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Dienstag, 2. Juni 2026

Sequenzen von Skepsis (775)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10034

Ich mag einen Stern als Symbol vor meinem Geburtsdatum für mein Kommen in ein inspirierendes Universum, aber vor mein einstiges Todesdatum wünsche ich mir zwei Sterne zum Symbol für Ein- und Ausgang, gemäß den Naturgesetzen vom Werden und Vergehen, für mein Verlassen des Kosmos, in dem es durchaus Nachschwingungen der Erinnerungen gibt.


10035

Krieg ist Verbrechen und Dummheit zugleich: Morden und Sterben für satanische Zwecke und Ziele.


10036

Mit Religion ist kein Staat zu machen, schlechterdings nur ein Unrechtsstaat. Und von diesen gibt es reichlich.


10037

Mein Kind, ich wünsche dir etwas, das du erst später verstehen mögest; ich wünsche dir, dass du einst die Primitivität wie die Unaufrichtigkeit des unterentwickelten Interimsmenschen ablegen kannst und gereift alle die von ihm vollzogenen Wirren der Welt überstehst und Freunde findest.


10038

Ihr Freien im Innern, hütet besonnen eure gereifte Friedfertigkeit und sät Frieden aus, aber nicht durch ideologisches Missionieren, sondern durch Treue zu euch selbst und durch euer bemerkenswertes, freiheitlich-humanes Beispiel.


10039

Der Wille zum Frieden und die Friedensfähigkeit des Interimsmenschen sind tragisch unterentwickelt, und die angebliche Notwendigkeit des Krieges mit allem Hass und Leid fesseln und begeistern die Kleingeister geradezu immer wieder neu.


10040

Der Titanic vergleichbar, steuern unsere Politiker das Staatsschiff auf den Eisberg des Krieges zu, während das kreuzfahrende, in Ignoranz dämmernde Volk vom besten Schiff träumt, das es je gab, da es bereits Schlagseite hat wie der torkelnde Kapitän samt seiner Mannschaft.


10041

Es brennt bereits lichterloh in der Kapitänerie, aber das Volk hinter der Fichte glaubt an Champagner-Feuerwerk auf der Sahnetorte. Man würfelt auch gerade, zu welchem Geschlecht man sich heute zählt.


10042

Westliche Christen verteufeln Putin und hassen alles Russische. Östliche orthodoxe Christen verteufeln Trump und hassen die USA mit ihren deutschen Vasallen und den ganzen „Westen“. Nicht anders verfahren Juden, Islamisten und Mohammedaner, etc. untereinander: Alle unter „dem Einen Gott“. Der religiöse Glaube hat sie alle verstrahlt.


10043

Erwachet, solange noch Frieden überhaupt irgendwo eine Lebensoption ermöglicht!


10044

Drei führende deutsche Fernsehanstalten am 1. Juni 2026: Nicht weniger als 19 Krimis im Programm über den ganzen Tag verteilt. Das ganze Leben ist ein Krimi, und abends in den Nachrichten ergänzen die Kriege in Zusammenfassungen und Frontberichten die totalen Entgleisungen des orientierungslosen Menschen.

Und du, mein Freund, meine Freundin, mein Nachbar, mein Kollege, wo gehst du, wo stehst du? Oder erliegst du bereits?



© Raymond Walden

 

 

 


 

Sonntag, 31. Mai 2026

Sequenzen von Skepsis (774)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


10024

Die Sonne als Fusionsreaktor spaltet vor allem auch menschliche Meinungen und Ansichten.


10025

Die Naturwissenschaften sind ein scharfes Instrumentarium, das der unreife Interimsmensch skrupellos zur Vernichtung der eigenen Art fortentwickelt und gleichwohl unkontrolliert einsetzt.


10026

Religionen scheuen sich nicht, auch Naturwissenschaften in ihrem Sinne zu missbrauchen.


10027

In jedem Freudentaumel schwingen Zwisterreger mit, denn Frieden baut auf Ausgeglichenheit.


