgesetz ist zwar bedingt beispielhaft freiheitlich, doch fehlt ihm die Legitimation durch das Volk. Denn der seinerzeitige Parlamentarische Rat als Urheber des Grundgesetzes bestand aus auf Befehl der Westalliierten eingesetzten 65 Persönlichkeiten (plus 5 nicht stimmberechtigten Berlinern) und nicht aus gewählten Volksvertretern. (Die Länderparlamente durften dann dem Werk zustimmen.)
Bedingt freiheitlich ist das Grundgesetz, weil es den Artikel 79, Absatz 3 enthält, der besagt, dass die Artikel 1 bis 20 und die Einteilung des Staates in Bundesländer nie und nimmer geändert werden dürfen.
Außerdem fordert das Grundgesetz die Schaffung einer Verfassung, sobald Deutschland wiedervereint sei. Bisher gibt es für die Erfüllung dieses Auftrags keinerlei Anzeichen.

Deutschland ist seit spätestens 1945 kein souveräner und kein freier Staat, wenngleich als Wirtschaftsmacht vergleichsweise einflussreich. Diese scheinbare Potenz ergibt sich aus einem strikten Abhängigkeitsverhältnis von den USA, die Deutschland die Rolle eines Vasallen zubilligen.

Kehren wir zum Ausgang der Betrachtungen zurück: „Freiheit meint Wahlfreiheit“. Die deutschen Bürger haben wie die meisten weltweit nicht die Möglichkeit zwischen freien Wahloptionen, sondern dürfen in ihrem Falle lediglich innerhalb eines zerfallenden kapitalistischen Gesellschaftsentwurfs über Nuancen abstimmen.
Die meisten merken das nicht, sollen es nicht merken.
Was immer die weltweiten Untertanen US-Amerikas wählen, Obama und seine eigentlichen Drahtzieher wird das in ihren zentralen Weltherrschaftsstrategien nicht tangieren.

Das Menschsein ist global und auf lange Sicht unter derartig verdummtem Freiheitsbegriff als dumpfer Dämmerungszustand zu definieren, der jederzeit, ohne jeglichen Fortschritt gegenüber früheren Epochen gewaltig eskalieren kann, der stupide feierlich die Menschheit als Untertanen einschwört, um sie beliebig auf dem Schlachtfeld zu opfern.

Fazit: Freiheit existiert in taktiererisch befohlenen Grenzen, die das Menschsein bisher kaum zulassen!

Es ist ganz offensichtlich, wie futuristisch, ja „weltfremd“ kosmonome Philosophie heute mehrheitlich empfunden werden muss.
Dennoch bleibt das Kosmonomische Manifest (Siehe Archiv Mai 2008) eine Aufhellung am Horizont, eine Hoffnung gerade auch für die Gegenwart gepflegter Massenverblödung, ängstlicher Verunsicherung und immer unnatürlicher erscheinender Orientierungslosigkeit.

Quelle: Aus meinem Buch-Manuskript „Das ist noch nicht der Mensch“

Dienstag, 4. August 2009

Sequenzen von Skepsis (1)

Mit „Sequenzen von Skepsis“ lege ich eine neue Aphorismen-Reihe vor, die ich als ergänzende Fortführung meiner „Sentenzen von Freiheit“ (Lenz-Verlag, 2005) verstehe.

Die „Sequenzen von Skepsis“ erscheinen im Blog als Fortsetzungs-Serie.
Mit vollständiger Quellenangabe stehen sie beliebig zum Zitieren frei.
© Raymond Walden, www.raymond-walden.blogspot.com


1
Der Mensch als kosmisches Intermezzo erzählt sich vom „Weltuntergang“. Skepsis meint in diesem Falle Hoffnung und Mut.

2
Mit Hurra-Gebrüll, Marschmusik und feierlichem Beschwören der Unbedingtheit für Freiheit und Gerechtigkeit nach wie vor geht es auf in den Kampf! Und dann töten sie, bald weinen sie, sterben selbst.
In stillem Gedenken wird dann auch noch gebetet.

3
Denken ist eine Lust, auf die man sich erst einlassen muss, umso freimütiger, da eigenes Denken weithin als verpönt gilt.

4
Die Kraft in der Ruhe ist in Wahrheit Freiheit, die genutzt sein möchte.

5
Globales Bevölkerungswachstum sichert den Nachschub für den fortwährenden Waffengang.

6
Der nackte Durchschnitts-Europäer, so Nietzsche, sei wenig ansehnlich.
Und wie steht es mit seiner (schein)moralischen Verkleidung? Wie, wenn Lebewesen gar nicht schön sein müssen, es aber gar nicht selten dennoch können?
Außerdem, normieren Philosophen etwa den Geschmack?

7
Lesen bildet, klar!
Aber mehr noch, es ist ein unverdächtiges persönliches Refugium.

8
Wetterberichte haben zunehmend etwas Prophetisches, sie offenbaren in blumigen Auslassungen das kompetente Unwetterpotenzial ihrer Verkünder.

9
Schönheit, die andere nicht wahrnehmen, bleibt ungeteilt schön.

10
Angehörige von Naturvölkern unterstreichen gerne durch Tätowierungen ihre Unverwechselbarkeit.


Mittwoch, 1. Juli 2009

Nie scheint uns die Sonne so nah ...

... wie im Sommer. Doch nimmt sie am 04.07.2009 in 152,091 Mio. km die größte Distanz auf ihrer scheinbaren elliptischen Bahn ein, die ja nichts anderes darstellt als die Projektion der Erdbahn um die Sonne.

Der Sommer unserer geografischen Nordhalbkugel leitet sich aus der Schrägstellung der Erdachse zur Umlaufebene ab, weil sich gegenwärtig der Nordpol der Sonne zuneigt.
Im Winter umgekehrt: Nordpol der Sonne abgewandt, aber Erde mit 147,096 Mio. km in Sonnennähe am 04.01.2009.

Der scheinbare Sonnendurchmesser ist jetzt also aufgrund der größten Entfernung kleiner, dennoch so nachhaltig „sonnig“ in unserer Wahrnehmung. – Ein überzeugendes Beispiel für zu erkennende Gesetzmäßigkeiten, die sich nicht an Scheinbarkeiten andocken, sondern faszinierende logische Vorgänge repräsentieren.

Kann es verwundern, dass der Massen-Medien-Mensch derartiges kaum kennt, stattdessen aber durch den medialen Transfer glaubt, die Sonne stehe jetzt gemäß astrologischen Wahnsinns im Zeichen Krebs, während sie eindeutig vor dem Sternbild Zwillinge residiert?

So hinters Licht geführt, glaubt die Masse auch an den „Klimawahn“!

Sol omnia regit – Die Sonne regiert alles, erkannten bereits die Römer (Griechen, Ägypter u.a. ebenso). Ihrer Kultur wurde heimgeleuchtet, als sie sich immer schwergewichtiger der oberflächlichen Trivialität hingaben.

Montag, 29. Juni 2009

Verschlimmbesserung des Bildungssystems

Es beginnen die Sommerferien 2009 in einem kranken Bildungssystem.

Schon im Jahre 2001 schrieb ich einen Zeitungsartikel, den ich hier aus meinem Buch „Menschliches Glauben“, Novumverlag, 2008 zitiere; der „Pädagoge“ bin ich selbst:

