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Donnerstag, 5. November 2026

Sequenzen von Skepsis (809)


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Während die öffentliche Müllabfuhr die Haushalte regelmäßig entlastet, sorgt die „mediale Müllablade“ für das Gegenteil in den leeren Hirnen der Massen.


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„Wir haben kein Mehl, keine Nägel und kein Papier, aber Sputnik haben wir.“ So und ähnlich spottete man im kommunistischen Deutschland über den glorreich versagenden Sozialismus. Im inzwischen geeinten Deutschland reimt es sich verwandt: Hohe Schulden, miese Bildung, keine Tilgung, horrende Preise und kaputte Gleise, hohe Mieten und an der Regierung lauter Nieten, aber 100 Milliarden Sondervermögen für das eigene Unvermögen, für Waffen und Kriegstreiberei. Man macht uns zum Affen durch Kungelei und Brandmaurerei.“


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Mut, mein Freund, Mut, du selbst zu sein, nicht Übermut. Dazu muss man sich aber selbst erkennen.


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Derselbe Globus gehört niemandem. Wir alle aber sind Teil von ihm.


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Als Synonym für Herrschaftsanspruch verwendet man das Wort „Gott“. Eine Einbildung ohne jegliche objektive Beweiskraft.


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Im Gegensatz zum kleinbürgerlichen religiösen Himmel macht mir die Größe des Weltalls sehr viel Mut und vermittelt mir eine erhabene Art von Geborgenheit.


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Menschen gibt es, die sind noch gar keine – in ihrem eklatanten Defizit bei der Entwicklung hin zur Menschwerdung.


10420

Wie schnell wird die Welt trostlos, wenn kriegstreiberische Feindbildpropagandisten die Regierungen und die Bevölkerungen aufmischen.


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Werbung in Deutschland zeichnet sich vermehrt aus durch die Verhunzung der deutschen Sprache, denn man setzt mit Vorliebe auf nicht zu verstehenden prahlerischen Unsinn in möglichst ausländischen, zumeist englischen Sprachbrocken und im hohlen, aber „anspruchsvollen“ Schickimicki-Stil. – Auch so „bescheißt“ man Kunden. (Falls man in solchen Kreisen noch so viel Deutsch versteht.)


10422

Der Missbrauch von Wissenschaft beginnt öffentlich, wenn sich Universitäten in der Anbiederung an Kriegsertüchtigung und Kriegstreiberei selbst degradieren.



© Raymond Walden