10028

Wer den Menschen endgültig als unverbesserlich (vor)verurteilt, lehnt alle diesbzüglichen Bemühungen um positive Veränderungen leichtfertig als Utopien ab und arrangiert sich bequemerweise mit der Unmenschlichkeit, die sich üblicherweise aus der Verfälschung des eigentlich Guten herleitet. Aus „Du sollst nicht lügen“ wird systematisch das Gegenteil gelebt. Dem „Du sollst nicht töten“ folgt der Wahnsinn des Kriegsdienstes, des verpflichtenden Tötens und Sterbens auf Befehl. Ohne „utopische“ Zielsetzungen allerdings wären heutige Standards der Humanität und Zivilisation nie zu erreichen gewesen.


10029

Dass es den aufrichtigen und aufgeklärten Menschen gibt, ist mir Gewissheit in meinem kosmonomischen Weltbild, ob er mir jeweils gerade gegenüber sitzt, vermag ich natürlich nicht mit Gewissheit zu erkennen; ich gehe eher nicht davon aus und bewahre mir eine realistische Skepsis.


10030

Die Gesundheit des Herzens liege dir beizeiten am Herzen, man lebe nicht töricht gegen es.


10031

Ein guter Schluck beurteilt sich nach persönlichem Geschmack, nach Qualität des Produkts, nach inneren und äußeren Umständen, Zeitpunkt und Anlass zum Wohlsein!


10032

Wenn Männer „Schweine sind“, repräsentieren Frauen logischerweise eben die weiblichen Form von Schweinen. Und was hat die Gesellschaft von einer derart schweinischen Dekadenz?


10033

Wissenschaft, die sich ideologisch verdingt, ist keine mehr. Wie viel echte Wissenschaft lässt sich aufzählen?



© Raymond Walden


 

 

Freitag, 8. Mai 2026

Sequenzen von Skepsis (771)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9975

Wie könnte ich allen Ernstes glauben, ein Gott, gäbe es ihn, der überwältigenden und unumstößlichen Intelligenz und Weisheit hätte diese „Welt“ mit diesen abgrundtiefen Schurken geschaffen und ließe sich auch noch auf ihre Gräueltaten ein, ergreife Partei in ihren Kriegen, jenen permanenten Auswüchsen der Dummheit und Verkommenheit, verbünde sich mit ihnen und segne alles, was sich gegen die göttliche Schöpfung geistiger und physischer Natur, was sich gegen das „Abbild“ Gottes, gegen den Menschen, richtetet, ihn schändet und gnadenlos zerstört?

Nein, diesen Gott des Widersinns gibt es nicht, wohl aber den „Teufel“ als Mensch!


9976

Dem Frieden zu leben, bedeutet in keiner Weise, für ihn im Militär zu morden und zu sterben.


9977

Die Ideologie des Krieges ist die pure Idiotie.


9978

Katholische Kriegstreiber – ein Grund mehr, nicht zu glauben und sich der „Kirche“ abzuwenden.


9979

Krieg ist die verwerflichste Abart des menschlichen Aktivismus, welcher direkt ins Verderben strebt bis hin in die Glorifizierung („Ehre“) des Ermordetwerdens mit vorheriger Auszeichnung für Gegnerabschlachtungen.


9980

Politiker, die immer wieder in Militär- und Tarnuniformen posieren, demonstrieren berechnend und indoktrinierend ihre Kriegsaffinität.


9981

Die Kriegsgeilheit „Heiliger Länder“ und sich „auserwählt“ wähnender Völker hat historische Dimensionen besonders im Hinblick auf ihr gigantisches Unrecht, ihre barbarischen Völkermorde und ihre umfassenden Menschheits- und Naturzerstörungen. Kein Lernprozess führte sie je aus ihrer Welt- und Lebensverachtung und lässt sie auch gegenwärtig alle Register der Gewalt und Kulturlosigkeit ziehen. Die Kosmonomische Philosophie ruft im Bewusstsein geringer eigener Bedeutung gleichwohl zur Besinnung auf. Möge Frieden durchsickern in möglichst viele Facetten der menschlichen Existenz. Die aktuellen internationalen Zugriffszahlen dieses Blogs machen Mut, der sich aber keineswegs der schonungslos kriegstrunkenen Realität etwa verträumt verschließt, sondern freiheitlich-demokratisch dagegen aufbegehrt.


9982

Der Wahrheit die Ehre, Freiheit in Frieden und selbstbestimmtes Leben in Würde und Humanität: Kultur der Aufklärung.


9983

Der Zeitgeist frisst Menschen, vor allem jene, die sich ihm anbiedern.


