O du Grauingrau im Novemberdunkeln,
du schwarzes Licht
ohne Empathie und ohne Sternefunkeln,
ich mag dich nicht!“
Denn du bist ein Trauerfall
in deiner kalten Lethargie.
Du forderst mich jedoch heraus mit deinem Gruseln und Gedenken,
mit künstlich verordneter Melancholie
und Jenseitsbeschwörungen überall.
Nein, ich lasse mich nicht von dir lenken,
aber anregen lass' ich mich schon von dir,
denn ich weiß ja, auch du kennst Sonnentage,
gedämpfter zwar und schon zu Ende um vier.
Also steht auch für mich und allgemein außer Frage:
Das Leben ist beides, farbig und grau,
jeweils mit unterschiedlicher Blende,
schläfrig zur Abenddämmerung, erwachend im Morgentau;
alles ist dual gestundet,
entsprechend allem Anfang und jedem Ende.