Posts mit dem Label Westfälischer Friedenspreis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Westfälischer Friedenspreis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 24. September 2026

Frieden statt NATO




Paderborner Friedens-Initiative • 24.09.2026

Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe wird ihren diesjährigen „Internationalen Preis des Westfälischen Friedens“ an die NATO verleihen. Die Jury-Entscheidung (u. a. mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Friedrich Merz, den Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und Cem Özdemir) widerspricht der historischen Bedeutung und dem Anspruch dieses wichtigen Preises. Übergeben wird der Friedenspreis am Donnerstag, den 1.10.2026 an NATO-Generalsekretär Mark Rutte im historischen Saal des Westfälischen Friedens zu Münster. Die Verleihung ist von 16:00 bis 18:00 Uhr geplant. Die Laudatio hält Bundeskanzler Friedrich Merz. Das Eintreffen der Honoratioren ist ab 14:30 Uhr vorgesehen.

Am Tag der Preisverleihung findet eine Protest-Aktion in Münster statt (siehe Plakat oben „Frieden statt NATO“)*. Die Paderborner Friedens-Initiative schließt sich dem Aufruf der Friedens-Kooperative Münster an: „Der Geist des Westfälischen Friedens steht im Widerspruch zu dem, was die NATO praktiziert. Oder sollte es doch nur Satire sein? NEIN! Wir rufen auf zum Protest! Frieden durch Dialog – das ist die Botschaft des Westfälischen Friedens! Die Liste der Länder, in denen die NATO-Staaten gewaltsam ihre Interessen durchsetz(t)en, ist lang: ehem. Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen, Palästina, in diesem Jahr Venezuela, seit Jahrzehnten Kuba und wiederholt Iran. Diplomatische Initiativen – gar Abrüstungsschritte? Fehlanzeige! Stattdessen lobte Mark Rutte beim jüngsten NATO-Gipfel in Ankara die USA für ihren unprovozierten, völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran und bezeichnete ihn als „absolut notwendig.

Die Verleihung eines Friedenspreises an die NATO ist eine Beleidigung für alle, die sich für Frieden engagieren! Schon immer wurden Gesellschaften durch Bedrohungserzählungen über einen bevorstehenden Angriff des Nachbarn manipuliert, um Aufrüstung, Umverteilung und schließlich Krieg zu akzeptieren. Diese Manipulationen werden heute als „Kognitive Kriegsführung" systematisch und fast unbemerkt, praktiziert. Wir fordern: KEIN FRIEDENSPREIS AN DIE NATO! Sei dabei!“

Herzliche Grüße aus Paderborn.

Paderborner Friedens-Initiative, Postfach 5135, 33075 Paderborn, post@pa-fri.de





Montag, 21. September 2026

Sequenzen von Skepsis (799)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10314

Das Altern schmerzt physisch wie psychisch, doch Erfahrung und Weisheit sowie qualifizierte Medizin eröffnen Möglichkeiten, die, so man sie wahrnimmt, ganz ungeahnte Freiheiten und Erbauungen anbieten können.


10315

Aus Angst, die Chaos erzeugt, mauern sie den Verstand ein, und den Frieden erschießen sie.


10316

Kriegsprotagonisten und -lobbyisten spucken auf den Frieden und zeichnen sich in Münster, der Stadt des Westfälischen Friedens (1648), in Form der NATO selbst auf widerliche Weise mit der Verleihung des „Westfälischen Friedenspreises“ aus. Nicht minder ergeht es der zweiten Stadt des Westfälischen Friedensschlusses, Osnabrück, wo man das VW-Autowerk kurzerhand in einen Rüstungsbetrieb umwandelt. Man schändet Frieden, um ihn endgültig zu beseitigen. Das verdummte Volk aber schaut zu und spendet willfährig Beifall.


10317

Politische Wahlen ohne die zuvor verbotenen oder mit durch „Brandmauern“ geächteten Parteien bedeuten lediglich eine schamlose Vortäuschung von Demokratie. Kommt offene Kriegstreiberei hinzu, erschießt sich die Demokratie selbst, und zwar durch Dummdreistigkeit und Boshaftigkeit, gestützt auf skrupellose Desinformation und Verlogenheit.


10318

Was soll denn „politische Mitte“ sein, wenn Ideologien als einzige und untaugliche Richtschnur gelten?


10319

„Christdemokratie“? Welch ein Widerspruch in sich! Keine religiöse Ideologie basiert auf demokratischen Grundsätzen. Und Götter schon gar nicht.


10320

Heiliger Hass auf deklarierte „Feinde“ heiligt die eigene Verdammnis.


10321

Sportfan-Kultur schrammt hart an Primitivität vorbei, wenn beispielsweise gegnerische Mannschaften schon beim Auflaufen ausgepfiffen werden. Sollten sie etwa wegbleiben und dadurch das Spiel, den sportlichen Wettkampf, „verunmöglichen“?


10322

Die Welt wird auf und hinter der Bühne von Verrückten regiert, diese wiederum durch ihre Beschränktheiten, die intensiviert werden durch den Eifer und den Jubel der folgsamen Opportunistenmassen.


10323

Wo verfeindete Minderheiten regieren, indem sie zur Machterlangung und Machterhaltung sogenannte Koalitionen eingehen, ist wahre Demokratie eben eingegangen.



© Raymond Walden 

 

 

 

Dienstag, 16. Juni 2026

„Die NATO gehört, wie der Warschauer Pakt, geschlossen, da Europa Frieden braucht, nicht einen neuen großen Krieg!“

Das schreibt Christian Müller auf seiner Website www.globalbridge.ch in seinem Artikel über die Verleihungen des Westfälischen Friedenspreises an die Nato mit der Überschrift: „Und diese Leute bestimmen heute das Schicksal von Europa!“

Man lese den gesamten Artikel, in dem es unter anderem heißt: „Der Westfälische Friede war ein Friede mit dem Ziel, den einzelnen Regionen und Ländern die eigenen kulturellen und wirtschaftlichen Ziele zuzugestehen. Hat die NATO irgendeinmal erklärt, dass sie ihren Mitgliedern eine eigene Kultur erlaubt? Noch einmal: Die NATO ist ein Militärbündnis, historisch und aktuell gegen Russland gerichtet! Wer einem solchen Club einen Friedenspreis übergibt, benannt nach dem Westfälischen Frieden, ist entweder total ungebildet und dumm, oder, was wahrscheinlicher ist, ist bereit, die Geschichte Europas bewusst zu verfälschen, um die Kriegstreiberei in Deutschland und anderen EU-Ländern zu rechtfertigen und mit Hilfe der Öffentlichen Meinung ausdrücklich zu unterstützen. Sie alle elf gehören von ihren hohen Funktionen und Ämtern abgesetzt, da ein solches Vorgehen nur eines bewirken kann: einen neuen großen, einen dritten Weltkrieg zu initiieren!“


Siehe dazu auch eine Petition auf CHANGE.ORG

Ich habe unterzeichnet.

Raymond Walden