9984

Besonders der gegenwärtige Zeitgeist ist durch zwei Defizite geprägt, nämlich durch den Mangel an Geist wie auch an Zeit.


9985

Die Demokratie zerbricht an fehlendem Selbstverständnis und, daraus resultierend, an ihren eigenen Verrätern; zahlreiche von ihnen wirken mit in Regierungen, Parlamenten, in öffentlichen Ämtern und in den Medien und in Religionen sowieso.



© Raymond Walden



Redaktioneller Hinweis:


Voraussichtlich erst Ende Mai 2026 werden die nächsten Blog-Aktualisierungen erfolgen.

Auch diese Pause sei wieder zum Stöbern in den umfangreichen Archiven (seit 2008) empfohlen.

Ganz besonders dazu einladen möchte ich die Neuen in der internationalen Leserschaft, die sich um Zigtausende (!) erweitert hat.

Ihnen/Euch allen ein herzliches Willkommen!




Montag, 27. April 2026

Das zu häufige Glauben an Unsinn prägt und quält die Menschheit

 


Eine Menschheit, die mit ungezählten friedensunfähigen Religionen der realen Welt begegnet, erzeugt eben diese Welt, die wir als oft gescholtenes „Irrenhaus“ erleben müssen.

Dabei sind zusätzlich Pseudoreligionen wie etwa Nationalismus, Faschismus, Kommunismus, Kapitalismus, Royalismus, Rassismus, Auserwähltheitsglauben, Militarismus, Klimawahn u.a.m. mindestens gleich bedeutsame Ursachen für das weltweit zerstörerische Chaos wie die Jenseítsreligionen, gezielt gerichtet gegen Humanität und friedfertige emanzipierte Aufklärung.

In diesem klar umrissenen Rahmen entfaltet sich der Interimsmensch als evolutionär unfertiges Produkt geradezu hemmungslos in seiner verständnislosen und vor allem verneinenden Lebensauffassung, die das kriegerische Morden und Sterben seit jeher sogar mit höchsten Anstrengungen und Weihen segnet.

Das ist die geballte Unmenschlichkeit im totalen Widerspruch zu den kosmonomischen Postulaten und Thesen des Kosmonomischen Manifests, welches aber erst noch um bescheidene Öffentlichkeit ringen muss innerhalb einer wirr herumirrenden Menschheit.

 

 

 

Mittwoch, 22. April 2026

Believing Is Not Knowing (CG85)

 


Cosmonomic Glimpse (85)

from a Viewpoint of Liberty


Knowing is meaning not to be only interested in facts and what's going on, but also to be eager enough and to make an effort to get to know.

Knowledge is giving fun, orientation and the feeling of security and self-consciousness based on reality.

Believing is also interested in so many phenomena and feels impressed, but is easily satisfied by declarations of wonders instead of efforts for complicated analysis and deductions of correlations especially of various disciplines.

Highlight of believing is the invention of Gods who give fun, orientation and the feeling of security and self-consciousness as well, but based on hope and trust instead of reality.


Being convinced to follow the one and only right view of life and world each side is ready and prepared to fight even in fiercest consequences to perish by it or, even better of course, to erase the opponent: One simple origin of wars which I named in my earlier book “Human Believing” (Menschliches Glauben) of 2015: “Religion is a scourge for mankind”.


It is true, knowledge can be proven by objective methods and results, but these arguments are not relevant in religious convictions.

Conclusion: As long as religions are dominating by far the most human beings wars will govern the world. The way to a solution seems to be endless.

Nevertheless, enlightenment (Aufklärung) which is leaving religion has changed the human society into a more humane mankind during the last centuries.

And Cosmonomy as an enlightened consciousness will endure even though the present and future disasters.




Montag, 20. April 2026

Sequenzen von Skepsis (767)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9931

Der „Möchte-gerne-Papst“, ach was, ein selbsternannter „Gott“ residiert in Washington, und seine unheilige „Dreizwistigkeit“ quält die Welt als boshafte Anmaßung, als seine Falschheit (Fake) und als seine aggressive Konzeptionslosigkeit. Und alle Welt, die verteufelte wie die kleinere „semilautere“, kriecht dem übermächtigen Wahnwitz zu Kreuze, denn sie alle sind nicht besser, nur hilfloser. Ihre Götter sind nämlich ähnlich welt- und menschenverachtend, und Aufklärung täte not.