„Ein deutscher Pädagoge meldete sich Ende 2001 zu Worte und erlebte ein seltsames Wechselbad. Hier zunächst der authentische Text:
„Als Lehrer einer Hauptschule mit 30 Jahren Berufserfahrung vertrat ich schon lange die Auffassung, dass nur eine weitgehend gleichgültige Öffentlichkeit die Augen vor dem Bildungsskandal in Deutschland derartig verschließen kann, dass es jetzt einer Vergleichsstudie (Pisa) quasi als Signal von außen bedurfte, den Missstand ungeschönt wahrzunehmen. Allein, die aufgescheuchte Reaktion auf die Studie beweist die pädagogische Orientierungslosigkeit der Gesellschaft, die ja dieses (Un-)Bildungssystem hervorbrachte. Im einfachsten und dümmlichsten Falle kritisiert man jetzt die Lehrer, und als solcher möchte ich an den Werdegang des Desasters erinnern.
1. Da gab es einmal eine „Ganzheitsmethode", mit der Schüler wirkungsvoller schreiben und lesen lernen sollten. - Fehlschlag!
2. Die Mathematiker folgten der Philosophie der Mengenlehre. - Fehlschlag!
3. Geisteswissenschaftliche („Schwafel"-)Fächer traten in den Vordergrund, die Naturwissenschaften wurden vernachlässigt.
4. Rechtschreibung wurde zumindest in der Hauptschule erst in den Nebenfächern, bald auch in Englisch (Vokabeln lernen überflüssig!) und dann sogar in Deutsch immer weniger oder gar nicht bewertet.
5. Bildete man zunächst aus etwa zehn verschiedenen Hauptschulen ein 10. Schuljahr für die besten Schüler zum Erwerb des Realabschlusses, dauerte es gar nicht lange, und fast jede Hauptschule richtete ein 10. Schuljahr ein. Möglich war das nur durch drastische Senkung der Leistungsanforderungen - eine Augenwischerei ohne Beispiel!
6. Wenig später wurde ein weiterer 10. Jahrgangstyp A eingeführt, der de facto keine höhere Qualifikation darstellt als der Abschluss der 9. Klasse. Völlig demotivierte und frustrierte Schüler werden ein Jahr lang verwahrt!
7. Gab es vor einigen Jahren noch Förderschulen, die Aussiedler- und Ausländerkinder in ihren sprachlichen Problemen auffingen, integriert man heute an Hauptschulen häufig, indem diese Kinder mit oft geringsten deutschen Sprachkenntnissen einfach in die Regelklassen kommen - mit all den sozialen Konflikten, die gewaltsam hochkochen.
8. Der Kinderanteil fremder Kulturgruppen erreicht in vielen Klassen mehr als 75% - wer soll hier wohin und wie integriert werden?
9. Aus diesem Spannungsfeld heraus und auch aus einem fatalen Erziehungsversagen der Elternhäuser erwächst eine gnadenlose Disziplinlosigkeit der Schüler gegenüber Mitschülern, Lehrern und schulischen Einrichtungen. Und die Schulministerien nahmen den Lehrern nahezu alle Möglichkeiten, Disziplin durchzusetzen, es sei denn, in einem Verwaltungswust „Klassenkonferenzen" zu organisieren, die sehr oft ausgehen wie das Hornberger Schießen. Ohne ein Mindestmaß an Disziplin und Ordnung ist Schule ein Zirkus, ein Schmierentheater.
10. Der Elternwille wird im gesamten Schulwesen überbewertet und führt zu grotesken Entscheidungen der Schulträger, Schulverwaltungen und pädagogischen Konferenzen, denn viele Eltern sind schlicht inkompetent, sachunkundig, von falschem Ehrgeiz getrieben und leider oft Versager in der Kindererziehung. Die Defizite arbeitet keine Schule auf.
11. Wenn es stimmt, dass 25% der Schulanfänger Sprachstörungen aufweisen, dann hat daran kein Lehrer Schuld, es sei denn die seinerzeitigen Lehrer der Eltern, die jetzt zu Hause die Kommunikation nicht pflegen können! Doch ich versichere, da ich jetzt ja solche Eltern vor mir habe, die ich selbst unterrichtete: Wir als Lehrer konnten schon damals wenig retten, was in Familien schiefging.
12. Es hat sich pädagogisch weithin eingebürgert, den schwächeren Schülern über das normale Maß hinaus Aufmerksamkeit und Förderung zukommen zu lassen, eindeutig zu Lasten der normalen Schüler, denn der Lernfortschritt der gesamten Klasse wird auf diese Weise gebremst. Das Ergebnis zeigt die Studie Pisa!
13. Die Eingangsklassen 5 der meisten Hauptschulen sind echte Restschulklassen, denn aus den Grundschulen strebt alles, unter den Verhältnissen verständlich, in andere Schulformen. Ich habe wiederholt 5. Klassen an der Hauptschule geleitet: Vielleicht 10 bis 20 % der Kinder waren nicht verhaltensauffällig, das heißt, die große Mehrheit ist gestört.
14. Das Ergebnis basiert sicherlich auch, aber nicht nur auf der Kuschelecken- und Spielpädagogik der Grundschulen, die mit viel zu viel weiblichen Lehrkräften eine ungesunde Lebenssituation repräsentieren.
15. Anstatt nun diesen und vielen weiteren Missständen klar zu begegnen, favorisieren Bildungspolitiker „autonome Schulen" die im Konkurrenzkampf untereinander stehen. Die Folgen sind vorhersehbar; es wird nach außen noch mehr gelogen, was die jeweilige Schule angeblich leiste. Modetrends und Schülereinzugsbereiche der unterschiedlichen Sozialschichten werden das hervorbringen, was nicht nur in den USA zu bestaunen ist: eine desaströse Allgemeinbildung, und die Reichen schicken ihre Kinder auf teure Elite- bzw. Privatschulen.

In allen Berufen gibt es engagierte und auch weniger geeignete Personen, so auch natürlicherweise bei den Lehrern; übrigens auch bei Hochschullehrern, die hauptsächlich manchen pädagogischen Unsinn zu verantworten haben. Ein System der Leistungskontrolle auch bei Lehrern ist berechtigt, mindestens ebenso berechtigt ist die Kontrolle der Kultusministerkonferenz, unter deren Mitgliedern seit Jahren die Inkompetenz fröhliche Urstände feiert, denn diese Herrschaften denken gerne nur in Wahlperioden und sind von Pädagogik offensichtlich ganz weit entfernt.
Letzteres gilt übrigens auch für viele Gymnasiallehrer, in deren Ausbildung Pädagogik viel zu kurz kommt.

Eine weitere Täuschung ist die Gesamtschule: Viel Gerede (Konferenzen) und nicht mehr Effizienz! Massenverschulung auf der Basis von Gleichmacherei, Anonymität und auch Negierung unterschiedlicher Begabungen, Talente und Bedürfnisse.

Wenn nun Politiker und ihre Berater glauben, auf das miserable Abschneiden deutscher Schüler im internationalen Vergleich mit „Diagnosefähigkeiten" der Lehrer für lese- und rechtschreibschwache Schüler reagieren zu müssen, offenbart sich der Diagnosebedarf für eben solche Schwätzer! Lehrer sollten in erster Linie lehren, Lernwillige fördern und zur Leistung motivieren. Diagnostizieren ist vor allem eine Aufgabe von Medizinern, Psychologen und Psychiatern.

Ferner sollte man nicht länger falsche Zusammenhänge mit Computern knüpfen, denn die Ausstattungen der Schulen sagen zunächst gar nichts über die Qualität des Bildungssystems aus. Vor jeden Bildschirm gehört erst einmal ein denkfähiger Kopf, das Denken spielt sich aber vorrangig in der Muttersprache ab, also ist diese in jedem Fall als zu beherrschendes Grundhandwerkszeug unverzichtbar.

Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her, ganz besonders auch, wenn sich Medienkonzerne in die Bildung finanzkräftig einmischen und „Medienerziehung" an den Schulen fordern. Was diese TV-, Rundfunk- und Pressemacher zunehmend an Schund in die Familien senden, ist schulisch nicht zu entsorgen.
Da mag es symptomatisch anmuten, wenn die beamtendeutschen Begriffe „Allgemeine Schulordnung" amtlich mit „ASCHO" und „kollegiumsinterne Fortbildung" mit „KIF" abgekürzt werden; jegliches Sprachgefühl ist offensichtlich verlorengegangen!
Jahrelanges Zusehen, wie die Lehrerschaft in Ermangelung von Neueinstellungen überalterte, schamvolles Verschweigen, dass immer mehr Lehrer in diesem Chaos resignieren, erkranken und vorzeitig den Ruhestand antreten, das sind weitere Versagen der parteiideologisch und nicht pädagogisch ausgerichteten Ministerien und untergeordneten Stellen. Allen demokratischen Parteien ist dieses Versagen anzukreiden, das überhaupt nicht für Wahlkämpfe taugt, auch wenn manche schon wieder ihr Parteisüppchen kochen möchten.

Das Desaster ist viel schwerwiegender: Die Mündigkeit des Bürgers wurde und wird dilettantisch verhindert, ausgehebelt durch grenzenloses Anspruchsdenken, durch Egoismus, Familien- und Kinderfeindlichkeit, durch weinerliche Unbelastbarkeit und durch die Flucht vor jeder Anstrengung. Denn Schule muss auch Anstrengung wert sein, dann erst kann Freude an der Leistung, am Erfolg aufkommen. Dazu braucht es jetzt in dieser Gesellschaft besonnener Zivilcourage.“

Nach Erscheinen der vernichtenden Bilanz in einer Tageszeitung (ohne die Ausführungen über die Gesamtschule) folgte ein überwältigendes positives Echo, der Artikel fand durch ungezählte Kopien Verbreitung bis ins benachbarte Ausland. Ein emeritierter Professor zollte höchstes Lob und gestand ähnlich wie viele andere Pädagogik-Pensionäre, in seiner aktiven Zeit in der Lehrerausbildung nicht mutig genug gewesen zu sein, seine Stimme zu erheben.

Als der Kritiker, selbst ohne Parteizugehörigkeit, schließlich auch noch bei politischen Veranstaltungen zum Thema referierte, wurde er durch Druck einflussreicher Schulleiter zum Schweigen gezwungen.“

Soweit das Zitat aus „Menschliches Glauben“.
Nicht berücksichtigt ist in all diesen Betrachtungen die konfliktbeladene Situation der
deutschen Universitäten und Hochschulen, die mir aber über viele Kontakte zu Professoren und Studenten wohl bekannt ist.
Die Ideologisierung der Bildung durch Politiker und durch einflussreiche Stiftungen ist das eigentliche Desaster. Ich traue keinem gegenwärtig amtierenden Bildungspolitiker als Mitverursacher das Format zu einer positiven Wende zu, würde mich aber gerne überraschen lassen.
Allseits erholsame, regenerative Ferien!

Donnerstag, 25. Juni 2009

Das Herz der Aufklärung

Das Herz schlägt, es rast, es hämmert, pocht, es flimmert, kommt zur Ruhe, ist heiß, kalt, hart, weich, ist gut und wird zerrissen, gestohlen, lässt sich gewinnen, verlieren, es blutet und springt, zerbricht, wird auf der Zunge getragen, erobert, getroffen, es öffnet und erwärmt sich wie es sich verschließt und versteinert, wird schwer oder leicht, wird zur Mördergrube, erhebt sich, ist mutig, hat Töne, Rhythmus, Klappen und Kammern, zuckt muskulös, pumpt und speist die Reflexionen des Lebens, das evolutionäre Erwachen des Gehirns.

Montag, 22. Juni 2009

Es geht schon wieder "ordentlich" los

Angesichts der angekündigten Ordensverleihungen für deutsche Soldaten im Afghanistan-Einsatz durch die Bundeskanzlerin Merkel könnte ich ein Buch mit Gegenargumenten füllen.
Ich mache es aber kurz mit einem Aphorismus (Nr. 191) aus meinen „Sentenzen von Freiheit“:
Blech ziert sich nicht, Schultern und Brust ordentlich zu schmücken.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Raymond Waldens Webblog: Wegschauende Wahrnehmung

Was in Raymond Waldens Webblog erscheint, wollen offensichtlich viel mehr Leute wissen, als zunächst erwartet.
Doch spricht man nicht gerne in etablierten Kreisen darüber, sind sie ja unter anderem Waldens Zielscheibe. Man nimmt also die Kritik am Bestehenden zur Kenntnis, kommentiert das kosmonome neue Weltbild kaum, denn wo käme man hin, am eigenen Standbein auch nur zu kratzen? Und das gar noch öffentlich!

