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Sonntag, 7. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (777)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10057

Selbstgespräche mögen die Seele erleichtern, wenn sie denn wirklich niemand abhört.


10058

Brandmauerdemokraten“ sind die wirklichen Gegner einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.


10059

Der „Dienst an der Waffe“ ist Frevel gegen Mensch und Natur.


10060

In der kindlichen Unlogik des Interimsmenschen werden alle Götter schlicht erlogen, ersonnen, und da sie nicht existieren, sind sie endlos „ewig“ kreativ wie destruktiv, ein Konflikt in sich, das heißt: friedensunfähig.


10061

Kommt man mir „mit Gott“, kommt man „mit dem Teufel“ in einem Atemzug, denn beide bedingen sich gegenseitig, auch wenn man denn nur an einen von beiden glaubt. Doch so kritisch denkt kein Glauben.


10062

Glauben wird erdacht, doch ist das wirkliches Denken angesichts religiöser Träumereien und Traumata?


10063

Was hätte ein Gott von einer derart verkrachten Menschheit und all den von ihr empfundenen Katastrophen?


10064

Die Geschichte der Menschheit weist sich als „Götter und Kriege“ und zu keinem Zeitpunkt als „Religion und Frieden“ aus.


10065

Frieden muss erst noch in ernsthaftem Wollen entwickelt werden. Dieses Wollen setzt die Wertschätzung des Daseins und den Respekt vor dem Leben voraus. Das Leben ist der Sinn. Basta. – Die sinnstiftende Aufgabe der humanen Aufklärung.


10066

Kein Tier verfügt über solche Kapazitäten an Idiotie wie so viele Menschen mit ideologisch verdorbener und religiös wie esoterisch verquarzter Intelligenz.


10067

Grünverrücktes wuchs sich aus zur Klimareligion, zu einer weiteren Geißel der Menschheit.


10068

Idiotie unterliegt dem Zwang, vorschreiben zu müssen, was alleine und einzig richtig ist.


10069

Das Kosmonomische Manifest ist kein Evangelium, kein Grundgesetz, keine Vorschrift und schon gar nicht ein Dogma, sondern ein alternativer Denkanstoß für eine künftige Weiterentwicklung zu einer menschlicheren Gesellschaftsordnung.



© Raymond Walden


 

 

Montag, 1. Juni 2026

Eindeutige kosmonomische Wahlempfehlung für den Frieden


Aus all den Lehren, die zweifellos aus der fortwährend kriegerisch vernichtenden Geschichte der Menschheit zu ziehen sind, ergibt sich für den wirklich aufgeklärten und logisch denkenden Menschen mit Vernunft nur die eine freie Wahl, wenn aktuell möglich: Die entschiedene Stimme gegen Kriegstreiberei jeglicher Art, gegen Militarismus, für Wehrdienstverweigerung und gegen jede kriegerische Aktivität.

Stattdessen die entschiedene Stimme für diplomatische Strategien, für Friedensforschung, für Friedenskampagnen, für Konfliktvorbeugungen und friedliche Konfliktlösungen, für Friedensabsicherungen durch eine starke Wirtschaft mit zuverlässigen Infrastrukturen und gefestigten, ideologiefreien Bildungsstandards, kurz:

Friedenstüchtigkeit statt Kriegsertüchtigung in konsequenter Wahl bei jeder sich bietenden Gelegenheit!

Ein Leben mit und für den Frieden, ein Frieden für das Leben.


Daran denken und entsprechend handeln bei der nächsten Wahl.

 

 

 

Montag, 25. Mai 2026

Sequenzen von Skepsis (772)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9986

Geselligkeit belebt, Einsamkeit verödet oder kreiert ein Genie.


9987

Jedes Meer zeigt Charakter, das der Menschenmassen wabert zwischen Ideologie, Religion und Gedankenlosigkeit.


9988

Wo ein „Gott“ regiert, gibt es keine Demokratie, denn er duldet keine Opposition und keine Debattenkultur.


9989

Im Meeresspiegel sieht jeder Eierkopp seinen eigenen sich „erwärmenden“ Eierkocher.