9932

Mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz entwirft und versendet Trump Bilder von sich als Papst oder als Segen bringender Heiliger. Welch ein bodenloser Intelligenzverlust des angeblich mächtigsten Mannes, der jegliche Beherrschung, besonders die seines Selbst verloren hat!


9933

Der verlogene Wertewesten bricht nun logischerweise zusammen wie zuvor auch andere systemische Lügengebäude. Das „Recht des Stärkeren“, untermauert mit dem Besitz der meisten und effektivsten Vernichtungswaffen, ist eben Unrecht wie Dummheit zugleich.


9934

Beherrscht der Mensch die Waffen, oder unterwerfen die Waffen den Menschen? Was ist der Mensch in diesem Szenario, wenn nicht Opfer?


9935

Mächtig Ohnmächtige spielen sich auf, als sei die Menschheit ihr Spielzeug wie gleichzeitig ihr Schlachtvieh. Dabei schneiden sich solche Akteure stets auch ins eigene Fleisch und verzehren sich mit allen Kräften im Vernichten.


9936

Der Klimawahn ist die pseudoreligiöse Irrlehre, um das Klima unter den Menschen zu ihrer Ausbeutung durch die sogenannte, aber unsinnige und unrentable „Energiewende“ wider alle Naturgesetze und gegen alle seriösen Gesetze der Wirtschaftlichkeit anzuheizen. Es handelt sich um einen ideologischen Zersetzungs- und Vernichtungsprozess.


9937

Religionen diktieren und sind keineswegs demokratisch, nicht wahr, CDU? Eure unaufrichtige Politik beweist das etwa nicht?


9938

Angesichts der weltpolitischen Lage und der immer deutlicher hervortretenden Machtlosigkeit der Europäischen Union einerseits und ihrer penetranten Feindbildkonstruktionen andererseits verdeutlicht sich die Dringlichkeit der Hinterfragung der europäischen Demokratiedefizite, besonders im Hinblick auf die Institution der Europäischen Kommission, die über keine demokratisch direkt gewählten Mandate verfügt, sich aber immer diktatorischer als antidemokratisches Überwachungs- und Bevormundungsinstrument gegen die freiheitliche Demokratie in Szene setzt.


9939

Das politische Versagen glänzt in vielsagender Lüge und ausgesprochenem Nichtssagen, gleichwohl in sagenhaftem Hass und schreiendem Unrecht.


9940

Der Religion als Politik ist die Lüge genauso „heilig“, wie das Blut des Volkes auf den Altären der Kriege zu opfern ist. „Amen“!



© Raymond Walden




Mittwoch, 15. April 2026

Sequenzen von Skepsis (766)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9919

Europa mit Deutschland speziell als „Flugzeugträger“ der USA, als Leitzentrale und Relaisstation für US-Kriegsstrategien, für Geheim- und Gesinnungsdienste. Europa ohne eigene Identität, in anachronistischer Aufgeblasenheit, in Zerstrittenheit der Kontrollbürokratie verschrieben und bei demonstrativer Uneinigkeit und innerer Verwahrlosung. Feindbildbesessenheit durch Kleinkariertheit in der „Erbsünde“ der historischen Friedensunfähigkeit, Denkmal des Verrats an der menschen- und lebensfreundlichen Aufklärung.


9920

Verantwortungsvoller Pazifismus gießt kein Öl ins Feuer, sondern distanziert sich beizeiten von kriegstreibenden Regierungen, Organisationen und Unternehmen, verteufelt aber nie ganze Völker, denn sie bestehen aus Menschen, die keineswegs in ihrer Gesamtheit den in hasserfüllten Ideologien konstruierten Feindbildern entsprechen.


9921

Trump – noch so ein „Gottgesandter“! Seinen Frieden“ verwirkt er selbst durch seine Hasstiraden, Wutanfälle, durch offenbares Nichtwissen, durch Konzeptionslosigkeit in irrlichterndem Sendungsbewusstsein, kurz: durch seine Friedensunfähigkeit.


9922

Religion in staatlicher Übergriffigkeit und Kumpanei wird zur Bürde der freiheitlichen Gesellschaft.


9923

Die Natur betet nicht, während sie lebt und stirbt. Der Mensch aber täuscht sich selbst.


