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Mittwoch, 25. Februar 2026

Ein Friedensbekenntnis

 


Die Gewissheit, eines Tages wie jedes Leben natürlicherweise sterben zu müssen, macht ganz offensichtlich die das verdrängenden Massenmenschen so verrückt, dass sie mit Elan in die Offensive gehen und dem unausweichlichen Leidenstod weitere Leidenseskalationen mit noch weiteren Grausamkeitsexzessen voranstellen, indem sie Konflikte schüren, sich kriegsertüchtigend wappnen und heldenhaft in feurigen Kriegsorgien alles abfackeln und niederbrennen, was auch nur zugunsten des Lebens spricht.

Nein, ich gehöre nicht zu ihnen, aber wie schnell erzwungenermaßen mit zu ihren sinnlosen Opfern!


Du musst sie möglichst meiden“, insistiert die menschliche Intelligenz, „und konsequent Widerstand artikulieren, denn sie sind widerlich widernatürlich als Ausdruck der Negation des Seins.“


Angesichts der historisch bis ins Detail immer wieder dokumentierten Kriegsauswirkungen wissen Kriegstreiber der Ignoranz auf erschreckende Weise nicht, was sie tun.

 

 

 

Mittwoch, 8. November 2023

Bedeutet Schweigen nicht auch Duldung in Verantwortungslosigkeit?

 


Wahrheit steht zu keiner Kriegspartei,

denn Ehrlichkeit ist das erste Opfer schon vor dem ersten Schuss.

Ihr gleich verblutet Gerechtigkeit,

Intelligenz verblödet in Hass und Rache,

die Zerfleischung der Menschlichkeit wird als

gerechtester unter den gerechten Kriegen“ gepriesen.


Und ich falle in Sprachlosigkeit,

in quälende Ohnmacht,

die mich nach all meinen Friedensbekenntnissen

seit 2008 (und auch davor), hier im Internet und in gedruckter Form,

nun zu einer Pause, zum Innehalten veranlasst.


Ich habe eigentlich alles gesagt.


Man lese es nach in all den Monatsarchiven,

vielleicht etwas intensiver aus aktuellen Anlässen.


Ja, ich trauere um die Kriegsopfer

und um die Menschheit, die solches Morden erzeugt

und die Kritik daran desavouiert und schamlos verbietet.


Während ich das hier beklage, stoße ich in der Zugriffsstatistik auf meinen kleinen Artikel vor einem Jahr „Ich schreibe an die Welt, für das Menschsein“ (=> hier) und mir wird klar, dass ich nicht „pausieren“ sollte.

Warum ich das hier darlege?

Ich stehe öffentlich zu meinen Zweifeln, wie dem zunehmend konzertierten Wahnsinn zu begegnen ist und ob überhaupt.

Bedeutet Schweigen nicht auch Duldung in Verantwortungslosigkeit?

Krieg ist kein Leben! Dazu werden wir nicht geboren.