9990

Nehmen wir einmal an, dass christliche Politiker aus moralischen Gründen nicht lügen, dann gibt es nur eine Erklärung für ihr Versagen: Unfähigkeit, wenn wir Bosheit ausschließen. Gleiches gilt für christliche Erfüllungs- und Gefolgsjournalisten.


9991

Hassprediger und Kriegstreiber im Namen freiheitlicher Demokratie vermehren sich als Menschheitsplage besonders in eben den (noch) sogenannten „freiheitlichen Demokratien“.


9992

Jedes Unrechtssystem hat seine Vollstrecker und Exekutierer, seine Protagonisten und auch Helfer in der Bevölkerung. Den Unmengen solcher Unrechtssysteme mangelt es nie an „qualifizierten“ Quälern, im untersten Rang an Informanten und Verpfeifern und dann aufsteigend an Entwürdigern, an Rechtsverdrehern, an Demütigenden, Vergewaltigern, Schlägern, Folterknechten, Mördern und Henkern; alle in „ehrbaren“ Diensten des alles überragenden und bestimmenden Staates, auf die Spitze getrieben in gnadenloser Kriegstreiberei, jener Pseudoreligion zur eigenen Bestätigung durch grauenhafte Zerstörung und Vernichtung von Mensch und Natur in alles überflutendem Hass auf das Leben, seine Kulturen und seine humane Intelligenz! Und „Gott ist mit ihnen“! Angeblich, aber wohl doch nur „im Himmel“, der nichts mit dem kosmischen und kosmonomischen Weltall gemeinsam hat. Kritik an solchen Systemen fordert deren demokratisches Falschverständnis zu drakonischen Sanktionsmaßnahmen heraus, die nur ein Ziel verfolgen: Die Auslöschung von Demokratie, Meinungsfreiheit und freiheitlicher Emanzipation.


9993

Echte Naturfreunde verstehen die Sprache des Windes, des Meeres, lesen die Wolken, lauschen den Bergen, lernen aus dem Verhalten der Tiere, durchschauen zunehmend verbindlich die Naturgesetze und sitzen keineswegs der ideologischen Unsinnsdiktatur grüner Versponnenheiten auf.


9994

Wir zählen das Alter auf Jahr und Tag, bis im betagten Alter so häufig die Schmerzensnächte zu protokollieren und zu zählen sind.


9995

Die nachhaltigste, weil endgültige Verblödung ist der Krieg. Kriminell ist sie definitiv und folgerichtig in jedem tatsächlich freiheitlich demokratischen Staat. Doch wo gibt es den? Kosmonomie ist sich dieser größten und schwersten Problematik bewusst und setzt die Würde des Lebens keinen faulen und verlogenen Kompromissen aus.


9996

Leben und leben lassen!“ Aber was heißt das denn für Kriegstreiber, die rigoros über Leben und Tod befehlen (wollen), über Morden und Sterben? Rechtzeitiger wie freiheitlich-demokratischer Widerstand ist geboten! Lange schon, vorausschauend, ehe das kriegerische Unrechtschaos losbricht.


9997

Militärische Seelsorge“. Absegnung des Mordens und Sterbens, welch eine „göttliche Gnade“, welch ein Hohn auf das Leben!


9998

Vor einem „Ruhe in Frieden“ kommt unbezweifelbar und berechtigterweise ein „Leben in Frieden“, und zwar unumstößlich.


9999

Wie leicht ist das Glauben als ein tragischer Irrtum in der Unfähigkeit und in der ideologischen Verweigerung des klaren und aufgeklärten Denkens.



© Raymond Walden




Freitag, 8. Mai 2026

Sequenzen von Skepsis (771)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9975

Wie könnte ich allen Ernstes glauben, ein Gott, gäbe es ihn, der überwältigenden und unumstößlichen Intelligenz und Weisheit hätte diese „Welt“ mit diesen abgrundtiefen Schurken geschaffen und ließe sich auch noch auf ihre Gräueltaten ein, ergreife Partei in ihren Kriegen, jenen permanenten Auswüchsen der Dummheit und Verkommenheit, verbünde sich mit ihnen und segne alles, was sich gegen die göttliche Schöpfung geistiger und physischer Natur, was sich gegen das „Abbild“ Gottes, gegen den Menschen, richtetet, ihn schändet und gnadenlos zerstört?