9924

Angesichts der täglichen Bilder aus der Ukraine, aus Gaza, Syrien, Libanon und im Gedenken an Auschwitz, an den Gulag und an die indigenen Völker in allen möglichen Erdteilen weiß ich, was „Völkermord“ bedeutet, und man weiß, wer die Mörder sind und waren, deutlicher nur die aktuellen Menschheitsverbrecher samt ihren Gehilfen.


9925

Genderitis grassiert als neuartige „Geschlechtskrankheit“, hauptsächlich den Kopf befallend.


9926

Deutschlands industrielle und kulturelle Schwindsucht erinnert vertrackt an den Morgenthau-Plan, der nach dem 2. Weltkrieg als Zukunft Deutschlands in Erwägung gezogen wurde.


9927

Dem Schweinehund, als „Herrchen und Frauchen“ von echten Hunden, ist es egal, wohin sein Liebling kackt als schmierige Liegenschaft.


9928

Als bekennender Kosmopolit, Pazifist und aufgeklärter Mensch werde ich nicht meine Wurzeln als freiheitlicher Deutscher verleugnen; die deutsche Sprache, die Farben Schwarz, Rot, Gold sagen mir sehr viel mehr, als es die jeweilig aktuelle deutsche Gesellschaftsordnung je könnte. Ähnliches gilt für meine europäische Identität und Entsprechendes für meine Identität als Weltbürger. Ein derartig begründetes umfassendes Bewusstsein ist allein mit friedfertiger Grundorientierung möglich. Sie ist erbauend und beglückend, wenngleich Sorgen um ihren Fortbestand keine Euphorie in Weltfremdheit abheben lassen.


9929

In keiner Sportarena wäre so oft „Abseits“ zu pfeifen wie in heute verkommenden „demokratischen“ Parlamenten. Oder wären es doch Strafstöße und Rote Karten?


9930

Schon im kleinen Gartenteich spiegelt sich Lebensvielfalt in sämtlichen Stadien, ein kleines Universum, aber auch Sonne, Mond und Sterne. Und bei genauem Hinsehen spiegelt das Biotop auch mich. Begleitest du mich, wird das Wir ein Teil des Ganzen.



© Raymond Walden


 

 

Sonntag, 5. April 2026

Glaubensversponnenheit statt Leben

 


Du glaubst (schon wieder),

die Welt falle (schon wieder) aus dem Rahmen,

sie gerate aus den Fugen, spiele verrückt,

sei von allen „Guten Geistern“ verlassen

und gehe unweigerlich ihrem apokalyptischen Ende entgegen.


Du Leichtgläubiger, aus purer Angst modellierter Narr!

Es ist nur dein bisschen Leben, das flöten geht,

und ein paar Millionen andere zwar auch,

aber „die Welt“ kennt Drastischeres, das heißt:

Größeres, Erblühendes und Vernichtendes,

denn „Ewigkeit“ ist nicht von dieser Welt.


Ewigkeit“ stellt auch keinen spektakulären Rahmen, fugt nichts,

schon gar nicht mit „Guten Geistern“.

Stattdessen erbaut sich die Welt aus Gesetzmäßigkeiten,

für den klugen (und nur für ihn) Menschen erkennbar.

Doch was und wem nützt das alles,

wenn Kleingeister für „Ewigkeit“

gegen alle Naturgesetze verstoßen,

sie mit abenteuerlichen Dogmen der Interpretationen weg- und verwischen

und im stolzen Harnisch mit hasserfüllten Waffenarsenalen

einfach – geradezu kindlich, kindisch ignorieren, gegen sie verstoßen?


Die Welt spielt nicht verrückt!

Der Mensch in der Masse ist es,

mit wenigen Ausnahmen, enttäuschend wenigen.

Erkenntnis, nicht Glauben entspricht den Gesetzen der Natur,

im kleinen wie im großen Rahmen,

sprich im Mikro-wie im Makrokosmos.


Und „unser bisschen Leben“ bedeutet dennoch

jedem armseligen Wurm – nichts anderes stellen wir dar –

das Wichtigste und Allergrößte,

sobald uns auch nur eine Spur von bewusster Humanität dämmert.

Daseinsbewusstsein und seine Werterkennung aus sich heraus

sind das Aggregat des Friedens,

Glaubensdiktate jedoch aus sich heraus fördern Mord und Totschlag,

was die Menschheitsgeschichte fortwährend und blutigst beweist.

