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Montag, 29. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (782)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10121

Welcher der ungezählten Kriege der USA war denn kein „Angriffskrieg“?


10122

Welchen Stellenwert hat die „Gleichheit“ in den USA, außer den der Verlogenheit?


10123

Kriegstreiber sind die feindlichsten Kräfte des jeweils eigenen Staates.


10124

Hinter Göttern verbergen sich Unmenschen der eigenen Auserwähltheit.


10125

Götter entspringen der Fantasie und werden herbeigeredet, den konkreten Teufel erkennt man an seinen Orgien des Zerstörens und Mordens.


10126

Die ideologiefreie Universität? – Ein Traum.


10127

Dummheit gibt sich gebildet, doch ständig rutscht sie auf dieser Bühne aus.


10128

Grüne“ Menschen wollen tatsächlich Klima und Wetter „machen“, um damit bis zum Braun- und Schwarzwerden zu „regieren“.


10129

Mode weckt Bedürfnisse, deren es gar nicht bedarf.


10130

Der erste Schrei begrüßt das Leben, der „letzte Schrei“ ist modische Spielerei mit dem Potenzial des ideologisch diktierten letzten Schusses, der den unnatürlichen Tod vertont.


10131

Die Welt ist logisch aufgebaut; in Verrücktheit gefangene Betrachter sehen das aber ganz anders.


10132

Das Bild des Menschen vom Menschen ist viel zu oft kein Selbstbildnis, aber indoktriniert.


10133

Selbsterkenntnis basiert auf Weltkenntnis, so sind uns Grenzen gesetzt durch die Größe des Universums und die relative Bescheidenheit unserer Teilhabe.


10134

Geradezu „göttliche“ ideale Werke und Fähigkeiten einzelner Urheber verleihen Ahnungen von der Größe des universalen Seins.



© Raymond Walden




Freitag, 20. Februar 2026

Einstein spricht für sich selbst

 


Quelle:

https://www.derstandard.de/story/2000088709266/einsteins-legendaerer-atheistischer-gottesbrief-wird-versteigert



"Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern."


"Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gerne gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Originalität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppen wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Somit kann ich nichts ‘Auserwähltes‘ an ihm wahrnehmen."


"Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzte Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann."



Dem ist kaum zu widersprechen.

Eine nicht unbedeutende aktuelle Ergänzung erscheint jedoch erforderlich:

... wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist.“

Das Gegenteil gilt inzwischen ganz offensichtlich.