Posts mit dem Label Faschismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Faschismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. Juni 2026

Frieden mit Russland und mit der gesamten Völkergemeinschaft …

 


ist die dringend herausfordernde Aufgabe der Gegenwart für unsere Zukunft.

In der Historie waren und sind bis heute die Nationen dazu nicht in der Lage, weil sie sich jeweils auf Ideologien berufen mit dem Anspruch, die einzige „gute“ und gerechte Weltanschauung zu vertreten. Es bleibt jedoch zu konstatieren:

Hitler-Deutschland war wie die kommunistische, besonders stalinistische, Sowjetunion kein Rechtsstaat im Sinne aufgeklärten freiheitlich-demokratischen Verständnisses.

Und es verdeutlicht sich immer krasser, auch der westliche, besonders der US-Kapitalismus erfüllt keineswegs die Freiheitsideale, sondern knechtet die Welt und beutet sie aus zum eigenen Vorteil, zur Hegemonie.


Echter Frieden ist mit faschistischen wie kommunistischen wie kapitalistischen Alleinvertretungsansprüchen unmöglich, da alle drei, wie übrigens seit jeher zahlreiche Religionen, militärischen Wahnsinn als ehrbares und verpflichtendes Mittel ihrer Politik „vergöttern“.


Frieden erfordert generell keinen Krieg, sondern die nüchterne Einsicht, dass es einzig und allein auf der Basis von Kompromissen zu einem Modus vivendi für die Menschheit kommen kann, der letztlich eine gewaltfreie Koexistenz ermöglicht.


Es ist dabei wenig hilfreich, darüber zu phantasieren, ob durch Kriege und die resultierenden Niederlagen die Verlierer „befreit“ werden, so etwa Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

Was soll das für eine Befreiung sein durch ein kommunistisches Unrechtssystem oder durch kriegsagilen weltweiten Kapitalismus? Es kann sich bestenfalls um unterschiedliche Schweregrade der Menschenverachtung und um indoktrinierte wie selbst gemachte, auch erhoffte, Täuschungen handeln.


Gedenken wir heute der ungezählten Kriegsopfer auf allen Seiten, gilt unsere Trauer den Menschen, nicht den Nazis, den Faschisten, nicht den Kommunisten, nicht den Kapitalisten, aber besonders allen Männern, Frauen und Kindern, die gnadenlos in den Wahnsinn der Kriege geführt und gezwungen wurden und unvermindert, sogar wieder vermehrt gezwungen werden.


Wer kosmonomisch denkt, wird niemals freiwillig Gewaltsystemen folgen. Das beginnt im alltäglichen Umgang miteinander und muss aufsteigen bis zu den höchsten Ebenen des Staates.

Wer das aber nicht will, sollte wenigstens keine Lügen über Frieden oder Friedensabsichten verbreiten, während er sich über seine Gewinne an den Aktienbörsen der Rüstungsindustrie freut.

 

 

 

Mittwoch, 1. März 2017

Demokratie wird systematisch verunmöglicht

Die Welt sei in Unordnung und Orientierungslosigkeit geraten, heißt es neuerlich aufgeregt, doch es sind lediglich die etwas deutlicher erscheinenden Auswirkungen der schon immer üblichen Verlogenheiten, die sich dem Einzelnen dank einiger revolutionierenden Neuheiten, wie Internet und so weiter, unmittelbarer und allgegenwärtiger ins mehr oder weniger entwickelte Bewusstsein drängen.

Keine historische gesellschaftspolitische Entwicklung kam je wie ein Blitz aus einem heiteren Himmel, sondern zeitigte für den intelligenten Beobachter eine aufquellende Wolkenfront voraussehbarer Bedrohungen.
Bedrohungen“ meinte in der Regel vor allem kriegerische Auseinandersetzungen und nicht zwingend etwa grundlegende Veränderungen eines bestehenden Systems, denn die meisten Systeme eint seit jeher das unterwerfende und versklavende Prinzip der Völker und des Individuums in göttlicher und ideologischer, konsequenter Unerbittlichkeit, in kleinkariertem Patriotismus, Nationalismus und kindischem Personenkult.

Die Menschheit als Gesamtheit blutet in roher Unterentwicklung, was sie nicht daran hindert, von der angeblichen Überlegenheit und Weisheit gegenüber der übrigen Natur zu fabulieren und sich entsprechend irrwitzig aufzuführen.
Vergleichsweise wenige Menschen verfügen über ausreichende Intelligenz und gleichzeitig erforderliche Herzensbildung, um die modern expandierenden ungeistigen und unmoralischen Auswüchse einzudämmen, ihnen standhaft zu begegnen und neue freiheitlich-demokratische Gesellschaften zu etablieren; es fehlt allgemein an Bildung.

Die beschämendste Täuschung liegt bei den Regierungen vor, die sich offiziell als demokratischen Werten verpflichtet darstellen, um im praktischen, oft diplomatisch versteckten Handeln alle freiheitlichen Werte fallenzulassen, besonders auch bei der Übervorteilung anderer schwächerer Völker.
Der so beschriebene westliche Kapitalismus arbeitet derart effektiv, dass auch die eigentlichen Klassenfeinde, der Kommunismus russischer und chinesischer Spielarten, Methoden und Strategien übernommen haben. Und alle verbindet die jeweilige nationalistische Komponente, die sie skrupellos bis ins Detail vom Faschismus adaptiert haben. Gleiches gilt für den exerzierten hemmungslosen Militarismus.

Aus hinlänglich bekannten und vor allem vernünftigen Gründen formierte sich die Europäische Union auf den Idealen freiheitlicher Demokratie, Emanzipation und Aufklärung. Eine bisher beispiellose Friedensepoche erstreckte sich über weite Areale Europas.
Doch dilettantischer Verwaltungswust, Bürgerferne, Vertragsbrüche, kapitalistische Übervorteilungen ärmerer Länder, Waffenhandel, Finanzdiktate und vielschichtige Unfähigkeiten verspielten viele ursprünglich angestrebten Vorzüge, engstirnige Nationalismen weichen die Union wieder auf.
Noch ist es Zeit, Europa als derzeit vielleicht einzigen Standort einigermaßen freiheitlicher Demokratie und als kulturelle Heimat der Aufklärung zu bewahren. Denn nachdem auch die USA nach ihrer jahrzehntelangen Doppelmoral die freiheitliche Demokratie offen und ungehindert abstreifen, gibt es nirgends auf dem Globus ein wahres demokratisches machtvolles Fundament.

Neue Strukturen eines neuen politischen Selbstverständnisses sind zu schaffen.
Das Kosmonomische Manifest wäre eine Initialzündung zum Aufbruch realer Humanitas.
Auf in ein neues Bewusstsein!

Alle wahrhaften Menschen überall sind willkommen und eingeladen zum Umdenken.

Die Welt werde Mensch, ganz natürlich.“