Nein, diesen Gott des Widersinns gibt es nicht, wohl aber den „Teufel“ als Mensch!


9976

Dem Frieden zu leben, bedeutet in keiner Weise, für ihn im Militär zu morden und zu sterben.


9977

Die Ideologie des Krieges ist die pure Idiotie.


9978

Katholische Kriegstreiber – ein Grund mehr, nicht zu glauben und sich der „Kirche“ abzuwenden.


9979

Krieg ist die verwerflichste Abart des menschlichen Aktivismus, welcher direkt ins Verderben strebt bis hin in die Glorifizierung („Ehre“) des Ermordetwerdens mit vorheriger Auszeichnung für Gegnerabschlachtungen.


9980

Politiker, die immer wieder in Militär- und Tarnuniformen posieren, demonstrieren berechnend und indoktrinierend ihre Kriegsaffinität.


9981

Die Kriegsgeilheit „Heiliger Länder“ und sich „auserwählt“ wähnender Völker hat historische Dimensionen besonders im Hinblick auf ihr gigantisches Unrecht, ihre barbarischen Völkermorde und ihre umfassenden Menschheits- und Naturzerstörungen. Kein Lernprozess führte sie je aus ihrer Welt- und Lebensverachtung und lässt sie auch gegenwärtig alle Register der Gewalt und Kulturlosigkeit ziehen. Die Kosmonomische Philosophie ruft im Bewusstsein geringer eigener Bedeutung gleichwohl zur Besinnung auf. Möge Frieden durchsickern in möglichst viele Facetten der menschlichen Existenz. Die aktuellen internationalen Zugriffszahlen dieses Blogs machen Mut, der sich aber keineswegs der schonungslos kriegstrunkenen Realität etwa verträumt verschließt, sondern freiheitlich-demokratisch dagegen aufbegehrt.


9982

Der Wahrheit die Ehre, Freiheit in Frieden und selbstbestimmtes Leben in Würde und Humanität: Kultur der Aufklärung.


9983

Der Zeitgeist frisst Menschen, vor allem jene, die sich ihm anbiedern.


9984

Besonders der gegenwärtige Zeitgeist ist durch zwei Defizite geprägt, nämlich durch den Mangel an Geist wie auch an Zeit.


9985

Die Demokratie zerbricht an fehlendem Selbstverständnis und, daraus resultierend, an ihren eigenen Verrätern; zahlreiche von ihnen wirken mit in Regierungen, Parlamenten, in öffentlichen Ämtern und in den Medien und in Religionen sowieso.



© Raymond Walden



Redaktioneller Hinweis:


Voraussichtlich erst Ende Mai 2026 werden die nächsten Blog-Aktualisierungen erfolgen.

Auch diese Pause sei wieder zum Stöbern in den umfangreichen Archiven (seit 2008) empfohlen.

Ganz besonders dazu einladen möchte ich die Neuen in der internationalen Leserschaft, die sich um Zigtausende (!) erweitert hat.

Ihnen/Euch allen ein herzliches Willkommen!




Freitag, 24. April 2026

Sequenzen von Skepsis (768)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9941

Die skandalöse Politik des deutschen Niedergangs hat mit „Reformen“ gar nichts, aber mit Regression umfassend zu tun.


9942

Ohne humane Werteorientierung wird der Mensch zum Tier. Quod erat demonstrandum in der „Wehrertüchtigung“, dem Zwang zum kriegerischen Morden und Sterben! Vor solchem Hintergrund sind vor allem auch religiöse Wertenormen zu hinterfragen.


9943

Welche Funktion hat ein „Politik-Chef“ in einer Redaktion, wenn nicht dafür zu sorgen, dass die „Journalisten“-Kollegen auf Linie bleiben, die der Chef beispielhaft verbindlich vorgibt?