Innerhalb des Gotteswahns einer der unterschiedlichen Oppositions-Parteien zu folgen, ist gang und gäbe.
„Gott“ aber als Hirnkonstrukt abzulegen und sämtliche Parteien zu hinterfragen, erscheint ungeheuerlich. Denn der etablierte Wahnsinn mag keine Enttarnung – in keinem der bisherigen Staatsverständnisse.

Das Umdenken in ganzer Breite bedeutet Evolution pur – keineswegs Revolution!
Viele sind damit überfordert, aber ahnen etwas vom vielleicht richtigen Denkansatz, schauen verunsichert vorbei im und am Blog.

Verunsicherung und Opportunität aber bedeuten keine stabile Basis, wie die Geschichte immer wieder belegt.
Anzustrebende Eindeutigkeit und Zuverlässigkeit sind nur eine Frage der Zeit im denkenden Leben.
Das Denken jedoch wird vernachlässigt, auf eher seltsamen Wegen „gefördert“ oder einfach verboten.

Hier zeigt sich das Dilemma der kosmonomischen Philosophie: Es gibt zu wenig denken Wollende einerseits und andererseits, nicht zuletzt daraus resultierend, zu wenig Denkfähige.

Sehr viel Geduld jedoch, Gelassenheit, Besonnenheit im Besonderen zeichnen die Kosmonomie unter anderem aus.

Montag, 15. Juni 2009

Philosophische Ausschließlichkeit

Die unantastbare Würde des Menschen, so abgedroschen sie in Sonntagsreden auftaucht, hat ihre Wurzeln in der Gedankenfreiheit und in der Freiheit von Gewalt.

Gedankenfreiheit indes ist nur möglich in der Freiheit von Religion.
Das Faktum wird weitestgehend verdrängt, gar als ungehörig empfunden.
Ich bezeichne es als Philosophisches Ausschließlichkeitsgesetz: Menschenwürde und Religion schließen einander aus.
Denn Religion meint Ideologie, beansprucht von Kindheit an das Recht aufs Vordenken, auf das Vorschreiben, was und wie zu denken ist. Begründet wird der Anspruch mit der Notwendigkeit ethischer Wertevermittlung, doch ist längst offensichtlich, dass sich Ethik nicht aus Gottheiten oder sich gegenseitig zerfleischenden Götterinterpretationen herleiten kann.

Sanktionen durch einen richtenden Gott oder durch sich auf ihn berufende Institutionen werden bewusst zur Unterwerfung des Individuums verhängt, um Gedankenfreiheit zu verhindern. Die Unterdrückungsmethode ist so erprobt, dass sich auch nicht religiöse totalitäre Regime ihrer bedienen, Gott wird lediglich durch den Diktator ersetzt.

Dem Ausschließlichkeitsgesetz entsprechend, erfolgt die Entmündigung durch psychische und physische Gewalt.
In diesem an sich einfach zu durchschauenden Schicksalszirkel befindet sich die Menschheit innerhalb ihres unfertigen Entwicklungsstadiums hin zum eigentlichen, humanen Menschen.
Es ist der „Interimsmensch“, der sich und den Globus bisher quält, indem er Götter und Ideen gebiert, die er höher als seine Würde erachtet; er missachtet die Menschenwürde.

Erst nach Überwindung der Religionsphase wird der Interimsmensch allmählich abdanken und einem neuen Menschen mit humanem Selbstbildnis die Bühne der Historie überlassen.

Der Prozess hat begonnen, denn gar nicht so wenige Menschen leben zivilisiert, friedensfähig, gewaltfrei und würdig bereits jetzt – ohne Religion und Ideologie!
Fraglich dennoch, ob die Freiheit von Religion überleben kann angesichts der sich abzeichnenden fundamentalen, vor allem religiös begründeten Konflikte.

Dienstag, 9. Juni 2009

Europas blasse Identität

Der Kontinent Europa ist historisch geprägt durch seine typische Kleinstaaterei und den jeweils im Verbund mit der zumeist christlichen Religion gepflegten Nationalismus. Trotz allgemein anerkannter kultureller Höchstleistungen schwächte sich der Kontinent politisch durch barbarische Kriege dermaßen, dass er bis heute im Poker der Großmächte eine untergeordnete Rolle spielt.
Dies erklärt sich durch die natürliche Verunsicherung der Völker nach den blutigen Desastern, zunächst auch durch eine erfreuliche Besinnung auf die Vorteile vom Friedenhalten und außerdem durch eine weniger orthodoxe Religionsgläubigkeit.
Alle drei genannten Kriterien stellen jedoch kein Fundament für eine stabile Gesellschaftsordnung dar, sondern tragen eher provisorischen Charakter, handelt es sich doch um Stimmungen, die bereits umschlagen.

Schon lange wird wieder aufgerüstet, Krieg in verschiedenen Teilen der Welt geführt oder unterstützt. Religionen und Ersatzreligionen erfahren eine Renaissance und demokratische Ideale werden durch Kapitalismus und Überwachungsgesetze ungeniert verraten.

Auf der Basis, dass es Menschen in anderen Kontinenten viel schlechter geht, sodass man sie ausbeuten kann, ließ sich in Europa eine vergleichsweise prosperierende Wirtschaftszone etablieren – wie gesagt, in Abhängigkeit von außen. Es gehört nicht viel Begabung dazu, die Endlichkeit solcher „Globalisierung“ zu erkennen.

In der Europäischen Union schlossen sich bisher 27 sehr unterschiedliche Staaten zusammen, die entgegen aller hochtragend propagierten Ziele zunächst und hauptsächlich wirtschaftlichen Konsum und Reisefreiheit favorisieren. Darüber hinaus blieb Vieles vage: „Staatenbund der Vaterländer“? „Bundesstaat“? Währungsunion? Militärbündnis? Und so weiter.
Welche Funktionen hat das viel zu unübersichtliche Parlament der EU tatsächlich? Wie bürgerfremd stellt sich die aufgeblasen bürokratische Verwaltung dar! Welche demokratische Mitbestimmung soll wie stattfinden, da viele Europa-Abgeordnete bereits Ausgemusterte aus Parlamenten ihrer Herkunftsländer sind?

Die beteiligten Bevölkerungen innerhalb der EU verfügen über eine äußerst blasse europäische Identität. Zurückhaltende Wahlbeteiligungen und entsprechende Wahlergebnisse belegen den Vorrang des jeweilig Nationalen.
Es fehlt eine europäische Perspektive, die Vision einer erfüllteren Lebensweise, denn die Europäer haben keine geeignete Philosophie für einen wirklichen humanen, ich nenne ihn „kosmonomen Aufbruch“.

Mit ihrem gänzlich falsch verstandenen Demokratiebegriff christlicher Gutmenschenmentalität, auch definitiv demokratieunfähigen Religionsgruppen und wissenschaftsunfähigen Ersatz- und Pseudoreligionen (Klimawahn, Pandemien,etc.) immer mehr Ausbreitungsmöglichkeiten einzuräumen, programmiert dieses Europa seinen Abgesang, noch ehe es eine gemeinsame Verfassung bewerkstelligt, noch eine eigene Hymne singt.

Die Tragik verdeutlicht sich auch darin, dass keine der Großmächte ein besseres Gesamtkonzept vorweist, also nicht beispielgebend sein kann, mehr noch, sie stecken alle bereits in existenziellen Problemen.

Europa muss sich besinnen, diesmal unter ausschließlich humanen und aufgeklärten Leitsätzen. In gewollter Doppeldeutigkeit empfehle ich: „Europa, bilde dich!“

Montag, 1. Juni 2009

Folter fällt barbarisch auf ihre Befürworter zurück

Dass die sich auf Zivilisation berufende Menschheit nach wie vor nicht von der Folter lassen kann, weist sie unter kosmonomen Kriterien unmissverständlich als mehrheitlich immer noch zivilisationsunfähig aus. „Realpolitiker“ mögen das achselzuckend zur Kenntnis nehmen und sich nicht weiter in ihrer Geschäftsordnung beunruhigen lassen, damit sich auch die Bevölkerung als ruhende Masse nicht errege.

Folter meint das methodisch ausgeklügelte körperliche und psychische Quälen, möglichst lang hingezogen, um schließlich den Tod in Kauf zu nehmen oder ihn gezielt marternd herbeizuführen.
In diesem vernunftwidrigen Szenario gibt es nur Opfer und keinerlei Nutzen. Die Rolle der Erniedrigten und Gedemütigten ist die augenscheinlichste, aber zumeist verschwiegene.
Entpersönlicht werden aber auch die Folterknechte und Henker durch perverse National- und Rachegefühle, durch auf Lug und Trug basierende Enthemmung und idiotische Verblendung.
Befehlshaber der Schergen sind die menschlich total Verbogenen, die barbarischen und bestialischen Verantwortlichen – die mit menschenverachtenden Ideologien und vorgegebenen „Gottgefälligkeiten“ mächtigsten und skrupellosesten Zeitgenossen.

Auch der Folter Hinnehmende, gar der den Folterern freundschaftlich Verbundene beweist seine Barbarei, sein Defizit an Bildung und Humanität.

Aphorismus 137 in den „Sentenzen von Freiheit“ lautet:
„Und ist der brutalste Mörder gefasst, darfst du dich nicht auf seine Stufe stellen.“

Denn jeder Mensch besitzt seine unantastbare Würde, das heißt, auch der Versager, der Verbrecher hat ein Recht auf einen ordentlichen und fairen Prozess.
Die meisten Folteropfer sind jedoch unschuldige Menschen. Sie werden gequält, um Geständnisse zu erpressen, die absolut keinen Aussagewert darstellen.

