Donnerstag, 27. Mai 2021

Ihnen ging eine Sonne auf

 


Es ward Morgen und es ward Abend,

der Tag war um,

und so immer wieder.

Die Tage füllten die Jahreszeiten,

und die Jahre verstrichen

wie immer schon.

Nun war Frühling,

aber er kam nicht.

Wolken zogen unentwegt am Himmel,

Winde fegten übers Land,

es war kalt und nass.


Ging kein Frühling voran,

folgte auch kein Sommer,

die Sonne kümmerte sich um andere Erdregionen,

nicht um Absurdistan,

wo man Klimakorrekturen unbeirrt ersann,

um das Weltklima obligatorisch zu „retten“,

es gemäß der eigenen Verworrenheit zu steuern,

kleinkariert, aber diktatorisch auftrumpfend.


Es musste noch kälter werden,

denn die Wetterlage war der „Klimaerwärmung“ geschuldet,

der als „vom Menschen gemachten“ erdachten.


Da brach die Gesellschaft entzwei,

denn man hatte ein zwischenmenschliches Klima gezaubert,

das dem Leben selbst ein Ende setzte.

Es blitzte und donnerte wieder Krieg

vom Himmel und aus der Tiefe.

Niemand mehr hatte „Sonne im Herzen“,

denn man hatte sie wieder einmal gründlich davongejagt.


Als das letzte Pulver verschossen,

die sich lichtenden Rauchschwaden die Trümmer freilegten,

spottete ein traumatisierter grün Uniformierter:

Brüder, zur Sonne zur Freiheit“.

Und den wenigen Verbliebenen ging eine Sonne auf.

 

 

 

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