9944

In allen Kulturkreisen tarnt sich die Lüge durch Glauben, denn die Gläubigen lügen ja nicht, da sie die Lüge glauben. Sie verbreiten aber die Lüge größtenteils in aufrichtiger Unbedarftheit, es sei denn, sie durchschauen die Lüge und proklamieren sie zum eigenen Vorteil in gerissenem Egoismus, jenem inneren Motor jeglicher Politik.


9945

Was des Einen Grund für Glanz und Gloria, gilt dem Anderen als Schund mit Donner und Doria.


9946

Tot, ermordet durch russische Drohnen oder durch amerikanische oder durch israelische. Unterschied? Keiner! Und deutsche Ambitionen, deutsches Geld mischen so oder so mit. Unterschied? Keiner! Mord bleibt Mord.


9947

Gibt es „Nachhaltigeres“ als eklatante militärische Aufrüstung mit skandalöser Umweltbelastung und gezielter Lebensvernichtung? Der Tod ist an Nachhaltigkeit nicht zu überbieten; er beginnt oft voreilig in verirrten Schädeln.


9948

Da wird sich aber ganz Europa über Deutschlands angestrebte militärische Vorherrschaft freuen. An diesem „deutschen Wesen“ kann Freiheit, kann Frieden wieder nur verwesen … wie bei allen anderen ebenfalls „großmächtig“ erkrankten Nationen.


9949

Alle Energie dem freiheitlichen Frieden; das wäre eine „Wende“!


9950

In Feindbildverirrungen nimmt der Abbau von Intelligenz und Menschlichkeit an Fahrt auf mit dem einzigen Ziel, Friedensbemühungen von vornherein zu diskreditieren, sie im Sinne von Kriegsprofiteuren zu verhindern.


9951

Zum Kanonenfutter werdet ihr „ertüchtigt“. Wie geschmacklos und euch vor allem tödlich vergiftend!


9952

Die Ehre des Lebens und die Demut vor ihm bestehen nicht aus Waffen und Vernichtung, sondern aus pfleglicher und fürsorgender Lebensbejahung in Friedenskultur, um die man sich bemühen muss.


9953

Friedensfrevler agieren als Feindbilderfinder, Kriegstreiber und Kriegsprofiteure sowie als Terroristen, Nationalisten und Rassisten, ebenso als religiöse und ideologische Fanatiker.


9954

Die Selbstverwirklichung der ideologisierten Dummheit bedarf des Überwachungsstaats unter favorisiertem Schurkenkommando.


9955

Oft werden uns im Überdruss die Liebsten, wird uns das Liebste und Teuerste zur Last. Könnte es sein, dass Frieden uns ein solches Problem bereitet?


9956

Keineswegs führen Wahrheiten die Beliebtheitsskala an, denn sie stechen.




© Raymond Walden




Samstag, 11. April 2026

Ergänzende Links zum Post „Mit KI bei Google“

 



Frieden aber ist Vernunft 23.12.2012 => hier


Krieg heißt Entartung 07.03.2012 => hier


Pazifistischer Aufbruch 17.06.2011 => hier


Pacifist Awakening 12.10.2014 => hier


Kosmonomischer Friedensaufruf 01.09.214 => hier


Das kosmonomische Prinzip 27.01.2012 => hier




Sonntag, 5. April 2026

Glaubensversponnenheit statt Leben

 


Du glaubst (schon wieder),

die Welt falle (schon wieder) aus dem Rahmen,

sie gerate aus den Fugen, spiele verrückt,

sei von allen „Guten Geistern“ verlassen

und gehe unweigerlich ihrem apokalyptischen Ende entgegen.


Du Leichtgläubiger, aus purer Angst modellierter Narr!

Es ist nur dein bisschen Leben, das flöten geht,

und ein paar Millionen andere zwar auch,

aber „die Welt“ kennt Drastischeres, das heißt:

Größeres, Erblühendes und Vernichtendes,

denn „Ewigkeit“ ist nicht von dieser Welt.


