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Samstag, 27. Juni 2026

Dem Frieden die Ehre

 


Wer das Heimatland aufrichtig liebt,

verweigert entschlossen jeglichen Krieg,

weil es ehrlichen Frieden nur gibt,

wenn klarer Verstand in Verhandlungen bewerkstelligt den Sieg.

Das Vaterland braucht die friedfertige Hand

und die Muttersprache mit eindeutiger, unverhunzter Aussage,

um human aufgeklärt zu schnüren das Band

von „Einigkeit und Recht und Freiheit“ als Grundlage

der Freiheit, der Menschenwürde in einer zivilisierten Kulturnation.


Diesem Ziel, Ihr Männer und Frauen, müsst Ihr trauen,

denn Ihr tragt Verantwortung nicht nur für Eure Generation,

sondern für das Ganze dieser Gesellschaft, für die Welt:

Denkt liebevoll an Eure Kinder, an die anderer Nationen nicht minder,

kümmert Euch fürsorglich um die Alten,

und erkennt endlich die Betrügereien von Macht und Geld!

Lasst Euch niemals widerstandslos als Kanonenfutter kalkulieren und verwalten,

steht auf, denn der Frieden ist eines jeden Menschen Recht und Zuversicht,

steht zusammen, entzieht aller Kriegstreiberei die Unterstützung und zerrt ihr die hässlichen Masken vom Gesicht.


Frieden“ sei Euer Gruß im Leben,

um unter erlogenem Zwang niemals die Hand zum Morden zu erheben.


Dem Frieden die Ehre,

die dem Krieg jeglichen Ausbruch verwehre!

 

 

 

Dienstag, 19. August 2025

Des Lebens Schüttelreim

 


Das macht was mit einem,

das kann man nicht verneinen,

das verändert einen,

in Großem erst nicht so, aber in Kleinem.

Langer Rede kurzer Sinn:

Ich frage mich manchmal, ob ich das noch bin.

Aber nicht doch … nicht Altersverwirrtheit;

Vergangenheitsskepsis treibt mich um.

Wie kam es zu mancher Verirrtheit?

War man zu sorglos, oberflächlich dumm?

Zu bequem, zu feige?

Ein Mitläufer im Zeitgeist,

der nun verwaist,

auf dass ich euch nunmehr zeige,

was die Welt und mich bewegt?


Zu spät, alter Freund, auch du warst Teil der Welt

und so erregt,

hast mitgewirkt für Geld

an der großen Weltenlüge,

dass die Wahrheit letztlich siege,

während es dir gutgeht,

was man dir ja zugesteht,

solange du zu Ausbeutungen und Kriegen schweigst

und kaum Bedenken zu direktem wie indirektem Mittun zeigst.


Nun, alter Freund, jetzt bist du weise,

frei auf deine Weise;

nein, nicht vorlaut, eher leise,

aber gereift und standfest bis ins Mark:

Weit offen und wachsam ist dein Denken

und im Durchschauen und Erfassen stark.

Du lässt dich nicht verrenken,

jünger bist du noch im Alter

als so viele Jungen schon mit „Altersschwäche“

und bleibst dein eigener, sehr selbstbestimmter Lebensausgestalter.

Damit sich dieser Mut nicht eines Tages räche,

bedenkst du durchaus auch das Ende,

das sich deinem Einfluss dann entzieht.

Du brauchst Menschenliebe, Menschenhände,

wenn dir deine Kraft entflieht,

wenn des Lebens Reim dich lange durchgeschüttelt.

Das weist du und sorgst vor.

Kriegt dich einst niemand und nichts mehr wachgerüttelt,

erst dann, so sagst du dir, bist du „ganz außen vor“.


Ganz weg von der Bigotterie,

die dem Kriegsverbrecher den Teppich ausrollt,

während er zerbomben lässt und in Blasphemie

sich just bekreuzigte in scheinbar stillem Gedenken in Ehren

von Soldaten, die ihr Leben früh verloren, dem Blute gezollt,

im steten ideologischen und militärischen Verkehren,

was denn Frieden und Freiheit, was denn Leben meint.

Ganz weg von der Bigotterie und Schizophrenie,

durch Völkermord Glauben zu verteidigen, der uns angeblich eint.

Und auch ganz weg von der Bigotterie und Perfidie,

das Kriegstreiberei Friedenssicherung sei.


Dem Leben(!) Frieden geben,

lebenslang danach zu streben,

welch ein Beben,

welch ein Reim aufs Leben! 

 

 

 

Montag, 28. Oktober 2024

Frieden und Freiheit sind keine „Götter“

 



Ich bin nicht fromm,

ich bin doch kein Schaf.

Ich bin nicht kindlich fromm

und schon gar nicht hörig und brav,

dennoch erstrebe ich meinen Himmel von Freiheit und Frieden,

ganz irdisch, hier und jetzt, hienieden.


Verhindern ihn auch barbarische Propheten,

nämlich die der Waffen, der Macht und Moneten,

so will ich dennoch etwas erreichen

und nicht kleinmütig weichen.


Ich werde unbeirrt bleiben

und immer wieder den Himmel auf Erden beschreiben,

denn nur der hat einen Sinn,

dem ich konsequent verbunden bin.


Frieden und Freiheit sind keine „Götter“,

aber ein Dorn im Auge kriegslüsterner Spötter,

die Pazifismus schon immer verlachten, sogar verbieten ließen,

um – Feuer frei! – letztlich sich selbst abzuschießen.


Heutige Krieger wollen und können nicht lernen,

denn sie folgen wieder und wieder menschenverachtenden „Sternen“.