Montag, 17. August 2026

Sequenzen von Skepsis (793)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10240

Kein „Gott“ regiert die Menschheit, aber „der Teufel“, der gerne auch „Gott“ spielt.


10241

Verrückte (Regenten) wollen immer mehr Land, weil ihnen in ihrer Menschenverachtung das Wasser bis zum Halse steht.


10242

Das Gebet ist Selbstgespräch und Halluzination zugleich.


10243

Angst und Gewalt handeln als zu erkennende Gegner der Wahrheit.


10244

Die letzte tiefreichendste, absolute Wahrheit mag uns Menschen für immer verschlossen bleiben. Man kann aber mit der „einfachen“ Wahrheit ganz gut leben, wenn man sie achtet.


10245

Die Natur zu lieben, bedeutet, sich an ihr zu erfreuen, sie zu erkennen, durch Befolgung und Anwendung ihrer Gesetze Nutzen daraus zu ziehen wie auch ihren Widrigkeiten sinnvoll zu begegnen. Politisch „Grün“ erfüllt diese Kriterien in ideologischer Beschränkung eher nicht, agiert und wirkt häufig sogar dagegen.


10246

Fundamentalismus stützt sich vorwiegend auf marode Fundamente im Sand und/oder im Sumpf.


10247

Die Kopfbedeckung mag das Haupt des Menschen äußerlich behüten, innerlich jedoch manches widersinnig behindern und verhüten.


10248

Zu sich stehen kann man auch im Sitzen und im Liegen oder auch beim Schwimmen und beim Fliegen, kaum aber bis gar nicht durch Betrügen und durch Lügen.


10249

Immer penetranter verhindert das Fernsehen den Durchblick.


10250

Welche Medien geben sich denn sozial und welche asozial?


10251

Wer seine Zeit an Bild verschwendet, wird bald den Spiegel vorgehalten bekommen. Geht einem da ein Stern auf, versteht man die Welt sowieso nicht mehr. Weder die Allgemeine noch die Süddeutsche mit gleichen und ähnlichen Belehrungen, mit Indoktrination, Verteufelung und woken Gutmenschen mit „Genderspeech“ und Verschweigungen der Fäulnisse im werten Westen der Kriegsertüchtigung. – Verzicht auf all dieses bedeutet Gewinn.


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Extra Anmerkung: Da aktuelle Gegenwart von Stagnation angehalten wird, empfehle ich nicht zum ersten Mal, in meinem Monatsarchiv den Januar 2009 (!) zu besuchen.



© Raymond Walden




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