Ewigkeit“ stellt auch keinen spektakulären Rahmen, fugt nichts,

schon gar nicht mit „Guten Geistern“.

Stattdessen erbaut sich die Welt aus Gesetzmäßigkeiten,

für den klugen (und nur für ihn) Menschen erkennbar.

Doch was und wem nützt das alles,

wenn Kleingeister für „Ewigkeit“

gegen alle Naturgesetze verstoßen,

sie mit abenteuerlichen Dogmen der Interpretationen weg- und verwischen

und im stolzen Harnisch mit hasserfüllten Waffenarsenalen

einfach – geradezu kindlich, kindisch ignorieren, gegen sie verstoßen?


Die Welt spielt nicht verrückt!

Der Mensch in der Masse ist es,

mit wenigen Ausnahmen, enttäuschend wenigen.

Erkenntnis, nicht Glauben entspricht den Gesetzen der Natur,

im kleinen wie im großen Rahmen,

sprich im Mikro-wie im Makrokosmos.


Und „unser bisschen Leben“ bedeutet dennoch

jedem armseligen Wurm – nichts anderes stellen wir dar –

das Wichtigste und Allergrößte,

sobald uns auch nur eine Spur von bewusster Humanität dämmert.

Daseinsbewusstsein und seine Werterkennung aus sich heraus

sind das Aggregat des Friedens,

Glaubensdiktate jedoch aus sich heraus fördern Mord und Totschlag,

was die Menschheitsgeschichte fortwährend und blutigst beweist.

Heilige Länder“, „auserwählte Völker“, Chaos statt Frieden,

charakteristisch für die Rolle von Religionen überhaupt.

Angst und Apokalypse – selbsterfüllende Prophezeiungen

am laufenden Band, Krieg als Lebensperversion!

Symptomatisch für „Ostern“:

Kein Hase legt Eier, die aber der „kindliche“ Mensch dennoch farbig bemalt,

ähnlich jeder beliebigen Glaubensversponnenheit.




Mittwoch, 25. März 2026

Zu drastisch? Auf dem Weg in den nächsten Weltkrieg?

 


Welchen Rechtsanspruch können die „Vereinten Nationen“ überhaupt erheben, da einzelne mächtige Mitglieder, gleichermaßen als kriegerische Aggressoren und Verbrecher gegen die Menschenrechte, tatsächlich bestimmen, was denn Recht sei und was Unrecht?


Wer vor dieser Frage kapituliert, weil er sich mit der Macht des Stärkeren abfindet, sich gar damit identifiziert, reduziert in seiner Unfähigkeit zur Zukunft das menschliche Leben auf das Vegetieren in Massenmenschhaltungen zum Nutzen von viehischen Menschenzüchtern mit entsprechenden Schlachtungs- und Verwurstungsunternehmen.


Exzesse von Massen- und Völkermord, Umweltverwüstungen inbegriffen, umfangreiches Anschauungsmaterial jeweils vor Ort und weltweit in den täglichen Nachrichten.


Zu drastisch?

Auf dem Weg in den nächsten Weltkrieg?


Jetzt erst recht:

Ehre dem Frieden!

Dem Leben alle Kraft!

Der menschlichen Intelligenz der nötige Mut!

Dem mitmenschlichen Sein die Empathie!


(Rezept der Zuversicht.)

 

 

 

Dienstag, 24. März 2026

Sequenzen von Skepsis (763)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9886

Wer bestimmt, was ein „gerechter Krieg“ sei?

Ist nicht das Glauben an Gott, an Teufel und an gerechte Kriege, der eigentliche Grund für Kriege? Solange Kriege nicht generell geächtet werden, befindet sich die Menschheit in einem tragischen Manko an Aufklärung, in einem Circulus vitiosus.


9887

Prüderie steigert die Aggression und Kampfbereitschaft besonders gegen zuvor erfundene und durch Hass aufgebauschte und in Verlogenheit ausgebaute Feindbilder.


