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Montag, 20. Juli 2026

Sequenzen von Skepsis (787)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10179

Wenn Gespräche nur noch Konfliktstoffe aufwirbeln, ist vielleicht Schweigen angesagt, doch Frieden wird so kaum eingeläutet, eher kaltgestellt, bevor es doch heiß wird im Anreichern der kritischen Masse. Der Sprachduktus ist zu hinterfragen, denn er kann Temperaturen und Temperamente regeln.


10180

Sprache bist du, Mensch! Beginns du aber zu bellen und zu grunzen, begibst du dich ehrlich als Hund und Schwein auf die Bühne deiner verlogenen Unmenschlichkeit.


10181

Die Semantik ist natürlich ein Kriterium der Wortwahl. Diese Bedeutung des Wortes wird ergänzend interpretiert durch Artikulation, Betonung, Stimmlage, Mimik und Gestik, Dynamik, Sachlichkeit wie besonders auch Herzlichkeit und Hass. Der Autor äußert sich, qualifizierte Zuhörer- und Leserschaft erlangt mehr oder weniger Zugang zu seinem geistigen Inneren; Voraussetzung: Sprachbeherrschung und Lesekompetenz.


10182

Modischer Wetterbericht – ein Furcht einflößendes Angstbarometer.


10183

Ein Donnerwetter ist noch kein Klima.


10184

Ausgewiesene Lügner setzen auf Glaubwürdigkeit ihres Geschäfts – ehrlich!


10185

Es hat gefurzt, denn es war keiner.


10186

Infantil trumpte der Fußball in den USA auf, unwissend, was denn „Abseits“ und „Foul“ bedeuten. Geld puderte die Spiel- und Verhaltensregeln. Ein Affentheater von „Völkerfreundschaft“ im „schmutzigen“ Fußball mit aktiven und passiven Prügelknaben, unprofessionellen Heulsusen, hysterisch Euphorisierten und schmachtenden Geldsäcken. „Aus, aus, aus! Es ist aus!“ Der Endlichkeit sei Dank. Ach, und Deutschland blieb außen vor, hätte aber zu gern mitgemischt. Einkehrtage statt Siegesparade. Gehet in euch und läutert den Fußballsport!



© Raymond Walden




Mittwoch, 10. Juni 2026

Fußball-WM-Fieber?


Als ein Fußballfunktionär mit einem Gehirn wie ein Fußball ohne Luft auch noch einem krankhaften Kriegsverbrecher einen selbstgebastelten Friedenspreis verlieh, glich das einem an sich unmöglichen Eigentor im absoluten Abseits.

Damit war für mich ein „Sommermärchen“ ausgeschlossen, „erschossen“.

Schade!

Ich bin ein Freund des Fußballs.

 

 

 

Dienstag, 27. Januar 2026

Sequenzen von Skepsis (752)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9757

Staaten des inneren Versagens und Verfallens konstruieren zur Beschwichtigung der eigenen Bevölkerung äußere Feindbilder als Begründung für Notlagen und Kriegstreiberei.


9758

Eine breitere Diskussion über einen Boykott der Fußballweltmeisterschaft 2026 halte ich als moderater Anhänger des Fußballs sehr wohl für berechtigt.


9759

Bilder unter die Haut tätowiert wie das eigene Ich inszeniert und konserviert.


9760

Wo kein Mensch, da kein Gott, da kein Teufel.


9761

Öffentliche Bigotterie an der Tagesordnung bestätigt mich immer aufs Neue in meiner zurückgezogenen Lebensweise.


9762

Nennen sich Politiker propagandistisch „Freunde“, feixt schon ganz ungenierte Abneigung oder mehr noch Feindschaft im Hintergrund der Wirklichkeit.


9763

Fällt Schnee auf Weichlinge, fällt manche Weltfremdheit auf.


9764

Was Regierende regiert, entzieht sich bisweilen ihnen selbst und äußert sich in Willkür.


9765

Macht und Intelligenz bedingen einander leider nicht, da Ideologie und Opportunismus als wilde Puppenspieler die Fäden ziehen.


9766

Macht poltert, fehlt es ihr an Souveränitiät und fachlicher Kompetenz.


9767

Ein ideologisch-medial gesteuertes Volk verliert die Fähigkeit zu Freiheit und Demokratie.


9768

Einem globalen Frieden widerspricht jegliches Hegemonialstreben.


9769

Die politisch propagierten „Guten“ leisten den obligatorischen Götzendienst am Selbstbetrug, um die Welt „hinter der Fichte“ zu verorten.



© Raymond Walden




Dienstag, 8. Oktober 2013

Kritische Präsenzen (9)


Anmerkungen zu aktuellen Vorgängen,
zum Nachdenken und Zitieren:

64
Das deutsche Militär zieht aus Kundus ab, hat wie andere Armeen nichts erreicht und überlässt die Zurückbleibenden ihrem Schicksal.
Aber die Bundeswehr habe dort „kämpfen gelernt“ – in einem Krieg freilich, den man anfangs als solchen gar nicht bezeichnen durfte! Irgendwann hat man gemerkt, dass dort  tatsächlich gestorben wird.
Alles umsonst, jeder Tote, jeder Verletzte und alle die Traumatisierten sinnlos geopfert, durch eine unverantwortliche scheindemokratische Politik verheizt, durch Mehrheitsbeschlüsse im deutschen Parlament!
Geduldet von einer verschlafenen Gesellschaft.

65
Der allgegenwärtige ewige Gott ändert wieder einmal seine Meinung, diesmal zugunsten geschiedener und wieder verheirateter Paare, die nicht mehr der himmlischen Gnade entbehren und wieder zu den Sakramenten zugelassen werden sollen.
Gibt es einen deutlicheren Beweis dafür, dass Gott den launischen Moden der Menschen unterliegt, von ihnen kreiert wird?

66
Fußballweltmeisterschaft in einem wüsten Wüstenstaat, der schon beim Aufbau des Spektakels über Leichen geht.
Und die Verantwortlichen des Weltfußball-Verbandes wie aber auch die millionenfache Fangemeinde sehen kein Foul, keinen Grund für einen Platzverweis oder längst fälligen Spielabbruch.

67
Eine Politikerin, die Teile ihres Regierens als „alternativlos“ bezeichnet, die sich auch sonst durch Kehrtwendungen aufgrund von völlig zusammenhanglosen Ereignissen so ziemlich alles herausnimmt, was einer wissenschaftlichen Kausalität widerspricht, ungeachtet dessen, dass sie einen Dr. rer. nat. Titel trägt, wird von einer de facto Minderheit der deutschen Gesellschaft mit einer beinahe absoluten Wahlmehrheit  ausgestattet, worauf sich ihre scheinbar erbittertsten Gegner  bei ihr anbiedern, mitregieren zu dürfen.
Die Verfassung dieses Landes sucht in ihrer Abgehobenheit weltweit ihresgleichen.

68
Auch in Gottes eigenem Staat, läuft nichts länger einfach nur mit „God bless“. Der Kaplan im amerikanischen Parlament betet zwar immer insistierender vor den Sitzungen, allein, der kapitalistische Wildwuchs, der eine allgemeine Krankenversicherung schon für Kommunismus hält, paralysiert die gesamte Öffentlichkeit.
Gesundbeten hilft nicht. Gläubige glauben das nicht, weil sie es nicht wissen können.


Copyright: Raymond Walden, www.raymond-walden.blogspot.com