Primitive Denkstrukturen vermögen das aber nicht zu relativieren; die Menschheit leidet unter einer Dummheit, die man nicht bestrafen kann.
Es gibt nur einen langfristigen Ausweg: Bildung, ideologiefrei und so umfassend wie möglich.
Die gängigen Bildungssysteme allerdings und ihre „Experten“ erscheinen hilflos überfordert, denn sie hängen häufig ab von Folter befehlenden oder Folter tolerierenden Regierungen und Institutionen.

Dienstag, 26. Mai 2009

Demokratie erfordert Mut und Ausdauer

Es ist immer wieder erheiternd, wenn deutsche Volksvertreter womöglich noch auf Kirchenveranstaltungen zu mehr Demokratie aufrufen und sogar darauf verweisen, dass ein solches Engagement Wagemut voraussetzt. Denn in der alltäglichen Praxis werden freie Meinungsäußerungen nicht zuletzt durch die Gremien eben dieser Politiker in einer Perfektion ausgefiltert und nur systemkonform veröffentlicht, dass es keineswegs übertrieben ist, von einem Meinungsdiktat zu sprechen.

Beispielsweise hatte ich nie nennenswerte Schwierigkeiten populär-astronomische Beiträge in den verschiedenen Medien zu veröffentlichen. Bei astrologie-kritischen Themen gab es erstmals strikte Ablehnungen durch entsprechende Redaktionen, was sich später bei der Hinterfragung der Anthroposophen-Sekte und ihrer Waldorf-Pädagogik sogar zu massiver Gegenwehr auswuchs, im medialen Bereich zu totalem Verschweigen. Ähnlich verhält es sich bei religionsbezogenen Anzweifelungen unserer Gesellschaftswerte oder bei konsequenter politischer Nachfrage außerhalb des üblichen Parteienkonsenses.

In einer weitgehend durch Presse- und Verlagskonzentrationen gleichgeschalteten öffentlichen Meinung innerhalb einer unzureichend unterrichteten und mangelhaft gebildeten Masse (Bild’ dir deine Meinung) ist die fundierte Einforderung von Demokratie geradezu ein Makel, ein Grund zur Ausgrenzung.

Man mag zu meinem Buch „Menschliches Glauben“ und zu meinen „Sentenzen von Freiheit – Kosmonomisches Manifest“ stehen wie man will, dennoch erschreckt mich die Konsequenz, wie bisher mit kaum erwähnenswerter Ausnahme sämtliche Medien Buchbesprechungen verweigern, wie mir vertraute Leute vornehm Abstand halten.

Ich wusste, worauf ich mich einließ, bin in dem Sinne nicht enttäuscht.

Mein kosmonomer Entwurf einer menschenfreundlicheren Philosophie ist mutig und er verlangt Ausdauer in einer Form, wie sie sich eine auf dem Bremer Kirchentag frömmelnde Bundeskanzlerin Merkel, ihr Vize Steinmeier und auch der neu gewählte Bundespräsident Köhler überhaupt nicht vorstellen können, denn mir geht es nicht um Anbiederei bei an was auch immer Glaubenden, sondern um kausale Zusammenhänge und deren lebensfreundliche Erkenntnisse.

Das Internet sollte man nicht überschätzen; es agiert da eine flüchtige indifferente Masse. Dennoch manifestieren sich auch wertvolle Strukturen.

Mein Blog ist kein Diskussionsforum, ich lasse nur wenige Kommentare zu, weil ich zum Beispiel das Humane, das Nichttötungsgebot, den Pazifismus, die Menschenwürde etc. nicht in Frage stellen lasse.

Ist es nicht bezeichnend, dass mich essentielle Kommentare anonym erreichen? Wovor müssen sich die Menschen fürchten? - Einleuchtend: vor unserer verlogenen „Demokratie“, denn echte Demokratie kennt solche Furcht nicht.

Atommacht Nordkorea: Kein erhöhtes Risiko

Aufgrund der enormen Zerstörungskraft der Atomwaffen kann man den Atomwaffensperrvertrag als Risikoeindämmung nur begrüßen. Unterzeichnet wurde er von den fünf Atomwaffen-Staaten USA, Russland (Sowjetunion), Groß-Britannien, Frankreich und China sowie von 184 Nicht-Atomwaffen-Staaten. Verweigert wurde die Unterschrift von den Atomwaffenbesitzern Indien, Israel, Pakistan und Nordkorea, der offensichtlich jüngsten Atommacht.

Inzwischen zeigt sich, dass bestimmte Staaten den Vertrag vor allem als Privileg betrachten, die Waffen weiter zu entwickeln und keineswegs abzurüsten, sie auch gegebenenfalls zur Durchsetzung politischer Ziele einzusetzen.
Während man die atomare Aufrüstung bei einigen Ländern mehr oder weniger duldet, werden bei anderen Protestszenarien aufgeführt.

Allen Staatslenkern dürfte die tatsächliche Feuerkraft der Waffen ein „natürliches" Hindernis vor dem Einsatz bedeuten. Das Risiko weltweit erhöht sich lediglich dadurch, dass unberechenbare Terroristenorganisationen mit jedem neuen Produzenten eine optionale Lieferquelle erhoffen mögen. Bei Selbstmordattentätern gibt es keine „natürliche Sperre“.

Ziehen wir Bilanz:
Alle Unterzeichner-Atommächte führten bisher konventionelle Angriffskriege, die meisten entfallen auf die USA. Nur eine „Schurkenregierung“ brachte 1945 Atombomben zur Zündung – und das auch noch überflüssigerweise, denn die USA hatten Japan längst besiegt. Kein US-Präsident widersprach den Atomwaffenarsenalen Indiens und Israels, das heißt, jeweils verfolgten sie weltpolitisches Taktiktieren im eigenen Interesse.
Präsident Bush verleumdete den irakischen Diktator, indem er ihm Atomwaffen andichtete, um einen Kriegsgrund zu konstruieren.
Man vergegenwärtige sich: Der Intrigant war Oberbefehlshaber!

Es schließt sich der Kreis, das größte und nicht kalkulierbare Risiko der Atomwaffen geht seit jeher von den USA aus. Dem steht der gesamte Globus zu Beginn des 21. Jahrhunderts immer machtloser gegenüber.

Kosmonome Weltbetrachtung kreiert mit dieser Beschreibung kein Feindbild der USA, dazu sind die ursprünglichen freiheitlichen Werte dieser Nation viel zu ehrenhaft und vor allem sehnen sich amerikanische Menschen wie alle anderen auch nach Frieden.

Es fällt jedoch auf, wie viele Amerikaner sich etwa auf der Website der BBC bei den Leserkommentaren mit äußerst primitiven, aggressiven und einfach ungebildeten Kommentaren selbst darstellen.

Donnerstag, 21. Mai 2009

"Christi Himmelfahrt" - eine markante Herausforderung

Bei allem Respekt gegenüber religiösen Auffassungen ist es wohl „recht und billig“, gleichen Respekt gegenüber religionsfreiem Denken anzumahnen.

Heute ist in zahlreichen christlich geprägten Ländern der auch staatliche Feiertag „Christi Himmelfahrt“, denn die Christenheit glaubt, Jesus sei tatsächlich leiblich in den Himmel aufgefahren.

Könnte man als aufgeklärter Mensch vielleicht eine symbolische „geistliche“ Abreise noch hinnehmen, gelangt man mit dem physischen Verbleib Christi in markante geistige Herausforderung.

Der "Körper Christi" musste also auf die 1. Kosmische Geschwindigkeit (7,9 km/s) beschleunigt werden, um die Erdgravitation zu überwinden. Da er wahrscheinlich nicht als „Satellit“ in eine Umlaufbahn einschwenkte, wurde die weitere Beschleunigung auf die 2. Kosmische Geschwindigkeit (11,2 km/s) erforderlich. Um dann nicht als „Planet“ die Sonne zu umrunden, musste die 3. Kosmische Geschwindigkeit (16,7 km/s) her, die ihn von der Anziehungskraft der Sonne befreite.
Wo aber „flog“ nun der „Corpus Christi“ hin?
In welchem „Himmel“, etwa außerhalb der Milchstraße (4. Kosm. Geschw. 129 km/s), sollte er ab jetzt in Ewigkeit weilen?

Sie, werte Christen, mögen das Problem nicht erkennen (dürfen).
Ich aber habe mich davon freigeschwommen – mit ganz humaner, irdischer Denkgeschwindigkeit.

Montag, 11. Mai 2009

Wahlen in Deutschland sind eine Farce

Für jeden freiheitlich-demokratisch überzeugten Bürger bedeuten politische Wahlen einen hohen moralischen Wert, eine „ethische Pflicht“.
Denn in den meisten Staaten der Erde kennt man nicht dieses humane Gut der Mitbestimmung über die Geschicke des Landes und der Gesellschaft. Die echte Demokratie lebt von der Wahlbeteiligung!

Ist Deutschland eine echte Demokratie?

Wohl kaum!
Deutschland ist seit 1945 von ausländischem Militär besetzt. Es verfügt über keinen Friedensvertrag und ist nicht souverän. Wer aufmerksam den „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ liest, erkennt zweifelsfrei den gewollten Schwebezustand. Das „Grundgesetzt“ ist nach wie vor keine Verfassung.

Den deutschen Bürgern und der Welt wird also etwas vorgegaukelt.
Ob auf Parteitagen laut herausgebrüllt oder bei anderen Gelegenheiten feierlich mit Augenaufschlag vorgetragen, es handelt sich um politische Floskeln ohne wahren Inhalt, mehr noch, oft bezeugen sie lediglich die in abgelaufenen Legislaturperioden nachgewiesene Inkompetenz.

Wen soll man da wählen?
Kann man unter solchen Umständen überhaupt wählen?

