Donnerstag, 21. Dezember 2017

Genug der Einfalt!

Beim Zeus oder Jupiter, bei Jahwe oder Allah, bei Gott!
Jeweils ein Gott wäre Einfalt schon genug.

Doch das Christentum predigt der Einfältigkeit die Dreifaltigkeit, einen Mix aus aberwitziger Vater-Sohn-Beziehung, eingetaucht in einen undefinierbaren Brei von Heiligem Geist und jungfräulicher Zeugung.
Eine völlig verkrachte und abgeschmackte Beziehungskiste, in der sich Gott, der Schöpfer des Menschen, also seines Geschöpfes als Mutter seines Sohnes bedienen muss, ohne Sexualität freilich, denn Gott schämt sich der Kopulation, die er in geistiger Erweiterung oder Einengung ja selbst erfand.
Den dermaßen verunsicherten, von Todesfurcht geplagten Menschenkindern hilft in dem Dilemma nur das gedankenlose Nachplappern des höchst feierlich verehrten Unsinns.

Keineswegs aber erschöpft sich das skurrile Verlangen in der „monotheistischen“ Dreifaltigkeit, sondern himmelt darüber hinaus Engel, Heilige, Selige und Reliquien an, die materiellen Überreste Verstorbener, wie auch ehemalige Gebrauchsgegenstände der so Verehrten.
Wunder werden in die Welt gesetzt, und keine Unnatürlichkeit ist esoterisch zu verschroben, um den Gläubigen das Knie zu beugen und den Kopf zu verdrehen, den Menschen zu unterwerfen.
Die Einfältigkeit übertrumpft die Dreifaltigkeit bei weitem.
Man schaue auf die Welt und erkenne die grenzenlose Einfalt mit ihrer Vielfalt, ihrer Macht und Pseudoherrlichkeit.
Die religiös umnebelte Weitsicht des Menschen reicht so oft nicht einmal bis zum Du, schon gar nicht zum Wir, sondern reflektiert sich im Trugbild „Gott“, das, je nach Glauben des jeweilig anderen, zum Feindbild gereicht, beispielsweise sogar innerhalb ein und desselben Christentums und ein und desselben Islam.

Wachet auf“, mahnt der emanzipierte Verstand:
Wenn möglich, bitte wenden!“

Kosmonomische Navigation sei empfohlen.



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