9888

Angesichts der Erfahrungen aus zwei Weltkriegen und ungezählten weiteren Kriegen weltweit, ist es eine Schande für die Menschheit, wie sich Staatslenker und alle möglichen Kriegsprofiteure als Kriegstreiber erneut gerieren und bisher friedliche Gesellschaften zur aktiven Teilnahme an aktuellen Kriegen aufrufen und anstacheln. Diese Kräfte der Menschenverachtung sind ein Unglück für den gesamten Globus, mögen sie noch so scheinheilig von zu bewahrenden Werte- und Rechtsordnungen fantasieren, die sie selbst hemmungslos hintergehen und verraten!


9889

Eine besondere Tragik entwickelt sich in den an sich eher freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnungen, die in“ freien Wahlen“ immer wieder genau die Kandidaten bestätigen, die bereits deutlich auswachsende Missstände verursachten und die ihre Versagensideologien weiter propagandistisch und indoktrinär vorantreiben.


9890

Ökumene? Doppeltes Täuschungsmanöver: 1. Es ist kein Gott. 2. Die vorgespielten Götter der verschiedenen Religionen entbehren als geistige Zerrbilder selbst der geringsten Anforderungen an Einigkeit, dienen stattdessen wahrhaft teuflischen politischen Mächten zur Spaltung der Menschheit, zur Ausschaltung humaner Aufklärung und menschlicher Intelligenz.


9891

Lüge ist der Fetisch von Ideologie und Religion, die sich aber der Entlarvung in beliebigen und typischen, charakteristischen Gewaltexzessen erwehren.


9892

Die „Scharia“ hat in freiheitlich-demokratischen und humanistisch aufgeklärten Gesellschaftsordnungen keinerlei Berechtigung, da sie sich selbst als Gegnerin von Selbstbestimmung und Emanzipation begreift.


9893

Frieden stellt eine menschliche Reife dar, welche, bezogen auf die gesamte Menschheit, noch wenig stabile Verwurzelungen aufweist („Interimsmensch“).


9894

Religionsfreie und vernunftbegabte Menschen stehen vor sich selbst wie vor der menschlichen Gesamtheit in einer viel konsequenteren humanistisch-moralischen Verbindlichkeit als der Götterstrafen unterworfene Dogmensklave in seiner indoktrinierten Religiosität.


9895

Die eine Menschheit auf dem Globus bedarf einer einheitlichen menschen- und lebensfreundlichen Rechtsordnung, die erst noch gegen alle sich befehdenden Religionen und Ideologien zu erarbeiten und verbindlich zu definieren und vor allem zu inaugurieren ist. Der „Interimsmensch“ ist dazu bisher nicht in der Lage. Längst aber existieren – wenngleich in winziger Minorität – reifere Menschen als „Keimzellen“ einer entwickelteren Lebenssinnhaftigkeit.



© Raymond Walden




Freitag, 20. März 2026

Sequenzen von Skepsis (762)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9876

Rigoros regiert der Teufel in Verkleidung. Er scheut sich nicht, in Gottesanbetung niederzuknien, das „Te Deum“ feierlich zu intonieren, um die Welt zur Hölle zu machen. Er weiß ja, da ist kein Gott, den er fürchten müsste. Und der Mensch glaubt alles.


9877

Angeblich gibt es ein grünes Denken wie auch ein schwarzes oder etwa ein rotes. Und alle diese Einfärbungen behindern das helle, besonders durch Mehrfacheintönungen etwa in Koalitionen.


9878

Kriegstreiber, die Friedensaktivisten diskreditieren und verleumden, bestätigen sich treu in ihrem Genre. Die gesamte Kriegstreiberei spielt sich ab in Lug und Trug.


9879

Die schwersten Lügner tun sich leicht in Regierungen und regierungsgebundenen Medien.


9880

Gegenüber superreichen Millionären, Milliardären und sonstigen „Vermögenden“ gewährte mir das Schicksal den Vorteil, auch nicht annähernd mit derartig vielen Nullen zu tun zu haben.