Sonntag, 10. Mai 2009

Höchste Zeit für ein neues Weltbild

Kosmonomes Denken heißt, sich zwar in der Gegenwart zu wissen, aber in weitaus längeren Zeitdimensionen Zusammenhänge zu berücksichtigen, die ihrerseits weitaus großräumigere Parameter als das traditionelle Regionale beanspruchen. Kurz: Das erlebbare Jetzt wurzelt in gewöhnlich unvorstellbar gigantischen Entwicklungsabläufen.

Will man das Gegenwärtige und das naheliegende Zukünftige zuverlässig analysieren, bedarf es eines größtmöglichen Reichtums an Detailkenntnissen sowie des Denkens in umfassender Bandbreite. Bei unvoreingenommener Betrachtungsweise des menschlichen Status quo wird unvermittelt deutlich, wie unfertig und noch jung sich die menschliche Lebensform im Gegensatz zu den meisten Tier- und sogar Pflanzenarten darstellt.

Es kann also nicht überraschen, dass sich diese „Unerfahrenheit“ im alltäglichen menschlichen Leben sowohl beim Individuum als auch bei den Völkern und in der globalen Staatengemeinschaft widerspiegelt. Die allgemeine Ratlosigkeit etwa bei Wirtschaftskrisen, der systematische, aber irrwitzige Aufbau von Feindbildern zumeist mit religiös-dogmatischen Menschenverachtungen einerseits und eigenen Glorifizierungen andererseits liefern erbärmliche Zeugnisse tatsächlicher Orientierungseinengung, ja von Orientierungslosigkeit.

Technologische Errungenschaften scheinen das Chaos zu verstärken, denn wir dürfen nicht annehmen, dass der augenfällige oberflächliche Wohlstand von Wenigen im Widerspruch zu den vielen Armen ein Maßstab für Kultur sei. Gleiches gilt für die Staatsformen: Äußerst bescheidenen demokratischen Minoritäten steht die Mehrzahl unfreiheitlicher Gesellschaften und Staaten gegenüber.

In dem Szenario bedeutet Kosmonomie für die Massen und für wahrscheinlich alle aktuellen Regenten eine Überforderung, die gemäß hinlänglich bekannten Gefühlslagen schnell als Bedrohung empfunden werden mag. Denn es ist ja richtig, Kosmonomie bezieht Position gegen den Egoismus.

Schon Aristarch von Samos lehrte etwa 300 Jahre vor unserer Zeitrechnung ein heliozentrisches Weltbild, doch es konnte sich nicht gegen die herrschende Geozentrik durchsetzen. Erst die „kopernikanische Wende“ fast 2000 Jahre später „verhalf der Sonne zum Durchbruch“, aber unter welchen Opfern, siehe Giordano Bruno oder Galileo Galilei! Und bei wie vielen heutigen Esoterikern und Religiösen dreht sich immer noch alles um die Erde, gar um Einzelschicksale bis hin zu globalem Sendungsbewusstsein!

Offensichtlich öffnet sich die Schere zwischen antiquiertem Dämmerzustand und echter Aufklärung immer weiter, da sich der Kenntniszuwachs und der Überblick bei Wenigen rasant steigert, während die expandierende Massenbevölkerung im Halbdunkel verweilt.
Unter diesen Voraussetzungen wird Kosmonomie offen und verdeckt unterdrückt, verhindert, bekämpft.

Das muss man wissen, wenn etwa gefragt wird, warum kosmonome Gedanken in den öffentlichen Medien so gut wie gar nicht auftauchen.

Die kosmonomische Philosophie ihrerseits kann sich nicht in einen missionarischen Wettbewerb um Quoten einlassen, erkennt sie doch im Quoten-Prinzip nichts anderes als „Masse statt Qualität“ oder schärfer formuliert „Massenverführung, Ausbeutung, Abbau von Menschlichkeit, Vertröstung auf Hirngespinste“.
Also betritt die Kosmonomie nicht die Kampf-Arenen der Weltanschauungen, denn, so das Selbstverständnis, Einsichten müssen von alleine kommen durch das persönliche Lernen und Erfahren und nicht durch skandiertes, dogmatisierendes und demagogisches Einbläuen.

In dieser Abgrenzung emfinden Kosmonomen eine Art Befreiung von an sich unsinnigen Zwängen und nehmen eine nicht zu unterschätzende Isolierung in Kauf.
Ihr Betätigungsfeld nach außen ist vornehmlich der Denkanstoß und nicht mehr.

Montag, 4. Mai 2009

Europa erscheint überbelichtet

Laut Beschluss europäischer Politiker gehen im alten Kontinent die bewährten und gemütlichen Glühlampen aus.
Sparsamkeitsgründe werden vorgeschoben, demokratische Meinungserforschung der Bevölkerung fand nicht statt. So glimmt die Diktatur der Technokraten und Lobbyisten!

Es stellen sich dem Zwielicht unbequeme Fragen:
Sind die sogenannten Energiesparlampen definitiv rundum ohne Risiko für die Gesundheit?
Spielt das Empfinden der Menschen überhaupt keine Rolle?
Sind Herstellung und spätere Entsorgung der Energiesparlampen nachweisbar mit einkalkuliert in die effektive Einsparung?
Halten die Energiesparlampen bewiesenermaßen so lange wie behauptet?
Hat die EU wirklich das Recht, jedem Bürger seine eigene Beleuchtungsart vorzuschreiben?

Energie zu sparen, ist ein hehres Ziel. Man erreicht es zum Beispiel durch das Abschalten von wirklich überflüssigen Lampen etwa auf Autobahnen, bei exzessiven Stadtbeleuchtungen, bei der Werbung und vor allem durch Vermeidung von politisch sinnlosen, dogmatisierenden Mammutkonferenzen und Wahlkampfaktivitäten.

Freitag, 1. Mai 2009

Pandemie

Die Schweinegrippe bewirkt lediglich den Verlust von Gehirnschmalz unter Berücksichtigung, dass da bei Vielen und auch besonders Wichtigen nicht viel verloren gehen kann.

Montag, 27. April 2009

"Freie Presse"

Jeder, ich betone, jeder frei und kritisch denkende Mensch gibt sich nicht der Illusion an eine freie Presse im angeblich demokratisch freien Westen hin, denn es gibt nur eine gleichgeschaltete Presse mit dem Chefredakteur „Dr. Angst“. Er ist verheiratet mit Frau „Dr. Lug und Trug“, verschwägert mit „Prof. Dr. Wirtschaftsweiser“, pflegt enge Kontakte mit „Dipl. Psych. Klatsch und Tratsch“, Verleger ist Frau „Dipl. Kfm. Verunsicherung“, geb. „Pollenflug“. „Dr. Angst“ absolvierte die Schule „Stromlinie“ mit Bravour und war Stipendiat der Stiftung „Nichtwissen als Glauben vermarkten“, er promovierte bei dem berühmten Kernspin-Papst „Prof. Dr. Dauerbruch“, der noch jede Erdstrahlung zu propagieren wusste. In der Sekte der reinkarnierten Anthroposophen wurde „Dr. Angst“ in die höheren Weihen verhoben, nachdem ihm Rudolf Steiner persönlich den Weg zur Eurythmie gewiesen hatte. Das wiederum führte ihn zu ungeahnter Beweglichkeit und zu einer effektiven Mitläufer-Karriere, die noch alles niedertrampelt, was sich entgegenreckt.

Waldsterben, Rinderwahnsinn, Vogelgrippe, Zeckenbisse, Ozonloch, neue Eiszeit und nun inmitten des warmen Klimawandels auch noch eine Schweinegrippe, pardon, die ist nicht „koscher“, also israelisch: „Mexico-Grippe“!

Wunder gibt es nicht, folglich keine freie Presse in einer von Angst gefangenen Gesellschaft.

Obama, NHC

Barak Obama, NHC, seit einem Vierteljahr Präsident des mächtigsten Staates der Erde, erfährt nicht nur bei simpel gestrickten Geistern verklärte Messiasbegeisterung, weil er angeblich ein neues Zeitalter einläutet. (Yes We Can)
“The show is in full swing”, beinahe jedes Hüsteln des Präsidenten, seiner Familie einschließlich des Hundes wird glorifiziert. Mit ernsthafter Politik hat das tatsächlich viel zu tun, denn Inszenierungen regieren. Und Inszenierungen blenden!

Guantanamo ist nicht aufgelöst (Eine unrechtmäßige Foltereinrichtung darf durch keinerlei Bürokratie auch nur einen Tag weiter bestehen!), US-amerikanische Menschenschänder werden nicht belangt (Sie führten nur Befehle aus, der Befehlshaber G.W. Bush und seine die UN belügenden Schergen bleiben unbehelligt, man will nach vorne schauen und nicht Zeit verschwenden mit der Aufarbeitung der menschenverachtenden Vergangenheit!), im Irak-Chaos ändert sich nichts, in Afghanistan werden noch mehr US-Truppen geopfert, das neue Nato-Selbstverständnis wird undurchsichtig und geheim entwickelt, es wird ungehemmt allgemein aufgerüstet, auf der Anti-Rassismus-Konferenz erscheint man erst gar nicht, weil Obama sich nicht von der Israel-Lobby befreien kann und weil die USA wie auch einige ebenfalls abwesenden Vasallen sich manche berechtigte Bloßstellung ersparen wollten.

Das erste Quartal einer messianischen Präsidentschaft markiert eindeutig die gespaltene Rechtsauffassung von Barak Obama, NHC, No He Can’t!

"Ethik" - in Berlin siegt die Vernunft!

