Mittwoch, 27. Juli 2016

Freiheit im feinen Sand

Freiheit im feinen Sand
am Strand auf Usedom.
Wie ich darauf komm'?
Solange Leiber sich vergnügen
ganz nackt oder bedeckt,
im Wasser, an Land
sich selbst und privat genügen,
wird kaum Bedeutsames ausgeheckt.
Man sonne sich aber nicht zu naiv.

In den schäbigen endlosen Marktbuden, nicht weit entfernt im polnischen Swinemünde, findet sich zum freien Verkauf ein umfängliches Waffenarsenal zur intensiven Pflege gewaltsamer Kulturlosigkeit und Kriminalität.
Jeder Terrorist, jeder Psychopath, Fundamentalist und Mörder kann sich ungehindert bedienen.
Freiheit toleriert ihr eigenes Ende im beschaulichen Miteinander von Verkäufern und Käufern der Finsternis. - Ach was!
Freiheit fordert ihr eigenes Ende heraus.

Fließt dann Blut, baden sich die Medien ausgiebigst in Sensationsgier, Politiker setzen ihre Trauermaske vors Gesicht und fordern mehr „Überwachung“, freilich für mehr „Sicherheit“.
Glühende Gebete steigen gen Himmel, Angst greift um sich,
im TV läuft „Mord ist ihr Hobby“.
Neue polizeiliche Spezialeinheiten, Bundeswehreinsätze im Innern, Optionen, die aus dem Ruder laufende Gesellschaft staatlich in den Griff zu bekommen. Durch Politiker, die ihre freiheitlich-demokratische Orientierung an persönlicher und parteipolitischer Inkompetenz ausrichten.

Man schaue zweimal hin, wer sich da im feinen Sand nebenan badet!



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