9881

Was Gläubige glauben, mir Religionsfreiem unbedingt mitteilen zu müssen, sprengt schlicht ihr Wissen, denn mein Bedarf ist definitiv gleich null. Zudringlichkeit mag eher meine Abneigung oder auch Mitleid erregen.


9882

Wenn Religiöse demütigst ihrem Gott mitteilen, ihr ganzes Leben, ja alles in „Seine Hände“ zu legen, sehe ich den allmächtigen Allwissenden zufrieden lächeln über die totale Neuigkeit, die vielleicht dennoch geschwindelt ist. Aber das „weiß“ er ja.


9883

Zeitungsenten, einmal beflügelt, haben nicht einmal vor Kirchen und Tempeln Respekt und hinterlassen Spuren.


9884

Wo auf der konkreten Welt regiert denn Gott und nicht der Teufel?


9885

Scheinheiliger, kleinkariert alberner Naturschutz im Bierernst beschlossen und sich selbst dran berauscht …, und dann kommt die kriegsertüchtigende, aufrüstende Ekstase der militärischen Totalzerstörung von Mensch und Natur, von Verstand und Empfinden, der allumfassende Bankrott von Humanität und materiellen Werten, um verruchten Neubeginn von Schizophrenie und Dekadenz für satanische Kriegsprofiteure vorzubereiten. Die wahre „Krone der Schöpfung“ als Mensch verhöhnt, gefoltert, zermartert, zerfleischt.

Friede sei!“ Aber wann, wie, wo, wodurch?

Wenn denn die Einfalt einen Gott benötigt, sei Frieden als intelligente Weisheit eine Verehrung und Anbetung wert, ihre Realisierung wäre der Triumph einer aufgeklärten Menschlichkeit in höchst geachteter Natur.



© Raymond Walden


 

 

Mittwoch, 18. März 2026

Es ist kaum je zu spät

 


Ich glaube nicht an Geister, nicht an Götter,

nicht an Religionen und Ideologien überhaupt,

verehre auch nicht ihre Spötter;

das Glauben hat mir viel zu lange zu viel Zeit geraubt.


Stets haben Fakten meinen Weg bestimmt,

die ich hatte zu akzeptieren,

denn ich wusste, wie man sich benimmt,

wollte man sich nicht von vornherein verlieren.


Der Fakten gibt es aber zweierlei,

mit Naturgesetzlichkeit, Logik und Kausalität die Einen,

auf Glauben und Hoffen bauend, wie etwa die Quacksalberei,

und alles das, was „göttlich“ will und alternativlos erscheinen.


Kirche und Staat sind historisch verwoben,

ob Papst und Kaiser oder Bischof und König

wie auch Präsident und Minister, da verweltlicht sich die Kräfte verschoben,

bisweilen nur wenig, nicht selten dennoch unversöhnlich.


Unverändert jedoch das gewohnte Demutsverhalten,

das devote und opportune Sich-Anbiedern einzelner „Genossen“

beim Diskreditieren, Spionieren, Denunzieren, um neuzugestalten

das Bewusstsein der Massen, das, eigentlich in friedfertige Verfassung gegossen,

nunmehr zu wenden ist per indoktriniertem Dekret.

Klimawahn, Energiewende, Feindbild-Visionen;

Wissenschaft, Wahrheit und Gesetze werden verdreht

zu Dummheit, Bildungsmangel und Kriegsertüchtigung – als Pseudo-Religionen!


Vor dem Glauben gilt keine Stimme der Natur.“

Dieser Satz entkräftet alles,

alle Realität, alles Erkennen, Lernen, Denken, Fühlen – ist Schwachsinn pur,

wird jedoch drakonisch befohlen „im Fall des Falles“,

also „in Ewigkeit. Amen.“

In Gottes Namen!


Wieder ist Krieg Religion;

Religion war immer Krieg.

Das wussten ganz frühe Menschen schon,

und heutige Gestrige setzen unbelehrbar erneut „auf Sieg“.


Religion bleibt Ideologie der Wunder,

Ideologie dagegen meint Religion mit und in zeitgeistigem Plunder:

Unfriedlich beide, auch nicht ehrlich,

aber machtbegehrlich, gewaltsam, gefährlich.