Religionen integrieren bestenfalls die jeweils eigenen Glaubensmitglieder und grenzen sich nachhaltig von den Andersgläubigen ab. Innerhalb einer gewissen Ökumene kommt es zwar zu gegenseitiger Toleranz auch zu Verbrüderungen etwa bei gleicher „christlicher“ Grundlage. Darüber hinaus beobachtet man aber weltweit, dass verschiedene Religionen die Menschen entzweien, gewaltige Spannungsfelder aufbauen und in vernichtende Kriege führen.
Der Grund dafür liegt im jeweiligen gesellschaftlichen Machtanspruch der Religionen, die sich nicht mit dem Privatbereich des Menschen begnügen, sondern seit jeher mit allen irdischen diplomatischen und gewaltsamen Verruchtheiten Öffentlichkeit durchsetzen, das Individuum bevormunden und unterdrücken, indem die Gesellschaft druckvoll gelenkt wird.

Das ist der aktuelle Stand und keineswegs eine Geschichtsbeschreibung.

Die deutsche Hauptstadt Berlin gilt vielen Religiösen wegen des angeblich vorherrschenden „Atheismus’“ als ein Dorn im Auge. Und so organisierten Gläubige das Referendum über das Schulfach „Religion“, als hätte tatsächlich die öffentliche Schule die Aufgabe, Religion zu vermitteln (eine Folge des Konkordats, das die Nazis mit der katholischen Kirche schlossen, und das pikanterweise bis heute gilt). Entsprechend erwachsen Probleme bei vermehrtem Zuzug von Andersgläubigen oder gar Religionsfreien: Muslime sind eben keine Christen, haben abweichende Gewohnheiten und Gesetze, die sich nicht mit christlichen Wertvorstellungen, auch nicht mit weltlicher Demokratie vereinbaren lassen. Und religionsfreie Menschen kritisieren zu Recht die öffentliche, oft dominierende Einflussnahme religiöser Lobbyisten.
Wollen Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen wirklich friedlich miteinander leben, so ist es wichtig und logisch, dass man sich auf eine gemeinsame weltliche und humane Ethik besinnt.
Dass in Berlin nach dem gescheiterten Referendum der Ethik-Unterricht weiterhin verbindlich bleibt und Religion lediglich eine private Wahlmöglichkeit bildet, ist ein Zeichen der Hoffnung und könnte für so manche religiös versumpfende Hauptstadt in anderen Weltregionen ein exemplarisches Signal von Toleranz und Gleichberechtigung setzen.

Mittwoch, 1. April 2009

CO2 macht dumm

Heute ist der 1. April und das ZDF „heute“ bearbeitet wieder einmal den Bürger mit dem überaus schädlichen Kohlendioxid. Und dass das schädlich ist, bestreite heute keiner mehr. Ein solcher Zusatz ist offenbar nötig – wegen der Indoktrination.
Der zuständige Minister Gabriel erzählt dann etwas über die Kohlendioxid-Speicherung in tieferen Erdschichten und der schwarzhumorige Sendebeitrag wird mehrfach garniert mit den riesigen Wasserdampfwolken von Kühltürmen irgendwelcher Kraftwerke.
Indes Gabriel hat mit seinen Auslassungen mehr Kohlendioxid freigesetzt als es je verdampfendes Wasser könnte.
Dumm gelaufen, Herr Gabriel, dumm ebenso für Sie, werte heute-Redaktion, aber das verdummte Volk merkt das ja nicht.
Oder kennt irgendeiner jemanden, der objektiv beweisen kann, dass von Menschen verursachtes Kohlendioxid (nicht Wasserdampf!) wirklich das Klima verändert?
Den Nachweis gibt es bisher nicht, weil nicht einmal die natürlichen Klimaschwankungen annähernd verstanden sind.
CO2 avanciert zur Pseudoreligion mit für Religionen typischem Gewaltpotenzial.
Und das ist leider kein Aprilscherz, sondern eskalierende Dummheit.

Montag, 30. März 2009

To whom it may concern

I don’t believe in “God”, not in politics, not in mankind, nor in the internet, of course.
So what I am doing here is nothing else but to stress out that no religion, no ideology, no indoctrination can cheat me.
I tell this right to myself because the louder the crowd the less the communication.
But I value every person’s individual dignity of any faith as long as there is no violence, without exception no violence.
This is not a “faith” but the condition of any human future.
And now, dear open-minded friend, look around you. There is no “heaven”, no “hell”, but there is us in a wonderful world of not believing in faith but of knowing.
Faith will ever be a fake of knowledge.
It will take a long time to free men from faith, billions are going to die of simple stupidity.
But there are and will be survivers of these cruel scenes.
Let us cummunicate – if we can!

Dienstag, 24. März 2009

Antirassismus ist jedem Rassisten ein Dorn im Auge

Als noch sehr junger Mensch lernte ich im kommunistischen Deutschland, dass Faschismus, Nationalsozialismus und Rassismus ganz schlimme Dinge seien. Später als Jugendlicher lernte ich in Westdeutschland, dass die „ganz schlimmen Dinge“ im Wesentlichen durch opportunistisches Wegschauen der meisten Bürger um sich griffen, weil die Ideologen zunehmend keine Skrupel kannten, ihre Ideologie gewaltsam und mordend durchzusetzen.
Heute weiß ich mit Bestimmtheit, dass man unsere Generation damit die Wahrheit lehrte.

Daraus ergibt sich für mich, dass ich die freiheitlich demokratische Gesellschaftsordnung, die sich in Deutschland inzwischen zumindest dem Namen nach allgemein etablierte, als Voraussetzung erachte für jeden humanistischen Fortschritt überhaupt. Das Menschsein ist Achtung der Würde jedes Einzelnen, ist Gleichberechtigung, ist Pluralismus, ist vor allem Gewaltfreiheit.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland markiert für mich einen historischen Meilenstein in der modernen Demokratie, für die es sich lohnt, argumentativ stark, aber absolut gewaltfrei einzustehen, sie zu verteidigen.

Die Nationalsozialisten erzeugten den deutschen Rassenwahn (bis hin zum Nachweis der „arischen“ Abstammung), grenzten alle menschliche Vielfalt aus, verstiegen sich in die Vorsehung eines göttlichen, germanischen Plans und metzelten schließlich alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellte – zunächst nicht einmal unterbunden durch eine feige internationale Versammlung, die sich „Völkerbund“ nannte.

Dass ein solches Volk deutscher Menschen dafür gnadenlos bezahlen musste, erscheint gerecht – allerdings nicht gegenüber dem kritischen Individuum, das sich nur unter Lebensgefahr dem völkischen Aberglauben hätte widersetzen können!
Allen Opfern kann angesichts des verursachten Leides nie und nimmer wirkliche Entschädigung widerfahren. – Das ist die Tragik, die zu Lehren aus dem humanen Desaster zwingt, will man sich nicht weiterhin der ideologisch-religiös bedingten Barbarei hingeben!

Heute stellt sich unter den technologisch hoch entwickelten Staaten Israel als ein sehr nationalistischer dar, ausgerechnet die Menschen, die unter dem „deutschen Wahn“ so leiden mussten, versteigen sich in ähnliche Denkweisen gegenüber ihren keineswegs demokratisch entwickelten, sogar äußerst religiös unfriedfertigen Nachbarn.

In Israel gibt es „ultra-rechte“, rassistische Parteien, die nun wahrscheinlich regierungsfähig koalieren.
Ich vermisse den Aufschrei des Zentralrats der Juden in Deutschland, der sich sonst sofort – und gerechterweise! – gegen Rechtsradikalismus inszeniert.
Gehe ich ins Internet: „Sind Sie Jude?“, werden dem Interessenten gegen „Cash“ alle möglichen, sogar genetische Nachweise etwaiger jüdischer Abstammung offeriert. Vor einiger Zeit sah ich im Fernsehen, wie jüdische Schulkinder sich äußerten, bloß nicht zu assimilieren, sich nicht mit „anderen“ zu vermischen.

Deutsche „Genossen“ in diktatorischer Verblendung bauten einst eine Mauer zwischen Menschen, Israelis konstruieren noch höhere Mauern, physisch wie ideologisch.
Man vernimmt Sprüche über das israelische Militär als der „moralischsten Armee“ der Welt – mit Verlaub, das behaupteten die deutschen Nazis damals und die ewig Gestrigen auch heute noch von der „Wehrmacht“, und Ähnliches skandieren alle Nationalisten.
Wenn die Völkergemeinschaft der Erde (UNO) aus dem Hitler-Desaster auch nur einen Bruchteil verinnerlicht und gelernt hat, müssen alle Menschenrechtsverletzungen mit rassistischen Hintergründen auf den Tisch. Es kann nicht sein, dass auf der bevorstehenden Anti-Rassismus-Konferenz in Genf vom 20. – 24. April 2009 Israel als einziger Staat vorgeführt wird, denn es gibt zahlreiche rassistische UN-Mitglieder, die genauso Rechenschaft ablegen müssen, soll die Veranstaltung nicht von vornherein zur Farce verkommen.

Mir liegt sehr daran, die Kritik am Staate Israel nicht zu verwechseln mit dem jüdischen Menschen, denn ich weiß sehr wohl, wie gerade Mitglieder dieses Volkes immer und auch heute ausgewiesene Träger von Zivilisation, Kultur, Wissenschaft und Humanität sind. Ich schätze sie und setze sehr viel Hoffnung auf sie, erlaubt sei nur eine Namensnennung: Daniel Barenboim. Wer seiner Musik, seinem politischen Mut und seinen erfolgreichen menschlichen Integrationsbemühungen keinen Respekt zollen kann, hat einfach nichts begriffen.

Jede Macht der Erde, die sich erkühnt, andere mit der Argumentation ihres eigenen Glaubens zu unterwerfen, gar „heilige Ansprüche“ durchzusetzen, steht moralisch unterentwickelt da, denn friedensunfähig müssen Rassisten immer wieder aufrüsten, sie müssen immer wieder in den sinnlosen Kampf.

Donnerstag, 12. März 2009

NPD - vom Staat gelenkt - keineswegs verboten!

