Wo man lügt, da schweige nicht,
steh' mutig auf, zeig' dein Gesicht,
wende dich entschlossen ab beizeiten,
solange du es noch vermagst,
lass' dich gern von mir begleiten,
dass du nicht voreilig resignierst, verzagst.
Widersprich dem indoktrinierten Lug und Trug,
wähle ab den dreisten Unfug Zug um Zug,
sodass du niemals Mitschuld tragen musst
wie jene, die dann im Nachhinein „von nichts gewusst“.
Bleibe dir treu und teuer,
schütze, erhalte und bewahre dich,
verschleiße dich nicht in sinnlos offenem Feuer.
Mein aufrechter Freund, ich sorge mich.
Was ich dir sagen will,
in welchem Land auch dich die Nöte quälen,
diese, die da lügen, halten niemals still,
denn sie wissen wohl, was wahre Worte zählen.
Mein Wort darauf, dass ich freiheitlich zu dir stehe.
Wie du zu mir?
In Einigkeit und Recht und Freiheit,
dass man den Sinn der Worte nicht verdrehe,
nicht dort, nicht hier,
im wahren Zauber eines friedlicheren Strebens,
bei aller Vielfalt, Verschiedenheit,
in emanzipierter Friedfertigkeit,
in der Ausgeglichenheit eines fairen Nehmens und Gebens.
Im Sinn des Lebens.
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