Freitag, 27. Januar 2012

Das kosmonomische Prinzip

Die kosmonomische Philosophie leitet sich ab aus natürlichen Gegebenheiten, die der Mensch durch den wissenschaftlichen Fortschritt immer zuverlässiger und berechenbarer erkennt.
Sowohl die tote Materie setzt sich aus einfachen Bausteinen zusammen und organisiert sich zu komplexen Strukturen wie auch die belebte Natur über primitive Einzeller höchst komplizierte Lebensformen entwickelt mit der menschlichen Spezies als einzigem kulturschaffenden Wesen an der Spitze.

Alle diese Prozesse gehorchen den Naturgesetzen des Kosmos, denn die Erde ist natürlich Teil des Universums gerade auch dann, wenn sie, was sich eher als unwahrscheinlich andeutet, der einzige belebte Planet wäre.

Aus der Reflexion über die Gesetzmäßigkeiten gelangt der Mensch zu Anwendungsmöglichkeiten zum eigenen Vorteil, zur Lebenserleichterung auch unter Ausnutzung von Ressourcen.
Die Natur in ihrer evolutionären Entwicklung ist gnadenlos auf Konkurrenz abgestimmt, im Wortsinne unmenschlich.
Der Mensch erst kommt in die Lage, „Humanität“ zu üben, wenngleich er aufgrund seiner noch völligen Unreife von einem religiösen Irrweg in den anderen stolpert.
Religionen entstammen durchweg der Imagination von Gehirnen und nicht etwa aus beobachtbaren, gar berechenbaren Fakten.

Die Überforderung des Menschen und seine Ungeduld im Erkennungsprozess der Welt führen zu den Ausflüchten in den Glauben.

Indem diese notgedrungen falschen „Wahrheiten“ mit Absolutheitsanspruch vertreten werden, gerät der Mensch über das evolutionäre Maß hinaus in die Friedensunfähigkeit und er missbraucht die auf Naturgesetzmäßigkeit basierenden technischen Fortschritte zur eigenen in der Natur beispiellosen Vernichtung und darüber hinaus in Kurzsichtigkeit zur Schändung des eigenen Lebensraums sogar während der kurzen Friedensperioden.

Deshalb verneint die kosmonomische Philosophie jegliche Religion und entwickelt eine verstandesmäßige Ethik, die sich aus dem Bewusstsein speist, dass menschliches Wissen immer auch begrenzt ist, dass sich aber mit dem vorhandenen Wissen das Leben umfassend, weitsichtig und nachhaltig erleichtern und würdig gestalten lässt.

Jeder Mensch ist zeit seines Lebens in jeder Hinsicht Teil des Kosmos, also „jetzt“ in dieser Welt. „Hier“ spielt das Leben.
Nach dem Tod ist der Mensch nicht mehr so wie er vor der Geburt auch nicht war.

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