Dienstag, 25. August 2015

Ein Gast nur


Gast bin ich nur
und will es sein.
Eingeladen vielleicht,
unangemeldet ebenso.
Saisonbesucher,
Stammgast auch.
Wo immer ich verweile,
wohnt ein Abschied schon,
wartet auf mit serviertem Schluss,
mit Veränderung und Neubeginn,
eigentlich nicht unerwartet,
geplant sogar,
doch letztlich unberechenbar.

Und nehme ich die Rolle des Gastgebers ein,
verlässt mich nicht die Vergänglichkeit,
kaum reicht die Zeit
zum Genuss des Augenblicks.
Doch Gastlichkeit will Weile haben;
ich richte es so ein,
nehme sie an als Geschenk
der Natur,
deren Teil ich bin,
kommend und gehend wie sie.
Gebend und nehmend.

Und dann nicht mehr.



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