Freitag, 19. Februar 2016

Intelligenz tötet nicht

Je zerstrittener Europa, je verruchter die Weltpolitik, desto dringender wird keine Wende, sondern ein Abbruch bisherigen traditionellen Irrsinns, ein Aufbruch in eine honorige Aufklärung, deren Grundzüge unter anderem bereits im Kosmonomischen Manifest für alle Menschen der Welt vorliegen.
Allein, es fehlt am Willen – auch aus Angst.

Wir müssen es wollen, Mensch und nicht Teufelswerkzeug zu sein, das aus dem Glauben heraus mordet, fehlgeleitet, indoktriniert, unterjocht und versklavt: dem Wissen systematisch entrückt, zur Unfähigkeit verdammt.

Wissen wollen, leben wollen, realen Frieden wollen vom Ursprung des Seins der durch nichts zu beschränkenden würdigen Humanität; dieses Ideal übersteigt vernünftigerweise jeden Ideologiewahn, jene Abgeistigkeit der religiös-perfiden Jenseitsvertröstung und der ebenso niederträchtig-skrupellosen Diesseitsverlogenheit.

Aus jedem Meer erheben sich Inseln, in den Wüsten grünen Oasen, am Nachthimmel brilliert Licht; wie könnte man menschliche Intelligenz leugnen? Es gibt sie analog.
Und sie will leben entgegen aller fortwährenden tödlichen Irrlehren der organisierten Dummheiten.
Intelligenz tötet nicht!
So einfach ist sie zu erkennen in ihrer konsequenten Seltenheit, da die aufgepeitschten Szenarien des noch nicht fertig entwickelten Interimsmenschen toben.
Intelligenz wird getötet.
Denn der massenhafte Interimsmensch weiß nicht einmal um sie, sei es aus angeborener Dummheit, Bequemlichkeit oder unter Zwang.

Daher folgt nun der Konjunktiv:
Intelligenz agierte kausal vorausschauend und züchtete sich niemals in blinder Gier den eigenen Mörder heran, sie paktierte auch nicht mit anderen Mördern und verzichtete auf vordergründige Profite, die durch den Verrat der Menschenrechte erwachsen.
Intelligenz verhandelte auf Augenhöhe aus moralischer Stärke und Offenheit und würde keine übermächtigen Götterphantasien mit angeblichen Vorrechten oder Sonderrechten anerkennen. Sie verschleierte nichts und niemanden.

Zurück zum Indikativ, zur Realität:
Es gibt weltweit keine intelligente Regierung. Woher sollte sie kommen?
Aus der Interimsmasse? Unmöglich.
Aus den sich bekriegenden Ideologien und Religionen? Ausgeschlossen.

Intelligenz beschränkt sich auf Individuen, ist also vorhanden, besitzt aber keine „Lobby“, logischerweise, möchte man ironisch hinzufügen.
Somit verfügt Intelligenz im gegenwärtigen Entwicklungsstadium der Menschheit kaum über Macht so wie vergleichsweise ein Kleinkind über keine Macht verfügt.
Im tieferen Lebensverständnis verkörpert aber gerade auch ein Säugling die moralische Macht seines würdigen Lebensrechts, und diese Macht erahnen und achten in der Regel selbst dumme Eltern.
Analog gibt es wenige Regierungen mit einer, wenn auch nur vagen, Annäherung an Intelligenz. Gemeint sind diejenigen mit der größten bisher erreichbaren gesellschaftlichen relativen Freiheitlichkeit.
Ausgerechnet diese wenigen jedoch sind drauf und dran, in die nationalistische und rassistische Barbarei zurückzufallen, logischerweise, füge ich deutlich hinzu.
Denn auf Lug und Trug, auf hemmungsloser Profitgier und Volksverdummung bisher im großen medialen Stil lassen sich kein „freies Europa“, kein „freies Amerika“ und kein dauerhafter Frieden verankern.



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