Donnerstag, 6. Oktober 2016

Kosmonomische Besinnung

Ohne kosmonomische Besinnung, gemäß allen Belangen des Kosmonomischen Manifests, lässt sich die Menschheit nicht lenken,
es sei denn,
nach Aleppo,
nach Auschwitz,
auf den Gulag,
nach Hiroshima und Nagasaki,
nach Guantanamo,
in den „Dschungel“ von Calais,
auf die kenternden Flüchtlingsboote,
in die religiöse Besessenheit und in die scheinheilige Ideologie,
in die Ghettos der geistigen und materiellen Armut.

Am Ende dieser Odyssee der Gewalt ausgezehrter und verbluteter Zeit werden Überlebende kosmonomisch denken und handeln,
spät, für viele zu spät,
aber dann bestimmt.


© Raymond Walden


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