Dass die Bundesrepublik Deutschland bisher damit scheiterte, die NPD als verfassungswidrig zu verbieten, ist hinlänglich bekannt, ebenso sind es die Gründe: Verdeckte Ermittler des Staates sorgen mit dafür, dass die NPD lebt und immer neu in widerwärtiger Form ein Nazitum zur Schau stellt, das es in dem Maß im heutigen Deutschland gar nicht gibt.

Wie anders kann man die Aussage des Innenministers von Baden-Württemberg, Heribert Rech, interpretieren? „Wenn ich alle meine verdeckten Ermittler aus den NPD-Gremien abziehen würde, dann würde die NPD in sich zusammenfallen.“ (Schwarzwälder Bote vom 5.3.09, hier zitiert in WIKIO News Your Way „Zusammenklapper der Woche: Heribert Rech“)

Da wird also systematisch ein Schreckgespenst nach innen und außen kreiert und bei jeder Gelegenheit den so unbelehrbaren Deutschen und der Weltöffentlichkeit vorgeführt, Gegendemonstrationen werden organisiert, offene und verdeckte Schuldzuweisungen gepredigt, oft nicht haltbar, aber zunächst mit medienspektakulärem Auftritt (z.B. „rechtsradikales“ Attentat auf einen Polizisten, das sich nicht erhärten lässt).

Die Linken pflegen so ein willkommenes Feindbild, die Mitte kann sich „demokratisch“ vordergründig in ihrem konservativen Selbstverständnis wirkungsvoll abgrenzen.

Der „mündige Bürger“ aber wird in frivoler Weise verdummt – von Volksvertretern, die sich in Sonntagsreden hinein steigern und selten mehr verkörpern als inkompetente Profilierungssucht.

Wer die NPD nicht zusammenbrechen lässt, verrät ganz aktiv die freiheitlich demokratische Gesellschaftsordnung, täuscht die Öffentlichkeit.
Dass derartiges schon wieder oder immer noch möglich ist, trotz aller Aufrufe zu politischer Wachsamkeit nach den Lehren aus der Vergangenheit, ist nicht hinnehmbar im Geiste von Humanität und Friedfertigkeit.

Montag, 9. März 2009

Besetzt und freiheitlich demokratisch?

Krieg ist illegal! Besatzung nicht minder.

Schauen wir uns um in der Welt. Wie viele Gebiete sind von Besatzern okkupiert!
Und welche Staaten sind die aktivsten Okkupanten, mit welchen vordergründig demokratischen Argumenten, real aber nationalistischsten und wirtschaftlichen Interessen unter gewaltsamster Missachtung jeglicher Menschenrechte?
Entsprechend gebärden sich zahlreiche „Freunde“ und Wirtschaftspartner der Bundesrepublik Deutschland als Besatzungsmächte ohne „Wenn und Aber“.
Und Deutschland selbst ist besetzt, oder was suchen das US-Militär, was die britischen Streitkräfte länger in Deutschland?

Für demokratisch-freiheitliche Kommentare, nicht billige nationalistische Parolen wäre ich dankbar - bitte nicht anonym.

Traumhafter Kosmos in einem traumhaften Planetarium

Im Internationalen Jahr der Astronomie unternehme ich allen Ernstes den zugegeben geradezu futuristischen Versuch, ein völlig außergewöhnliches Klein-Planetarium (10 – 12 m Kuppel- Durchmesser) gemäß einem vorliegenden märchenhaften Künstler-Entwurf zu realisieren:

Eine spannende Herausforderung für einen wirklichen Könner unter den Architekten!

Und eine ganz besondere, kulturell bedeutende Herausforderung für einen (oder auch mehrere) Geldgeber zur Übernahme der Erstellungskosten wie für die Garantie der Folgeaufwendungen.

Ein Grundstück in reizvoller Lage ist vorhanden,
ebenso eine „Crew“ von Wissenschaftlern und Laien für den Betrieb.


In allen Belangen hätte das Projekt einzigartigen Charakter, wäre bisher beispiellos.


Ich suche also Persönlichkeiten, die den katastrophalen Bildungsnotstand vor allem im Bereich der Naturwissenschaften verinnerlicht haben, die andererseits eine Passion für den gestirnten Himmel und auch für Kultur allgemein besitzen und denen ein großzügig gönnerhaftes Engagement in diesem Sinne möglich, ja ein Anliegen ist.

Vertraulichkeit wird zugesichert.

raymond-walden@blogspot.com

Dienstag, 3. März 2009

Kosmonomie - Was ist das?

Es fehlt bisher eine für die Allgemeinheit „griffige“ Definition der Kosmonomie.
Hier ist sie, für jedermann, für alle Medien frei zur Verfügung, quasi eine lexikalische Auskunft:

Kosmonomie ist ein neuer philosophischer Denkansatz, der erstmalig um die Jahrhundertwende von Raymond Walden in die Öffentlichkeit getragen wurde.
Ausgehend von pazifistischen Grundsätzen und kosmopolitischen Anschauungen, entwickelt die Kosmonomie ein strikt gewaltfreies, freiheitlich-demokratisches Weltbild, losgelöst von Religion und Esoterik, welche zwar als privates Freiheitsrecht betrachtet werden, aber in der staatlichen Öffentlichkeit keine Rolle spielen.
Das Wort Kosmonomie leitet sich ab aus „Kosmos“ (Welt, Universum) und „Nomos“ (Gesetz) und weist darauf hin, dass alles Geschehen, also auch das irdische Leben objektivierbaren Naturgesetzen unterliegt. Diese zu begreifen, zu erforschen, um das Leben mit ihrer Hilfe human zu gestalten, ist die eigentliche Zielsetzung. Die kausal-logische Methode wird als zuverlässigstes, erprobtes Denkmodell betrachtet besonders auch im Hinblick auf die oft gar nicht logische Gefühlswelt des Menschen. Die Befreiung von Angst durch Wissen und Bildung, durch konsequente Achtung der Menschenwürde jedes Einzelnen, nicht überboten durch eine suggerierte Übermacht (Gott, Ideologien etc.), begründet die Hinwendung zum Individuum als definitiver Voraussetzung für Gleichberechtigung ohne Ausnahmen.
Die kosmonome (Adjektiv, auch kosmonomische) Philosophie steht im Gegensatz zu allen bisherigen Gesellschaftsmodellen, ihre deshalb futuristisch anmutenden Forderungen für das menschliche Miteinander sind dokumentiert in den 12 Thesen des Kosmonomischen Manifests.
Die Thesen stichpunktartig: 1. Kein Wert über der Menschenwürde,
2. Gleichberechtigung ohne Ausnahme, 3. Keinerlei Recht zum Töten, 4. Würdiges Sterben, 5. Menschenwürdige Sexualität, 6. Recht auf Gesundheitsfürsorge, Ausbildung und Arbeit, 7. Fairer beruflicher Wettstreit, 8. „Partizipationswirtschaft“ statt Kapitalismus, 9. Demokratischer Meinungsstreit, keine Missionierung und Indoktrination, 10. Schutz des Lebens und seiner Räume, 11. Absage an Religion und Esoterik, 12. Weiterentwicklung der bisher unzureichenden demokratischen Strukturen.
(Komplette Version im Monatsarchiv Mai 2008.)

Literatur:
R. Walden, Sentenzen von Freiheit – Kosmonomisches Manifest, Angelika Lenz Verlag, Neustadt am Rübenberge, 2005
R. Walden, Menschliches Glauben, Novumverlag, Neckenmarkt, Wien, München, 2008
R. Walden, Internet: www.raymond-walden.blogspot.com

Sonntag, 1. März 2009

Fundamentale Irrtümer mit verheerenden gesellschaftlichen Folgen

Ein Aphorismus, vier Wörter:
Hexenwahn, Rassenwahn, Klimawahn: Wahnsinn!

Wurde der Hexenwahn allein im Glauben begründet, spielte beim Rassenwahn schon die Verirrung von Wissenschaftlern mit, beim Klimawahn gehen Wissenschaftsunfähigkeit von politisch indoktrinierten und indoktrinierenden „Wissenschaftlern“ und unreflektiertes Glauben eine desaströse globale Vereinigung ein.
Die Denkunfähigkeit und medial gezüchtete Denkunwilligkeit zerstören alles, angefangen mit dem Klima der Menschen untereinander.

Meine feierliche Aufforderung: Ich heiße Euch selbstständig denken!

Aktuelle Buchempfehlung: Horst-Joachim Lüdecke: CO2 und Klimaschutz – Fakten Irrtümer Politik, Bouvier-Verlag, 2007


Und einige Link-Tipps:
http://www.pt-magazin.de/newsartikel/datum/2008/11/17/frau-merkel-wie-lange-wollen-sie-uns-noch-verco2hlen/
http://www.schmanck.de/Rahmstorf.htm
http://www.schmanck.de/Klimafasching.html
http://klimablog.blog.de/2008/08/27/luedecke-vs-rahmstorf-brief-handelsblatt-4644101/

Dienstag, 24. Februar 2009

Glaubens-Inflation

Da glaubten viele Bänker, so zocken zu müssen wie die anderen ja auch.
Die Regierenden wussten nichts davon, denn die glauben ja ebenso ans Zocken.
Autobauer konnten gar nicht anders und glaubten schnell wie ihre Karossen.
Bildungsexperten glaubten an ihre Reformen direkt bis „Pisa“ und ans flache Niveau.
Kriegsminister glauben an Frieden durch Krieg, aber kaum traumatisierten Soldaten, geschweige denn den stummen Toten.
Terrorismus bedrohe uns alle, glauben manche und bespitzeln wahrscheinlich sogar sich selbst.
Kranke, Alte und Arme glauben an Zuwendung, Fürsorge und Absicherung, Kinder an Familie.
Gutmenschen glauben an Menschlichkeit und die Integration von Fundamentalisten.
Religiöse glauben an ihre Teufel und setzen alles daran, das zu beweisen, auch durch „Ehrenmord“.
Dem Klima-Gott muss man glauben, drohen unverhohlen seine Propheten und zocken die Gläubigen ab.
Milliarden-Verschuldung sei keine Inflation, soll man glauben, sondern verantwortungsvolle Hinterlassenschaft für die Nachfolgegeneration.
Arbeitslosigkeit und Leiharbeit seien unvermeidbar, glauben inhumane Wirtschaftsstrategen, „Wirtschaftsweise“ glauben an was auch immer.
Die Presse sei irgendwo frei, glaubt nicht einmal der Chefredakteur, er lässt aber das Publikum im Glauben, weil er seinem Auftraggeber glauben muss.
Der gläubige Obama wird’s richten, glauben viele. Er ist ein Produkt der evangelikalen Glaubensmaschine, die sich des unmenschlichen Predigt-„Fließbands“ und der seichtesten Kommunikation des Twitterns (Zwitscherns) bedient. Das Glauben seines Schwurs auf die Bibel (welcher Herkunft auch immer) garantiert nichts, bestenfalls, dass er jetzt, wenige Wochen nach Amtsantritt, bereits im Hinblick auf die Wahrung der Menschenrechte einknickt.