Als Pazifist empfehle ich statt Religion und Ideologien die aufgeklärte Freiheit des Individuums in aufrechter Humanität

bei demokratischer Emanzipation und indoktrinationsfreier Philosophie

mit dem Ziel einer persönlichen, freiheitlichen und kultivierten Identität.


Übrigens: Es ist kaum je zu spät

für Empathie und Friedfertigkeit, für eine kosmonome Philosophie,

für eine Friedensidentität.

 

 

 

Samstag, 14. März 2026

Sequenzen von Skepsis (761, Edition der Deutlichkeit)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9866

Es gibt keine menschlichen Götter und keine göttlichen Menschen. Ein wesentliches Element des humanistisch und intelligent gereiften Menschen ist seine friedfertige Selbstbehauptung entgegen aller religiösen und ideologischen Kriegstreibereien; nicht selten ein wahrer Opfergang!


9867

Ohne Frieden keine Lebensentfaltung, aber feierliches Lügenhochamt mit vergälltem Blut im Kelch.


9868

Vater“ macht Murks bei der Erschaffung der Welt. „Sohn“ muss „gezeugt“ und in den qualvollen Tod geschickt werden, um die Welt von dem Murks zu befreien! Geht's noch? Solange das noch geht, geht jeder Frieden dahin.


9869

Der Russe ist ein Mensch!

Putin sicher ein Kriegsverbrecher – wie so mancher im verlogenen „Westen“.


9870

Verrannt in Rüstung, bald erlegen!


9871

Schreit ein Unteroffizier („Uffz“) vor der Kompanie: „Achtung!“, meint er nicht die vor dem Leben, sondern in der Regel die vor einer nahenden ranghöheren Uniform.


9872

Zurück zur Steinzeit mit dem alleinigen Recht des Stärkeren. Das ist natürliche Primitivität mit nunmehr „künstlicher“, eben unechter Intelligenz, entsprechend echter Dummheit.


9873

Mühelos ersetzt das Feindbild irgendeinen Gott als „Sinn des Lebens“, der auf diesen Niveaus in der Entwertung und Vernichtung des Lebens praktiziert wird.


9874

Gott und Feindbild; kreiert von Menschen. – Menschen?


9875

Theodizee – eine hoffnungslos vergeistigte Drechselei der vergeblichen Sinnsuche im religiösen Leben auf der Basis eines „gütigen, vertrauensvollen Gottes“, dessen Welt dennoch voller Leid und Schrecken steckt.




© Raymond Walden


 

 

Montag, 9. März 2026

Sequenzen von Skepsis (759)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9846

Zahlreiche Blickwinkel auf das Leben runden ein fundiertes Weltbild ab und ermöglichen Verfeinerungen.


9847

Diktat und Gewalt besiegeln sogar feierlich die unmenschliche Primitivität.


9848

Moral ist geistiges Menschenwerk, wird aber durch Intelligenzdefizite bis hin zur Menschenvernichtung missbraucht.


9849

Der Mensch erschließt sich innerlich, dann erst vermag er auch, äußerlich in zivilisierter Kultur zu wirken und zu überzeugen.


9850

Krieg ist die Anbetung des Teufels, sogar mit Gottes Hilfe.


9851

Götzendienst ist der mit und an der Waffe, da diese nur durch Zerstörung und sinnloses Töten überzeugt.


9852

Dem organisierten Morden ein Ende,

öffnet eure Herzen und Hände

in geistiger Tatkraft,

die Zukunft schafft

und Frieden lässt erblühen.

Empathisch lasst uns und demokratisch erglühen,

in aufrechtem und aufgeklärtem Bemühen.


9853

In einer gezinkten Demokratie lassen sich Politiker von juristisch unfähigen Sechzehn- und Siebzehnjährigen wählen; die Taktik geht auf: Kindisch ist die Macht.


9854

Klar doch: Dekadenz wählt immer wieder ihre Verursacher.


9855

Irrationalität ist niemals rational, umso häufiger aber real fatal.



© Raymond Walden