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Freitag, 12. Dezember 2025

Für ein neutrales Deutschland


Presseerklärung der Kampagne "Für ein neutrales Deutschland" zum Internationalen Tag der Neutralität am 12. Dezember


Turkmenistan: ein Vorbild für Deutschland


Der 12. Dezember ist ein besonderer Tag des Friedens. Am 12. Dezember 1995 haben die Vereinten Nationen den Schritt Turkmenistans, die dauerhafte Neutralität zu erklären, anerkannt. Seitdem ist der 12. Dezember nationaler Feiertag in Turkmenistan.

2025 wird der 30. Jahrestag der dauerhaften Neutralität gefeiert. Turkmenistan folgte mit seinem Schritt der Ukraine, die bereits am 16. Juli 1990 in ihrer Erklärung über die staatliche Souveränität feierlich bekundete, sich als Staat der ständigen Neutralität nicht an Militärblöcken zu beteiligen. (Die "westlichen" Einflüsse, die das zunichtemachten, sind bekannt.)

Und Turkmenistan folgte Österreich, das 1955 die immerwährende Neutralität erklärt hat, und der Schweiz, deren Neutralität auf dem Haager Landkriegsabkommen von 1907 beruht.

Seit 2017 ist der 12. Dezember der Internationale Tag der Neutralität. Diesen Tag als solchen zu erklären, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen 2017 mit ihrer Resolution 71/275 beschlossen – und zwar „unter Bekräftigung der großen Bedeutung der Wahrung der souveränenGleichheit der Staaten, der territorialen Unversehrtheit, der Selbstbestimmung, der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten und der Beilegung internationaler Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln in einer Weise, die den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit sowie die Gerechtigkeit nicht gefährdet, in der Erkenntnis, dass solche nationalen Neutralitätspolitiken darauf abzielen, den Einsatz präventiver Diplomatie zu fördern [...], in Anbetracht dessen, dass präventive Diplomatie eine Kernaufgabe der Vereinten Nationen ist und einen zentralen Platz unter den Aufgaben des Generalsekretärs der Vereinten Nationen einnimmt, und in diesem Zusammenhang in Anerkennung der wichtigen Rolle der Sonderpolitischen Missionen der Vereinten Nationen und der guten Dienste des Generalsekretärs in den Bereichen Friedensstiftung, Friedenserhaltung und Friedenskonsolidierung [...]“ 

Der Schweizer Historiker Pascal Lottaz kommentiert: „Der unbestrittene 'Champion' der Neutralität unter den ehemaligen Sowjet-Staaten ist aber zweifellos Turkmenistan... Dank Turkmenistan hat die UNO den 12. Dezember… offiziell zum 'Tag der Neutralität' erklärt – Danke Turkmenistan.“


Die Kampagne "Für ein neutrales Deutschland" appelliert, sich daran ein Beispiel zu nehmen und per Grundgesetz-Ergänzung zu erklären: „Von dem Willen beseelt, dem Frieden der Welt zu dienen erklärt Deutschland seine immerwährende Neutralität. Demgemäß wird Deutschland in aller Zukunft keinen militärischen Bündnissen angehören, sein Militär nur zur Landesverteidigung bereitstellen, kein Kriegsmaterial exportieren, fremde Kriegsparteien nicht finanzieren und militärische Stützpunkte fremder Staaten auf seinem Gebiet nicht zulassen. Deutschland nutzt seine immerwährende Neutralität für die Verhinderung und Lösung von Konflikten und steht als aktiver, Frieden stiftender Vermittler zur Verfügung.“ Spätestens zum 10jährigen Jubiläum des Tags der Neutralität am 12. Dezember 2027 sollte dies in die Tat umgesetzt sein. Das zu erreichen, ist eine würdige Aufgabe für die Friedensbewegung und alle gesellschaftlichen Kräfte, die noch nicht dem Irrsinn des Krieges verfallen sind.


Lagerübergreifende Kampagne "Für ein neutrales Deutschland"

(initiiert von der AG Frieden dieBasis Köln)

Anneliese Fikentscher, Andreas Neumann und Wolfgang Pawlik

https://deutschlandNEUTRAL.de


V.i.S.d.P.: Anneliese Fikentscher, Merheimer Str. 107, 50733 Köln, eMail: arbeiterfotografie(at)t-online.de, Telefon: 0049 (0)221 727 999



(Redaktionell in der formellen Wiedergabe bearbeitet; R. Walden)

 

 

 

Freitag, 31. Oktober 2025

Ein souverän neutrales Deutschland

 


Wie lange noch soll die angeblich zivilisierte Gesellschaft die verantwortungslose, eskalierende Kriegstreiberei von menschenverachtenden Politikern und Ideologen ertragen?

Es muss eine friedfertige Option geben!

Bewusst gebe ich zu bedenken, ob ein neutrales Deutschland nicht der Welt einen wesentlich besseren Dienst als gegenwärtig erweisen könnte.

Ich bin dafür und empfehle den Link Deutschland neutral (auch in meinem Link-Verzeichnis).

 

 

 

Freitag, 18. September 2020

Menschliches Glauben: Schaut her, das sind Menschen! (S. 144)

 


Juni 1997


Am 8.6.1997 waren die Schweizer zu einem Volksentscheid darüber aufgerufen, ob alle Waffenexporte zu beenden seien. Das Ergebnis ist so ernüchternd wie das gesamte Neutralitätsgehabe überhaupt, zumal sich die Schweiz stets mit allen möglichen Kriegsverbrechern eingelassen hat. Zwei Drittel der Stimmberechtigten sind für eine Fortsetzung des Waffenhandels, weil, so der Hinweis auch der Regierung, dadurch Arbeitsplätze gesichert werden. Das allerdings sind die wahren Monster, die ihren florierenden Alltag auf dem Tod anderer Menschen gründen.

     Das eigentlich Beschämende besteht darin, dass die Schweizer in "freier" Entscheidung so verfahren. In Deutschland beispielsweise wird das Volk zu solchen Dinge gar nicht erst befragt. Da ist der angeblich so friedliche Staat einfach einer der führenden Waffenexporteure! Und trotz der Milliardengeschäfte sind die Staatsfinanzen bankrott, wächst das "Heer" der Arbeitslosen.



© Raymond Walden