Montag, 11. April 2016

Agenda zum Kosmonomischen Manifest (9)

8. Kosmonomische These: Partizipationswirtschaft

Ehrlich erworbene Eigentümer und Verdienste sind zu respektieren. Das Erbrecht ist zu relativieren, indem Großgrundbesitz verhindert und der Mittelstand in allen Belangen gefördert wird. Ehrlichkeit meint Prüfbarkeit und Transparenz des gesamten Wirtschaftssystems, eine Abkehr vom Ausbeutungskapitalismus hin zu einer humanen Partizipationswirtschaft, die Armut abbaut und letztendlich beseitigt.


Auch im gesellschaftlichen Miteinander der Menschen gilt der kosmonomische Grundgedanke, natürlichen Gesetzmäßigkeiten zu folgen, sie aber zu humanisieren (Präambel).
In allen sozialen Gemeinschaften ergeben sich sinnvolle Rangordnungen, die sich im Wesentlichen aus der allgemeinen Lebens- und Durchsetzungskraft der Individuen auch als führende „Alpha-Tiere“ herleiten und im eigentlichen Grund dem Wohl der Gemeinschaft dienen.
Es geht darum, dass jeder Mensch seinen humanen Platz in einer humanen, emanzipierten Gesellschaft beanspruchen kann. So steht es außer Frage, individuelle, ehrliche Verdienste zu respektieren, sie aber auch dem Gemeinwohl einzugliedern, um eine Überdominanz Einzelner oder einzelner Gesellschaftsgruppierungen zu vermeiden.
Dazu bedarf es einer bisher nicht vorhandenen Transparenz des gesamten Wirtschaftslebens, einer neuen humanen Ausrichtung des Systems, das sich sowohl vom Sozialismus wie vom Kapitalismus verabschieden muss, da beide Kategorien, besonders auch im Kampf gegeneinander, die Grundlagen von Menschlichkeit vehement zerstören.

Hier, an dieser Stelle können keine Details umfassend erläutert werden, Grundsätze sind jedoch unverzichtbar:
  1. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit in allen Ländern.
  2. Jedes Einkommen ist den Behörden offenzulegen.
  3. Jedes Einkommen eines jeden Bürgers und Unternehmens wird gleich versteuert.
  4. Subventionspolitik ist unzulässig.
  5. Erbschaften sind (etwa ab 1 Mio. Euro) zu versteuern und (etwa auf 100 Mio. Euro) generell zu begrenzen.

Diese und weitere drastische Reformen, etwa des Banken- und Versicherungswesens, mögen Aufschreie des Protests oder geflissentliches Totschweigen generieren, doch kann die gegenwärtig skrupellos voranschreitende Aufteilung in wenige immer Reichere und immer mehr Arme auf der Welt nicht allen Ernstes, egal unter welcher Gesinnungsflagge, fortgesetzt werden.
Vom technologisch-wissenschaftlichen Fortschritt müssen alle Menschen profitieren, ein allgemeines Ziel ist die generelle Beseitigung von Armut.

Dass wir global vergleichsweise mittelalterlich weit entfernt von solchen und ähnlichen Forderungen schmerzlich vegetieren, kann nicht der Grund für eine totale moralische Resignation sein!
Der Intellekt der Menschheit ist gefordert, da Ideologien und Religionen traditionell und, technisch ausgerüstet, nur noch zerstörerischer versagen.

Kosmonomisches Manifest: => hier

- Fortsetzung folgt. -  



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