Donnerstag, 27. Oktober 2011

Ein Planetariumsprojekt als kosmonomischer Anreiz


Astronomie gilt als die Basis der Wissenschaft. Aus der Sehnsucht, den Sternenhimmel zu verstehen, haben sich alle wichtigen Naturwissenschaften wie die Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, aber auch die Mechanik ihr Fundament geschaffen.
Ich möchte unterstreichen, dass mit dem Voranschreiten der Astronomie die technische Entwicklung der Menschheit überhaupt verbunden ist.
Viele technologischen Innovationen erwachsen aus der astronomischen Forschung, mehr noch unterliegen die Geisteswissenschaften dem Einfluss der Astronomie, wenngleich mit viel größerem Risiko der Fehlinterpretation, da Weltanschauungen vor allem erst einmal den auch irrationalsten Traditionen verpflichtet bleiben. 

Die Astronomie ist aus meiner Sicht so elementar, dass man ihr in den allgemeinen Bildungssystemen viel mehr Gewicht zugestehen muss.
Planetarien stellen zweifellos eines der beeindruckendsten Bindeglieder dar zwischen anspruchsvollster Forschung und gewinnender seriöser, populärwissenschaftlicher Wissensvermittlung.

Nicht geringer erscheint die Bedeutung der Astronomie für die Maler, Bildhauer und für  Architekten. Sprache, Literatur und Musik „verehren“ den Sternenhimmel, leiten Symbole, Ideale und Zeitbewusstsein ab.
Menschliche Konflikte werden in ihrer vergleichsweisen Banalität relativiert.


Nach wie vor suche ich für ein bestimmtes kleineres Planetariumsprojekt in Deutschland Geldgeber überall auf der Welt, die sich meinen Gedanken anschließen können und damit vielleicht einen unvergleichlichen kosmonomischen Anreiz zur natürlichen Menschenwürde mit mir zusammen errichten möchten.

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