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Donnerstag, 18. Januar 2024

Sequenzen von Skepsis (593)

 


Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:


8060

Da träumen sie inbrünstig von „weißer Weihnacht“, kommt nach ein paar Tagen tatsächlich Schnee, bricht den „Klimafürchtlingen“ schon bei hysterischer Ankündigung der Angstschweiß aus.


8061

Schnee schützt die Natur, oft auch vor chaotischen Menschen.


8062

Hieß es einst drakonisch: „Gegessen wird, was auf den Tisch kommt“, bestimmen heute „satte Demokraten“ in Staatsämtern, wer was kriegt und nehmen muss.


8063

Dem schweizerischen Ort Davos traue ich alles zu und seinen hochrangigen Besucherschwärmen auch: Almauftrieb des Absonderlichen.


8064

Das Brot ehrlicher Hände Arbeit wird nicht an der Börse gebacken.


8065

Das kosmische Universum da draußen wird in mir tief drinnen zum kosmonomischen klaren Weitblick mit Detailsicht, stets auf der Suche nach friedlich belebter Intelligenz.


8066

Empathie diktiert nicht, schreibt nicht vor, sondern erkundet unvoreingenommen und stimmt (sich) ab.


8067

Nichts anderes bedeutet Religion als Selbstgespräch, Selbsttäuschung, Selbstbetrug, freilich initiiert und gelenkt durch von außen blendende Erleuchtete.


8068

Pazifismus ist Ärgernis für die Kriegstreiber aller Seiten und Parteien. Darin sind sich die Verfeindeten einig.


8069

Es ist Winter – viel zu kalt, zu warm, zu kurz, zu lang, zu trocken, zu nass. Die Klimafürchter kommen überhaupt nicht mehr zur Natur!



© Raymond Walden

 

 

 

Mittwoch, 6. November 2019

Mauerfall


Unbeirrter Freiheitsdrang drückte die Mauer ein,
man weinte vor Glück.
Geteilter Überschwang: Mochte nun Frieden sein!
Doch etwas blieb zurück,
denn die reichere Seite fühlte sich als Sieger
und vereinte Land und Leute durch Einverleibung kurzerhand,
stur verharrend im Habitus kalter Krieger,
während man pathetisch zelebrierte „einig Vaterland“.

Keine neue gemeinsame Verfassung,
wie im vormals „provisorischen“ Grundgesetz versprochen,
stattdessen treuhänderische Erfassung
und in großem Stil die Menschen, Gerechtigkeit und die Moral gebrochen.

Lügen haben kurze Beine“,
Lügengebäude stürzen eher ein;
so wundert sich Naivität alleine,
da „Volksparteien“ werden klein.
Verrannt in Energiewende, Klimawahn, Wachstumsspleen,
Waffenhandel, Kriegstreiberei und Feindbildkreationen
vergaß man, sogar zur Weltenrettung kühn,
dass vor Ort doch Menschen wohnen,
gar nicht so weit weg Menschen darben, sterben,
weil hier wie da, „linke“ wie „rechte“ Ideologien
Menschen und Natur verderben.
Es hilft kein scheinheiliges „ Erinnern“, betroffenes Trauern und Bedauern,
hier bauen wir nicht „wieder“,
sondern „immer noch“, verhaftet in Wahnsinnstheorien,
desinformiert, belogen und betrogen, aber bieder
Grenzen, Barrieren, Zäune, Gräben und Mauern … Mauern!

Ja, ich klage, indem ich frage: „Wollt ihr das?

Uns allen ins Stammbuch:
Freiheit über alles in der Welt!“
Sie definiert sich nicht über Geld,
niemals über Gewalt, noch Rasse, Nationalität und Religion,
über Empathie, Bildung, Intelligenz und schonende Zivilisation aber schon, kurz: in angstfreier Emanzipation.



Donnerstag, 10. Januar 2019

Tief zu denken

Tief zu denken, welch ein Komfort,
die Zeit zu haben, sie sich zu nehmen,
bei entspannt ruhigen Herzschlägen,
fühlbar, hörbar,
die Gedanken fliegen zu lassen
in freiheitliche Höhen von Details und Universalität,
Kausalität und Logik nicht verlierend,
Gefühle nicht vergessend, Emotionen zu erlauben,
nach solchen Gelegenheiten auszuschauen,
sie wahrzunehmen und zu pflegen,
im günstigen Falle auch zu teilen
mit Wissenden, denken wollenden und könnenden, mit empathischen Mitmenschen,
dann darf das Herz getrost auch lauter, schneller, euphorisch werden,
um alsdann zurückzukehren in befriedigte, friedfertig sichere Gelassenheit.

So, ganz anders als in alltäglich irrenden Gepflogenheiten, geht Denken auch
und mag sogar Heilung und Gesundung zeitigen.




Samstag, 23. Dezember 2017

Stille Nacht!

Hört man wirklich nicht das Rasseln eurer Rüstungsindustrie?
Nicht das klirrende Morden der gelieferten Waffen?

Man fährt mit dem Frieden Schlitten!

Am festlichen Baum die Lichter brennen, vielen aber geht keins auf.

Ja, viele sind erlösungsbedürftig.

Deshalb wünsche ich allen kosmonomisches Denken.

Und dann: Lebendige Empathie und aktive Aufrichtigkeit.



Montag, 8. Februar 2016

Sequenzen von Skepsis (225)

Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren:

2859
Im Schatten des Mainzer Doms lacht das Establishment, unter sich, über sich. Auwauwau! Berechnend wie unbedarft, in Amt und Würden.

2860
Gott würfelt nicht.“ Schon das erste Wort signalisiert unmissverständlich die Wissenschaftsferne dieser Effekt haschenden Phrase.

2861
Wahrheit entschlüsselt sich allein der Aufklärung und nicht dem Glauben.

2862
Wenigen nur ist es möglich, das Fernsehprogramm zu durchschauen, denn es fehlt an Einsichten.

2863
Kann man es glauben? Sie fürchten sich vor dem Wissen und ziehen sich diskret zurück. Freunde?

2864
Senkt sich der Nebel über dieses Land, wird der Horizont frei von Windmühlen und schrumpft auf die Enge, welche diese Gesellschaft beflügelt.

2865
Windwunder von Paderborn:
Am Rotormast bläst's stets von vorn!

2866
Es dreht der Wind am Rad, im Rat, wenn Ignoranz es will im Staat.

2867
Mit Fremdwörtern und Denglisch schmückt sich die Inkompetenz.

2868
Fortbildung setzt Grundausbildung voraus.

2869
Was Spaß bereitet, sei schädlich, glauben die schon Scheintoten.

2870
Ist aufrichtige Liebe zerbrochen, beginnt ein Leben nach dem Tod.

2871
Fenster haben zwei Blickrichtungen: in die Freiheit und in die Geborgenheit.

2872
Ein freiheitliches Leben basiert auf Orientierung, Navigation und Empathie.



© Raymond Walden, www.raymond-walden.blogspot.de