Heilige Länder“, „auserwählte Völker“, Chaos statt Frieden,

charakteristisch für die Rolle von Religionen überhaupt.

Angst und Apokalypse – selbsterfüllende Prophezeiungen

am laufenden Band, Krieg als Lebensperversion!

Symptomatisch für „Ostern“:

Kein Hase legt Eier, die aber der „kindliche“ Mensch dennoch farbig bemalt,

ähnlich jeder beliebigen Glaubensversponnenheit.




Dienstag, 24. März 2026

Sequenzen von Skepsis (763)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9886

Wer bestimmt, was ein „gerechter Krieg“ sei?

Ist nicht das Glauben an Gott, an Teufel und an gerechte Kriege, der eigentliche Grund für Kriege? Solange Kriege nicht generell geächtet werden, befindet sich die Menschheit in einem tragischen Manko an Aufklärung, in einem Circulus vitiosus.


9887

Prüderie steigert die Aggression und Kampfbereitschaft besonders gegen zuvor erfundene und durch Hass aufgebauschte und in Verlogenheit ausgebaute Feindbilder.


9888

Angesichts der Erfahrungen aus zwei Weltkriegen und ungezählten weiteren Kriegen weltweit, ist es eine Schande für die Menschheit, wie sich Staatslenker und alle möglichen Kriegsprofiteure als Kriegstreiber erneut gerieren und bisher friedliche Gesellschaften zur aktiven Teilnahme an aktuellen Kriegen aufrufen und anstacheln. Diese Kräfte der Menschenverachtung sind ein Unglück für den gesamten Globus, mögen sie noch so scheinheilig von zu bewahrenden Werte- und Rechtsordnungen fantasieren, die sie selbst hemmungslos hintergehen und verraten!


9889

Eine besondere Tragik entwickelt sich in den an sich eher freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnungen, die in“ freien Wahlen“ immer wieder genau die Kandidaten bestätigen, die bereits deutlich auswachsende Missstände verursachten und die ihre Versagensideologien weiter propagandistisch und indoktrinär vorantreiben.


9890

Ökumene? Doppeltes Täuschungsmanöver: 1. Es ist kein Gott. 2. Die vorgespielten Götter der verschiedenen Religionen entbehren als geistige Zerrbilder selbst der geringsten Anforderungen an Einigkeit, dienen stattdessen wahrhaft teuflischen politischen Mächten zur Spaltung der Menschheit, zur Ausschaltung humaner Aufklärung und menschlicher Intelligenz.


9891

Lüge ist der Fetisch von Ideologie und Religion, die sich aber der Entlarvung in beliebigen und typischen, charakteristischen Gewaltexzessen erwehren.


9892

Die „Scharia“ hat in freiheitlich-demokratischen und humanistisch aufgeklärten Gesellschaftsordnungen keinerlei Berechtigung, da sie sich selbst als Gegnerin von Selbstbestimmung und Emanzipation begreift.


9893

Frieden stellt eine menschliche Reife dar, welche, bezogen auf die gesamte Menschheit, noch wenig stabile Verwurzelungen aufweist („Interimsmensch“).


9894

Religionsfreie und vernunftbegabte Menschen stehen vor sich selbst wie vor der menschlichen Gesamtheit in einer viel konsequenteren humanistisch-moralischen Verbindlichkeit als der Götterstrafen unterworfene Dogmensklave in seiner indoktrinierten Religiosität.


9895

Die eine Menschheit auf dem Globus bedarf einer einheitlichen menschen- und lebensfreundlichen Rechtsordnung, die erst noch gegen alle sich befehdenden Religionen und Ideologien zu erarbeiten und verbindlich zu definieren und vor allem zu inaugurieren ist. Der „Interimsmensch“ ist dazu bisher nicht in der Lage. Längst aber existieren – wenngleich in winziger Minorität – reifere Menschen als „Keimzellen“ einer entwickelteren Lebenssinnhaftigkeit.



© Raymond Walden




Freitag, 20. März 2026

Sequenzen von Skepsis (762)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9876

Rigoros regiert der Teufel in Verkleidung. Er scheut sich nicht, in Gottesanbetung niederzuknien, das „Te Deum“ feierlich zu intonieren, um die Welt zur Hölle zu machen. Er weiß ja, da ist kein Gott, den er fürchten müsste. Und der Mensch glaubt alles.