Wer glaubt, scheint nur bedingt schuldfähig zu sein, vergleichbar einem betrunkenen Verkehrsteilnehmer, der einen Unfall verursacht. – Es ist wohl tatsächlich so.
Niemand ist persönlich schuldig an der bedenklichen Weltwirtschaftslage, es war eine „höhere Gewalt“, der unsere Trendsetter nur zu gerne folgten – unschuldig natürlich, vor allem im Namen des Geldes.

Es war indes die schlichte Dummheit, an die so viele wie eh und je glauben.

Glauben ist weit entfernt von Wissen.
Als einzige Kreatur der Evolution kann der Mensch wissen.
Und dieses Wissen ist mir – trotz allgemein andauernder Glaubenstrunkenheit – eine kraftvolle Motivation, die ich als kosmonome Philosophie dokumentiere.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Karneval

Kölner Karneval ist der verkleidete, wohl behütete, auch verkappte Scherz.
Karneval in Rio entblößt sich des Alltäglichen,
und Venedig versinkt maskiert.

Donnerstag, 12. Februar 2009

"Die Bundesrepublik Deutschland ist kein souveräner Staat."

Diese Behauptung kursiert an vielen Stellen und bei zahlreichen Gelegenheiten.
Nach meinen Erkenntnissen ist sie zutreffend.

Ich bitte in ehrlicher Absicht jeden aufrichtigen Demokraten und vor allem die Völkerrechts-Experten gegebenenfalls um sachlich begründete Korrektur.

Montag, 9. Februar 2009

Farbliche Enge

Ein grüner oder roter Schal,
eine gelbblaue Fliege,
ein schwarzes Halstuch,
wie schnürten sie meine Kehle!
Erst recht eine lila Stola
oder eine braune Krawatte,
wie beugten sie mir den Nacken
hinunter zum tiefen Blick
in das ewige Gestrige!

Ein weißer Kragen,
weit offen zum Durchatmen
für die freie Rede
des klaren Verstands,
das wäre ein Anfang!

Ein kosmonomischer freilich.


Dienstag, 3. Februar 2009

Aphorismen - was in der Kürze liegt ...

Es gibt kaum eine geeignetere Ausdrucksweise menschlicher Ansichten und Einsichten als die der kurzen, mehr oder weniger präzisen Aphorismen.
Sie zeigen mindestens zweierlei: 1. Nachdenklichkeit und Bemühen um Selbsterkenntnis,
2. Gesellschaftskritik sowohl im „Mainstream“ wie auch erfrischend gegen den Strom.

Aphorismen sind kein Terrain für Sprücheklopfer, wenngleich auch Politiker und Werbetexter durchaus ihre Chancen haben.

Wichtiger indes verdeutlichen sich die enormen Weiten menschlichen Denkens und Fühlens, die sich in Aphorismen spiegeln.
Eine Umschau in solchen Reflexionen ist reizvoll und nicht selten viel erhellender als „Talks“.

Ich möchte eine Empfehlung aussprechen:

Aphorismen in einzigartiger Zusammenstellung


Es wird nicht verwundern, dass auch ich dort gerne meinen eigenen Beitrag leiste.


Jahr der Astronomie - Galileis fortwährende Gefangenschaft

Genau vierhundert Jahre ist es her, dass Menschen erstmalig ein Teleskop auf den gestirnten Himmel richteten und Fakten erkannten, die ein neues, beweisbares Weltbild ergaben. – Bis heute ein Schock für religiöse Fundamentalisten und esoterisch Geblendete!

Deshalb ist es sehr begrüßenswert und überaus nötig, dass die UNESCO auf Initiative der Internationalen Astronomischen Union (IAU) das Jahr 2009 zum „Internationalen Jahr der Astronomie“ deklarierte mit der Zielvorgabe, durch mannigfaltigste Aktivitäten die Astronomie, ihre Arbeitsweisen und Ergebnisse populärwissenschaftlich, also allgemein verständlich den Massenmenschen zu vermitteln. Eine überaus ehrenwerte Aufgabe, der auch ich mich seit einigen Jahrzehnten verschrieben habe.

Ich richte persönlich einen Appell an alle politischen Entscheidungsträger und an die Wirtschaft, daran mitzuwirken, dass das Astronomische Jahr ein Erfolg wird.
Ausdrücklich suche ich auch für ein entsprechendes Planetariumsprojekt in NRW effektive Unterstützung.


Galileo Galilei wurde seinerzeit wegen der erkannten Wahrheiten durch die katholische Kirche verfolgt und schließlich bis ans Lebensende im eigenen Haus eingesperrt. Erst Ende des 20. Jahrhunderts kam es Papst Wojtyla in den Sinn, sich halbherzig für den skandalösen Irrtum zu entschuldigen, indem er etwas von „zwei Wahrheiten“ erzählte, der objektivierbaren, wissenschaftlichen Wahrheit und der Glaubenswahrheit. Ein niederschmetterndes Produkt von Vergeistlichung!

Es ist das Groteske dieser Menschheit, dass sie – mehrheitlich ungebildet, unaufgeklärt – immer noch die Erde, damit den Menschen im Zentrum der Welt belässt und sich dadurch hoffnungslos selbst überschätzt, sich aufspielt zum Richter und Walter über andere Menschen, über Grund und Boden, das Klima bis hin zu Besitzansprüchen auf dem Mond und demnächst auf Nachbarplaneten.

Wer heute noch Astrologie propagiert, glaubt immer noch, alles drehe sich um die kosmisch bedeutungslose Erde und die noch bedeutungsloseren Menschen, ganz abgesehen davon, dass täglich tonnenweise Papier mit geistigem Schund die Umwelt belastet und sinnloses Geschwätz über die Rundfunk- und Fernsehkanäle rauscht.

All jene Gurus, Glaubensfundamentalisten, Evolutionsleugner und Wunder-Esoteriker sorgen heute mit ungebrochener Lobby und Macht für Galileis fortwährende Gefangenschaft.

Als Kosmonom erhebe ich mich dagegen, ausschließlich argumentativ, gewaltfrei, aber mit Begeisterung für diese begreifbare Welt und auch in Bescheidenheit vor ihrer grandiosen Vielfalt und Schönheit.

Sonntag, 1. Februar 2009

Eure Schulden kommen als Eure Schuld über viele Unschuldige!

Welch ein Januar 2009:

Die freie Marktwirtschaft gibt sich die Freiheit nunmehr, Verstaatlichungs-Gesetze zu erlassen!

Der „ausgeglichene Staatshaushalt“ verwandelt sich potz Blitz in eine Rekord-Verschuldung!

Guantanamo oder Verursacher-Prinzip? Deutschland möchte Gefangene schneller übernehmen als die USA entlassen können, denn Obama can’t, can he?

Und da man in der Deutschland GmbH (Gemeinwesen mit beschränkter Handlungsfreiheit) gerne mitmischt, betet man nun Terroristenanschläge herbei, die man sich ersparen könnte, verteidigte man seine Demokratie vor Ort und nicht nach imperialistischem Vorbild sonstwo weitab.

„Gott“ hat sich wieder einmal durch seinen Römischen Stellvertreter und dessen Vorgänger geirrt: Erst exkommuniziert, kehrt irgendein „Merkwürden“ wieder in den katholischen Schoß zurück, aber der Heimgeholte leugnet den Holocaust.
Ich stelle mir vor, was geschähe mit einem Sonderbaren, der die zentrale Stellung der Sonne innerhalb des Planetensystems verneinte. Man würde ihn belächeln, ignorieren. Anders aber einige Demonstrativ-Juden, – nicht das Volk – die sofort alle Brücken zum Katholizismus einreißen. Sie merken nicht, wie sie dadurch schaden, indem sie Zweifel stärken. Wahrheiten, die sich auf Tabus stützen, sind Krücken. Ist also an der Leugnung doch etwas dran? Warum schaffen sich intelligente jüdische Vertreter derartig überflüssige Probleme?

Und dann in diesem Monat Januar wieder einmal Morde in Russland an Regime-Kritikern!
Wer folgt denn dem Unsinn, „Exzellenz Putin“ (Auszeichnung auf dem Dresdener Opernball) und Konsorten seien Demokraten. Deutsche, die derartiges erzählen, können sich das erlauben, weil in dieser „Bildungsrepublik“ genügend Dumme die Schulen verließen, um die opportunen Falschaussagen zu glauben. Sie mussten ja auch nicht frieren, als die Gazprom-Russen als „zuverlässige Energielieferanten“ die Leitungen gemäß politischer Indoktrination abriegelten.

Nun beginnt Februar, es ist Karneval.