Aphorismen
zum Nachdenken und Zitieren:
8113
Mit Hassgeschrei auf die
Straße, hunderttausendfache Demonstrationen gegen Hass, aber
mit Liebe zur Demokratie, ach was, zum Schutze der Demokratie
herausgebrüllt. Wie das schmerzt. Und Demokratie strauchelt …
erstirbt lauthals an propagierter Bewusstseinsspaltung. Denn Hass
entzieht der Demokratie jede Grundlage und dem Hirn alle Vernunft.
8114
Wie sollen sich Konflikte
ohne jegliche Kommunikation auflösen, etwa mit einem „Totalen
Krieg“, Ihr ideologischen Hassexperten?
8115
Mich treiben keine Götter
und Geister, und so trage ich kein Kreuz noch den Halbmond am Hals,
keinerlei Zeichen auf der Stirn, keine symbolbeladene Kopfbedeckung,
keine Zwangsuniform und kein Gewehr, halte Humanität hoch und
schreibe aus Mitgefühl und vor Entsetzen über das, was (Un)Menschen
Menschen antun und gönne jedem Menschen epikureische
Lebensfreude.
8116
Meinungsschnüffler,
Gesinnungskontrolleure, Meinungsunterdrücker, schließlich
Meinungsvorschreiber im Dienste der Demokratie – auf eine solche
sich selbst verunmöglichende Meinung muss man erst einmal kommen!
8117
Medien machen's möglich,
Massen machen mit, manipuliert, Moral marginalisierend, morgen
marschierend – mit Munition.
8118
Nie wieder Krieg! –
Aber erst doch ein bisschen, werteorientiert, natürlich angemessen,
dem Hass gemäß.
8119
Das Land der unbegrenzten
Möglichkeiten wird nun alt, angeschlagen wie sein Präsident und
sein Herausforderer, denn auch hier gewinnen Lüge und Hass nicht
ewig, da zum Lügen und Hassen ein funktionierendes Gedächtnis
Grundvoraussetzung bedeutet, eine Prämisse, die den betagten Herren
schlicht abhanden gekommen ist.
8120
Weite Teile des alten
Europas in der Neuorganisation der Europäischen Union zerlegen sich
nun selbst in der Sektiererei der Klimapseudoreligion. Es wird dunkel
und kalt in der ehemals „gemäßigten Zone“, wo wieder
Wahnvorstellungen dominieren und Mensch und Land drangsalieren.
8121
Ein krankes Europa kann
einem ebenfalls kranken Amerika kaum mehr irgendwie helfen, man hat
sich gegenseitig „dekadenzt“.
©
Raymond Walden