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Montag, 4. Mai 2026

Sequenzen von Skepsis (770)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9967

Oh Gott“, ausgerechnet die einzige Partei, die ein einigermaßen reales Verhältnis zu Energie und den damit verbundenen Naturgesetzen zu haben scheint, steht nun auf Religiosität. Es ist ein Kreuz mit der Politik.


9968

Verrückte feiern sich bei Festbanketts als noble Freunde, um sich schon am nächsten Tag mit Dreck zu bewerfen, alles im Dienste ihrer Wertebindungen an schmutzige Geschäfte der gegenseitigen Verachtung. Adäquates Publikum beider Seiten ereifert sich im Schlammbad.


9969

Wahrsager“ werden auch als „Medium“ bezeichnet; im Umkehrschluss bedeutet das für mediale Wahrheit wenig seriöse Zuverlässigkeit bis hin zur Scharlatanerie, die man in Zeitungen auch als „Enten“ schnattern lässt.


9970

Kleingeister leben oft auf großem Fuß und treten markant daneben.


9971

Im Parlament tarnt sich Inkompetenz durch „Brandmauern“, um die freiheitlich Demokratie gerissen wie gekonnt abzufackeln.


9972

Kriegsverbrechen werden mit subtilen Finanzen gefördert, und die Öffentliche Hand schießt begeistert Unsummen ins Feuerwerk der Verlogenheiten.


9973

Amerikanische Krieger und Waffen aus Deutschland, besser noch, aus Europa raus! – Großartig, Herr Trump! Aber komplett!


9974

Als Kinder im damaligen „Arbeiter- und Bauernstaat“ „durften“ wir in sozialistisch-kommunistischen Demonstrationsumzügen mitmarschieren, etwa unter dem indoktrinierenden Motto „Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein.“

Ohne Militarismus und Kriegstreiberei auf allen Seiten im Heute wären Frieden zu wahren und Freiheit zu leben im ganz alltäglichen Einerlei, in ganz anderen Zeiten humanistischer Reifung und menschenfreundlicher Erdung, kurzum, in undogmatischer und friedfertig aufgeklärter Menschwerdung.

Doch westlich-dekadente Pseudoreligion und kommunistisch bornierte Dummheit gieren nach Blut und Verwüstung gemäß ihren ungeistigen Strukturen der barbarischen Unmoral in eskalierender Lebensfeindlichkeit. Krieg betrachten sie als Notwendigkeit für Frieden, Freiheit begründen sie auf Sklaverei, und ihre Unwissenheit feiern sie als Kompetenz; alles wie eine Bestätigung George Orwells und seines Romans „1984“. – Im Jahre 2026!



© Raymond Walden


 

 

Samstag, 24. August 2024

Der „Teufel“ sorgt für die Anerkennung „Gottes“

 


Der "Teufel" sorgt für die Anerkennung „Gottes“, mit anderen Worten: Gott braucht den Teufel für die Begründung der göttlichen Existenz, für die göttliche Gnade, ebenso wie der Teufel nur als Antipode Gottes seinen Sinn hat.

So beschreibt sich die Bewusstseinsspaltung des Menschen, der auf beide „Geister“ verzichten könnte, käme er nur auf die Besinnung zu sich selbst und zum Naturverstehen des ihn selbst – ohne Ausnahme – einschließenden sinnvollen Werdens und Vergehens.

Die Realität bestätigt allerdings den naiven und infantil gläubigen Entwicklungsstand des von mir so bezeichneten „Interimsmenschen“.


Die Kosmonomie kann der letztlich hoffnungslosen Religiosität keinerlei Ersatz bieten, denn kosmonomisches Leben heißt,

reales Leben mit dem Bestreben,

Leiden zu lindern, Schmerzen zu verhindern,

Menschlichkeit zu pflegen, Empathie zu beleben,

Lernen und Bildung zur Aufklärung und Humanität

des Hier und Jetzt zu erheben.


Dazu bedarf es der Bejahung des Lebens und nicht der Lebensverachtung und -schändung mit der aberwitzigen ideologischen Vertröstung auf ein besseres und „ewiges“ Jenseits in Glückseligkeit oder in hier auf Erden erworbener „ewiger“ Verdammnis.


Lebensbejahung jedoch gibt es nur im Frieden, denn der Krieg verehrt geradezu verhöhnend das Morden und Sterben.