9877

Angeblich gibt es ein grünes Denken wie auch ein schwarzes oder etwa ein rotes. Und alle diese Einfärbungen behindern das helle, besonders durch Mehrfacheintönungen etwa in Koalitionen.


9878

Kriegstreiber, die Friedensaktivisten diskreditieren und verleumden, bestätigen sich treu in ihrem Genre. Die gesamte Kriegstreiberei spielt sich ab in Lug und Trug.


9879

Die schwersten Lügner tun sich leicht in Regierungen und regierungsgebundenen Medien.


9880

Gegenüber superreichen Millionären, Milliardären und sonstigen „Vermögenden“ gewährte mir das Schicksal den Vorteil, auch nicht annähernd mit derartig vielen Nullen zu tun zu haben.


9881

Was Gläubige glauben, mir Religionsfreiem unbedingt mitteilen zu müssen, sprengt schlicht ihr Wissen, denn mein Bedarf ist definitiv gleich null. Zudringlichkeit mag eher meine Abneigung oder auch Mitleid erregen.


9882

Wenn Religiöse demütigst ihrem Gott mitteilen, ihr ganzes Leben, ja alles in „Seine Hände“ zu legen, sehe ich den allmächtigen Allwissenden zufrieden lächeln über die totale Neuigkeit, die vielleicht dennoch geschwindelt ist. Aber das „weiß“ er ja.


9883

Zeitungsenten, einmal beflügelt, haben nicht einmal vor Kirchen und Tempeln Respekt und hinterlassen Spuren.


9884

Wo auf der konkreten Welt regiert denn Gott und nicht der Teufel?


9885

Scheinheiliger, kleinkariert alberner Naturschutz im Bierernst beschlossen und sich selbst dran berauscht …, und dann kommt die kriegsertüchtigende, aufrüstende Ekstase der militärischen Totalzerstörung von Mensch und Natur, von Verstand und Empfinden, der allumfassende Bankrott von Humanität und materiellen Werten, um verruchten Neubeginn von Schizophrenie und Dekadenz für satanische Kriegsprofiteure vorzubereiten. Die wahre „Krone der Schöpfung“ als Mensch verhöhnt, gefoltert, zermartert, zerfleischt.

Friede sei!“ Aber wann, wie, wo, wodurch?

Wenn denn die Einfalt einen Gott benötigt, sei Frieden als intelligente Weisheit eine Verehrung und Anbetung wert, ihre Realisierung wäre der Triumph einer aufgeklärten Menschlichkeit in höchst geachteter Natur.



© Raymond Walden


 

 

Mittwoch, 18. März 2026

Es ist kaum je zu spät

 


Ich glaube nicht an Geister, nicht an Götter,

nicht an Religionen und Ideologien überhaupt,

verehre auch nicht ihre Spötter;

das Glauben hat mir viel zu lange zu viel Zeit geraubt.


Stets haben Fakten meinen Weg bestimmt,

die ich hatte zu akzeptieren,

denn ich wusste, wie man sich benimmt,

wollte man sich nicht von vornherein verlieren.


Der Fakten gibt es aber zweierlei,

mit Naturgesetzlichkeit, Logik und Kausalität die Einen,

auf Glauben und Hoffen bauend, wie etwa die Quacksalberei,

und alles das, was „göttlich“ will und alternativlos erscheinen.


Kirche und Staat sind historisch verwoben,

ob Papst und Kaiser oder Bischof und König

wie auch Präsident und Minister, da verweltlicht sich die Kräfte verschoben,

bisweilen nur wenig, nicht selten dennoch unversöhnlich.


Unverändert jedoch das gewohnte Demutsverhalten,

das devote und opportune Sich-Anbiedern einzelner „Genossen“

beim Diskreditieren, Spionieren, Denunzieren, um neuzugestalten

das Bewusstsein der Massen, das, eigentlich in friedfertige Verfassung gegossen,

nunmehr zu wenden ist per indoktriniertem Dekret.

Klimawahn, Energiewende, Feindbild-Visionen;

Wissenschaft, Wahrheit und Gesetze werden verdreht

zu Dummheit, Bildungsmangel und Kriegsertüchtigung – als Pseudo-Religionen!


