Freitag, 14. August 2026

Frieden ist Kultur, des Menschen Zierde

 


Krieg“ – das war wie Schnaps ihr letztes Wort,

dann trugen sie die Englein fort.


So viele kamen nie wieder

oder kehrten als Krüppel heim,

da knieten die Trauergemeinden nieder

und gelobten reuig „Nie wieder“

für eine Weile oder zwei,

denn dekadent Entwöhnte gingen erneut auf den gleichen Leim,

auch die Englein waren wieder dabei.

Und weil die niemals sterben,

liegt immer irgendwo die Welt in Scherben.


Der Mensch bräuchte Werte,

die ihm das Militär niemals bescherte,

entgegen allem Hoffen

scheint der Primitivling dramatisch kriegsbesoffen.

Dem Frieden, statt den Waffen zu dienen,

versteinert die entrückten Säufermienen.

Krieg wird zum Sinn des Lebens,

Widerstand also sinnlos wie vergebens?


Wer nicht wagt,

der nicht gewinnt“.


Frieden ist Kultur, des Menschen Zierde,

versuchen wir es nur und machen Frieden zur Begierde,

als gelebte Alternative,

als persönliche Initiative,

die nicht verzagt,

ob betagt 

oder als Vater, Mutter und Kind.


Wie wir menschliche Menschen eben so sind.

 

 

 

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