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Dienstag, 4. August 2026

Erbärmliches Kümmern

 


Ideologisch grüne Kümmerer kümmern sich rührig um die Natur bis ins kleinste Detail. Kein Lurch, keine Fledermaus, kein Vogel oder Elefant wird vergessen, und dann erst die Pflanzenwelt und schließlich die menschliche Gesundheit!

Akribisch wird „Nachhaltigkeit“ geregelt, vorgeschrieben, kontrolliert, und bei Verstößen wird geahndet. Kritik gilt als gesellschaftsschädlich, als extrem und demokratiefeindlich und so weiter.

Ausgerechnet diese wahren Wahrer der Natur und unserer Freiheitlichkeit ereifern sich nunmehr als Kriegshetzer, als kompromisslose und dipolomatieunwillige und -unfähige Kriegstreiber in kategorischer Entschlossenheit zum militärischen Verwüsten von Natur und Mensch, zum Morden und Sterben – mit aufwendigster „Nachhaltigkeit“.

Lüge, Angsterzeugung, Feindbilld-Definitionen und dogmatische Unsinnsproklamationen treiben die Verbohrtheit und die Staatsverschuldung auf die Spitze.

Bei derartiger Freisetzung von Dummheit hilft nun auch keine Künstliche Intelligenz, denn ohne Frieden ist alles nur ein Nichts.


Wird unsere Generation am Ende alles getan haben, dieses Nichts zu verhindern und an seiner statt eine friedliche, freiheitliche und menschliche Daseinsweise zu initiieren, ein Lebensverständnis, das uns Achtung und Liebe unserer Kinder und Enkel erwirken und rechtfertigen kann?


Keineswegs „Kriegsertüchtigung“ stellt unsere Herausforderung dar, sondern das Ende aller Kriegstreiberei, das Ende der akuten Kriege und die Vermeidung wie Verhinderung neuer Kriege, das heißt: Ertüchtigung in geistiger Aufklärung und ein Erstarken in praktischem, lebens- und menschenfreundlichem Agieren bei der täglichen Arbeit, beim Spielen und Feiern und im gegenseitigen Beistehen bei Not und Gefahr.

Das Leben in Würde ist der Wert; der Krieg indes fungiert auf anachronistischer Primitivität und Lebensverachtung, einzig und allein auf zwanghaftem Unverstand.




Montag, 24. November 2025

Sequenzen von Skepsis (740)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9619

Medien sind die Farbtöpfe, in denen man die Welt einfärbt, aber häufig auch auf ein Schwarzweiß reduziert.


9620

Ideologie und Religion agieren als Realitäts- und Wahrheitsvernichter.


9621

Mitleid hat oft einen strengen Eigengeruch.


9622

Stinkt etwas zum Himmel, juckt es den überhaupt nicht.


9623

Wahrheitsallergie greift um sich im Rausch der Verlogenheit.


9624

Selberlügen in der Politik macht mächtig und fett.


9625

Klimareligion ist ein Teufelszeug.


9626

Sie errichten Mauern und Wände, fahren kopflos „wummsend“ dagegen und phantasieren benommen von „Wende“.


9627

Ideologischer Naturschutz manifestiert sich im destruktiven Gegenteil, weil Ideologien unnatürlich aufkeimen und Mensch wie Natur nicht nur missachten, sondern vor allem durch Verstoß gegen natürliche und zivilrechtliche Gesetze drangsalieren.


9628

Entgegen aller ideologischen Handhabungen ist der Wert des Lebens als höchstes Gut nicht verhandelbar und schon gar nicht zur Lebensvernichtung zu instrumentalisieren.


9629

Zwischen Schlauheit und Intelligenz klaffen immer noch Abgründe von Dummheit wie sich aber ebenso Bergmassive von Erkenntnissen und Weisheit auftürmen. Bildung und Aufklärung sind der Kompass, dessen Gebrauch sich als unverzichtbar erweist. Dilettantismus aber, auch in der Bildung und Kindererziehung, bezeichnet die Unfähigkeit zur Navigation und führt zwangsläufig in die Irre, das heißt, in die Unmenschlichkeit.



© Raymond Walden