Vor dem Glauben gilt keine Stimme der Natur.“

Dieser Satz entkräftet alles,

alle Realität, alles Erkennen, Lernen, Denken, Fühlen – ist Schwachsinn pur,

wird jedoch drakonisch befohlen „im Fall des Falles“,

also „in Ewigkeit. Amen.“

In Gottes Namen!


Wieder ist Krieg Religion;

Religion war immer Krieg.

Das wussten ganz frühe Menschen schon,

und heutige Gestrige setzen unbelehrbar erneut „auf Sieg“.


Religion bleibt Ideologie der Wunder,

Ideologie dagegen meint Religion mit und in zeitgeistigem Plunder:

Unfriedlich beide, auch nicht ehrlich,

aber machtbegehrlich, gewaltsam, gefährlich.


Als Pazifist empfehle ich statt Religion und Ideologien die aufgeklärte Freiheit des Individuums in aufrechter Humanität

bei demokratischer Emanzipation und indoktrinationsfreier Philosophie

mit dem Ziel einer persönlichen, freiheitlichen und kultivierten Identität.


Übrigens: Es ist kaum je zu spät

für Empathie und Friedfertigkeit, für eine kosmonome Philosophie,

für eine Friedensidentität.

 

 

 

Freitag, 20. Februar 2026

Einstein spricht für sich selbst

 


Quelle:

https://www.derstandard.de/story/2000088709266/einsteins-legendaerer-atheistischer-gottesbrief-wird-versteigert



"Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern."


"Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gerne gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Originalität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppen wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Somit kann ich nichts ‘Auserwähltes‘ an ihm wahrnehmen."


"Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzte Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann."



Dem ist kaum zu widersprechen.

Eine nicht unbedeutende aktuelle Ergänzung erscheint jedoch erforderlich:

... wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist.“

Das Gegenteil gilt inzwischen ganz offensichtlich.

 

 

 

Mittwoch, 18. Februar 2026

Sequenzen von Skepsis (757)


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


9822

Der Menschlichkeit zutiefst verbunden, will Wahrheit die Lüge entlarven, ideologisch jedoch, die Menschlichkeit abwertend und herabwürdigend, will die Lüge Wahrheit verbieten. Ein weltweites Szenario psychopathischer Macht und Grausamkeit.


9823

Im Parlament läuft der Interimsmensch zu seiner peinlichsten Form auf, beim Militär zur tödlichsten.


9824

Wer den Menschen zerstören will, schraubt ideologisch an seinem Geschlecht.


9825

Der Winter 2026 schneite frostig herein in den Stuhlkreis der klimaerwärmten und nun schlotternden Brüder und Schwestern und besiegelte eiskalt meine skeptische Assoziation von Stuhlkreis mit „Stuhlgang“: Wintermärchen der Realität.


9826

Kosmonomisches Selbstverständnis: Nichts rangiert über dem menschlichen Leben, keine Religion, keine Ideologie, keine sogenannte Staatsräson. Nichts und niemand hat das Recht, Menschen zu töten, es sei denn in Notwehr, die ja nichts anderes anstrebt als Lebensschutz gegen drohende, verbrecherische Vernichtung.


9827

Die eigene Meinung sei frei; frei auch von Nötigung und Befehlsgewalt gegenüber anderen freien Meinungen, aufgeklärtes, emanzipiertes und tolerantes Miteinander vorausgesetzt. Verbrecherische Absicht und entsprechendes Verhalten entbehren aller Freiheitsrechte.


9828

Ist Kosmonomie einfach zu kompliziert oder einfach zu einfach, weil der Logik vergleichbar?


9829

Das simple Glauben hält nichts von Logik und Kausalität, denn es gewahrt nicht seine esoterischen Beschneidungen, unter denen es sich zum Beispiel am „schmerzhaften Rosenkranz“ erfreut, am Leiden erbaut.


9830

Gott“ ist das Problem. Wer an Probleme glaubt, hat auch welche, und zwar solche, die eben ihren „Göttern“ entsprechen.


9831

Götter“ sind (auch untereinander) nicht friedlich, und so „segnen sie ebenso die Waffen ihren Gläubigen.


9832

Nicht „Gott mit uns“, wie damals auf den Koppelschlössern der Wehrmachtssoldaten (Ein Hohn auf die Menschheit!), sondern „Frieden sei mit uns“ in sauberer Denkweise humanistischer Aufklärung. Kosmonomie sei eine herzliche Einladung!



© Raymond Walden